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Meizu M1 "Meilan" vorgestellt

Meizu M1 "Meilan" vorgestellt

Nun war es heute also tatsächlich soweit. Auf dem heutigen Meizu Launch Event wurde unter anderem das Meizu M1 "Meilan" vorgestellt, welches in letzter Zeit oft als Meizu M1 Mini bezeichnet wurde. Hier findet ihr alle Details.

Mit dem M1 Note hat sich Meizu erstmals auf das Areal der Low-Cost Smartphones gewagt, und das sogar recht erfolgreich. Verwunderlich ist das nicht, denn das M1 Note bietet gute Ausstattung und vor allem einen leistungsfähigen MT6752 SoC zu einem vergleichsweise niedrigen Preis. Mit dem Meizu M1 "Meilan" wagt man sich nun noch tiefer in den Low-Cost Bereich vor. Lediglich 699 Yuan kostet das Smartphone in China, also umgerechnet knappe 99€ zum aktuellen Kurs. Erst gestern gab es noch einen kleinen Leak in Form eines Eintrags bei GFXBench, wodurch einige Spezifikationen des Smartphones bekannt wurden, welche teils recht überraschend waren. Wie viele davon haben sich nun also bewahrheitet?

Nun, eine ganze Menge. Das Meizu M1 basiert tatsächlich auf dem MT6732 von Mediatek, einem Quad Core SoC mit 4 ARM Cortex A53 Kernen, getaktet auf 1,5GHz und Mali T760 GPU. Der SoC zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er viel Leistung und umfangreiche Wireless-Funktionalität in einem sehr günstigen Paket zusammenfasst. So unterstützt auch dieser Chipsatz LTE und die gesamte Palette an Positionierungs-Technologien, wozu auch GLONASS gehört. Überraschend kam, dass entgegen der Erwartungen kein kleines 4,7" Display zum Einsatz kommt. Stattdessen sind es nun 5" geworden, wobei die Auflösung 1.280 x 720 Pixel beträgt, was das Maximum ist, welches der MT6732 unterstützt. Grund zur Sorge um die Qualität ist das aber definitiv nicht, denn jeder der schon einmal ein 5" Gerät mit hochwertigem 720p Display in der Hand hatte, kann bestätigen, dass die Darstellung auch bei dieser Auflösung noch astrein ist. Wenn man sich schon sorgen machen will, dann eher um den Arbeitsspeicher, denn dieser bietet lediglich 1GB, wobei es sich um LPDDR3 RAM handelt. Wie schon öfter erwähnt, könnte dies zum Problem werden, wenn es ein Update auf Lollipop für das Smartphone gibt. Selbst Xiaomi hat nun schon ein 2GB RAM Upgrade für das Redmi 2 in Arbeit, und ich hoffe an dieser Stelle einfach einmal, dass Meizu hier das selbe tut. Dann am besten auch gleich mit einem Upgrade des internen Speichers, denn dieser misst lediglich 8GB. Es werden allerdings Micro SD Karten mit bis zu 128GB unterstützt, wodurch sich das Speicherproblem relativ einfach beheben lässt.

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Ansonsten bietet das Meizu M1 Unterstützung für LTE (vorerst aber nur für China) ohne Dual SIM, WLAN 802.11n/g/b/a auf 2,4 und 5GHz, Bluetooth 4.0 und Bluetooth LE. Auch an die Fotografen wurde in altbekannter Meizu-Manier gedacht, denn hier kommt ein 13 Megapixel Sensor von Samsung zum Einsatz mitsamt Blauglas-Filter, f/2.2 Blende und einer Abdeckung aus Gorilla Glass 3. Die Kamera ist in der Lage 15 Aufnahmen pro Sekunde zu erzeugen. Die Frontkamera stammt von OmniVision und löst mit 5 Megapixel auf. Der Blendenwert liegt bei f/2.0 und es kommt eine 69° Weitwinkel-Linse zum Einsatz. Als Betriebssystem kommt das aktuelle FlymeOS auf Basis von Android 4.4.4 zum Einsatz. Ein 2.610mAh Akku sollte für ordentlich Laufzeit sorgen.

Beim Design setzt Meizu mit dem M1 wieder auf jenes, welches wir schon mit dem M1 Note kennen gelernt haben. So manche einer mag nun wieder die alte "iPhone 5C Kopie" Story aus der Schublade holen, aber auch wenn die Designsprache definitiv Ähnlichkeiten aufweist, so würde ich hier keinesfalls von einer Kopie reden. Die Abmessungen des Meizu M1 betragen 140,2 x 72,1 x 8,9mm bei angenehmen 128g Gewicht. Die verfügbaren Farben werden Minzgrün, Gelb, Pink, Blau, Grün und Weiß sein.

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Nun bleibt noch zu hoffen, dass Meizu auch zeitnah eine China Unicom Variante auf den Markt bringt, damit auch internationale Kunden in den Genuss des Smartphones kommen. Wie schon vorhin erwähnt, wird derzeit nur TD-SCDMA und TDD-LTE Unterstützt, welches die Netze sind welche von China Mobile in China verwendet werden, sonst aber in kaum einem Land zum Einsatz kommen.

Quelle: Meizu

 


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