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UmiDigi One Max Testbericht

umidigi-one-max UmiDigi One Max

Mit dem One Pro hat uns UmiDigi im vergangenen Jahr eine echte Überraschung präsentiert. Für einen äußerst attraktiven Preis hat das Smartphone eine richtig gute Ausstattung geboten und letztlich auch im Test überzeugt. Sogar in unsere Mittelklasse Topliste hat es das Smartphone geschafft. Das Handset war entsprechend erfolgreich und das ist natürlich auch an UmiDigi nicht vorbei gegangen. Aus diesem Grund hat sich der Hersteller dazu entschieden das One Max auf den Markt zu bringen. Hierbei handelt es sich um eine Phablet Version des One Pro mit modernisiertem Design, ansonsten aber ähnlicher Ausstattung. Der Preis ist mit rund 160€ (regelmäßiges Flash Sale Angebot) unverändert attraktiv. Grund genug also, uns das UmiDigi One Max ebenfalls näher anzusehen. Viel Spaß mit dem Test!

UmiDigi One Max
Verpackung & Lieferumfang

​Das UmiDigi One Max auszupacken fühlt sich gewohnt an, denn der Hersteller hat sein Verpackungsdesign mal wieder nicht verändert. Die günstigeren UmiDigi Smartphones kommen allesamt in einem schwarzen, kreisförmig geriffelten Karton daher, welcher nochmal mit einem Wrapper versehen ist. Der Lieferumfang und dessen Aufmachung fällt ebenso identisch aus und gleicht exakt dem Vorgänger.

  • Transparenter Schutz für die Rückseite
  • Umschlag mit Kurzanleitung und SIM Nadel
  • Rotes USB Typ-C Kabel
  • Schnelllade-Netzteil mit deutschem Stecker (5V / 2A, 9V / 2A, 12V / 1,5A)
  • Begrüßungsschreiben

UmiDigi One Max
Design & Verarbeitung

​Das Design hat UmiDigi größtenteils unverändert gelassen. Blickt man nur auf die Rückseite und hat keinen direkten Größenvergleich, stellt man zunächst keinen Unterschied zum Vorgänger fest. Das One Max setzt wie gehabt auf eine Rückseite aus Glas, welche entweder in der Farbe Twilight (Farbverlauf von Türkis nach Lila) oder einen Karbon-Look zu haben ist. Das Kameramodul ist vertikal ausgerichtet und steht nur minimal aus dem Gehäuse hinaus. Eingefasst wird das Smartphone von einem abgerundeten Edelstahlrahmen. Zwischen dem Ramen und dem Glas befindet sich noch ein dünner Rahmen aus schwarzem Kunststoff, welcher das Glas bei Stürzen schützen soll. Die Anordnung der Tasten und Anschlüsse wurde nicht verändert. Rechts findet man einen leicht vertieft in den Rahmen eingelassenen Power Button mit integriertem Fingerabdruck Sensor. Darüber befindet sich die Lautstärkewippe. Die Tasten haben kaum Spiel und klappern nicht. Im unteren Rahmen befinden sich ein USB Typ-C Anschluss, ein 3,5mm Anschluss, ein Sprachmikrofon und die Öffnung für einen der Medienlautsprecher. Links findet man die SIM Schublade, oben ein Umgebungsmikrofon.

Die Unterschiede am Design des UmiDigi One Max verglichen mit dem One Pro findet man dann bei genauerem Hinsehen. Natürlich ist das Smartphone etwas angewachsen, da ein deutlich größeres Display zum Einsatz kommt. Die genauen Abmessungen betragen 156 x 75,5 x 8,5mm bei einem Gewicht von 190g. Der Vorgänger kam auf 148,5 x 71,4 x 8,8mm bei 188g. Der zweite Punkt an dem sich die Smartphones unterscheiden, ist das Design der Front. Die vielfach kritisierte Notch wurde deutlich reduziert. Hier kommt nun die aktuell im Trend befindliche Waterdrop Notch zum Einsatz, welche optisch durchaus elegant wirkt und viel weniger Platz in Anspruch nimmt. Sie beherbergt nur noch die Frontkamera. Sämtliche Sensoren und der Telefonhörer, welcher auch als zweiter Medienlautsprecher dient, wurden in den verbliebenen Rand über dem Display verschoben. Der Bildschirm bedeckt wie gehabt einen großen Teil der Front. Links und rechts findet man Ränder mit 2,1mm Breite, der Kinnrand ist 6,5mm breit.

