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Oppo Find X10 Pro Max Unboxing & erste Eindrücke

oppo-find-x10-pro-max-unboxing Ausgepackt: Das Oppo Find X10 Pro Max - Unboxing & erste Eindrücke

Oppo hat am 22. September in China die Find X10 Serie vorgestellt, die sich aus dem Find X10 E, dem Find X10 und dem Find X10 Pro Max zusammensetzt. Ein separates Pro Modell gibt es in dieser Generation nicht, das Spitzenmodell trägt die Bezeichnung Pro Max direkt. Alle drei Modelle setzen auf Mediatek Chips und ein gemeinsam mit Hasselblad abgestimmtes Kamerasystem. Am weitesten geht das Find X10 Pro Max, das als einziges Modell der Serie alle drei Rückkameras nativ mit 200MP bestückt.

Das Oppo Find X10 Pro Max ist jetzt in der Farbe Mondweiß mit 16GB RAM und 512GB Speicher als China Version bei uns eingetroffen. Bereitgestellt wurde das Testgerät von TradingShenzhen. Ein Marktstart in Europa rückt indes näher: Auf den deutschen Produktseiten von Oppo laufen bereits die Vorbestellungen für das Pro Max, das hierzulande bald erscheinen soll - allerdings leider mit sehr hohen Preisen, wenn man aktuellen Leaks Glauben schenkt.

Besondere Aufmerksamkeit verdient neben dem Kamerasystem der Akku: Die China Version fasst 8000mAh auf Silizium Kohlenstoff Basis, die europäischen Modelle sollen laut Leaks dagegen mit 7150mAh etwas kleiner ausfallen. Angetrieben wird das Smartphone vom Dimensity 9600 Pro, dem ersten 2nm Chip von Mediatek und dem ersten verfügbaren Smartphone Prozessor mit ARM's neuen C2 Kernen.

Preislich bleibt der Import vorerst die attraktivste Option. Bei TradingShenzhen zahlt ihr für die hier getestete 16GB+512GB Konfiguration aktuell 1.297€*. In Europa soll das Pro Max laut Leak mit einer einzigen 12GB+512GB Variante für 1.799€ auf den Markt kommen, die Vorbestelleraktion senkt den Preis um 200€ auf 1.599€. Eine 16GB Version ist in Europa nach bisherigem Stand gar nicht vorgesehen.

In diesem Beitrag werfen wir nun einen ersten Blick auf das Oppo Find X10 Pro Max, fassen die Ausstattung zusammen und teilen unsere ersten Eindrücke aus dem Start der Testphase. Ein ausführlicher Testbericht folgt nach Abschluss des Alltagstests.

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Das Oppo Find X10 Pro Max im Überblick

Das Display des Oppo Find X10 Pro Max misst 6,78 Zoll und ist flach ausgeführt. Es handelt sich um ein AMOLED Panel mit einer Auflösung von 2772x1272 Pixeln, das auf ein selbst entwickeltes Leuchtmaterial mit 95 Prozent Abdeckung des BT.2020 Farbraums setzt. Die Bildwiederholrate passt sich adaptiv zwischen 1 und 120Hz an, in ausgewählten Spielen sind bis zu 144Hz möglich. Die Spitzenhelligkeit liegt laut Datenblatt bei 2000 Nits im HBM Modus, das Panel nutzt 3840Hz PWM Dimming und wurde von TÜV Rheinland in mehreren Kategorien für den Augenschutz zertifiziert. Die Bildschirmränder fallen mit 0,99mm auf allen vier Seiten besonders schmal aus, die Touch Abtastrate beträgt 288Hz.

Angetrieben wird das Smartphone vom Mediatek Dimensity 9600 Pro, dem ersten in 2nm fertigen Chip der Dimensity Familie. Er kommt mit acht Kernen mit bis zu 4,55GHz Taktrate daher und setzt auf die neuen ARM C2 Kerne. Laut Mediatek verbrauchen die beiden Superkerne 37 Prozent weniger Energie als der im Find X9 Pro verbauten Vorgängerchip. Zur Seite stehen dem Prozessor 12GB oder 16GB LPDDR5X Arbeitsspeicher sowie wahlweise 256GB, 512GB oder 1TB UFS 4.1 Speicher. Eine Erweiterung per MicroSD Karte ist wie immer nicht vorgesehen.

