Qualcomm Snapdragon 7c Gen 2 enthüllt

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Qualcomm bietet längst nicht mehr nur SoCs für Smartphone an, sondern ist auch im Markt für ARM basierte Laptops und 2-in-1 Geräte aktiv. Dabei unterstützt man natürlich weitere Betriebssysteme wie Windows 10 on ARM oder auch Chrome OS. Für den Einsatzzweck bietet Qualcomm Lösungen in verschiedenen Leistungs- und Preisklassen an. Der Snapdragon 7c siedelt sich dabei im Segment für eher günstige Geräte an und konkurriert mit den eher leistungsschwachen Celeron Chips von Intel.

Nachdem der Snapdragon 7c im Jahr 2019 vorgestellt wurde, bekommt das SoC nun ein kleines Upgrade verpasst. Der Snapdragon 7c Gen 2 genannte Chip erhöht in erster Linie die Taktraten ein wenig. So gibt es nun zwei Kryo 468 Gold Kerne auf Basis der ARM Cortex A76 Architektur, welche mit 2,55 GHz (zuvor 2,4 GHz) takten. Dazu gesellen sich sechs Kryo 468 Silver Kerne auf Basis der ARM Cortex A55 Architektur, deren Takt nicht näher spezifiziert wird. Die Adreno 618 GPU kann Bildschirme mit einer maximalen Auflösung von 2560 x 1440 Pixel ansteuern.

Mit den Veränderungen soll der Snapdragon 7c Gen 2 ein Leistungsplus von ca. 6 % erreichen. Das ist recht überschaubar, sollte aber ausreichen um mit Intel's Celeron N5000 Prozessoren und einigen Netbook Lösungen von Mediatek zu konkurrieren, wobei man Intel vor allem in Sachen Energieverbrauch ausstechen kann. Der Fokus für den Snapdragon 7c Gen 2 scheint sich nun auch weg von Windows 10 on ARM Laptops hin zu Chromebooks zu bewegen. Zu dem Schluss kommt man zumindest, wenn man sich das Produkt Briefing von Qualcomm ansieht, welches nun stärker auf Chrome OS bzw. Chromebooks eingeht als auf Windows 10 on ARM.

Das überrascht allerdings nur wenig, da sich Windows 10 on ARM nach wie vor am Markt extrem schwertut. Dadurch, dass es kaum Anbieter für native ARM Software auf Windows gibt und die x86 Übersetzung von Windows on ARM eher langsam arbeitet, machen vor allem leistungsschwache Windows Geräte mit ARM SoC nur wenig Freude. Der Umstand, dass es kaum ARM SoCs für Windows gibt, welche leistungsmäßig mit der x86 Konkurrenz mithalten können, macht die Sache nicht besser und wirft Windows on ARM zusätzlich Steine ins Getriebe.

Immerhin: Da Apple mit seinem M1 mittlerweile gezeigt hat, dass man mit der ARM Architektur x86 Prozessoren durchaus das Fürchten lehren kann, wird sich in den kommenden Jahren viel in diesem Bereich tun. Viele Chip-Schmieden haben bereits angekündigt in diesem Segment für deutliche Fortschritte sorgen zu wollen. Hinzu kommt, dass auch ARM selbst mit dem aktualisierten ARMv9 Befehlssatz sowie den neuen Cortex X2 Kernen die nötigen Werkzeuge für einen deutlichen Performance-Schub liefert. Damit besteht die Hoffnung, dass ARM Prozessoren in den kommenden Jahren auch in der Windows Welt eine größere Rolle spielen werden.

Quellen
Qualcomm


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