Kurz nach dem offiziellen Launch des Vivo X300 Ultra in China und der Ankündigung des globalen Starts auch in Europa ab Mitte April, hat der auf Import-Smartphones spezialisierte Händler TradingShenzhen das neue Kamera-Flaggschiff für internationale Kunden ins Sortiment aufgenommen. Wer nicht bis zum offiziellen Europastart im April warten möchte, kann das Gerät demnächst in vier Speicherkonfigurationen bestellen:
12GB+256GB für 1007€* 12GB+512GB für 1107€* 16GB+512GB für 1207€* 16GB+1TB für 1377€*
Damit liegt der Importpreis der Einstiegsvariante rund 125 Euro über dem chinesischen Ladenpreis, was für Import-Händler eine übliche Marge darstellt. Interessant ist der Vergleich mit der Europaversion: Vivo wird das X300 Ultra hierzulande ausschließlich in der 16GB+1TB Konfiguration anbieten. Der Preis wurde zwar noch nicht genannt, allerdings kann man davon ausgehen, dass die Preise die 2.000€ Marke knacken könnten, da das Vivo X300 Pro mit Kamera Kit zur UVP bereits an den 2000€ kratzt. TradingShenzhen bietet allerdings derzeit das Vivo X300 Ultra noch nicht mit Kamera Kit als Bundle an. Dies könnte sich aber später noch ändern.
Für den Import spricht, dass die China-Firmware des Vivo X300 Ultra in der Praxis recht problemlos im deutschen Markt funktioniert. Die Software unterstützt deutsche Sprache, Google-Dienste inklusive Widevine L1 DRM für Streaming in HD-Qualität sowie Android Auto. Auch das für Deutschland wichtige LTE Band 20 ist im Mobilfunk-Support enthalten.
Abstriche gibt es bei Google Standortverlauf, der in der China-Version nicht verfügbar ist, sowie bei der Unterstützung für WearOS Geräte. Wer eine Android-Smartwatch nutzt, sollte das vor einer Bestellung berücksichtigen und lieber auf die offizielle Global Version warten. Das günstigere Vivo X300s ist bei TradingShenzhen derzeit noch nicht gelistet, dürfte aber noch folgen.
Kommentare 4
Gerade ist bei Trading Shenzen das komplette Set für 1897 € eingestellt worden. Das heißt 520 € Aufpreis auf die 1 TB Version. Wer's hat.... Bei Android Hilfe gibt es solche Leutz anscheinend mehrfach, manche haben 4 oder 5 Topp Smartphones,bdie sie mit sich herumtragen, davon alle bis auf eines nicht zum Telefonieren, sondern wegen den Kameras. Eine flaniert hier in Kassel durch die Straßencafés, um sich damit zu zeigen. Da passt der Kaffee dann kaum noch auf den Tisch... Na gut, andere präsentieren ihre teuren Uhren oder Autos, irgendwie muss man ja seinen Status zeigen.
Ich habe nicht damit gerechnet dass das neue Vivo so günstig angeboten wird. Immerhin bietet es ja jede Menge neue Technik, topp Kameras und einen größeren Akku als das letzte Ultra. Wer eine Amazfit SmartWatch mit Zepp OS nutzt, ist auf der guten Seite, denn dieses wird unterstützt mit allen wichtigen Funktionen. Auch Nachrichten können empfangen werden, egal ob WhatsApp oder SMS. Das Antworten von der Uhr aus ist auf vorgefertigte Kurzantworten reduziert. Allerdings kann man mit der Uhr telefonieren, Gespräche annehmen und ablehnen. Trading Shenzen wird womöglich wie beim vivo x300 pro Fotografiekit mit den Linsen auch als Extrazubehör Set anbieten.
Spannend wird diesmal der Vergleich zwischen dem neuen Oppo und dem Vivo, da diesmal doch unterschiedlichere Ansätze verfolgt werden. Die ersten Fotos des Vivo unterscheiden sich nicht gravierend vom letztjährigen Gerät. Allerdings lag der Fokus diesmal wohl mehr auf der Verbesserung der Videoqualität. Ob der Normalnutzer sehr viel davon hat ist fraglich, da es doch sehr spezielle Funktionen sind, die Einzug gehalten haben. Wenn ich an meine Nutzung des Gerätes und seiner Vorgänger denke, habe ich den Rahmen nicht Entferntesten ausgeschöpft, die Filter kaum angewendet und auch viele Möglichkeiten ansonsten nicht benötigt. Da ich mit meinem derzeitigen Gerät noch absolut zufrieden bin, werde ich diesmal nicht umsteigen. Wenn, dann eher auf das Oppo, sofern der Zoom dort wirklich einen Mehrwert bringt. Denn beim Vivo x300 pro ist der 10-fach Zoom bereits so gut, dass er von einem optischen Zoom kaum zu unterscheiden ist. Und bei guten Lichtbedingungen kann man weit darüber hinaus noch gute Bilder anfertigen. So habe ich ein Video, dessen Link ich hier leider nicht posten kann, da dann der ganze Kommentar nicht mehr gesendet wird, mit 20-facher Vergrößerung in guter Qualität aufgenommen. Dazu benötigte man den telekonverter nicht, der eingebaute Zoom war ausreichend gut.
Mein Telekonverter Set habe ich wieder verkauft, da ist mir einfach zu umständlich war, immer wieder das Case zu montieren, den Adapter auf und abzuschrauben und die Linse aufzusetzen und das Ganze mit mir herum zu tragen. Als es neu war, war es sehr interessant das Set zu testen. Aber irgendwann nervt es eher, zumal die interne Zoomlinse bereits sehr gut ist.