Vivo X300 Ultra: Neues Kamera Flaggschiff ab 16. April in Deutschland bestellbar

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Nach der offiziellen Präsentation des Vivo X300 Ultra in China Ende März hat Vivo nun die Details für den europäischen Marktstart des Vivo X300 Ultra konkretisiert. Das neue Spitzenmodell des Herstellers rückt die Fotografie noch stärker in das Zentrum der Ausstattung und setzt auf eine enge Kooperation mit Zeiss. Während das Gerät in seinem Heimatmarkt bereits erhältlich ist, müssen sich Interessenten in Deutschland bis zur Auslieferung noch etwas gedulden. Vivo verfolgt dabei eine klare Strategie und bietet hierzulande ausschließlich die technische Speerspitze der Modellvarianten an.

Details zur Kamera

Die technische Besonderheit des Vivo X300 Ultra liegt in der Wahl der Brennweiten und Sensoren. Die Hauptkamera nutzt eine Brennweite von 35mm, was im Vergleich zum üblichen Weitwinkel vieler Konkurrenten enger ausfällt und laut Vivo dem natürlichen Sehfeld näherkommt. Technisch basiert dieses Modul auf dem Sony LYTIA 901 Sensor mit einer Auflösung von 200MP und einer Größe von 1/1,12 Zoll. Die Optik ist nach Zeiss Standards gefertigt und verfügt über eine spezielle Beschichtung zur Reduzierung von Reflexionen.

Auch das Teleobjektiv erfährt eine signifikante Aufwertung. Mit einer Brennweite von 85mm und dem Samsung ISOCELL HP0 Sensor bietet es ebenfalls 200MP auf einer Sensorgröße von 1/1,4 Zoll. Ein wichtiges Merkmal ist das Gimbal OIS, welches Bewegungen in einem Radius von bis zu drei Grad ausgleichen kann. Das Objektiv erfüllt zudem den Zeiss APO Standard, der chromatische Aberrationen minimieren soll. Abgerundet wird das rückwärtige System durch eine 14mm Ultraweitwinkelkamera mit 50MP auf Basis des Sony LYTIA 818 Sensors.

Für professionelle Videoanwendungen unterstützt das Vivo X300 Ultra 4K Aufnahmen mit 120fps in 10-Bit-Log über alle Kameras. Neu ist die Integration eines 5MP Multispektralsensors mit 12 Farbkanälen. Dieser erfasst das Umgebungslicht auf Pixelebene, um eine präzisere Farbwiedergabe zu gewährleisten.

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Display und Prozessor

Das Vivo X300 Ultra ist mit einem 6,82 Zoll großen LTPO AMOLED Panel ausgestattet, das eine Auflösung von 3168x1440 Pixeln bietet. Die Bildwiederholrate wird variabel zwischen 1Hz und 144Hz geregelt. Die Spitzenhelligkeit gibt der Hersteller mit bis zu 4500 Nits an. Unter dem Display befindet sich ein 3D Ultraschall Fingerabdrucksensor.

Im Inneren kommt der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 zum Einsatz, der im 3nm Verfahren gefertigt wird. In der für Deutschland vorgesehenen Variante wird dieser mit 16GB LPDDR5X RAM und einem 1TB fassenden UFS 4.1 Speicher kombiniert. Die Energieversorgung übernimmt in der chinesischen Version ein Akku mit einer Kapazität von 6.600mAh, bei der europäischen Version sind es 6.500mAh. Dieser kann kabelgebunden mit bis zu 100W und kabellos mit 40W geladen werden. Das Gehäuse ist nach IP68 und IP69 gegen Staub und Wasser geschützt.

Markteinführung und Preisgestaltung in Deutschland

In Deutschland wird das Vivo X300 Ultra ab dem 16. April im offiziellen Vivo Webshop vorbestellbar sein. Der reguläre Verkaufsstart, dann vermutlich auch über Amazon*, ist für den 24. April vorgesehen. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1999 Euro für die 16GB+1TB Konfiguration positioniert Vivo das Gerät am oberen Ende des Marktes. Ein Bundle mit einem speziellen Telekonverter Kit wird für 2300 Euro angeboten, wobei noch nicht bestätigt ist, ob es das Bundle auch in Deutschland geben wird.

Um den hohen Einstiegspreis abzumildern, hat Vivo für den Vorbestellungszeitraum bis einschließlich dem 23. April umfangreiche Boni angekündigt. Käufer erhalten unter anderem ein Pro Video Rig Kit von Smallrig im Wert von 499 Euro sowie verschiedene Garantieverlängerungen und Rabatte auf Zubehör wie das Fotografie Set kostenlos dazu. Die kumulierte Ersparnis durch diese Zugaben beläuft sich laut Hersteller auf über 1300 Euro.

Dennoch bleibt der preisliche Unterschied zum Import der chinesischen Version bestehen, die bei entsprechenden Händlern für rund 1257 Euro gelistet wird*, allerdings auf die hierzulande gewährten Serviceleistungen und Garantiepakete verzichtet.

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