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Acemagic M1 7735HS Unboxing & erste Eindrücke

acemagic-m1

Der Acemagic M1 ist ein Mini PC Modell, welches bereits in einigen Variationen erhältlich war. Im Frühjahr 2026 kam eine neue Variante mit dem AMD Ryzen 7 7735HS auf den Markt. Diese zeichnet sich durch schnellen und fest verlöteten LPDDR5 RAM aus, wobei Acemagic das Modell wahlweise mit 16GB oder auch 24GB RAM anbietet. Der Acemagic M1 7735HS hat uns nun zum Testen erreicht und in diesem Beitrag wollen wir einen ersten Blick auf den kompakten Mini PC werfen.

Angeboten wird der Acmagic M1 mit Ryzen 7 7735HS Prozessor sowohl als China Import, als auch direkt in Europa inklusive Deutschland. Hierzulande ist der Rechner z.B. auf Amazon erhältlich*, wo er regulär reduziert meist um die 450€ kostet. Bis zum 31. August könnt ihr dort noch den Gutscheincode "BVGGPVGN4" nutze, welcher nochmal 32% vom Basispreis abzieht.

Es lohnt sich aber definitiv Preise zu vergleichen, denn man kann durchaus auch noch günstiger wegkommen. Zum Zeitpunkt des Beitrags gibt es beispielsweise die Version mit 24GB RAM für ab 379€ bei eBay*. Auch bei Aliexpress findet man häufig gute Angebote. Ebenfalls zum Zeitpunkt des Beitrags gab es die 24GB RAM Version z.B. für knapp 360€ mit Versand aus Deutschland*.

Technische Daten des Acemagic M1 7735HS im Überblick

Der Acemagic M1 ist in typischer chinesischer Budget Mini PC, der entsprechend nicht auf die neuesten Komponenten setzt und stattdessen mehr auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis getrimmt ist - so weit das angesichts der anhaltenden Speicherkrise eben noch möglich ist. Bei dem verbauten AMD Ryzen 7 7735HS handelt es sich um einen 6nm Zen 3+ Prozessor aus dem Jahr 2023, welcher primär für große (Gaming) Notebooks ausgelegt ist, mit 8 Kernen (16 Threads) daherkommt und mit einer TDP von 35 Watt spezifiziert ist. Im Acemagic M1 wird er mit 45 Watt TDP (SoC Limit) betrieben, wobei der CPU Teil des SoC trotzdem ein 35 Watt Power Limit besitzt.

Ausgeliefert wird der Acemagic M1 mit wahlweise 16GB oder 24GB LPDDR5-5500 mit Quad Channel Anbindung. Die SSD ist ab Werk 512GB oder 1TB groß. Intern sind zwei M.2 Steckplätze vorhanden, welche auch PCIe 4.0 unterstützen. Mehr und schnellerem Speicher steht der Weg also offen. Als Betriebssystem wird ein Windows 11 Pro mit deutscher Sprache und gültiger Lizenz vorinstalliert. Der Betrieb unter Linux ist natürlich auch möglich.

Die Konnektivität umfasst ein Wi-Fi 6 Modul als M.2 PCIe Karte, die ebenfalls getauscht werden kann. Per LAN geht es über einen 2,5Gbit Anschluss ins Netz. Darüber hinaus bietet der Acemagic M1 einen vollwertigen USB-C Port mit Videoausgabe, sechs USB-A Ports, je einen HDMI und DisplayPort Ausgang sowie einen 3,5mm Anschluss für Kopfhörer oder Lautsprecher.

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Acemagic M1 7735HS Unboxing & Lieferumfang

Der Acemagic M1 wird euch gut geschützt in einem rechteckigen, relativ hohen Karton in ansprechender Aufmachung geliefert. Zunächst muss man den Wrapper abziehen, dann kann man den Deckel der Box abnehmen. Hier grinst einen dann direkt der Mini PC an, welcher in einem vor Stößen geschützten Karton steckt und zusätzlich von einer Kunststoffhülle geschützt wird. Darunter folgt eine mehrsprachige aber knappe Anleitung, eine Stück schwarzer Schaumstoff als weitere Schutzschicht und danach zwei weitere Boxen. In diesen verstecken sich das Netzteil mit deutschem Kaltgerätekabel ("Micky Mouse" Stecker) und die VESA Adapterplatte zur Montage an der Monitorrückseite inklusive einem Satz Schrauben. Ein HDMI Kabel ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Den genauen Blick bekommt ihr wie immer im Unboxing Video zum Acemagic M1 7735HS.

