Xiaomi Redmi Note 7 vorgestellt

redmi-note-7-cover Xiaomi Redmi Note 7

​Xiaomi hat Redmi nun als eigenständige Marke positioniert, welche ab sofort nicht mehr das Mi Brandung genutzt. Heute hat Redmi das erste Smartphone seit der Abspaltung vorgestellt, welches auf den Namen Redmi Note 7 hört. Tatsächlich ist das Mi Branding komplett vom Smartphone verschwunden. Die Rückseite ziert nun ein "Redmi by Xiaomi" Schriftzug. Genaus handhabt man es auch bei der Pocophone Untermarke, deren Geräte als "Pocophone by Xiaomi" gekennzeichnet werden. Für den Kunden ist diese Veränderung nun gar nicht so schlecht, ermöglicht sie es doch ein leichteres Differenzieren zwischen den Geräteklassen von Xiaomi.

Was also erwartet uns nun mit dem Redmi Note 7? Vermutlich nicht weniger als das bisher beste Redmi Phablet, denn zumindest das Datenblatt und vor allem auch die dafür aufgerufenen Preise lassen die Augen strahlen.

Doppelglas Design

​Xiaomi hat in der letzten Zeit verstärkt auf Doppelglas Designs gesetzt. Metall und Kunststoff kommt immer weniger zum Einsatz. Diese Veränderung scheint nun auch bei den Redmi Smartphones Einzug zu halten, denn das neue Redmi Note 7 setzt nun auch auf ein Doppelglas Design. Dabei setzt Xiaomi sogar auf stabiles Gorilla Glass 5, sodass die Stabilität des Designs nicht leiden sollte. Eingefasst von einem Metallrahmen, präsentiert sich das Redmi Note 7 in einem schönen Blau, einem Farbverlauf von Lila nach Magenta oder einem "hellen" Schwarz. Der Rahmen ist natürlich immer passend eingefärbt. Lediglich die Front bleibt bei allen Modellen schwarz. Apropos Front: Hier zeigt sich das Redmi Note 7 deutlich moderner als seine Vorgänger und bietet einen deutlich reduzierten Displayrand mitsamt schlanker Waterdrop Notch. Ein iPhone XR sieht dagegen alt aus. Das Display ist 6,3 Zoll groß, basiert auf LCD Technik und liefert eine Auflösung von 1080 Pixel.

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Starke Hardware und 48MP Kamera

​Xiaomi drückt Smartphone für Smartphone den Einstiegspreis für den Snapdragon 660. Mit dem Redmi Note 7 erreich man nun einen Tiefpunkt: Knappe 128€ kostet das Basismodell umgerechnet in China. Bedenkt man, wie viel Leistung der Snapdragon 660 liefert, ist das ein Witz. Natürlich setzt Xiaomi auf flotten LPDDR4X RAM und eMMC 5.1 Speicher. Einen rückseitigen Fingerabdruck Sensor gibt es genauso wie Kamera-basiertes Face-Unlock. Um die Stromversorgung kümmert sich ein 4.000mAh (min. 3.900mAh) Akku mit Unterstützung für Quick Charge 4 (nicht im Lieferumfang enthalten). Dabei bleibt das Redmi Note 7 mit nur 8,1mm (159,21 x 75,21 / 186g) sehr schlank. Interessant ist, dass Redmi sowohl einen 3,5mm Anschluss als auch einen USB Typ-C Anschluss verbaut.

​Besonders beeindruckend ist für den Einstiegspreis auch die Kamera Ausstattung. Rückseitig liefert das Redmi Note 7 eine Dual Kamera mit 48MP Hauptsensor von Samsung sowie einem zweiten 5MP Sensor zur Tiefenerfassung. Der Blendenwert beträgt f/1.8. Enttäuschend ist allerdings, dass keine Ultra HD Videoaufname möglich ist. Dafür gibt es allerdings 1080p mit 60fps. Die Frontkamera löst mit 13MP ebenfalls recht hoch auf. Später soll noch ein Redmi Note 7 Pro folgen, welches mit einem 48MP Sony Sensor statt eines Samsung Sensors ausgestattet ist.

Redmi Note 7
Preise, Verfügbarkeit & Band 20 LTE

​Zum Start in China wird das Redmi Note 7 in drei verschiedenen Varianten erhältlich sein:

  • ​3GB / 32GB: 999 Yuan / 128€
  • 4GB / 64GB: 1199 Yuan / 153€
  • 6GB / 64GB: 1399 Yuan / 179€

Das Redmi Note 7 befindet sich in China bereits im Vorverkauf und wird am 15. Januar erstmals erhältlich sein. In China zeigt sich der Hersteller mutig und liefert das Smartphone mit einer 18-monatigen Hersteller-Garantie aus. Das ist deutlich mehr als die in China sonst üblichen 12 Monate.

