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Kingzone Z1 Review: Kriegen sie die Kurve?

Kingzone Z1 Review: Kriegen sie die Kurve?

Das Kingzone K1 war im vergangenen Jahr das erste Kingzone-Smartphone, welches international große Aufmerksamkeit erreichen konnte. Am Ende war das Smartphone sogar so erfolgreich, dass Kingzone aus dem Stand heraus die Expansion nach Deutschland mittels offiziellem Distributor stemmen konnte.
Doch war all das vielleicht etwas voreilig? Dieser Gedanke drängt sich einem aktuell auf, wenn man sich die Entwicklung von Kingzone in jüngster Zeit ansieht. Beide Versuche, auf dem Budget Markt mit dem N3 und in diesem Jahr mit dem N3 Plus Fuß zu fassen, sind offensichtlich fehlgeschlagen. Beide Geräte waren nicht das Gelbe vom Ei, und hinzu kamen dann noch richtig dreiste Lügen von Kingzone bezüglich der Akku Kapazität. Die letzte Chance das Ruder jetzt noch einmal herumzureisen, ist das neue Flaggschiff. Auf den Namen Kingzone Z1 hört es diesmal, und ich durfte mir das Smartphone für euch etwas über eine Woche ganz genau ansehen. Hier also nun meine Erfahrungen mit dem Phablet.

Unboxing

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Auch das Kingzone Z1 wird wieder in der üblichen, rechteckigen Pappschachtel geliefert, welche für Kingzone ja schon typisch geworden ist. Auch diese Box ziert ein grüner, hochkanter Streifen, in welchem sich in silberner Farbe der stilisierte Z1 Schriftzug befindet. Daneben, auf der weißen Fläche befindet sich ein Kingzone Logo. In der oberen rechten Ecke befindet sich noch der Vermerk 5,5". Auf eine Abbildung des Smartphones auf der Box hat Kingzone diesmal verzichtet. Auch die Rückseite ist weniger aufwendig gestaltet, denn die Spezifikationen befinden sich abermals auf einem Aufkleber aufgedruckt, und nicht direkt auf den Karton.

Der Lieferumfang ist ebenfalls typisch Kingzone und fällt gewohnt üppig aus. Zum Lieferumfang gehört ein Silikon-Bumper, eine Schnellstartanleitung, eine Garantiekarte, eine Schutzfolie, ein OTG Adapter, ein Micro USB Kabel, ein 1A Netzteil und Kopfhörer.

Design

Das Kingzone K1 war damals nicht nur optisch ein echtes Highlight, sondern auch was die Verarbeitung betrifft. Auf den ersten Blick will Kingzone genau das auch mit dem Z1 fortführen. Bei genauerem Hinsehen wird aber offensichtlich, dass man gespart hat wo es nur geht, und das auch noch so gut wie möglich vertuschen möchte. Aber der Reihe nach.

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Das Kingzone Z1 bekommt ihr derzeit in zwei Farbvarianten: Weiß und Schwarz (angeblich Blau, was aber nicht stimmt). Mir liegt hier die letztere vor. Diese verfügt über ein schwarzes Panel auf der Front, auf dem über dem Display die Frontkamera, Sensoren und ein kleines "4G LTE" Logo platziert sind, sowie darunter die für Kingzone Smartphones typischen, rot beleuchteten Touch-Buttons. Die Optik dieser wurde diesmal abgewandelt. Statt stilisierten Icons sind die Zurück- und Menü-Tasten nur noch durch jeweils 3 Punkte stilisiert, der Home Button dagegen besteht aus einem Rechteck mit abgerundeten Ecken. Leider muss ich hier auf der Front auch gleich anfangen zu meckern, denn Kingzone versucht euch mit einem Trick in die Irre zu führen. Auf Fotos sieht es ja immer so aus, als ob das Kingzone Z1 über fast keine Bildschirmränder (Bezels) verfügen würde. Dem ist aber nicht so, denn es handelt sich ganz einfach um eine optische Täuschung. Um das Panel herum wurde nämlich ein Rahmen platziert, welcher in etwa die selbe Farbe hat, wie das Panel selbst. Somit erscheint das Kingzone Z1 im ausgeschalteten Zustand fast randlos, was aber eigentlich gar nicht der Fall ist. Im Gegenteil: Die Bildschirmränder sind überdurchschnittlich hoch - 4mm. Ganz klar, dickere Bezels haben auch ihre Vorteile, aber trotzdem sollte man sie nicht unbedingt vertuschen und dann auch noch extra mit dünnen Rändern werben.

