Der chinesische Hersteller Chuwi hat die AuBox X1 angekündigt, einen Mini PC auf Basis von Intel's Lunar Lake Plattform. Das Gerät soll Ende März zu einem Preis zwischen 600 und 700 US-Dollar auf den Markt kommen und richtet sich an Nutzer, die ein kompaktes System mit KI-Funktionen suchen. Der Hersteller will das neue Modell als Copilot+ PC vermarkten.
Als Prozessor kommt der Intel Core Ultra 5 226V zum Einsatz, einer der Einstiegschips der Lunar Lake Serie. Das SoC verfügt über vier Lion Cove Performance Kerne mit bis zu 4,5GHz sowie vier Skymont Effizienz Kerne mit maximal 3,5GHz. Alle acht Kerne verzichten auf Hyper-Threading. Die integrierte Arc Graphics 130V basiert auf der Xe² Architektur und bietet sieben Rechenkerne mit bis zu 1.850MHz Takt. Für KI-Berechnungen steht eine Neural Processing Unit mit 40 TOPS zur Verfügung. Die Gesamtrechenleistung für KI-Aufgaben gibt Chuwi mit 97 TOPS an. Der Arbeitsspeicher beträgt 16GB LPDDR5X-8533 und ist fest mit dem Prozessor verbunden, eine Erweiterung ist nicht möglich. Als Massenspeicher kommt eine 512GB PCIe 3.0 SSD zum Einsatz. Zwei M.2 2280 Steckplätze stehen für Erweiterungen bereit, wobei einer PCIe 5.0 mit vier Lanes und der andere PCIe 4.0 mit zwei Lanes unterstützt.
Die Chuwi AuBox X1 bietet eine breite Auswahl an Schnittstellen. An der Front befinden sich zwei USB-A Anschlüsse mit USB 3.2 Gen 1 sowie ein USB-C Port mit USB 4 und 40Gbit/s Übertragungsrate. Ein 3,5mm Klinkenanschluss ist ebenfalls vorhanden. Die Rückseite beherbergt weitere USB-A Anschlüsse mit USB 3.2 Gen 1 und einen USB 2.0 Port sowie einen zusätzlichen USB-C Anschluss mit USB 3.2 Gen 2 und 10Gbit/s. Für die Bildausgabe stehen DisplayPort 1.4 und zwei HDMI 2.1 Ausgänge zur Verfügung. Die Arc Graphics 130V kann bis zu drei Displays gleichzeitig ansteuern.
Die Netzwerkanbindung erfolgt über einen 2,5Gbit/s Ethernet-Port. WiFi 6E und Bluetooth 5.3 sind ebenfalls integriert. Eine Besonderheit ist die Stromversorgung über USB Power Delivery, ein herkömmlicher DC-In Anschluss fehlt. Laut Chuwi kann das Gerät auch direkt über einen Monitor mit Strom versorgt werden, sofern dieser USB-PD unterstützt. Die Stromquelle sollte eine Leistung von 100 Watt liefern können.
Aus der Chuwi AuBox Serie hatten wir zuletzt das Modell AuBox 8745HS im Test. Damals setzte Chuwi bei den AuBox Mini PCs noch auf eine etwas größere Fläche mit schlankerer Bauhöhe und ein Gehäuse aus Aluminium. Die neue Chuwi AuBox X1 stellt eine Abkehr davon dar. Der Hersteller setzt auf ein klassischeres Mini PC Design aus Kunststoff mit geringerem Flächenbedarf und etwas gesteigerter Bauhöhe. Die Abmessungen betragen laut Chuwi 128,4 × 128,4 × 40,5mm. Eine VESA-Halterung erlaubt die Montage an der Rückseite eines Monitors. Chuwi plant den Marktstart für Ende März 2026. Weitere Details zur konkreten regionalen Verfügbarkeit und den dort angepeilten Preisen stehen noch aus.
Quelle(n): Pressemitteilung
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