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Vivo X Fold 6 Teaser Kampagne gestartet, neue Leaks

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Seit dem letzten Stand der Dinge hat das Vivo X Fold 6 in kurzer Zeit einige konkrete Konturen bekommen. Vivo hat seine offizielle Kommunikation zum Gerät aufgenommen, ein Eintrag in der chinesischen 3C-Zertifizierungsdatenbank bestätigt weitgehend die bisherigen Angaben zur Akkukapazität, und aus dem Publikum der French Open sind Fotos aufgetaucht, die das Gerät erstmals in freier Wildbahn zeigen sollen.

Akkukapazität durch 3C-Zertifizierung konkretisiert

Frühere Leaks hatten eine Akkukapazität von rund 7.000mAh in Aussicht gestellt. Ein Zertifizierungsdokument, das der Weibo-Tipster "Experience More" veröffentlicht hat, gibt nun genauere Zahlen: Demnach setzt das Vivo X Fold 6 auf zwei Zellen mit Nennkapazitäten von 2.807mAh und 3.863mAh, zusammen also 6.670mAh. Die typische Kapazität liegt dieser Lesart zufolge bei etwa 6.900mAh.

Gegenüber dem Vivo X Fold 5 mit seinen 6.000mAh wäre das ein deutlicher Zuwachs. Im Vergleich zur aktuellen Konkurrenz hält das Gerät damit gut mit: Das Oppo Find N6 kommt auf 6.000mAh, das Honor Magic V6 in der Standardkonfiguration auf 6.850mAh. Lediglich die 1TB-Variante des Magic V6 übertrifft diesen Wert mit 7.150mAh. Wie Vivo die Kapazität in ein nach eigenen Angaben schlankes Gehäuse integriert, ist noch nicht bekannt. Ob das Gerät wieder dicker wird oder alles beim Alten bleibt, ist also vorerst noch offen. Der Einsatz von SiC-Zellen mit höherer Energiedichte liegt nahe, da Vivo diesen Weg beim Vorgänger bereits gegangen ist.

Am Rande: Im gleichen 3C-Eintrag taucht ein weiterer Akkublock auf, dessen Nennkapazität von 8.905mAh auf einen typischen Wert von rund 9.100mAh schließen lässt. Für welches Gerät dieser vorgesehen ist, bleibt vorerst offen.

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Erste Fotos aus "freier Wildbahn"?

Noch bevor Vivo eine offizielle Vorstellung angekündigt hat, sind auch schon Bilder des vermutlichen Vivo X Fold 6 in Umlauf geraten. Auf Aufnahmen vom Finale des Damen-Einzel der French Open ist die Schauspielerin Zhu Zhu mit einem Falthandy zu sehen, das von chinesischen Medien und Leakern als X Fold 6 eingeordnet wird. Das Gerät erscheint in einem Blaugrünton, trägt auf der Rückseite das charakteristische runde Kameramodul und lässt auf einigen der Fotos ansatzweise das aufgeklappte Außendisplay erkennen. Dessen Ecken wirken im Vergleich zum X Fold 5 (derzeit ab ca. 947€ bei TradingShenzhen*) etwas runder. Eine offizielle Bestätigung von Vivo gibt es dazu nicht.

Teaser-Kampagne: OriginOS 6 Fold und KI-Produktivität

Auf Unternehmensseite hat die Kommunikation zum X Fold 6 mit dem Start der offiziellen Teaser-Kampagne begonnen, was man auch als Bestätigung für den bisher gemunkelten Launch-Zeitraum Ende Juni werten kann. Vivo-Manager Huang Tao umreißt auf Weibo das Konzept hinter dem Gerät: Der Mehrwert eines Falthandys liege nicht in der größeren Displayfläche an sich, sondern darin, was sich damit gleichzeitig erledigen lässt. Als zentrales Software-Feature nennt er den überarbeiteten Atomic Workbench, der bereits mit dem X Fold 5 eingeführt worden war.

Die neue Version soll mehr nutzbaren Displaybereich bieten, flexiblere Bildschirmaufteilungen ermöglichen und mehrere Apps sowie KI-Werkzeuge dauerhaft in einem gemeinsamen Arbeitsbereich bündeln. Gespeicherte Workspaces lassen sich per Tipp wieder aufrufen, etwa für Videokonferenzen, Reiseplanung oder Finanzthemen. Ein weiterer Vivo-Manager deutete zudem einen bisher nicht näher beschriebenen neuen Workbench-Modus an. Das zugrundeliegende Betriebssystem OriginOS 6 Fold soll neben dem überarbeiteten Atomic Workbench auch einen verbesserten KI-Assistenten, On-Device-KI und eine neue "Dual Device Companion"-Funktion mitbringen, die eine engere Verzahnung mit einem zweiten Gerät ermöglichen soll.

Einen konkreten Termin für die Vorstellung hat Vivo bislang nicht genannt. Bisherige Leaks deuten auf Ende Juni hin. Da die Teaser-Kampagne nun angelaufen ist und erste offizielle Details kommuniziert werden, dürfte eine Ankündigung des Launch-Termins in den nächsten Wochen folgen.

Quelle(n): Weibo | Weibo | Weibo

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Kommentare 1

Gäste - Reinhard Schäfer am Montag, 08. Juni 2026 17:38
Tolle Farbe

Man muss sagen, dass dieses Gerät optisch ein Eye Catcher ist, das, was sich Viele beim Ultra erhofft hatten, welches ja eher blass und ein wenig langweilig daherkommt. Egal, ob das alpine Weiße oder das geteilte Hellgrüne, optisch hauen einen die Ultras diesmal nicht vom Hocker. Die Linsen im wuchtigen Kameramodul sehen eher klein aus, da hat sich offenbar nichts gegenüber dem 5er getan, hoffentlich nicht gar verschlechtert. Mit dem 5er waren ja recht gute Fotos und Videos möglich, aber doch stark hinter den Pro und Ultras. Das Hauptfenster des Workbench nimmt jetzt mehr Platz ein, leider sind die Ecken nun "Xiaomi"-rund geworden, was mir beim Vorgänger besser gefiel. Allein von der Optik wäre das was für mich, bin gespannt auf die Farben der kommenden Pro Serie. Hatte den Vorgänger auch in Grün, der sah klasse aus.

Man muss sagen, dass dieses Gerät optisch ein Eye Catcher ist, das, was sich Viele beim Ultra erhofft hatten, welches ja eher blass und ein wenig langweilig daherkommt. Egal, ob das alpine Weiße oder das geteilte Hellgrüne, optisch hauen einen die Ultras diesmal nicht vom Hocker. Die Linsen im wuchtigen Kameramodul sehen eher klein aus, da hat sich offenbar nichts gegenüber dem 5er getan, hoffentlich nicht gar verschlechtert. Mit dem 5er waren ja recht gute Fotos und Videos möglich, aber doch stark hinter den Pro und Ultras. Das Hauptfenster des Workbench nimmt jetzt mehr Platz ein, leider sind die Ecken nun "Xiaomi"-rund geworden, was mir beim Vorgänger besser gefiel. Allein von der Optik wäre das was für mich, bin gespannt auf die Farben der kommenden Pro Serie. Hatte den Vorgänger auch in Grün, der sah klasse aus.
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