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Weiter geht es mit dem Rahmen um das Kingzone Z1. Hier wirbt Kingzone abermals mit Metall, was aber nur teilweise zutrifft. Auf Bildern sieht es ja immer so aus, als ob das Kingzone Z1 auf allen Seiten mit einem durchgängigen, goldenen Metallrahmen versehen ist. Dies ist aber in der Realität nur auf der linken und rechten Seite der Fall. Der (oder besser die) Rahmen machen einen sehr guten Eindruck, wirken solid und sind optisch durch ein mattes finish und auf Hochglanz polierte Kanten ein echter Hingucker. Im linken Rahmen befinden sich zwei dünne Buttons, ebenfalls aus Metall, zur Regelung der Lautstärke, die rechte Seite trägt den Power-Button. Alle drei Knöpfe verfügen über eine Beschriftung, welche aber leider falsch herum aufgedruckt wurde, bieten absolut kein Spiel und einen angenehmen Druckpunkt. Die beiden goldenen Elemente auf der Ober- und Unterseite des Smartphones, welche sich auch ein Stück weit zur Rückseite hinziehen, sind leider nicht aus Metall gefertigt. Dies wird ganz schnell deutlich, wenn man einmal auf den leichten Farbunterschied, den anderen Klang, und nicht zuletzt die minimalen Verarbeitungsfehler achtet. Zusammen mit den Kanten, welche nicht bündig mit dem echten Metallrahmen abschließen, fühlt sich das dann etwas billiger an. Die Kunststoff-Elemente beherbergen auf der Unterseite zwei Lautsprecheröffnungen und das Mikrofon, auf der Oberseite den MicroUSB- und Kopfhöreranschluss. Doch Moment: Stereolautsprecher? Nein, denn Kingzone versucht den Kunden hier ganz offensichtlich erneut in die Irre zu führen. Es handelt sich bei den Öffnungen lediglich um Design-Elemente, welche ohne jegliche Funktionalität sind. Der Medianlautsprecher und dessen Öffnung befindet sich in Wahrheit auf der Rückseite. Nicht einmal eine Verbindung zu einer der Öffnungen an der Seite gibt es, welche die Ausbreitung der Schallwellen positiv beeinflussen könnte. Das Mikrofon wurde auch nicht in solch einer Öffnung versteckt.

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Die Rückseite des Kingzone Z1 ist im Gegensatz zum K1 nicht mehr aus Metall gefertigt, sondern wird von einem hauchdünnen Backcover aus Plastik geschützt. Dieses verfügt über feine Rillen, um den Grip zu erhöhen, und glitzert außerdem bei direkter Lichteinstrahlung leicht. Die Langlebigkeit dürfte aber nicht so hoch sein, denn beim Abziehen hat man schon fast das Gefühl es mit einer etwas dickeren Folie zu tun zu haben. Das hat einen riesigen Nachteil: Die in das Backcover eingeklebte NFC Antenne wird dadurch stark gebogen - und das bei jeder Öffnung des Geräts. Beim mir vorliegenden Testgerät hat sich das schon bemerkbar gemacht: Die Antenne ist tot - sogar schon von Beginn an. Nach dem Abziehen des Backcovers blickt man dann auf die beiden SIM Slots, den Micro SD Slot und den wechselbaren Akku. Das Innere besteht auch hier wieder aus Plastik und wirkt wie gewohnt billig - da haben Ulefone mit dem Be Pro und Jiayu mit dem S3 deutlich besser vorgemacht, wie es hier auszusehen hat. Auf LDS Antennen wurde auch wieder verzichtet, mit Ausnahme der Antenne für 2G / 3G. LTE, WLAN, Bluetooth und GPS setzen auf Folien-Antennen.

