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Xiaomi Redmi Note 3 Testbericht

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Xiaomi Redmi Note 3 Testbericht

Mit dem Redmi Note 2 hat Xiaomi der Konkurrenz im Sommer das fürchten gelehrt. Und dann kam nicht einmal ein halbes Jahr später schon der Nachfolger, das Xiaomi Redmi Note 3. Entgegen den Erwartungen handelt es sich hier aber um viel mehr als nur eine leicht verbesserte Variante des Redmi Note 2. Das Redmi Note 3 ist nochmal ein komplett neues Smartphone und in vielerlei Hinsicht dem ersten Helio X10 Gerät von Xiaomi überlegen. Warum das so ist und warum ich das Gerät liebe, erfahrt ihr in diesem Review.

Lieferumfang

Xiaomi war lange Zeit für den schlichten Verpackungsstil bekannt, dich das ändert sich in letzter Zeit. Man zeigt hier zunehmend Mut zur Farbe und liefert das Gerät in einem überraschend kompakten Karton der ganz in weiß gehalten ist. Darauf ist ein kleines Mi-Logo aufgedruckt und man sieht das Handset in allen verfügbaren Farbvarianten. Darunter prankt der Schriftzug „Note 3". Mich erinnert dieser Verpackungsstil leicht an Apple Geräte, was aber keinesfalls negativ gemeint ist. Immerhin ist die Verpackung der erste Eindruck, und hier kann Xiaomi schonmal punkten.

Im Inneren der Verpackung findet man dann den üblichen Umschlag, welcher diesmal überraschenderweise keine richtige Schnellstartanleitung beinhaltet. Stattdessen findet man hier lediglich eine Karte mit einer Skizze des Smartphones, welche zeigt, wo genau man die einzelnen Bedienelemente findet. Eine weitere Karte beherbergt dann noch das Tool zum Öffnen des SIM Schachtes. Unter dem Umschlag verstecken sich dann noch ein Micro USB Kabel in Schwarz sowie ein 2A Ladegerät.

Design & Verarbeitung

Um eines mal gleich vorweg zu nehmen: Das Xiaomi Redmi Note 3 hat mit seinem Vorgänger absolut nichts am Hut was das Design betrifft. Hier wurde wirklich alles Verändert. Selbst die Front entspricht nicht mehr ganz dem typischen Redmi Gesicht, denn die Touch Buttons unter dem Screen leuchten nun in Weiß statt Rot.

Die heftigste Änderung findet sich aber am Rest des Gehäuses wieder. Dieses besteht nämlich nicht mehr aus Polycarbonat sondern aus Aluminium. Optisch erinnert die Rückseite sehr stark ans Meizu MX5, denn die Grundzüge sind absolut identisch. Die beiden Geräte unterscheiden sich hier nur durch den Fingerprint Scanner und den rückwärtigen Medienlautsprecher und natürlich dem Mi Logo.

Insgesamt macht das Xiaomi Redmi Note 3 so einen deutlich wertigeren Eindruck als sein Vorgänger und es ist auch deutlich stabiler. Einen CNC gefrästen Body darf man hier aber nicht erwarten, denn das Gehäuse des Redmi Note 3 wurde eindeutig gepresst. Es handelt sich also nicht um ein Unibody Design.

Die Verarbeitung bewegt sich aber trotzdem auf einem ganz hohen Niveau. Die Hardware Tasten sitzen bombenfest an ihrem Platz und es gibt keinerlei überstehende Kanten. Die Kamera schließt bündig mit der Rückseite ab und der Fingerprint Scanner sitzt in einer angenehmen Vertiefung die optisch durch auf Hochglanz polierte Kanten aufgewertet wird. Das Gerät ist ein echter Hingucker und macht auch in der Hand viel Spaß.

Letzteres hat mich durchaus überrascht, denn das Gerät kommt ja mit einem ziemlich großen Akku daher. Nichts desto trotz hat es Xiaomi geschafft sowohl die Dimensionen des Redmi Note 3 als auch das Gewicht im Rahmen zu halten. Mit 149,5 x 76 x 8,5mm und 163g Gewicht bewegt sich das Phablet hier in einem durchaus akzeptablen Rahmen.

Display

Während Xiaomi beim Redmi Note 2 noch mit einem Sharp Display warb, was sich im Nachhinein leider als Falschangabe herausgestellt hat, hält man sich nun beim Redmi Note 3 über den Zulieferer der Displays bedeckt. Auf den ersten Blick ist hier auch alles beim Alten geblieben, denn wir haben es hier mit einem 5,5" Panel zu tun das mit 1080p auflöst und mit dem Displayglas laminiert wurde (OGS).