Was die Verarbeitung betrifft, überzeugt das UmiDigi One Max, bietet aber keine Perfektion. Im Metallrahmen findet man Unterbrechungen aus Kunststoff, welche eine gewisse Flexibilität bei Stürzen gewährleisten. Und genau an diesen Stellen sind die Kanten des Metalls minimal unsauber gearbeitet. Bei genauem Hinsehen erkennt man das sehr gut. Die Stellen fühlen sich auch etwas scharfkantig an, wenn man mit dem Finger darüber fährt. Abseits davon gibt es jedoch keine Stellen für Kritik und das One Max ist insgesamt sehr solide gebaut, liegt gut in der Hand und hinterlässt ansonsten einen hochwertigen Eindruck. Das Glas auf der Rückseite scheint aus gehärtetem Glas zu bestehen, denn bisher zeigen sich auch ohne Schutzhülle keine Schäden. Auch am Metallrahmen gibt es trotz mehrfachem Transport in einer Fahrradhalterung keine Abschürfungen.

UmiDigi One Max
Display

​Größe: ​6,3"
Auflösung:​ ​1520 x 720
Technologie​:​In-Cell IPS LCD
​Anzahl Berührungspunkte:​5
Gehärtetes Glas:​​Ja
Anti Fingerabdruck Beschichtung:​​Ja

​Zugegeben, wir haben hier in der Redaktion den Kopf geschüttelt als das UmiDigi One Max angekündigt wurde. Trotz des deutlich größeren Displays hat der Hersteller die Auflösung nicht erhöht. Doch nach mehr als einer Woche Nutzung im Alltag können wir euch sagen, dass die Sorgen hierüber nicht berechtigt waren. UmiDigi hat wieder ein hochwertiges LCD Panel verbaut, bei dem die geringe Auflösung wie schon beim Vorgänger erst bei genauer Betrachtung auffällt. Beim normalen Abstand, welchen man bei alltäglicher Nutzung zum Smartphone hat, sind einzelne Pixel nicht zu erkennen. Auch bei Text ist keine Treppchenbildung zu sehen. Zudem überzeugt die Farbabstimmung, Blickwinkelstabilität und Helligkeit. Selbst unter Sonnenlicht ist das Display noch ablesbar, wenngleich die Inhalte natürlich deutlich dunkler erscheinen. Der 5-Punkt Touch Screen arbeitet im normalen Alltag einwandfrei und zeigt weder ein Stottern beim Scrollen noch Probleme beim schnellen Tippen. Erst wenn mehr als zwei Finger auf dem Display sind, gibt es Probleme und der Touch Screen verliert einzelne Finger immer wieder für kurze Zeit. Da im Alltag jedoch so gut wie nie mehr als zwei Finger genutzt werden, ist diese Schwäche für die allermeisten ohne Bedeutung. Das Displayglas ist wie auch das Glas auf der Rückseite gehärtet und blieb bisher kratzfrei. Die Oberfläche ist außerdem fettabweisend, sodass es eine Weile dauert, bis Fingerabdrucke sichtbar werden. Zudem ist die Gleitfähigkeit dadurch sehr gut und Abdrücke lassen sich mit ein, zwei Wischen entfernen.

UmiDigi One Max
Hardware & Performance

​Prozessor: ​Mediatek Helio P23 / MT6763V/B (16nm)
4x ARM Cortex A53 @2GHz
4x ARM Cortex A53 @1,5GHz
GPU:​ ​Mali G71 MP2
RAM (Geschwindigkeit):​​4GB LPDDR4X (8,03GB/s)
Speicher (Geschwindigkeit R/W):​​128GB eMMC 5.1 (281 / 183MB/s)
Micro SD (Geschwindigkeit R/W):​Ja, Hybrid Slot (82 / 63MB/s)
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Fingerabdruck Scanner:​​Ja (seitlich)
​Sensoren:​Accelerometer, Magnetometer, Orientation, Gyroscope, Light, Proximity, Rotation Vector, Gravity, Linear Acceleration
Besonderheiten:​​3,5mm Anschluss, Fingerprint + Power Button Kombination, Wireless Charging, NFC, Stereo Lautsprecher, USB Typ-C 2.0 OTG, zweites Mikrofon
Abmessungen / Gewicht:​​156 x 75,5 x 8,5mm
190g

