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Doogee N20

doogee-n20 Das Doogee N20 im Alltagstest

​Das Doogee N20 ist unter den Geräten der kleinen China-Marken ein Kandidat, welcher aus der Masse heraussticht. Für rund 100€ erhält man hier ein auf den ersten Blick vielversprechendes Gesamtpaket mit FHD+ Display, Helio P23 Prozessor, großem 4.350mAh Akku und einer Triple Kamera. Das ganze klingt also nach einem konkurrenzfähigen Angebot. Doch was taugt das Chinahandy tatsächlich? Genau das haben wir in einem ausführlichen Alltagstest während der letzten 7 Tage überprüft.

Doogee N20
Unboxing

​Das Doogee B20 kommt in einer typischen Smartphone Box daher, welche komplett schwarz eingefärbt ist und lediglich ein Doogee Logo sowie den N20 Schriftzug auf der Front trägt. Der Lieferumfang fällt relativ spartanisch aus. Neben dem Smartphone bekommt ihr ein wenig Papierkram, ein 5V / 2A Netzteil mit deutschem Stecker und ein USB Kabel sowie eine SIM Nadel. Eine Schutzfolie oder eine Hülle liegt nicht bei.

Doogee N20
Design & Verarbeitung

​Das Doogee N20 besteht komplett aus Kunststoff, was in der Preisklasse auch zu erwarten ist. Gut finden wir, dass der Hersteller auf ein Unibody Design setzt, anstatt es so aussehen zu lassen, als bestünde die Rückseite aus Glas. Das gibt dem N20 mehr Stabilität, was man auch deutlich bei einem Biegetest merkt. Die Rückseite ist zu den Kanten hin deutlich abgerundet, was für ein angenehmes Handgefühl sorgt und das Smartphone noch dazu sehr schlank wirken lässt. Die Verarbeitung ist Doogee rundum gut gelungen. Es gibt keine Verarbeitungsfehler und sogar die Tasten sitzen fest im Gehäuse. Das Kameramodul steht ein wenig aus der Rückseite hinaus, allerdings nicht weit genug um zu stören. Auf einem Tisch liegt das Smartphone ausreichend stabil. Eine Schwäche des Designs ist lediglich die Anfälligkeit des glänzenden Finish gegenüber Kratzer. Darüber hinaus hinterlassen Stürze schnell Dellen im Kunststoff. Wer seine Smartphones also gerne mal fallen lässt, sollte hier in eine Schutzhülle investieren.

​Erhältlich ist das Doogee N20 in den Farben Schwarz, Lila und Blau. Uns liegt das Smartphone in Lila vor. Der Farbton ist allerdings eher dunkel und zurückhaltend. Wenn man das Handset nicht gerade unter eine helle Lichtquelle hält, sieht es eher aus wie Schwarz. Die Färbung ist als dezenter Farbverlauf von oben (Schwarz) nach unten (Dunkellila) gestaltet.

Doogee N20
Display

​Größe: ​6,3"
Auflösung:​ ​2280x1080 (FHD+)
Technologie​:​IPS OGS LCD
​Anzahl Berührungspunkte:​5
Gehärtetes Glas:​​Ja
Anti Fingerabdruck Beschichtung:​​Nein

​Während andere Hersteller in der Preisklasse ganz gerne mal auf große Displays mit geringer Auflösung setzen und damit an der falschen Stelle sparen, geht Doogee einen anderen Weg und verbaut ein Display mit Full HD+ Auflösung. In Sachen Schärfe überzeugt das Display also. Doch auch sonst gibt es keine Schwächen. Das IPS Display liefert stabile Blickwinkel und eine grundsolide Bildqualität. Farben und Kontrast überzeugen und lassen nicht auf den geringen Preis schließen. Die Helligkeit ist für die Nutzung im Freien ausreichend.

Beim Touchscreen setzt man "nur" auf einen 5-Punkt Digitizer - dafür aber mit solider Qualität. Es gibt keine nennenswerte Eingabeverzögerung und die Genauigkeit ist sehr gut, sodass auch schnelles Schreiben ohne Probleme möglich ist. Das Displayglas scheint gehärtet zu sein. Doogee macht zwar keine Angaben zum verwendeten Glas, Kratzer sind jedoch bisher keine zu sehen. Die einzige Schwäche ist das Fehlen einer fettabweisenden Beschichtung. Um das Display sauber zu bekommen muss man ordentlich polieren.