Spätestens beim ersten Anschalten des Phablets wird dann aber klar, dass sich im Vergleich mit dem Redmi Note 2 hier einiges geändert hat. Das Display im Redmi Note 3 ist eindeutig kontrastreicher als beim Vorgänger und bietet intensivere Farben mit höherer Leuchtkraft. Dadurch hat sich auch die Ablesbarkeit im Freien noch einmal deutlich verbessert, was die tägliche Verwendung des Redmi Note 3 wirklich zu einer Freude macht.

Auch beim verwendeten Digitizer gibt es absolut nichts auszusetzen. Eingaben werden stets präzise und ohne Verzögerung erkannt. Bis zu 10 Berührungspunkte kann der Digitizer auf einmal erkennen. Die Oberfläche fällt von der Gleitfähigkeit her perfekt aus und bisher konnte ich auch keine Kratzer auf dem Display feststellen obwohl mir das Gerät bereits mit dem Display nach unten aus ca. 0,6 Metern Höhe auf Steinboden gefallen ist.

Hardware & Performance

Modell: ​Xiaomi Redmi Note 3
Prozessor: ​Mediatek Helio X10 (MT6795)
​Arbeitsspeicher:​2GB / 3GB
​Speicher:​16GB / 32GB
​Display:​5,5" 1920 x 1080
​Frequenzen:​2G GSM 900 / 1800 / 1900
3G HSDPA 850 / 900 / 1900 / 2100 
4G LTE 1(2100), 3(1800), 7(2600), 38(2600), 39(1900), 40(2300), 41(2500)
​Dual-SIM:​Ja (2x Micro)
​Micro SD:​Nein
​Abmessungen / Gewicht:​149,5 x 76 x 8,5mm / 163g
​Besonderheiten:​Sehr großer Akku (4.000mAh), Fingerprint Scanner, Metallgehäuse

Hier könnte das Xiaomi Redmi Note 3 den ein oder anderen tatsächlich enttäuschen, denn auf den ersten Blick gibt es hier ein Downgrade. Das Redmi Note 3 ist im Gegensatz zum Vorgänger nämlich nicht mehr mit dem MT6795T Chipsatz erhältlich. Stattdessen gibt es nur noch zwei Varianten mit MT6795 (Mediatek Helio X10) SoC der auf 2,0GHz taktet. Dafür bietet euch Xiaomi nun aber 3GB RAM in der 32GB Version des Smartphones an.

Doch handelt es sich hier wirklich um einen Nachteil? Nun, auf den ersten Blick bzw. Benchmark kann man diese Frage durchaus mit Ja beantworten, denn es gibt da einen Unterschied der besonders im Antutu Benchmark zu bemerken ist. Während das Redmi Note 2 hier im aktuellen Antutu Benchmark um die 55k Punkte erreicht, schwankt das Redmi Note 3 „nur" zwischen 45k und knapp 49k Punkten.

Wichtig ist jedoch die Frage inwiefern sich das im Alltag bemerkbar macht, denn die Aussagekraft von Benchmarks ist ja bekanntlich nicht gerade hoch. Und hier kann ich ganz klar Entwarnung geben. Ich habe zwar kein Redmi Note 2 mehr für einen direkten Vergleich hier, wohl aber ein Meizu MX5 mit dem MT6795T. Und trotz den dicken Unterschieden in so manchem Benchmark sind die Unterschiede in der Praxis minimal. Vielleicht gibt es beim Redmi Note 3 hier und da mal einen Micro-Ruckler mehr, aber das war es dann auch schon.

Dem gegenüber steht dann eine deutlich merkbare Energieeinsparung und eine geringere Abwärme. Und genau hier liegt wie ich finde ein deutlich größerer Mehrwert als den, welchen man mit dem MT6795T erzielen könnte. Ich begrüße damit unterm Strich die Entscheidung von Xiaomi, denn die Prioritäten wurden hier meiner Ansicht nach an genau den richtigen Stellen gesetzt. Das Redmi Note 3 führt sämtliche Alltagsaufgaben mühelos und flüssig aus und hat auch mit anspruchsvollen Spielen keine Probleme, bietet dabei aber dennoch eine sehr gute Akkulaufzeit.

Sehr gut gefällt mir auch die vollwertige Sensorausstattung die ja für Xiaomi typisch ist und auch in den günstigeren Smartphones nicht fehlen darf. Neben den Basics erwartet einen hier auch ein Magnetkompass und ein Gyroskop, beide voll funktionsfähig. Auch die Status LED unterstützt alle Farben und kann so bequem via Lightflow gesteuert werden. Auch ein Infrarot Blaster ist an Bord mit dem ihr über die vorinstallierte Mi Remote App die verschiedensten Gerätschaften fernsteuern könnt.