Für die Energieversorgung ist ein 8000mAh Akku auf Silizium Kohlenstoff Basis zuständig, der Mindestwert liegt bei 7790mAh. Geladen wird kabelgebunden mit bis zu 80W sowie kabellos mit bis zu 50W. Oppo verspricht zusätzlich, dass der Akku nach fünf Jahren Nutzung noch mindestens 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität behält. Die europäischen Version soll laut Leak mit 7150mAh etwas kleiner ausfallen.

Das Kamerasystem ist der auffälligste Unterschied zum Vorgänger: Als erstes Oppo Kamera Flaggschiff löst das Find X10 Pro Max mit allen drei Rückkameras nativ mit 200 Megapixeln auf. Die Hauptkamera nutzt einen 1/1,3 Zoll Sensor mit f/1.5 Blende und 24mm Brennweite, Oppo nennt die neue DeepPix Sensortechnologie, die laut Hersteller bis zu 17 Blendenstufen Dynamikumfang in einer einzelnen Aufnahme ermöglicht.

Die 200MP Ultraweitwinkelkamera mit 1/1,56 Zoll Sensor, f/2.2 Blende und 124 Grad Sichtfeld fängt laut Datenblatt rund 202 Prozent mehr Licht ein als das Ultraweitwinkelobjektiv des Find X9 Pro. Die 200MP Telekamera sitzt auf einem 1/1,56 Zoll Sensor mit f/2.1 Blende und 70mm Brennweite, bietet zweiachsige optische Stabilisierung und bietet mit einer Naheinstellgrenze von 10cm auch Makroaufnahmen. Ergänzt wird das System durch eine Farbmesslinse.

Auf der Vorderseite kommt eine 50MP Frontkamera mit f/2.0 Blende zum Einsatz. Videoseitig sind 8k Aufnahmen über alle drei Brennweiten sowie 4k bei 120fps mit Dolby Vision möglich. Die Software bietet die von Hasselblad lizenzierten Stilmittel Natural Colors, Master Modus und XPAN Breitbildmodus, zudem ist das Tilta Zubehörsystem für ND Filter und Schärfeziehgriffe kompatibel. Ein Tele-Extender wird in China auch angeboten.

Bei der Konnektivität sind Wi-Fi 7, Bluetooth 6.2, NFC und ein USB-C Anschluss nach USB 3.2 Gen1 (5Gbit/s) an Bord. 5G wird unterstützt, als SIM Auslegung kommen zwei Nano SIM Slots zum Einsatz, die China Version verzichtet auf eSIM. Geschützt ist das Smartphone nach IP66, IP68 und IP69, eine SGS Fünf Sterne Zertifizierung bescheinigt Sturz und Stoßfestigkeit. Die Entsperrung übernimmt ein Ultraschall Fingerabdrucksensor im Display. Als Betriebssystem kommt ColorOS 17 auf Basis von Android 17 zum Einsatz. Das Gehäuse misst 161,32 x 76,57 x 8,40mm und wiegt je nach Farbvariante 233 bis 235 Gramm.

Oppo Find X10 Pro Max Unboxing & Lieferumfang

Das Oppo Find X10 Pro Max kommt in einer schlichten, weißen und rechteckigen Box im Hochformat daher, die ohne Abbildung des Geräts auskommt. Oben links ziert ein kleines Badge mit der Aufschrift "OPPO AI Phone" den Deckel, darunter steht der Modellname Find X10 Pro Max in schwarzer Schrift. Im unteren Bereicht thront eine große Zehn, am unteren Rand folgen die Logos von Oppo und Hasselblad.

Im Inneren liegt das Smartphone in Mondweiß, noch mit der ab Werk aufgebrachten Displayschutzfolie. Der restliche Lieferumfang umfasst eine weiße, flexible Silikonhülle, die exakt auf das zweigeteilte Kameramodul abgestimmt ist, die SIM Nadel sowie die übliche Dokumentation in Form zweier auf Chinesisch gehaltener Beilagen. Ein weißes USB-A auf USB-C Kabel (USB 2.0) liegt ebenfalls bei.

