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Teclast T20 vorgestellt

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teclast-t20 Teclast T20 mit Helio X27

​Teclast hat wieder ein neues Tablet vorgestellt, welches unter Android läuft und auf einen ARM Prozessor setzt. Das Teclast T20 siedelt sich in der Mittelklasse an und ist relativ erschwinglich. Das Tablet basiert auf dem Design des bereits von uns getesteten Teclast Master T10 und ist rein äußerlich kaum von diesem zu unterscheiden. Das Teclast T20 besteht mit Ausnahme einer Aussparung an der Oberseite vollständig aus Metall. Die Front wird von einem großen 10,1 Zoll IPS LCD Display bedeckt. Dieses arbeitet mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln und verfügt über einen 10-Punkt Touch Screen. Ob das Display wie beim Master T10 mit dem Frontglas laminiert ist, ist leider noch unbekannt. Das Frontglas verfügt über eine oleophobische Beschichtung um Abdrücke in Schach zu halten.

Auf der Rückseite des Tablets befindet sich eine Hauptkamera mit 13MP sowie ein seitlich angebrachter Fingerabdruck Sensor. An den Seiten findet man links und rechts je einen Lautsprecher. Hier sollen wieder dieselben wohlklingenden Lautsprecher wie im T10 zum Einsatz kommen. Zusätzlich spendiert man dem T20 allerdings einen dedizierten Audio Verstärker um die Ausgabe nochmals zu verbessern. Hinzu gesellt sich rechts ein 3,5mm Anschluss und eine Schublade für eine Micro SD Karte. Links befindet sich ein USB Typ-C Anschluss mit USB 2.0 und OTG Unterstützung. Die Power- und Lautstärketasten hat Teclast auf der Oberseite untergebracht. Die Front wird beim Teclast T20 von einer Frontkamera mit ebenfalls 13MP und einem Helligkeitssensor für die automatische Regelung der Displaybeleuchtung unterbrochen.

Noch ein 10-Kern Tablet

​Die Helio X20 Prozessoren von Mediatek leben gerade in der Tablet Nische neu auf. Diverse Hersteller bieten bereits Tablets mit dem Helio X20 an. Auch das Teclast T20 fällt in diese Kategorie, setzt allerdings auf den Helio X27, welcher den leistungsstärksten Vertreter der X20 Serie darstellt. Der Prozessor verfügt über zwei Cortex A72 Kerne mit 2,6GHz, vier Cortex A53 Kerne mit 2GHz und vier Cortex A53 Kerne mit 1,6GHz. Als GPU kommt eine Mali T880 MP4 mit 875MHz zum Einsatz. Im Antutu Benchmark erreicht der Prozessor bei ordentlicher Kühlung Werte von bis zu 115.000 Punkte. Kombiniert wird der Prozessor mit 4GB LPDDR3 RAM. Dies stellt den maximal von diesem Chip unterstützten Arbeitsspeicher dar. Hinzu kommen noch 64GB eMMC5.1 Speicher für eure persönlichen Daten. Dieser kann wie schon erwähnt mit einer Micro SD Karte erweitert werden.

Die Stromversorgung übernimmt im Teclast T20 ein großer 8.100mAh Akku. Dieser unterstützt Pump Express Plus und kann somit schnell voll aufgeladen werden. Laut Teclast soll der Akku bis zu 8 Stunden Videowiedergabe in Full HD Auflösung unterstützen. Für die Netzwerkanbindung kommt WLAN 802.11a/b/g/n/ac zum Einsatz. Zudem wird Bluetooth 4.0 unterstützt. Warum Teclast auf Mobilfunkunterstützung verzichtet, ist uns ein Rätsel. Der Helio X27 bietet ein integriertes Mobilfunkmodem, weshalb die Umsetzung leicht möglich gewesen wäre. Einen weiteren Schwachpunkt stellt vermutlich die Software dar. Vermutlich deshalb, weil Teclast derzeit keine Angaben zur genutzten Android Version macht. Bei Gearbest ist das Tablet allerdings gelistet und dort wird Android 7.0 angegeben. Wenn das stimmt, wäre das der wohl größte Kritikpunkt am Teclast T20.

Teclast T20: Preis & Verfügbarkeit

​Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Teclast T20 noch nicht bei den üblichen China Shops zu haben. Verkauft wird es derzeit nur auf der chinesischen Plattform JD.com. Hier verlangt Teclast 1399 Yuan, was derzeit einem Wert von 175,80€ entspricht. Damit kostet das Teclast T20 ziemlich genauso viel wie seinerzeit das Teclast Master T10.

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Technische Daten

  • 8.100mAh
  • Mediatek Helio X27
  • 64GB eMMC 5.1
  • 4GB LPDDR3
  • 13MP
  • 13MP
  • 10,1" 2560 x 1600 IPS LCD
  • Teclast T20
  • WLAN 802.11a/b/g/n/ac
    Bluetooth 4.0
  • Ja
  • Pump Express Plus
  • Android 7.0 (?)
  • Ja (Rückseite)
  • USB Typ-C, Stereo Lautsprecher, Audio Verstärker
 

Kommentare 1

Gäste - Andy am Freitag, 31. August 2018 15:32

Ernsthaft, Android 7? Das 8er hätte ich mir ja noch gefallen lassen aber das geht ja gar nicht

Ernsthaft, Android 7? Das 8er hätte ich mir ja noch gefallen lassen aber das geht ja gar nicht
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