​Auch bei der Hardware hat sich ein bisschen was verändert, wenngleich das meiste mit dem One Pro identisch ist. Das One Max kommt nun mit 128GB statt 64GB daher und bietet so mehr Platz für eure Daten. Erweitert werden kann der Speicher nach wie vor mit einer Micro SD Karte, wobei jedoch einer der SIM Slots verloren geht. Der Arbeitsspeicher bleibt mit 4GB gleich groß, ist aber deutlich flotter unterwegs. Kam der Vorgänger noch auf rund 5GB/s, erreicht das UmiDigi One Max sehr gute 8GB/s Durchsatz. Das sorgt aber nur in der Theorie für einen Geschwindigkeitsschub, denn die Software Optimierung ist diesmal nicht ganz so gut gelungen. Der Helio P23 sein Potential nicht ganz ausspielen, was dazu führt, dass man immer wieder mal kurze Ruckler hinnehmen muss, die den sonst sehr flüssigen Eindruck leicht trüben. Von schlechter Performance kann man aber keinesfalls reden und insbesondere beim Multitasking überrascht das One Max. Im Alltag kam es nie vor, dass im Hintergrund geöffnete Apps beim Aufrufen neu geladen wurden. Die "nur" 4GB sind somit kein Grund zur Besorgnis. Ältere Spiele laufen rund und lassen sich auch auf hohen Grafikeinstellungen flüssig spielen. Beispiele dafür sind Titel wie zum Beispiel Unkilled. Anspruchsvollere Spiele wie Asphalt 9, World of Tanks oder PUBG lassen sich nur mit deutlich reduzierten Grafikeinstellungen flüssig spielen.

Die verbleibende Ausstattung umfasst einen USB Typ-C Anschluss mitsamt OTG Unterstützung. Der Anschluss nutzt den USB 2.0 Standard und hält sich an die Standard-Abmessungen für Stecker. Zum Entsperren bietet das One Max einen seitlich angebrachten Fingerabdruck Sensor, welcher direkt in den Power Button integriert ist. Der Sensor ist aus der natürlichen Griffposition erreichbar und entsprechend einfach zu nutzen. Im Alltag hat er soweit zufriedenstellend funktioniert. Hin und wieder waren mal zwei Anläufe nötig, komplette Ausfälle gab es aber nie. Die Geschwindigkeit sollte UmiDigi allerdings noch optimieren. Vom Auflegen des Fingers bis zum Erscheinen des Home Screens vergeht mindestens eine Sekunde. Alternativ steht auch Face Unlock zur Verfügung, welches sich allerdings schnell als nicht sicher entpuppt hat. Das Smartphone lässt sich zuverlässig mit einem Foto entsperren. Das hat UmiDigi auch schon besser hinbekommen. Bei den Sensoren ist alles Wichtige inklusive Kompass und Gyroskop vertreten sowie voll funktionsfähig. Gestrichen wurde leider die Status LED des Vorgängers. Warum, weiß nur UmiDigi. Im unteren Displayrand hätte man diese problemlos unterbekommen.

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UmiDigi One Max
Software

​Variante: ​Nahe Stock Android
​Android Version: ​Android 8.1 Oreo
Sicherheitspatch im Test: Oktober 2018
Google zertifiziert:​Ja
DRM Technologien:​ClearKey CDM, Widevine Level 3
Bloatware​:​Nur Google Apps
Root Zugriff:​​Nein
OTA Updates:​​Ja
Schadsoftware:​​Nein

​Aktuell läuft auf dem UmiDigi One Max noch Android 8.1 Oreo mit Sicherheitspatch vom Oktober 2018. Ein Upgrade auf Android Pie soll allerdings folgen. UmiDigi hat das Android nur leicht verändert. Konkret äußert sich das im Launcher sowie ein paar Extrafunktionen. Die restliche Oberfläche entspricht dem, was man von Stock Android gewohnt ist. Das Smartphone bietet Unterstützung für zahlreiche Sprachen inklusive Deutsch und der Google Play Store ist vorinstalliert. Google Zertifizierung ist ebenfalls vorhanden. Schadsoftware lässt sich auf dem One Max keine finden und auch Bloatware ist mit Ausnahme der typischen Google Apps keine vorinstalliert.

Leider gibt es an der Software auf dem One Max trotzdem noch reichlich Raum für Verbesserungen. Geradezu schockierend ist, dass das Smartphone noch immer nicht völlig stabil läuft, obwohl es bereits drei Software Update gab. In anderthalb Wochen Alltagsnutzung ist uns das Handset zweimal mitten in der Benutzung abgestürzt. Einmal bei der Nutzung der Kamera, ein anderes mal beim Ansehen eines YouTube Videos. Beide male fror zunächst die Oberfläche für ein paar Sekunden ein, anschließend erfolgte ein automatischer Reboot. Da diese Abstürze nicht sehr häufig auftreten, kann man problemlos damit leben. Trotzdem ist es für UmiDigi peinlich, dass nach drei Updates noch solch ein Fehler auftritt. Auch die Kamera ist noch von Software Problemen betroffen, doch dazu kommen wir im entsprechenden Kapitel noch.