Wie bei Oppo China Importen üblich gehört auch hier ein Netzteil zum Lieferumfang: ein weißer 80W SuperVOOC Adapter mit chinesischem Stecker. Für deutsche Steckdosen liefert TradingShenzhen einen passenden Adapter gleich mit. Wer sich alles im Detail anschauen will, kann dies in unserem Unboxing Video zum Oppo Find X10 Pro Max tun.

Oppo Find X10 Pro Max Verpackung
Oppo Find X10 Pro Max Lieferumfang

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Erste Eindrücke vom Oppo Find X10 Pro Max

Die Verarbeitung des Oppo Find X10 Pro Max wirkt hochwertig. Der Alu Rahmen kommt mit ordentlicher Materialstärke daher und vermittelt einen stabilen, edlen Eindruck. Auffällig ist die komplett flache Gestaltung von Rahmen und Rückseite: Oppo verzichtet wieder auf eine Wölbung und auf eine starke Kantenrundung. Die Rückseite ist mattiert und fällt in der getesteten Mondweiß Variante durch die partielle Musterung und das glänzende "Oppo | Hasselblad" Branding auf. Im Biegetest zeigt sich das Gehäuse sehr stabil und gibt auch unter stärkerem Kraftaufwand kaum nach.

Das Kamerasystem ist das auffälligste Designelement. Es setzt auf getrennte Kamerainseln statt auf einen zusammenhängenden Buckel, was dem Smartphone eine eigene Handschrift verleiht und für einen hohen Wiedererkennungswert sorgt. Beim vorliegenden Mondweiß Modell bleiben die beiden Inseln ohne zusätzlichen Umrandung, was hier optisch am stimmigsten wirkt. Bei den anderen beiden Farbvarianten Warmorange und Helltitan fasst Oppo die Inseln dagegen zusätzlich in einen Buckel. Das breite Kameramodul hat nebenbei einen praktischen Nebeneffekt: Liegt das Smartphone auf dem Tisch, steht es dadurch an den meisten Berührungspunkten stabil und wackelt kaum.

Das Display ist die deutlichste Verbesserung gegenüber den Vorgängern. Die von Oppo zuvor verbauten BOE Panels hatten unter anderem mit Schlierenbildung bzw. einem verwaschenden, nachziehenden Bild bei Bewegung zu kämpfen. Beim Oppo Find X10 Pro Max ist dieses Problem offensichtlich abgestellt: Alles, was sich auf dem Bildschirm bewegt, erscheint deutlich schärfer und klarer. Die Farbdarstellung gefällt, bei genauem Hinsehen sind keine einzelnen Pixel erkennbar, und auch im Freien lässt sich das Display gut ablesen.

Die Benchmarks zeigen leichte Zuwächse, keine dramatischen Sprünge. Bei den CPU-lastigen Tests fällt der Vorsprung überschaubar aus: Im Geekbench Single Core (V6) liegt das Find X10 Pro Max mit 3.864 Punkten 11,0% vor dem Find X9 Pro (3.481), im Multi Core 11.351 zu 10.252 (+10,7%), im PCMark Work (3.0) 15.042 zu 13.314 (+13,0%). Deutlicher wird der Abstand bei den GPU-lastigen Benchmarks, vor allem bei den anspruchsvolleren: Im Basemark GPU Medium steht es 40.520 gegenüber 29.658 Punkten des Vorgängers (+36,6%), im auf Ray Tracing ausgerichteten 3DMark Solar Bay Extreme Unlimited 1.517 zu 1.264 (+20,0%). Im 3DMark Wild Life Extreme Unlimited ist der Abstand dagegen im Bereich der üblichen Schwankungen (7.060 zu 7.082).

Im Antutu V11 Benchmark liegt das Find X10 Pro Max mit 3.461.042 Punkten überraschenderweise 4,0% hinter dem Find X9 Pro (3.605.644). Wer sich jetzt wundert, wie das mit den kursierenden Antutu Scores von deutlich über 4 Millionen Punkten zusammengehen kann: Diese Ergebnisse stammen von Antutu V12 und sind nicht vergleichbar, werden aber trotzdem häufig als Leistungssteigerung angeführt. Vergleichbar sind nur Ergebnisse innerhalb der jeweiligen Hauptversion des Benchmarks. Wer Antutu V11 Ergebnisse vom Find X9 Pro mit Antutu V12 Ergebnissen vom Find X10 Pro Max vergleicht, der vergleicht Äpfel mit Birnen.