Doogee N20
Hardware & Performance

​Prozessor: ​Mediatek Helio P23 (MT6763V) 16nm
4x ARM Cortex A53 @2,0GHz
4x ARM Cortex A53 @1,5GHz
GPU:​ ​Mali G71 MP2 (770MHz)
RAM:​​4GB LPDDR3
Durchsatz: 4,9GB/s
Speicher:​64GB eMMC 5.1
Lesen: 277MB/s | Schreiben: 200MB/s
Micro SD:​Ja (Hybrid Slot)
Lesen: 82MB/s | Schreiben: 51MB/s
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Fingerabdruck Scanner:​​Ja (Rückseite)
​Sensoren:​Beschleunigung, Licht, Annäherung
Besonderheiten:​​3,5mm Anschluss, Micro USB Anschluss, keine Status LED
Abmessungen / Gewicht:​​158,9 x 77,1 x 8,4mm
172g

​Das Doogee N20 wird vom Helio P23 angetrieben. Der Chip ist für Budget Smartphones dieser Art eine gute Wahl, denn er ist günstig zu haben, bietet aber dennoch ausreichend Leistung für die Zielgruppe. Abgesehen von gelegentlichen und kurzzeitig auftretenden Rucklern, läuft das Smartphone durchgehend rund und lässt sich mit typischen Alltags-Apps einwandfrei nutzen. Die Benchmark Werte entsprechen dem was man von einem Helio P23 erwarten darf und im Throttle Test gab es keine Auffälligkeiten. Ältere Spiele, Casual Games und moderne Titel mit reduzierten Grafikeinstellungen laufen auf dem Doogee N20 zufriedenstellend. Unkilled konnten wir sogar auf vollen Grafikeinstellungen flüssig spielen. Beim Speicher gibt es abgesehen vom etwas langsamen RAM nichts zu kritisieren. Der interne Speicher ist sehr schnell und auch der Micro SD Zugriff wird nicht zum Flaschenhals.

​Schwächen gibt es leider bei der Sensor Ausstattung, denn hier hat das Smartphone nur das absolute Minimum zu bieten: Licht, Annäherung, Beschleunigung. Wer einen Kompass oder ein Gyroskop benötigt, ist hier an der falschen Adresse. Auch auf eine Benachrichtigungs-LED muss man übrigens verzichten. Dafür gibt es einen rückseitig angebrachten Fingerabdruck-Sensor, welcher im Alltag zuverlässig funktioniert und das Smartphone in etwas unter einer Sekunde entsperrt. Alternativ gibt es auch noch Face Unlock, wobei es auch hier im Alltag keine Probleme gab. Bei wenig Licht leuchtet das Display hell auf und ermöglicht so auch bei Nacht ein Entsperren per Frontkamera. Mit Fotos konnten wir das N20 nicht entsperren. Zur Datenübertragung und zum Aufladen nutzt das N20 leider noch einen Micro USB Port. OTG Unterstützung ist vorhanden.

Doogee N20
Software

​Variante: ​Stock Android + Custom Launcher
​Android Version: ​Android 9 Pie
Sicherheitspatch im Test: August 2019
Google zertifiziert:​Nein
DRM Technologien:​ClearKey CDM, Widevine L3
Bloatware​:​Nur Google Apps und Opera Mini
Root Zugriff:​​Nein
OTA Updates:​​Ja (kein Update im Testzeitraum)
Schadsoftware:​​Nein

​Im Software Bereich überrascht das Budget-Smartphone mit einem ziemlich aktuellen Sicherheitspatch vom August 2019. Darüber hinaus wurde kaum am System gepfuscht. Ihr bekommt hier Stock Android an dem lediglich der Launcher ausgetauscht wurde. Auf Gestensteuerung muss man allerdings verzichten. Das N20 bietet lediglich On-Screen Buttons als Option.