Was uns sehr gefallen hat, ist die Gestensteuerung die UmiDigi ins One Max implementiert hat. Beim Vorgänger musste man sich noch mit Touch Buttons zufrieden geben, welche unnötig viel Platz auf dem schönen Display verschwenden. Beim One Max stehen Wischgesten zur Verfügung, welche jenen von MIUI ähneln. Man kann sie auch ein wenig an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Perfektion ist zwar leider auch hier noch nicht gegeben - die Gesten werden gelegentlich nicht sofort erkannt - für eine bessere Nutzererfahrung sorgen sie trotzdem. Und wer sie nicht mag, kann jederzeit auch die On-Screen Buttons aktivieren.

Weitere Kritik muss sich das One Max für die Notch Integration gefallen lassen. Obwohl die Notch verkleinert wurde, wird das im System nicht berücksichtigt. Es steht genügend Platz für Benachrichtigungs-Icons und eine Akku Prozentanzeige zur Verfügung. Gebrauch macht UmiDigi davon allerdings nicht.

UmiDigi One Max
Empfang & Konnektivität

​Mobilfunk: ​2G: B2/3/5/8/BC0/BC1
3G: B1/2/4/5/6/8/19/34/39/BC0/BC1
4G: B1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/25/26/28A/28B/34/38/39/40/41
WLAN:​ ​WLAN 802.11a/b/g/n
Bluetooth:​​Bluetooth 4.1
NFC:​​Ja
HotKnot:​​Nein
Dual-SIM:​​Dual Nano SIM (Micro SD Hybrid Slot)
Positionsbestimmung:​​GPS, A-GPS, GLONASS, BDS

​Band 20 LTE, globale Frequenzunterstützung, Dual SIM und eine gute Empfangsleistung. VoLTE wird unterstützt, genauso wie VoWiFi. Letzteres muss allerdings manuell aktiviert werden. WLAN wird nur mit den Standards a/b/g/n unterstützt, funktioniert aber auch einwandfrei. Direkt neben dem Router wird ein Durchsatz von 100Mbit/s, ein Stockwerk darunter 40Mbit/s erreicht. Die Bluetooth Reichweite ist astrein und auch NFC Unterstützung ist wieder mit am Start. GPS hat im Test keinerlei Schwierigkeiten bereitet.

UmiDigi One Max
Sprachqualität & Audio

​Lautsprecher: ​Stereo (Rahmen + Telefonhörer)
Noise Cancelling Mikrofon:​ ​Ja
Dedizierter Audio DAC:​​Nein
Dedizierter Verstärker:​​Nein

Die Stereo Lautsprecher haben es auch wieder ins UmiDigi One Max geschafft - leider ohne Verbesserungen. Wenngleich der Stereo Effekt deutlich in Erscheinung tritt, ist der Klang doch sehr flach und bei hoher Lautstärke recht schrill. Die in vorigen UmiDigi Geräten verbauten Mono Lautsprecher haben da deutlich besser geklungen. Andererseits: Wer wirklich Wert auf Qualität legt, wird ohnehin Kopfhörer nutzen. Und hier werden Anhängern des 3,5mm Anschlusses keine Steine in den Weg geworfen, denn dieser ist nach wie vor vorhanden und liefert einen sauberen Klang mit ordentlicher Lautstärke. Beim Telefonieren liefert das One Max eine beidseitig durchschnittliche Qualität - nicht überragend gut aber auch nicht schlecht. Die Geräuschunterdrückung funktioniert hervorragend und hat im Test auch beim Telefonieren auf dem Fahrrad im Lautsprecher-Modus nicht versagt.

UmiDigi One Max
Kamera

​Hauptkamera: Beworben
Hauptsensor: 12MP OmniVision OV12870 f/2.0
Sekundärsensor: 5MP

Tatsächlich
Hauptsensor: 12MP OmniVision OV12870 f/2.0
Sekundärsensor: 2MP GalaxyCore GC2355
​Frontkamera: 16MP Samsung S5K3P3 f/2.0
​Blitz:​Dual LED (einfarbig)
​Fokus:​CDAF
​Slow Motion:​Nein

​In Sachen Kamera hat sich das UmiDigi One Max leider als Enttäuschung entpuppt. Die Ausstattung ist zwar vielversprechend, die Resultate lassen jedoch zu Wünschen übrig. Selbst bei Tag erzeugt die Hauptkamera ein deutliches Bildrauschen und liefert kaum Details sowie ein matschig wirkendes Gesamtbild. Bei abnehmender Ausleuchtung intensivieren sich die Problemzonen. Der Blitz führt oft zu verwackelten Bildern und kann nur bei kurzem Abstand gute Aufnahmen liefern. Ein weiterer Negativpunkt ist, dass die Kameravorschau ein starkes Ruckeln zeigt. Für kurze Schnappschüsse geht die Kamera sicherlich in Ordnung, für mehr aber auch nicht.