Das größere Problem ist das Thermal Throttling. Im CPU Throttle Test bricht die Leistung nach wenigen Minuten schlagartig auf unter 45% der ursprünglichen Leistung ein und pendelt danach zwischen Einbruch und Erholung, wobei die Einbruchsphasen deutlich länger ausfallen. Auch die GPU ist stark betroffen: Im 3DMark Solar Bay Unlimited Stress Test rutscht das Ergebnis schon im vierten Durchlauf auf unter 50% des Ausgangswerts und erholt sich danach nicht mehr, das Endergebnis liegt bei 41,9% der ursprünglichen Leistung. Der Dimensity 9600 Pro ist mit der neuen 2nm Fertigung also nicht leichter zu kühlen, was den nominellen Leistungszuwachs in der Praxis vor allem bei andauernden Lastphasen deutlich relativiert.

Oppo Find X10 Pro Max: Mediatek Dimensity 9600 Pro
Oppo Find X9 Pro: Mediatek Dimensity 9500
Antutu (V11)
3.605.644
+4,2%
Oppo Find X10 Pro Max
3.461.042
-4,0%
Geekbench Single Core (V6)
Oppo Find X10 Pro Max
3.864
+11,0%
3.481
-9,9%
Geekbench Multi Core (V6)
Oppo Find X10 Pro Max
11.351
+10,7%
10.252
-9,7%
Geekbench Compute (V6)
Oppo Find X10 Pro Max
28.279
+23,2%
22.946
-18,9%
PCMark Work (3.0)
Oppo Find X10 Pro Max
15.042
+13,0%
13.314
-11,5%
Basemark GPU Medium
Oppo Find X10 Pro Max
40.520
+36,6%
29.658
-26,8%
3DMark Wild Life Extreme Unlimited
7.082
+0,3%
Oppo Find X10 Pro Max
7.060
-0,3%
3DMark Solar Bay Unlimited
Oppo Find X10 Pro Max
15.657
+11,8%
14.007
-10,5%
3DMark Solar Bay Extreme Unlimited
Oppo Find X10 Pro Max
1.517
+20,0%
1.264
-16,7%
3DMark Steel Nomad Light Unlimited
Oppo Find X10 Pro Max
3.531
+18,2%
2.987
-15,4%

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Die Stereo Lautsprecher haben sich subjektiv leicht gegenüber dem Vorgänger verbessert. Die Bassintensität ist etwas höher, der Klang insgesamt ansprechend und ausgewogen. Auffälligkeiten wie Kratzen oder ein flacher Sound bleiben aus. Beim Akku zeichnet sich ein guter erster Eindruck ab. Ersteinrichtung und mehrere Benchmark Durchläufe haben gemeinsam weniger als die Hälfte der Kapazität verbraucht. Die Laufzeit dürfte damit das gute Niveau des Find X9 Pro in etwa beibehalten, genauere Aussagen dazu gibt es nach dem Alltagstest. Beim Empfang gab es am ersten Testtag nichts zu bemängeln, sowohl Mobilfunk als auch WLAN liefen durchgehend stabil.

Softwareseitig läuft auf dem Testgerät ColorOS 17 auf Basis von Android 17. Der Sicherheitspatch stammt vom September 2026, ein Update wurde nach dem Auspacken eingespielt. Die deutsche Sprache ist ab Werk vorhanden, der Google Play Store lässt sich wie gewohnt über den Oppo App Store nachrüsten, was im Unboxing Video auch gezeigt wird. An China Bloatware mangelt es wie gewohnt nicht, sämtliche vorinstallierten Apps lassen sich allerdings deinstallieren. Android Auto wird unterstützt, auch NFC mit Google Pay funktioniert. Einziger Haken: Die Gemini Integration fehlt und die Gemini App selbst läuft diesmal auch nicht, sondern fordert zur Installation der Google App auf, selbst wenn diese bereits vorhanden ist.

Soweit also die ersten Eindrücke zum Oppo Find X10 Pro Max. Alles Weitere gibt es dann im ausführlichen Testbericht nach Abschluss des Alltagstests in etwa einer Woche.

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