Chinesischer Kanal liefert ausführlichen Teardown vom Vivo X300 Ultra

vivo-x300-ultra-teardown Vivo X300 Ultra im Teardown von WekiHome

Nach dem Launch des Vivo X300 Ultra und vor dem bevorstehenden Start der Verfügbarkeit auch in Europa trudeln so langsam die ersten Inhalte von Testern zum neuen Kamera Flaggschiff Handy von Vivo und Zeiss ein. Mit dabei ist auch ein ausführliches Teardown Video vom chinesischen Kanal WekiHome. In dem Video erhält man einen recht ausführlichen Blick ins Innere des Vivo X300 Ultra und ganz nebenbei auch eine Analyse unter anderem der Kamera-Leistung des Smartphones. Das Video ist zwar auf chinesische, doch mit der Untertitelfunktion erhält man eine halbwegs brauchbare Übersetzung.

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Zusammenfassung des Vivo X300 Ultra Teardowns

Der Teardown zeigt, dass Vivo beim Vivo X300 Ultra nicht nur auf leistungsstarke und große Kameramodule setzt, sondern auch die interne Struktur an einigen Stellen deutlich überarbeitet hat, um die Abwärme des Snapdragon 8 Elite Gen 5 und der großen Kamerasensoren zu bewältigen. Der Zugang zum Inneren erfolgt über die Glasrückseite, die eine integrierte Dekorationseinheit für die Kameras besitzt. Auffällig ist hier die akribische Abdichtung gegen Umwelteinflüsse. Vivo setzt beim X300 Ultra auf eine Zertifizierung nach IP68 und IP69. Im Inneren finden sich an den entscheidenden Stellen dreistufige Schutzmaßnahmen gegen Staub und Wasser, bestehend aus Schaumstoff, Klebstoff und zusätzlichen Dichtungsringen. Besonders die Mikrofonöffnungen und der USB-C Anschluss sind durch rote Silikondichtungen und wasserfeste Membranen geschützt.

Die Hauptplatine des Vivo X300 Ultra nutzt ein kompaktes Dual-Layer-Design, um Platz für die ausladende Kamerahierarchie zu schaffen. Um die Bauhöhe des Geräts trotz des 1/1,12 Zoll großen Sony LYT901 Hauptsensors gering zu halten, ist dieser direkt über der Vapor Chamber versenkt eingebaut. Diese Kühlkammer aus Edelstahl wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich vergrößert. Mit einer Fläche von etwa 5800mm² fällt sie rund 14 Prozent größer aus, während das interne Dampfvolumen sogar um 22 Prozent gesteigert wurde. Ergänzt wird dieses System durch großflächige Graphitfolien, wobei die Hauptfolie eine Fläche von 4800mm² abdeckt.

Bei der Kameraausstattung bestätigt der Teardown den hohen Materialaufwand. Neben dem Sony LYT901 mit 200MP Auflösung für die Hauptkamera ist das Periskop Teleobjektiv mit dem Samsung ISOCELL HP0 Sensor ausgestattet. Die Analyse zeigt eine aufwendige Prismenkonstruktion und einen verstärkten Gimbal OIS Mechanismus. Ein technisches Detail ist der neue multispektrale Farbsensor von Vivo, der über 12 Kanäle verfügt und direkt an der Kameraeinheit positioniert ist, um die Farbtreue der Zeiss Optiken zu unterstützen.

Die Energieversorgung übernimmt eine 6.600mAh Zelle, die auf der vierten Generation der Silizium-Kohlenstoff Technologie basiert. Mit einer Energiedichte von 861Wh/L gehört sie zu den effizientesten Modellen am Markt. Das Vivo X300 Ultra nutzt zwei Batterieanschlüsse für eine stabilere Stromzufuhr. Trotz der hohen Energiedichte lässt sich der Akku mit dem mitgelieferten 100W Netzteil in etwa 45 Minuten vollständig aufladen. Kabelloses Laden wird mit bis zu 40W unterstützt.

Das Displaypanel stammt von BOE und nutzt das Q10 Plus Leuchtmaterial. Es bietet eine 2K Auflösung und eine variable Bildwiederholrate von bis zu 144Hz. Messungen im Rahmen des Teardowns ergaben eine Spitzenhelligkeit von über 3500 Nits bei einem 10% Ausschnitt. Unter dem Bildschirm verbaut Vivo die neueste Generation des Ultraschall Fingerabdrucksensors von Goodix, der eine schnellere Entsperrung auch bei feuchten Fingern ermöglicht.

Auch im Audiobereich wurden Verbesserungen vorgenommen. Der obere Lautsprecher wurde durch eine größere Einheit mit einem Resonanzraum von 0,8cc ersetzt, was zu einem volleren Klangbild führt. Die Vibrationen fürs haptische Feedback werden durch einen ESA7514A Linear Motor von AAC Technology erzeugt, der im Vergleich zum Vorgängermodell eine um 28 Prozent höhere Vibrationsstärke aufweist.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass beim Vivo X300 Ultra nicht nur die Kameras im Fokus lagen. Verglichen mit beispielsweise dem Vivo X300 Pro aber auch dem Vorgängermodell Vivo X200 Ultra, liefert das neue Modell zahlreiche Verbesserungen und legt auch einen klaren Fokus auf Robustheit und Kühlung, sodass das Modell nicht nur als Kamera-Ersatz, sondern auch als waschechtes Flaggschiff Smartphone eine gute Figur machen sollte.

Wer sich das Vivo X300 Ultra günstiger importieren möchte, kann dies beispielsweise demnächst über TradingShenzhen tun. Dort wird das Smartphone demnächst ab 997€ erhältlich sein*. Auf der Seite könnt ihr euch benachrichtigen lassen, sobald Bestellungen möglich sind. In Europa wird das Vivo X300 Ultra zur Monatsmitte verfügbar sein, dort allerdings voraussichtlich erheblich mehr kosten.

Quelle(n): WekiHome

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