Unbedingt zu erwähnen ist natürlich auch noch der Fingerprint Scanner. Das Redmi Note 3 ist das erste Xiaomi Smartphone mit diesem Feature und insofern ist es recht interessant wie Xiaomi die Implementierung gelungen ist. Nun, gelungen ist es gut, perfekt jedoch nicht. Grundsätzlich muss man einmal sagen, dass der Sensor selbst extrem gut funktioniert. Vom Auflegen des Fingers bis zum Erreichen des Home Screens vergeht bei mir keine halbe Sekunde. Bisher hatte ich auch nie Probleme beim Entsperren, z.B. mit fettigen Fingern. Das „Notfallpasswort" wurde damit bis heute kein einziges Mal benötigt.

Was mir jedoch fehlt ist eine tiefere Integration des Sensors in MIUI. Derzeit kann man den Sensor nur zum Entsperren des Smartphones und zum Deaktivieren des Child-Mode verwenden. Das Sperren von Apps ist bisher nicht möglich. Ansonsten hätte ich mir gewünscht, dass Xiaomi etwas mehr Kreativität zeigt und sich neue Möglichkeiten zur Nutzung des Fingerprint Scanners ausdenkt. Aber was nicht ist kann ja noch werden.

Software

An dieser Stelle muss ich Xiaomi jetzt leider mal etwas tadeln. Zum einen geht es – das werde ich solange erwähnen bis die Missstände behoben werden – um die Übersichtlichkeit von MIUI. Ich bleibe dabei: Ich tue mich extrem schwer mich in dem System zurechtzufinden, besonders in den Einstellungen. Das war nicht immer so, und ich wünsche mir, dass hier alles wieder etwas übersichtlicher wird. Solange sich daran nichts ändert wird MIUI definitiv nicht mehr meine Lieblings-ROM werden, was sie einst einmal war.

Und dann ist da noch etwas: Warum zum Teufel setzt ihr Xiaomianer eigentlich bei euren MTK-Devices immer noch auf Android 5.0? Nein, von Mediatek wird hier kein Riegel vorgeschoben, denn Android 5.1 Quellen sind längst verfügbar und werden von anderen Herstellern auch fleißig genutzt. Warum dümpelt ihr also weiterhin mit so einer alten Version durch die Gegend, während bei Geräten mit Qualcomm Chipsatz längst Android 5.1 zum Einsatz kommt? Ich verstehe es nicht!

Weiterhin bin ich alles andere als zufrieden was die Qualität der Software angeht. Gerade zu Beginn war ich schockiert, dass die Kamera am Redmi Note 3 nicht richtig funktioniert hat und dachte schon, dass der Sensor kaputt wäre. Doch dann wurde ich auf ein Update aufmerksam gemacht, welches wohlbemerkt nicht via OTA ausgerollt wurde, sondern manuell installiert werden musste. Danach lief die Kamera dann auch. Hier sollte man sich bei Xiaomi definitiv Gedanken machen, ob das der richtige Weg ist, denn sowas kratzt am Image.

Die Stabilität der Software lässt zum jetzigen Zeitpunkt übrigens auch zu Wünschen übrig. Mir passiert es immer wieder (ca. einmal am Tag), dass mich plötzlich mitten in der Arbeit oder beim Spielen der Xiaomi Startbildschirm begrüßt und MIUI neu hochfährt. Auch hier wünsche ich mir mit dem nächsten Update dringend Besserung.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Xiaomi mit dem Redmi Note 3 erstmals den Bootloader ab Werk sperrt. Man kann diesen zwar offiziell entsperren, benötigt dafür jedoch einen Mi-Account und eine spezielle Software. Diese Maßnahme soll letztlich die Daten der Nutzer sichern, denn ein Entsperren des Bootloaders ist eben nur möglich, wenn man Zugriff auf den Mi-Account des Besitzers hat. Somit haben Diebe schlechte Karten das Handset zu knacken um an die Daten zu kommen. Trotzdem, für internationale Kunden legt das einige Steine in den Weg, denn es ist nun beispielsweise nicht mehr ganz so einfach eine auf Deutsch übersetzte MIUI Custom ROM von Decuro oder Xiaomi.eu zu installieren. Genau das finde ich schade, war doch Xiaomi dafür bekannt immer so offen und entwicklerfreundlich zu sein.