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Allgemein ist das Design des Kingzone Z1 gut gelungen, doch im Endeffekt hinterlässt das Teil einen faden Beigeschmack. Die zahlreichen Versuche von Kingzone, dem Käufer das Gerät durch Besonderheiten aufzuschwatzen, welche in Wahrheit gar nicht existieren, zeigen schon einmal in welche Richtung wir uns hier bewegen. Schade eigentlich, denn das Kingzone Z1 hätte schon allein vom Design her ein echter Knaller werden können. Die Abmessungen betragen übrigens 153 x 77 x 10mm. Das Gewicht liegt bei 171g.

Display

Ein bisschen Lob muss auch mal sein, und dieses fällt beim Kingzone Z1 an wenn wir über das Display reden. Wer sich nun fragt ob der Typ der das Review geschrieben hat noch alle Tassen im Schrank hat: Ja, hat er. Zugegeben, ich war selbst ein wenig überrascht, aber das Display im Kingzone Z1 ist astrein - trotz der geringen Auflösung von nur 1280 x 720 Pixel bei 5,5" Bildschirmdiagonale. Hier wird einmal mehr bewiesen, dass die Bildqualität nicht nur von der Pixeldichte abhängig ist, sondern auch von der Qualität des Panels an sich, bzw. dem Hersteller - in diesem Fall JDI, was ich auch nicht anzweifle. Zu Beginn dachte ich wirklich, dass Kingzone jetzt doch ein Full HD Display verbaut hat. Erst bei sehr genauem Hinsehen wurde der Irrtum dann deutlich, da Pixel dann eben doch sichtbar sind. Aber die Schärfe an sich, bei normalem Abstand zwischen Augen und Display, ist astrein. Auch die Farben sehen sehr schön aus und der Kontrast lässt ebenfalls nicht zu Wünschen übrig. Lediglich die Helligkeit hätte noch etwas höher sein dürfen, denn im Freien bekommt man bei direkter Sonneneinstrahlung zuweilen etwas Probleme beim Ablesen des Bildschirminhalts. Der Touchscreen hat im Test seinen Job stets einwandfrei getan. Ich konnte keine Ghost Touches oder Ungenauigkeiten feststellen. Auch die Oberfläche ist schön glatt und der Finger gleitet mühelos darüber. Ein Input Lag ist allerdings vergleichsweise stark zu spüren.

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Hardware & Performance

Das Kingzone Z1 basiert auf dem Mediatek MT6752 Octa Core SoC. Dieser Chipsatz basiert auf 8 ARM Cortex A53 Kernen mit 1,7GHz und einer Mali T760 GPU. Dazu kommen 2GB RAM und 16GB interner Speicher. Aufgewertet wird die Ausstattung durch NFC Unterstützung und einen Fingerabdruck Sensor.

Die Benchmark Ergebnisse und die Performance im Alltag entspricht in etwas dem was man von anderen MT6752 Smartphones schon gewöhnt ist. An sich hat die niedrigere 720p Auflösung aber keine Performance Vorteile. Dies mag aber auch daran liegen, dass es seitens Kingzone noch Nachholbedarf bei der Software gibt. Bei Auslieferung war das Gerät lahm wie eine Schnecke, was mit dem ersten Update glücklicherweise behoben wurde. Doch so ganz rund läuft das Phablet auch jetzt noch nicht, was gerade in Spielen oder beim Surfen im Netz oftmals durch Ruckler deutlich wird.