Dennoch ist nicht alles perfekt. Dem Smartphone fehlt die Google Zertifizierung und Netflix ist nicht kompatibel. Aus dem Play Store kann die App nicht installiert werden und auch eine manuelle Installation der APK Datei verweigert den Start. Hier muss man auf ein Update für das Doogee N20 hoffen, welches an diesen Stellen nachbessert.

Immerhin: Wir haben auf dem Smartphone keinerlei Schadsoftware gefunden, was bei solchen Billigheimern ja gerne mal der Fall ist. Darüber hinaus präsentiert sich das Chinahandy fast ohne Bloatware. Abseits vom vorinstallierten Opera Mini Browser und den Google Apps wird keine Software vorinstalliert. Im Alltag lief die Software bisher absolut stabil.

Doogee N20
Empfang & Konnektivität

​Mobilfunk: ​2G: 850/900/1800/1900MHz
3G: 850/900/2000MHz
4G: B1/B3/B5/B7/B8/B20
WLAN:​ ​WLAN 802.11a/b/g/n
Bluetooth:​​Bluetooth 4.2
NFC:​​Nein
HotKnot:​​Nein
Dual-SIM:​​Dual Nano SIM
Positionsbestimmung:​​GPS, A-GPS, GLONASS, BDS

​Im Mobilfunk sprang uns eines sofort ins Auge: die Signalanzeige. Aus irgendeinem Grund erreicht das Doogee N20 an unseren üblichen "Testecken" nicht die volle Feldstärke. Und hier handelt es sich wohl auch nicht um eine falsche Anzeige, denn nach diversen Speed-Tests zu unterschiedlichen Tageszeiten im LTE Netz kommen wir zum Fazit, dass hier nicht mehr als 40Mbit/s im Downstream zu erreichen sind. Andere zeitgleich getestete Geräte kamen auf bis zu 120Mbit/s. Der Mobilfunk Empfang ist also eindeutig nicht der Beste. Interessanterweise gab es trotzdem nie unerwartete Signalabbrüche oder dergleichen. Die einzige spürbare Einschränkung war die limitierte Bandbreite.

WLAN wird mit Dual Band a/b/g/n unterstützt und hat im Test neben dem Router ca. 100Mbit/s Durchsatz erreicht. Beim Wechsel ins Stockwerk unter dem Router erfolgte ein Fallback ins 2,4GHz Band mit einem Durchsatz von ca. 38Mbit/s. Der Empfang ist somit nicht exzellent, aber doch ausreichen. Auch hier gab es keine unerwarteten Signalabbrüche. Bluetooth hat im Test mit einem Bluetooth Lautsprecher ein Stockwerk ohne Aussetzer abgedeckt.

Im GPS Test kam der erste Fix binnen 4 Sekunden zustande. Die Signalstärke sieht im Trockentest gut aus und es werden zumeist um die 18 Satelliten eingebunden. Im Praxistest gab es beim Navigieren keine Aussetzer oder Ungenauigkeiten. Beim GPS Tracking gab es während des ersten Tests zu Beginn kleinere Abweichungen vom Weg, welche sich jedoch nach einigen Minuten Betrieb gelegt haben.

Doogee N20
Sprachqualität & Audio

​Lautsprecher: ​Mono (unterer Rahmen)
Noise Cancelling Mikrofon:​ ​Nein
Weitere Merkmale:​​3,5mm Anschluss

​Der Medienlautsprecher wurde unten im Rahmen verbaut und auch wenn es sich nur um einen Mono Lautsprecher handelt, überrascht dieser mit einem überraschend vollen Klang. Die erreichbare Lautstärke fällt recht hoch aus und das ohne übermäßiges Verzerren oder Kratzen. Insgesamt also eine positive Überraschung, die das N20 hier über dem Durchschnitt positioniert. Klassische 3,5mm Kopfhörer können auch noch wie gewohnt genutzt werden. Der Ausgang liefert einen sauberen Klang, die Lautstärke auf höchster Stufe könnte aber etwas höher sein. Dennoch: Bei einem Preis von 100€ kann man da nicht meckern.

Beim Telefonieren liefert das Smartphone beidseitig eine gute Sprachqualität mit überraschend guter Klarheit. HD Voice und VoLTE werden unterstützt. VoWiFi ist zwar als Option vorhanden, wird jedoch nie aktiv und somit nicht unterstützt. Beim Telefonieren mit Hintergrundgeräuschen waren diese vom Gesprächspartner wahrnehmbar, jedoch nicht störend. Erst bei starkem Wind wird es mit der Kommunikation schwierig.

