Chuwi Aerobook X1 vorgestellt

chuwi-aerobook-x1-cover Chuwi Aerobook X1

Chuwi Laptops sind für gewöhnlich mit schwachen Celeron Prozessoren ausgestattet. Mit dem neuen Chuwi Aerobook X1 stellt der Hersteller nun ein Laptop mit Core M3 Prozessor und damit deutlich mehr Leistung vor. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf einem möglichst kompakten Design. Hierfür setzt Chuwi auf ein 13,3 Zoll Display im 16:9 Format mit Full HD Auflösung, welches über sehr schlanke 5mm Ränder verfügt. Das Gehäuse kommt damit auf Abmessungen von 308,5 x 209mm und soll nur 8mm dick sein. Das Gewicht wird mit 2,77lbs (1,26kg) angegeben. Gefertigt wird das Chuwi Aerobook X1 aus Aluminium und wirkt entsprechend wertig. Ein optisches Highlight ist die von den aktuellen MacBooks inspirierte Chiclet Tastatur, welche sich bis zum Gehäuserand erstreckt. Die Tastatur bietet eine Hintergrundbeleuchtung und einen Power Button der im Betrieb rot aufleuchtet. Unter der Tastatur findet man ein großes Precision Touchpad, welches Gesten mit bis zu 4 Fingern unterstützt. Die Maustasten verstecken sich unter der Touch Fläche.

​Angetrieben wird das Chuwi Aerobook X1 von einem passiv gekühlten Intel Core M3-6Y30, welcher zur Skylake Generation gehört und mit 14nm gefertigt wird. Die integrierte Grafik ist eine Intel HD Graphics 515. Für ältere und wenig anspruchsvolle Spiele bietet die Grafikeinheit genügend Leistung. Dazu kommen 8GB LPDDR3 Dual Channel RAM, welcher nicht aufgerüstet werden kann, sowie 128GB eMMC Speicher. Für zusätzlichen Speicher steht ein M.2 Slot zur Verfügung, in welchen man eine SSD stecken kann. Das Aerobook X1 ist ohne SSD sowie mit SSD erhältlich. Fertige Konfigurationen gibt es mit bis zu 1TB. Für die Stromversorgung setzt Chuwi auf einen 38Wh Akku, welcher für eine Laufzeit von bis zu 8 Stunden sorgen soll. Als Betriebssystem kommt Windows 10 zum Einsatz.

​Sämtliche Anschlüsse des Chuwi Aerobook X1 findet man auf den linken und rechten Seiten. Dazu zählen zwei USB 3.0 Anschlüsse, ein DC-In Port (Hohlklinke), ein Micro HDMI Ausgang, ein 3,5mm Anschluss und ein Micro SD Kartenleser. Leider verzichtet Chuwi auf einen USB Typ-C Anschluss, was auch schon bei früheren Laptops des Herstellers ein Kritikpunkt war. Die drahtlose Anbindung des Laptops erfolgt über ein Intel Dual Band AC-WLAN Modul und Bluetooth 4.0. Zudem bietet das Aerobook X1 gleich vier integrierte Lautsprecher mit je 0,8W Leistung und eine Webcam mit 2MP Auflösung.

​Chuwi Aerobook X1
Preise & Verfügbarkeit

​Das Chuwi Aerobook wird wieder per Crowdfunding auf Indiegogo finanziert und ist dort aktuell zur Vorbestellung verfügbar. Für das Basismodell mit 128GB eMMC Speicher verlangt Chuwi 351€. Die Variante mit zusätzlicher 128GB SSD (insgesamt also 256GB) kostet 377€. Das Topmodell mit 1TB Speicher schlägt mit 615€ zu Buche. Die Crowdfunding Kampagne hat bereits ihr Ziel von 30.000 US Dollar überschritten und liegt derzeit bei 59.922 US Dollar. Die Auslieferung des Chuwi Aerobook X1 soll ab April starten. Zu diesem Zeitpunkt wird das Laptop dann auch bei den klassischen China Shops erhältlich sein.


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Technische Daten

  • 38Wh
  • Intel Core M3-6Y30 (14nm, Skylake), HD Graphics 515
  • 128GB eMMC + M.2 SSD
  • 8GB LPDDR3 Dual Channel
  • 2MP
  • 13,3" IPS OGS LCD (1920 x 1080)
  • Chuwi Aerobook X1
  • WLAN 802.11a/b/g/n/ac
    Bluetooth 4.0
  • Ja
  • 12V / 2A
  • Windows 10
  • Nein
  • Vier Lautsprecher, USB 3.0, USB Typ-C 3.1 Gen 2, Tastatur Beleuchtung, Precision Trackpad, 5mm Bezels
 

Kommentare 4

Gäste - Satyr am Samstag, 02. März 2019 19:38

Also die Bildunterschrift unter dem ersten Foto stimmt nicht so ganz. Auf dem silbernen "Macbook Air" steht ebenfalls Chuwi

Also die Bildunterschrift unter dem ersten Foto stimmt nicht so ganz. Auf dem silbernen "Macbook Air" steht ebenfalls Chuwi
Christopher am Samstag, 02. März 2019 21:19

Tihi, du hast völlig recht. Hatte die News unterwegs auf dem Smartphone getippt, da war das nicht zu erkennen.

Tihi, du hast völlig recht. Hatte die News unterwegs auf dem Smartphone getippt, da war das nicht zu erkennen. ;)
Gäste - Sinasta am Donnerstag, 28. Februar 2019 21:29

Hallo Christopher. Hältst du es für sinvoll sich das earlybird packet auf indiegogo vorzubestellen (und auch für verlässlich)? Oder sollte man lieber auf den release warten?

Hallo Christopher. Hältst du es für sinvoll sich das earlybird packet auf indiegogo vorzubestellen (und auch für verlässlich)? Oder sollte man lieber auf den release warten?
Christopher am Donnerstag, 28. Februar 2019 22:05

Wer kein Versuchskaninchen sein will bestellt nie etwas vor wenn es um China Technik geht. Immer erstmal solide Testberichte abwarten.

Wer kein Versuchskaninchen sein will bestellt nie etwas vor wenn es um China Technik geht. Immer erstmal solide Testberichte abwarten.
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