Die Dual Kamera ist übrigens echt und wird im Portrait bzw. Bokeh Modus auch genutzt. Leider flunkert UmiDigi beim zweiten Sensor. Statt einem 5MP Sensor wird ein 2MP Sensor verbaut. Das rächt sich, denn der Sensor liefert für einen ordentlichen Bokeh Effekt zu wenig Bildinformationen. Nicht eine einzige Aufnahme ist uns in dem Modus gelungen.

​Die 16MP Frontkamera liefert ebenfalls Resultate die hinter den Erwartungen zurückbleiben. Selfies ohne große Ansprüche sind bei Tag drin, doch von guter Qualität kann keine Rede sein. Auch hier zeigt sich ein deutlicher Mangel an Details.

Videos können beide Kameras mit Full HD und 30fps aufzeichnen. Leider ist der Ton viel zu leise und muss per Nachbearbeitung angehoben werden. Lohnen tut sich das jedoch nur bei Videos der Frontkamera, welche eine akzeptable Qualität liefern. Videos der Hauptkamera sind dagegen völlig unbrauchbar, da sie sehr stark ruckeln.

UmiDigi One Max
Akku

​Kapazität (Angabe): ​4.150mAh
​Kapazität (Gemessen): ​ca. 4.200mAh
​Wechselbar:​Nein
Fast Charging:​​Ja (15W Wireless oder 18W über Typ-C)

​Positivere Nachrichten gibt es dann aus der Kategorie Akku und Laufzeit. Die beworbene Kapazität von satten 4.150mAh stimmt, gemessen haben wir sogar etwas mehr, was doch recht selten vorkommt. Die Laufzeit ist mit anderthalb bis zwei Tagen völlig zufriedenstellend. Aufgeladen ist der Akku in einer Stunde 49 Minuten von 20 auf 100%. Die 70% sind bereits nach unter einer Stunde gefüllt. Drahtloses Aufladen ist mit bis zu 15 Watt möglich. Das Ladepad muss man sich allerdings separat kaufen. Wir haben zum Test nur ein 10 Watt Qi Ladepad zur Verfügung gehabt. Damit war der Akku binnen 3 Stunden und 40 Minuten von 20% auf 100% geladen.

UmiDigi One Max
Fazit

​Grundsätzlich ist das UmiDigi One Max wieder ein solides und preislich attraktives Smartphone der unteren Mittelklasse, welches besser ausgestattet ist als viele Konkurrenten dieser Preisklasse. Das One Pro schlägt das One Max allerdings nicht. Die Kamera ist insgesamt deutlich schlechter, was in Anbetracht des höheren Preises nicht akzeptabel ist. Hinzu kommen die noch bestehenden Macken an der Software. Unterm Strich können wir diesmal also keine generelle Kaufempfehlung abgeben. Hier sollte nur zugreifen, wer auf die Kamera keinen Wert legt und mit den Software Fehlern leben kann bzw. was Updates betrifft zuversichtlich in die Zukunft blickt. Sollte sich in einem akzeptablen Zeitrahmen (2 bis 3 Monate) etwas an der Lage ändern, wird der Testbericht selbstverständlich wie gewohnt aktualisiert.

Pro Contra
​+ Design ​- Leichte Schwächen bei der Verarbeitung am Rahmen
+​​ Display-​​ Keine Status LED
+​​ Großer, schneller Speicher-​​ Software
+​​ Alle wichtigen Sensoren vorhanden und funktionsfähig-​​ Kamera
+​​ Kopfhörer Anschluss
+​​ NFC
+​​ Empfang
​+ Telefonie
​+ Akkulaufzeit
​+ Wireless Charging
​+ 3,5mm Anschluss
 

Kommentare 1

Mein am Freitag, 22. Februar 2019 17:57
Nein

Hab Umi a3, one und one Pro gehabt und das war's.
Nie wieder.
Nun ein gebrauchtes Redmi 5a habe ich und auf jeden Falls überlegt ist es leider.

Hab Umi a3, one und one Pro gehabt und das war's. Nie wieder. Nun ein gebrauchtes Redmi 5a habe ich und auf jeden Falls überlegt ist es leider.
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