Doogee N20
Kamera

​Hauptkamera: Herstellerangaben
​1. Sensor: 16MP f/2.0
2. Sensor: 8MP (Bokeh)
3. Sensor: 8MP (Weitwinkel)
Video: qHD, 720p, 1080p (30fps)
Codec: H.264
​Frontkamera: Herstellerangaben
1. Sensor: 16MP f/2.0
Video: qHD, 720p, 1080p (30fps)
Codec: H.264
​Blitz:​Single LED
​Fokus:​CDAF
​Slow Motion:​Nein

​Was die Kameras betrifft ist das Doogee N20 ziemlich interessant, denn für 100€ will das Chinahandy hier einiges bieten. Rückseitig gibt es gleich drei Kameras, davon eine Hauptkamera mit 16MP, eine 8MP Weitwinkel Kamera und eine 8MP Tiefen Kamera. Frontal gibt es nochmal einen weiteren 16MP Sensor. Ob diese Angaben nun stimmen können wir leider nicht nachprüfen, denn der Factory Mode vom N20 bietet keine Möglichkeit einen Kernel Dump zu erstellen. Insofern müssen wir den Angaben zur Auflösung einfach mal vertrauen. Doch wie sieht es mit der Anzahl der Sensoren aus? Ist tatsächlich eine Triple Kamera am Start oder sind die zusätzlichen Sensoren nur Fake Linsen wie es meistens der Fall ist?

Die erfreuliche Antwort: Nein, alle Kameras auf der Rückseite sind echt. Grund zur Freude ist das trotzdem nicht, denn im Grunde sind die zusätzlichen Kameras allesamt nutzlos und Doogee hätte gut daran getan, das hier verschwendete Budget an anderer Stelle zu investieren. Beginnen wir einmal mit der Weitwinkel Kamera. Tatsächlich funktioniert diese und erzeugt - oh Wunder - Aufnahmen mit weitem Blickwinkel. Brauchbar sind die Ergebnisse allerdings nicht. Die Optik ist der letzte Schrott und verzerrt das gesamte Bild zu den Randbereichen hin. Darüber hinaus erzeugt der Weitwinkel Sensor dermaßen viel Bildrauschen, dass die Aufnahmen selbst bei besten Lichtverhältnissen viel zu grisselig sind. Mehrwert? Fehlanzeige!

Die Bokeh- bzw. Tiefenkamera wird leider von der Software nicht genutzt. Alles was sie kann, ist den Bokeh Effekt zu deaktivieren, wenn man den Finger auf die Kamera legt. Entsprechend passiert das Gleiche auch wenn die Lichtverhältnisse zu schlecht sind. Der Effekt selbst wird von einer Software generiert und funktioniert auch nur mit Personen. Bei Bokeh Aufnahmen von diversen Objekten erhält man nur den typischen Fake Bokeh Kreis, welchen man hinreichend kennt. Für den Effekt wäre also keine separate Sensor wäre also gar nicht nötig gewesen, was auch die Frontkamera unter Beweis stellt. Diese kann ebenso Aufnahmen mit Bokeh Effekt erzeugen und die Ergebnisse sehen identisch aus.

Den Meisten dürfte allerdings am Ende die Qualität der Hauptkamera am wichtigsten sein. Tatsächlich schlägt sich das Doogee N20 hier überraschend gut und liefert solide Bilder. Die Detailwiedergabe und Bildschärfe ist für ein Chinahandy dieser Kategorie und Preisklasse erstaunlich gut. Natürlich gibt es auch hier die typischen Schwächen bezüglich Dynamikumfang und gelegentlichen Fehlgriffen bei den Farben, doch im großen und ganzen liefert die Kamera solide Bilder. Die Kamera2 API wird im übrigen voll unterstützt, womit sich auch andere Kamera-Apps nutzen lassen. So kann man dann auch einige Schwächen der Stock App (z.B. fehlende HDR Unterstützung) ausbügeln.