Verpackung
Schrauben & HDMI Kabel
Netzteil
Netzkabel
VESA Adapter

Erste Eindrücke vom Acemagic M1 7735HS

Vom Design her ist der Acemagic M1 7735HS rein optisch ansprechend. Das silberne Gehäuse mit dem schwarzen Bereich an der Unterseite und um die Anschlüsse an der Rückseite erinnert entfernt an die aktuelle Mac Mini Generation und auch die Größe ist in etwa vergleichbar. Der M1 besteht allerdings nicht aus Metall, sondern vollständig aus Kunststoff. Das ist schade, allerdings ist ein Metallgehäuse in der Preisklasse auch bei weitem nicht Standard, weshalb dies nicht wirklich ein Kritikpunkt ist. An unserem Testgerät gibt es an ein paar Stellen ab Werk leichte Kratzer im Gehäuse, die aber nur bei eingehender Betrachtung auffallen. Erwähnt werden muss das natürlich trotzdem, da sowas eigentlich die Qualitätskontrolle nicht passieren sollte.

Was am Design etwas stört, ist das Port Layout. Wie so oft bei chinesischen Mini PCs, befindet sich der USB-C Port mit Videoausgabe an der Front. Will man hier permanent einen Monitor betreiben, ist das vom Kabelmanagement her nicht optimal. Rückseitig wäre der Port besser aufgehoben. Enttäuschend ist an der Stelle auch, dass der USB-C Port keine Power Delivery Funktionalität hat. Der Betrieb mit nur einem Kabel ist also nicht möglich. Auch USB 4 gibt es nicht, obwohl der Prozessor bzw. Chipsatz Unterstützung dafür bieten würde.

Kritikwürdig ist zudem, dass der Acemagic M1 relativ wartungsunfreundlich ist. Das bezieht sich nicht auf den verlöteten RAM, sondern den Aufwand, der nötig ist, um an die drei internen M.2 Steckplätze (2x SSD, 1x Wi-Fi) zu kommen. Hierzu muss man die Gummifüße entfernen, die vier darunterliegenden Schrauben lösen und anschließend das Gehäuse mit einem Plektrum aufhebeln um die Clips zu lösen, welche es zusätzlich zusammenhalten.

Und als wäre das noch nicht genug, muss man dann noch das gesamte Mainboard herausfummeln, was sich als gar nicht so einfach herausstellt, da die eingeklebten WLAN / Bluetooth Antennen im Weg sind und man vorsichtig sein muss, die dort angelöteten Kabel nicht abzureißen. Irrsinniger weiße fällt dann auch noch die Power Taste aus dem Gehäuse, welche dort nicht fest angebracht ist. Diese muss man dann wieder mühsam an Ort und Stelle halten, wenn man das Mainboard später zurück an seinen Platz bugsieren will. Das alles ist zwar definitiv machbar, aber eben maximal unpraktisch. Mal eben schnell die SSD wechseln oder aufrüsten mutiert hier schnell zu einem kleinen Geduldsspiel.

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Was die Performance angeht, liefert der Acemagic M1 7735HS das, was von dem Chip erwartet werden kann. Im Ranking unserer Tests siedelt er sich zwischen der Chuwi UBox mit Ryzen 5 6600H und der Chuwi AuBox mit Ryzen 7 8745HS an. Der Mini PC liefert also eine solide Mittelklasse Leistung ab. Völlig ausreichend für einfachere Arbeiten, flüssiges Surfen im Netz, einfachen Videoschnitt und leichtes Casual Gaming in Full HD mit Fokus auf ältere und / oder grafisch weniger anspruchsvolle Titel. Auch für kleinere KI Modelle ist durchaus genug Dampf unter der Haube um z.B. mit Google Gemma 4 E4B knapp 10 Token/s zu erreichen.

Das Kühlsystem hält den Chip auf akzeptablen Temperaturen und verhindert Thermal Throttling auch unter andauernder Volllast zuverlässig - selbst jetzt bei den aktuell hohen Umgebungstemperaturen. Störend ist allerdings wie so oft bei chinesischen Mini PCs der Lüfter. Er dreht relativ schnell hoch und erzeugt dabei nicht nur ein Rauschen, sondern auch ein deutlich hörbares Brummen. Wie stark man das Motorengeräusch letztlich wahrnimmt, ist abhängig vom Untergrund auf dem der Mini PC steht (Resonanzkörper = lauter) und in welcher Entfernung zum Nutzer er aufgestellt wird. Auf solidem Untergrund in 1,5 bis 2 Meter Entfernung ist der Störfaktor gering. Bei Montage direkt hinter dem Monitor nervt der Lüfter aber deutlich. Im BIOS gibt es zwar einen Silent Mode, doch mit diesem verliert man dann entsprechend Leistung.