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Software

Auf dem Kingzone Z1 läuft Android 4.4.4 KitKat, und abermals handelt es sich um das typische Kingzone ROM, welches auch schon auf dem N3 lief. Neben einem eigenen Launcher handelt es sich um ein normales Stock Android ohne Bloatware. Leider ist das System noch etwas von Bugs behaftet. Neben den vorhin schon erwähnten Performance Problemen, gibt es auch noch Schwierigkeiten mit der Kompatibilität zu verschiedenen Apps. So funktionieren ein paar Benchmark Apps und Spiele wie Real Racing 3 nicht, bzw. lassen sich nicht über den PlayStore installieren. Hier muss man mit alternativen App Stores nachhelfen. Was außerdem sauer aufstößt ist, dass abermals kein Unified Storage angeboten wird. Für die Installation von Apps stehen nur 3GB Speicher zur Verfügung.

Audio

Der interne Lautsprecher ist nicht nur dahingehend eine Enttäuschung, das es sich wieder Erwarten um einen Mono-Lautsprecher handelt, er klingt auch noch alles andere als gut. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass der Lautsprecher viel zu klein ist. Der Lautsprecher verzerrt somit sehr schnell, hat ein verwaschenes Klangbild und bietet absolut null Basswiedergabe. Im Endeffekt handelt es sich somit um einen der schlechtesten Lautsprecher die ich bisher bei Chinaphones erlebt habe. Nicht einmal mit Viper4Android kann man hier nachbessern. Die Audioqualität über den 3,5mm Anschluss würde ich als durchschnittlich bezeichnen. Das Klangbild ist einigermaßen ausgewogen, aber weit davon entfernt perfekt zu sein. Die maximale Lautstärke ist leider nicht sonderlich hoch. Immerhin gibt es keine Hintergrundgeräusche. Hier hätte Kingzone definitiv wie im N3 Plus auf einen dedizierten Audio Chip setzen sollen.

Empfangsleistung

Was sich Kingzone dabei gedacht hat, für 2G und 3G Netze eine LDS Antenne zu verbauen und für LTE, WLAN, Bluetooth und GPS auf billige Folienantennen zu setzen, erschließt sich mir nicht. Man merkt das auch ganz klar im Alltag. Während man für 2G und 3G Netze stets in den Genuss fast perfekter Empfangsleistung kommt, sieht es bei LTE dann schon wieder ganz anders aus. Die Signalstärken liegen hier deutlich unter dem, was ich z.B. vom Meizu MX4 gewohnt war. Auch der WLAN Empfang könnte in einem Flaggschiff durchaus besser sein. Ich will nicht sagen, dass er schlecht wäre, aber er befindet sich definitiv nicht auf High-End-Niveau. Bei GPS gibt es leider die selben Probleme wie schon beim N3 Plus. Für den ersten Fix nach einem Reset benötigte das Kingzone Z1 über 10 Minuten, der Empfang von GLONASS Satelliten ist nur sehr eingeschränkt möglich. Auch hier ist die Signalstärke der einzelnen Satelliten wieder viel zu gering, was daran liegt, dass im Kingzone Z1 exakt die gleiche GPS Antenne wie im N3 Plus zum Einsatz kommt. Diese ist einfach viel zu klein.

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Kamera

Das Kingzone Z1 soll laut Hersteller über eine 13 Megapixel Kamera von Sony auf der Rückseite und eine 8 Megapixel Kamera auf der Front verfügen. Leider bleibt das Phablet weit hinter den Erwartungen zurück und liefert schlechtere Ergebnisse ab als das Kingzone K1. Es scheint, als würde hier exakt die gleiche Kamera wie im Kingzone N3 zum Einsatz kommen. Um einen Sony Sensor handelt es sich mit Sicherheit nicht, und auch die angegebene f/2.0 Blende darf angezweifelt werden, da dieser Wert (vermutlich mit Absicht) nicht in den Bildern hinterlegt wird. Daraus resultierend teilt das Kingzone Z1 natürlich auch die Probleme der Kamera im Kingzone N3 / N3 Plus. Den Bildern mangelt es deutlich an Schärfe (was auch für Videos gilt) und im Dunkeln stellt sich ein starkes Bildrauschen ein. Der LED Blitz ist mal wieder nur eine Notfall-Funzel. Die Kamera eignet sich bei sonnigem Wetter definitiv nicht für mehr als kurze Schnappschüsse.