Um das abschließend nochmal zu betonen: Das System ist nicht unbenutzbar und es läuft auch sehr flüssig, aber es gibt eben hier und da noch Ecken und Kanten welche von Xiaomi noch dringend behoben werden müssen. Da die Update Politik von Xiaomi aber sehr vorbildlich ausfällt, mache ich mir da überhaupt keine Sorgen. Die Stable Versionen von MIUI erhalten ca. einmal pro Monat ein Update, die Entwicklerversionen einmal pro Woche.

Konnektivität & Empfang

Beim Empfang gibt es dagegen wieder keine signifikanten Abstriche zu machen. Ich war mit dem Xiaomi Redmi Note 3 in letzter Zeit häufiger Unterwegs und war überrascht damit auch im ICE bei knapp 300km/h mit vergleichsweise wenigen Aussetzern surfen zu können. Das schaffen wirklich nur Geräte mit sehr gutem Empfang, und da zählt das Redmi Note 3 offensichtlich dazu. In größeren Metropolen war auch der LTE Empfang kein Problem, in ländlichen Gebieten dagegen schon, denn ich setze auf O2 und E-Plus und die nutzen bekanntlich meistens das 800MHz LTE Band, was vom Redmi Note 3 wie bei allen anderen Xiaomi Smartphones nicht unterstützt wird.

Beim WLAN Empfang lief auch alles reibungslos, wobei man hier aber nicht von Top-Empfang sprechen kann. Die Signalstärke ist im Vergleich zum kürzlich getesteten Xiaomi Mi4c schon etwas geringer, was aber nicht zu Problemen führt. Der Grund dafür dürfte das Metallgehäuse vom Redmi Note 3 sein. Mit Bluetooth hatte ich ebenfalls keine Probleme, getestet mit der Zeblaze Crystal Smartwatch (Bluetooth LE) und einem Bluetooth Lautsprecher. Mit dem Lautsprecher konnte ich mich in einem gesamten Stockwerk frei bewegen ohne dass die Verbindung zum Handy abbrach.

Auch beim GPS hat sich Xiaomi keinerlei grobe Schnitzer geleistet. Schon der allererste Fix kam binnen 6 Sekunden zustande. Nach ca. 20 Sekunden fand das Phablet dann auch schon 17 Satelliten bei 2 Metern Genauigkeit. Die Signalstärke einzelner Satelliten bewegt sich dabei auf einem sehr hohen Niveau, sodass auch bei höheren Geschwindigkeiten oder Innerorts nicht zu Störungen beim Navigieren oder Tracken von Strecken kommt.

Sprachqualität & Klang

Bei Telefonaten zeigt sich das Xiaomi Redmi Note 3 von seiner besten Seite und beschert uns eine hervorragende Audioqualität und das auch in lauten Umgebungen. Das Noise Cancelling Mikrofon macht hier also einen guten Job. Auch Musikgenuss ist mit dem Xiaomi Redmi Note 3 auf hohem Niveau möglich. Der Helio X10 Chipsatz von Mediatek verfügt ja über eine Premium Audiolösung und das bemerkt man auch hier wieder. Via Kopfhörer bekommt man hier einen kristallklaren und definierten Klang welcher auch Anspruchsvolle Zuhörer zufriedenstellt. Besonders die zahlreichen Presets für verschiedene Xiaomi Kopfhörer und der Systemweite Equalizer bieten hier einen echten Mehrwert. Selbst der interne Lautsprecher klingt absolut zufriedenstellend und erreicht neben einer ordentlichen Lautstärke auch eine beeindruckende Basswiedergabe ohne dabei zu übersteuern. Xiaomi hat hier wieder rundum gute Arbeit geleistet.

Kamera

Das Xiaomi Redmi Note 3 setzt definitiv auf die gleiche Kamera wie schon im Redmi Note 2. Wir haben es hier also mit 13 Megapixel zu tun welche ihren Fokus via PDAF finden. Im Vergleich zum Redmi Note 2 konnte Xiaomi die Zeit die zum Fokussieren und Auslösen benötigt wird deutlich reduzieren. Man merkt hier quasi keine Verzögerung mehr.

Auch die Farbwiedergabe und low-light Performance wurde ein wenig verbessert, womit die Bilder noch etwas schöner aussehen. Dennoch kann man hier nicht von Perfektion sprechen und die Qualität der Kamera liegt weiterhin weit hinter einem Meizu M2 Note zurück. Es fehlt einfach weiterhin an Details und Tiefenschärfe. Somit haben wir es hier zwar mit einer brauchbaren Kamera zu tun, welche aber dennoch die Schlechteste im derzeitigen Xiaomi Lineup ist.