Bis sich ein Import lohnt, wird allerdings noch eine Weile vergehen. Zum Start ist das Redmi Note 7 nicht als Global Version verfügbar und unterstützt damit weder Band 20 LTE noch diverse andere international genutzte Mobilfunkfrequenzen. Bis eine Redmi Note 7 Global mit Band 20 LTE verfügbar ist, dürften noch einige Wochen ins Land ziehen. Wir halten euch wie üblich auf dem Laufenden.

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Technische Daten

  • 3.900mAh min. / 4.000mAh typ.
  • Qualcomm Snapdragon 660
  • 32GB / 64GB eMMC 5.1
  • 3GB / 4GB / 6GB LPDDR4X
  • 48MP Samsung f/1.8 + 5MP
  • 13MP
  • 6,3" In-Cell IPS LCD (2340 x 1080, Waterdrop Notch)
  • Redmi Note 7
  • GSM: B2/3/5/8
    CDMA 1X / EVDO: BC0
    WCDMA: B1/2/5/8
    TD-SCDMA: B34/39
    TDD-LTE: B34/38/39/40/41
    FDD-LTE: B1/3/5/7/8
    WLAN 802.11a/b/g/n/ac
    Bluetooth 5.0
    GPS, A-GPS, GLONASS, BDS
  • Dual Nano SIM
  • Ja (Hybrid Slot)
  • Quick Charge 4.0 (Netzteil nicht enthalten)
  • MIUI 10 / Android 9
  • Ja (Rückseite)
  • USB Typ-C, 3,5mm Anschluss, 18 Monate Garantie in China
 

Kommentare 4

Gäste - mIT am Freitag, 11. Januar 2019 14:18
Tschüs, Xiaomi

Wieder kein NFC, obwohl das Thema mobiles Bezahlen in Europa gerade an Fahrt gewinnt und in Asien sowieso Alltag ist. Stattdessen eine 48MP Kamera, die kein Nutzer benötigt. Wer so photoaffin ist, greift besser gleich zu einer echten Kamera. Mit Innovation hat Redmi auch nichts mehr zu tun. Schade Xiaomi, so vergrault man Kunden.

Wieder kein NFC, obwohl das Thema mobiles Bezahlen in Europa gerade an Fahrt gewinnt und in Asien sowieso Alltag ist. Stattdessen eine 48MP Kamera, die kein Nutzer benötigt. Wer so photoaffin ist, greift besser gleich zu einer echten Kamera. Mit Innovation hat Redmi auch nichts mehr zu tun. Schade Xiaomi, so vergrault man Kunden.
Braunfels am Freitag, 11. Januar 2019 12:10
Wie passt da zusammen ?

Snapdragon 660 und 48MP Kamera Sensor, wird vom Prozessor native gar nicht unterstützt oder täusche ich mich ? Hab was gelesen mit 12 MP nativ und einem mach 4 Pixel und viola .... Stimmt das ?

Snapdragon 660 und 48MP Kamera Sensor, wird vom Prozessor native gar nicht unterstützt oder täusche ich mich ? Hab was gelesen mit 12 MP nativ und einem mach 4 Pixel und viola .... Stimmt das ?
Christopher am Freitag, 11. Januar 2019 17:01

Mittlerweile hat sich Lei Jun zu Wort gemeldet und gibt an, dass der Samsung GM1 Sensor zum Einsatz kommen soll. Hierbei handelt es sich in der Tat um einen 48MP Sensor: https://news.samsung.com/global/samsung-introduces-two-new-0-8%CE%BCm-isocell-image-sensors-to-the-smartphone-market

Mittlerweile hat sich Lei Jun zu Wort gemeldet und gibt an, dass der Samsung GM1 Sensor zum Einsatz kommen soll. Hierbei handelt es sich in der Tat um einen 48MP Sensor: https://news.samsung.com/global/samsung-introduces-two-new-0-8%CE%BCm-isocell-image-sensors-to-the-smartphone-market
Christopher am Freitag, 11. Januar 2019 14:31

Wird sich im Test zeigen was genau in dem Gerät steckt. Dass der Snapdragon 660 keine 48MP Sensoren unterstützt ist korrekt, jedoch kein Ausschlusskriterium für einen 48MP Sensor. Es gibt immer noch die Möglichkeit einen dedizierten Chip für die Verarbeitung der Kamera Signale zu nutzen.

Wird sich im Test zeigen was genau in dem Gerät steckt. Dass der Snapdragon 660 keine 48MP Sensoren unterstützt ist korrekt, jedoch kein Ausschlusskriterium für einen 48MP Sensor. Es gibt immer noch die Möglichkeit einen dedizierten Chip für die Verarbeitung der Kamera Signale zu nutzen.
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