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Akku

Diese Abschnitt dürfte jetzt für viele sehr interessant sein. Kingzone tendiert dazu mit überdurchschnittlichen Akkus zu werben, 2.800mAh beim N3 / N3 Plus und satte 3.500mAh im Kingzone Z1. Beim Kingzone N3 Plus wurden sie aber final beim Lügen ertappt, denn hier kommt lediglich eine 1.800mAh Zelle zum Einsatz, was bedeutet, dass wir es hier mit einem unterdurchschnittlichen statt überdurchschnittlichen Akku zu tun haben, was auch die schlechte Laufzeit des N3 / N3 Plus erklärt. Wie sieht es nun also mit dem Kingzone Z1 aus? Nun, leider nicht besser. Auch hier befinden wir uns wieder unter dem Durchschnitt. Statt den versprochenen 3.500mAh, bietet der Akku lediglich 2.700mAh. Das sind satte 800mAh weniger als versprochen und 200 - 300mAh weniger als beim Jiayu S3, dessen Akku nebenbei bemerkt auch deutlich größer ist als der des Kingzone N3. Auch hier versucht Kingzone also wieder durch eine Lüge einen Vorteil gegenüber anderen Herstellern zu erlangen, und den Verbraucher in die Irre zu führen, was die Unseriösität des Unternehmens einmal mehr unterstreicht. Die Akkulaufzeit ist leider auch nicht das gelbe vom Ei. Die Screen-On Time liegt bei 4 Stunden und 18 Minuten auf niedrigster Helligkeitseinstellung. Das ist etwas mehr als beim Kingzone N3, reicht aber trotzdem nur knapp für einen Tag. An Spielen ist auch hier nicht zu denken, denn da ist der Akku dann binnen 1,5 Stunden leer. Das Aufladen des Akkus dauert leider mit 2,5 Stunden auch sehr lange, unabhängig davon, ob man das 1A Ladegerät oder ein 2A Ladegerät verwendet.

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Kingzone Z1: Fazit

Das Kingzone Z1 hätte so ein tolles Smartphone werden können, doch Kingzone hat erneut versagt und beweist damit, dass es sich beim Kingzone K1 wohl tatsächlich um ein One-Hit-Wonder gehandelt hat. Zwar verfolgt Kingzone mit dem Z1 durchweg gute Ansätze, versagt jedoch bei der Umsetzung, und noch schlimmer, versucht zu mogeln wo es nur geht. Das ist vor allem unfair gegenüber denjenigen, welche absichtlich zum Kingzone Z1 greifen, da es vermutlich besser ausgestattet ist als die Konkurrenz. Am Ende ist aber genau das Gegenteil der Fall. Verglichen mit dem Jiayu S3 hat das Kingzone Z1 deutlich das Nachsehen. Das Kingzone Z1 hat ein schlechteres Display, einen kleineren Akku, schlechteren Empfang, einen schlechteren Lautsprecher und eine deutlich schlechtere Kamera, kostet aus China aber entweder geich viel oder weniger Geld (je nach Händler). Auch in Deutschland sieht es nicht viel anders aus, denn für das Jiayu S3 muss man hierzulande nur ein paar Euro mehr als für das Kingzone Z1 zahlen. Wer also Wert auf Preis-Leistung legt, der sollte vom Kingzone Z1 unbedingt die Finger lassen. Wem das und die Mängel egal sind, und der das Handset einfach nur des Designs wegen haben will, der darf natürlich zugreifen. Für mich persönlich bleibt es dennoch eine herbe Enttäuschung, von der ich abraten würde.

 

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