Bei Videoaufnahmen überzeugt die Kamera durch eine recht gute Qualität im Full HD Modus. Slow Motion Aufnahmen können nur im 720p Modus mit maximal 120fps aufgenommen werden. Etwas schwer tut sich die Kamera im Videomodus beim fokussieren von kleineren Objekten. Enttäuschend ist leider die Audioqualität. Geräusche direkt vor dem Smartphone werden gut aufgenommen, doch alles was weiter weg ist oder auch Naturgeräusche gehen fast komplett verloren.

Die Frontkamera löst mit 5 Megapixel auf und erzeugt bei Tageslicht brauchbare aber bei weitem nicht perfekte Bilder. Es fehlt an feinen Details und man kann ein deutliches Bildrauschen erkennen. Bei Dämmerlicht wird die Kamera dann fast völlig unbrauchbar.

Akkulaufzeit

Das Xiaomi Redmi Note 3 kann man zu den Akku Monstern zählen, denn hier ist eine 4.000mAh Zelle am Start. Die Kapazitätsangabe stimmt auch tatsächlich und man merkt dem Gerät den starken Akku nur deshalb nicht an, weil Xiaomi auf eine Zelle mit sehr hoher Energiedichte setzt.

Wie zu erwarten war, resultiert aus der üppigen Kapazität eine recht beeindruckende Akkulaufzeit. 8 Stunden und 55 Minuten hält der Akku laut Geekbench 3 im Dauerbetrieb bei 40% Displayhelligkeit durch – und das wohlbemerkt im Performance Modus. Das mag nun im Vergleich zu Geräten wie dem Oukitel K4000 welches bis zu 12 Stunden Screen-On Zeit erreicht nicht sonderlich berauschend klingen, man darf aber nicht den deutlich stärkeren SoC vergessen. Andere Smartphones in derselben Leistungsklasse lässt dieses Ergebnis definitiv alt aussehen. Eventuell kann Xiaomi sogar noch per Software Optimierung etwas mehr herausholen und an der 10-Stunden Marke kratzen.

Im Alltag komme ich mit dem Redmi Note 3 locker über zwei Tage bis ich wieder an die Steckdose muss, auch wenn ich mal GPS für längere Zeit nutze oder viel an der Kamera spiele. Damit ist das Gerät ein ideales Phablet für jeden der viel unterwegs ist und trotzdem nicht auf ein leistungsstarkes Gerät verzichten möchte.

Übrigens dauert auch das Aufladen nicht lange. Von 20% auf 70% genehmigt sich das Handset etwa eine Stunde. Die vollen 100% dauern dann nochmal eine Stunde. In Anbetracht der Größe des Akkus ist das schon eine recht flotte Ladezeit. Im Klartext bedeutet das auch, dass im Notfall auch mal kurzes Aufladen reicht um wieder ein paar Stunden mobil zu sein. Voraussetzung ist allerdings ein Ladegerät oder eine Power Bank mit mindestens 2A Ausgang.

Fazit

Das Xiaomi Redmi Note 3 ist mehr als nur ein Nachfolger des Redmi Note 2. Es ist ein komplett neues und von Grund auf verbessertes Smartphone welches die Herzen eines jeden Budget Phablet Fans höherschlagen lässt. In der Preisklasse in der sich das Xiaomi Redmi Note 3 derzeit bewegt ist das Gesamtpaket in der Tat konkurrenzlos. Vor allem die Akkulaufzeit ist der Grund dafür, dass das Redmi Note 3 die Konkurrenz ordentlich abhängt.

Dennoch ist das Redmi Note 3 nicht ohne Fehler. Zum einen muss Xiaomi noch ordentlich an der Software schrauben, was im Moment auch in schöner Regelmäßigkeit in Form von OTA Updates geschieht, zum anderen ist die Kamera nicht unbedingt die Beste – wohl aber brauchbar. Auch der fehlende Micro SD Slot ist eine Enttäuschung, vor allem auch weil das Redmi Note 2 diesen noch an Bord hatte. Dennoch bekommt man hier für vergleichsweiße kleines Geld richtig viel Smartphone geboten, und unterm Strich ist das Handset damit eine volle Empfehlung wert.

Das Xiaomi Redmi Note 3 bekommt ihr derzeit z.B. bei unserem Sponsor UUOnlineShop.com für 177,99€ (16GB / 2GB) oder 215,87€ (32GB / 3GB) jeweils mit kostenlosem DHL Express Versand oder wahlweise mit SFExpress zollfrei. Zusätzlich haben wir für den Shop noch zwei Gutscheine für euch:

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