Deutliche Schwächen zeigt die Kamera erst bei wenig Licht oder Nachtaufnahmen. Hier werden die Resultate dann schnell unbrauchbar, da die Kamera urplötzlich anfängt ein extremes Bildrauschen zu produzieren. Der LED Blitz hilft dann auch nicht viel, da das "Lämpchen" einfach nicht genügend Licht produziert.

​Die Frontkamera erzeugt erstaunlich gute Selfies, braucht allerdings wie die Hauptkamera ausreichend Licht. Bei Dämmerlicht oder gar Nacht entstehen keine guten Aufnahmen mehr. Bei geringem Abstand kann allerdings der Bildschirm als Blitz genutzt werden, was die Qualität dann wieder etwas verbessert.

​Videos sollte man mit dem Doogee N20 keine aufzeichnen. Die Videos wirken nicht flüssig und die Bildqualität ist unzureichend. Darüber hinaus gibt es keinerlei Stabilisierung und der Autofokus ist ständig am Pumpen. Die Audioqualität lässt ebenfalls zu wünschen übrig und der Ton ist zu leise.

Doogee N20
Akkulaufzeit

​Kapazität (Angabe): ​4.350mAh
​Kapazität (Gemessen): ​4.016mAh
​Wechselbar:​Nein
Fast Charging:​​Nein (5V / 2A)

Der Akku ist mit 4.350mAh üppig bemessen. Eine externe Messung ergab einen Wert von 4.016mAh, womit man von einer korrekten Angabe seitens Doogee ausgehen kann. Die Akkulaufzeit selbst könnte aber mit etwas mehr Optimierung besser sein. Wir kamen mit einer Ladung zuverlässig durch einen Tag, manchmal auch anderthalb, doch mehr ist nicht drin. Besonders die Kamera hat sich als Stromfresser entpuppt. Nutzt man diese häufig, kann man zuschauen wie der Ladestand sinkt.

Beim Aufladen setzt das Doogee N20 auf ein normales 5V / 2A Netzteil. Der Ladevorgang von 20% auf 75% dauert rund 50 Minuten. Bis auf 100% vergehen rund eine Stunde und 45 Minuten.

Doogee N20 Test
Fazit

​Das Doogee N20 hat sich im Test als überraschend solides Budget Smartphone mit ausreichender Leistung und gutem Display entpuppt. Die Triple Kamera kann allerdings nicht überzeugen - auch wenn alle Sensoren echt sind. Eine einzelne Kamera hätte es hier auch getan, was gleichzeitig Spielraum für die Verbesserung an anderen Stellen gegeben hätte. Hinzu kommen leichte Schwächen im Bereich Software sowie dem Mobilfunkempfang. Nichts desto trotz hat das Doogee N20 im Test Spaß gemacht und überrascht mit einer zumindest bei Tag sehr brauchbaren Haupt- und Selfiekamera. Für den Preis von 100€ ist das was man hier bekommt durchaus In Ordnung und im Gesamtpaket größtenteils stimmig.

Pro

  • ​Ansprechendes Design mit guter Verarbeitung
  • Für den Preis sehr gutes Display
  • Makelloser Touchscreen mit kratzfestem Glas
  • Gute Performance
  • Schneller Speicher
  • Micro SD Slot - wenn auch Hybrid
  • Solider GPS Empfang
  • Hohe Bluetooth Reichweite
  • Halbwegs aktueller Android Sicherheitspatch
  • Größtenteils Stock Android mit wenig Bloatware
  • Erstaunlich guter Medienlautsprecher
  • 3,5mm Anschluss
  • Gute Sprachqualität
  • Akzeptable Akkulaufzeit
  • Akzeptable Ladezeit
  • Hauptkamera bei Tag größtenteils gut
  • Gute Selfie Kamera bei ausreichend Licht

Contra

  • ​Kameras bei wenig Licht
  • Schlechte Weitwinkel Kamera
  • Nutzlose Bokeh / Portrait Kamera
  • Schlechte Videoqualität der Kameras
  • Keine Status LED
  • Kein Kompass und Gyroskop
  • Leichte Schwächen beim Mobilfunkempfang
  • Keine Google Zertifizierung
  • Netflix funktioniert nicht
  • Veralteter Micro USB Anschluss

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