Geekbench Single Core (V7)
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 1.912
Geekbench Single Core (V6)
# Gerät Ergebnis
1 Chuwi AuBox 2.495
2 Chuwi CoreBook X 12450H 2.153
3 Acemagic M1 7735HS 2.020
4 Chuwi UBox 1.982
5 Chuwi CoreBook Air 1.982
6 Chuwi LarkBox S 1.978
7 Chuwi CoreBook X 7430U 1.487
8 Minix Z150-0dB 1.247
9 Ouvis S1 1.203
10 NiPoGi AK1 Plus 1.177
Geekbench Multi Core (V7)
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 8.636
Geekbench Multi Core (V6)
# Gerät Ergebnis
1 Chuwi AuBox 9.884
2 Chuwi CoreBook Air 7.892
3 Acemagic M1 7735HS 7.891
4 Chuwi UBox 7.507
5 Chuwi CoreBook X 12450H 6.454
6 Chuwi LarkBox S 6.103
7 Chuwi CoreBook X 7430U 5.173
8 Minix Z150-0dB 2.986
9 Ouvis S1 2.749
10 Chuwi GemiBook XPro 2.591
Geekbench Compute (V7)
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 21.392
Geekbench Compute (V6)
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 24.911
2 Chuwi AuBox 24.173
3 Chuwi UBox 14.572
4 Chuwi CoreBook Air 14.264
5 Chuwi CoreBook X 7430U 11.324
6 Chuwi LarkBox S 8.602
7 Chuwi CoreBook X 12450H 8.036
8 Minix Z150-0dB 4.308
9 Chuwi GemiBook XPro 3.294
10 Ouvis S1 3.163
Cinebench Single Core (R26)
# Gerät Ergebnis
1 Chuwi CoreBook Air 418
2 Acemagic M1 7735HS 405
Cinebench Multi Core (R26)
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 2.352
2 Chuwi CoreBook Air 1.912
PCMark (10)
# Gerät Ergebnis
1 Chuwi AuBox 6.441
2 Acemagic M1 7735HS 6.377
3 Chuwi CoreBook Air 6.209
4 Chuwi UBox 5.718
5 Chuwi CoreBook X 12450H 4.770
6 Chuwi CoreBook X 7430U 4.611
7 Chuwi LarkBox S 4.581
8 Minix Z150-0dB 3.042
9 NiPoGi AK1 Plus 3.020
10 Vorke Notebook 15 2.998
Basemark GPU Medium
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 18.972
2 Chuwi CoreBook Air 18.444
3 Chuwi AuBox 12.172
4 Chuwi LarkBox S 10.062
5 Chuwi CoreBook X 12450H 9.249
6 Chuwi CoreBook X 7430U 6.654
7 Minix Z150-0dB 6.186
Basemark GPU High
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 1.779
2 Chuwi CoreBook Air 1.598
3 Chuwi AuBox 1.319
4 Minix Z150-0dB 446
5 Chuwi GemiBook XPro 380
6 NiPoGi AK1 Plus 326
3DMark Wild Life
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 11.597
2 Chuwi CoreBook Air 9.339
3 Chuwi CoreBook X 12450H 5.024
4 Chuwi CoreBook X 7430U 4.332
5 Minix Z150-0dB 3.667
6 Ouvis S1 2.719
7 NiPoGi AK1 Plus 2.693
3DMark Wild Life Extreme
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 3.516
2 Chuwi CoreBook Air 2.584
3 Chuwi LarkBox S 1.808
3DMark Solar Bay
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 8.114
2 Chuwi AuBox 7.156
3 Chuwi CoreBook Air 6.177
3DMark Solar Bay Extreme
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 886
2 Chuwi CoreBook Air 539
3DMark Steel Nomad Light
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 1.888
2 Chuwi AuBox 1.631
3 Chuwi CoreBook Air 1.169
4 Chuwi UBox 1.090
3DMark Steel Nomad
# Gerät Ergebnis
1 Acemagic M1 7735HS 308
2 Chuwi CoreBook Air 193

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Beim WLAN Empfang gab es bisher in den ersten Testläufen nichts Negatives zu berichten. Ethernet läuft im ersten Test auch reibungslos. Das vorinstallierte Windows 11 Pro kommt ohne zusätzliche Bloatware aus und Scans nach Schadsoftware haben keine Funde geliefert. Das UEFI BIOS des Acemagic M1 ist vollständig entsperrt und bietet auch Zugang zu erweiterten Optionen inklusive Taktanpassungen und Power Limits des Prozessors. Ubuntu hat sich in einem ersten Test von einem Live Stick problemlos starten lassen.

Und damit ist dann zu den ersten Eindrücken auch erstmal alles gesagt. Der Acemagic M1 7735HS darf sich nun in den nächsten Tagen im Alltag beweisen. Der vollständige Testbericht folgt dann im Anschluss in aller Ausführlichkeit. Bis dahin!

 

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Freitag, 31. Juli 2026

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