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Chuwi CoreBook Pro Testbericht

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chuwi-corebook-pro Das Chuwi CoreBook Pro im Test

Einleitung

Günstige Laptops aus China sind längst nicht mehr ausschließlich als leistungsschwache "Billigheimer" zu haben. Längst bieten diverse Hersteller nicht nur moderne Designs mit hochwertiger Verarbeitung, sondern dank älteren Prozessoren auch leistungsfähigere Konfigurationen abseits der schwachen Celeron Chips. Das Chuwi CoreBook Pro ist ein Vertreter dieser Kategorie und kam erst kürzlich auf den Markt. Da uns das CoreBook Pro sofort neugierig gemacht hat, haben wir uns ein Laptop für einen Test bestellt. Umgerechnet mussten wir dafür rund 360€ auf den Tisch legen und bekamen sogar noch eine kostenlose Tasche mit dazu. Das Angebot mit der Tasche ist derzeit aber leider ausgelaufen.

Das Datenblatt ist für den Preis beeindruckend. Neben 8GB DDR4 RAM bekommt ihr eine 256GB SSD, einen zweiten M.2 Slot der auch NVMe SSDs unterstützt, ein schickes IPS Display mit 2k Auflösung und 3:2 Format, ein modernes Design mit hochwertiger Verarbeitung und nicht zuletzt einen Intel Core i3 Prozessor der Skylake Generation, welcher um einiges flotter ist als ein Core M3, welcher ja in dieser Preisklasse auch gerne Anwendung findet.

Die Frage ist natürlich, was das Chuwi CoreBook Pro im Alltag leisten kann. Genau das haben wir in den letzten Wochen geklärt, denn hier durfte sich das China Laptop als Alltagslaptop beweisen. Wie es sich dabei geschlagen hat und was unsere sonstigen Eindrücke vom CoreBook Pro sind, erfahrt ihr im folgenden Testbericht. Viel Spaß beim Lesen!

Verpackung & Lieferumfang

Chuwi baut nun schon seit einigen Jahren Laptops. In all dieser Zeit hat sich der Stil der Verpackung nicht wirklich geändert. So kommt auch das Chuwi CoreBook Pro wieder in der typischen braunen Box, deren Deckel man nach oben hin abnehmen kann. Das Notebook befindet sich darin gut geschützt ein einer Kunststoff-Tüte. Ein Umschlag enthält Zugaben wie eine Kurzanleitung und einen Report der Qualitätskontrolle. In einem separaten Karton befindet sich das Netzteil mitsamt dem passenden Kaltgerätekabel für den Betrieb in Deutschland. Wie immer könnt ihr euch das Unboxing bei uns im YouTube Kanal genauer ansehen.

Design & Verarbeitung

Materialien Deckel: Aluminium
Bodenplatte / Rahmen: Aluminium
Topcase: Kunststoff
Display: Glas
Gewicht1,355kg
Abmessungen29 x 22 x 1,8cm (Dicke Basis: 1,3cm)

Drückt man jemandem das Chuwi CoreBook Pro in die Hand und fragt ihn, was das Laptop wohl kostet, so wird man garantiert keine Antworten erhalten die sich im Bereich von unter 500€ bewegen. Die Personen, mit denen wir das Experiment gewagt haben, gaben als Schätzung Preise zwischen 700 und 1000€ an (ohne das Datenblatt zu kennen). Tatsächlich könnte Chuwi solche Preise mit entsprechend leistungsfähigerer Hardware auch aufrufen, denn sowohl was das Aussehen als auch die Verarbeitung betrifft, macht das CoreBook Pro eine echt gute Figur. Das Laptop sieht einfach schick und modern aus. Schlanke Displayränder und eine erstaunlich dünne Bauweise, gepaart mit reichlich stabilem Aluminium, sorgen für einen überaus wertigen Eindruck, welchen man für den Preis von rund 360€ nicht unbedingt erwarten würde.

Dabei wurde bei der Verarbeitung auch auf feine Details geachtet. So gibt es weder große Spaltmaße, noch Bauteile die nicht exakt aufeinander passen. Nichts klappert, nichts wackelt und auch die Verwindungsfestigkeit ist wirklich gut. Man kann das Chuwi CoreBook Pro an einer Ecke anheben, ohne dass es sich durchbiegt oder knarzt. Auch beim Druck auf die Basis gibt das Gerät kaum nach. Das Laptop ist also wirklich robust gebaut und bewegt sich auf Augenhöhe mit teureren Geräten, welche man hierzulande von bekannten Marken im Mittelklasse Segment bekommt. Durch die schlanke Bauweise im 13 Zoll Format lässt sich das Chuwi CoreBook Pro auch bequem transportieren und passt in fast jeden Rucksack oder gar in eine größere Handtasche.

Ein Blick ins Innere

Wer das Chuwi CoreBook Pro aufrüsten möchte, bekommt auch ohne das Notebook zu öffnen Zugriff auf den zweiten M.2 Slot. Eine kleine Klappe auf der Unterseite bietet den Zugang. Hier hat Chuwi sogar ein Wärmeleitpad angebracht. Verbaut man eine NVMe SSD mit Kühlkörper, muss man dieses jedoch zuvor entfernen, da sonst der Platz nicht ausreicht. Verbaut werden kann hier eine SATA3 oder NVMe SSD im 2280 Format.

Wer die ab Werk verbaute SSD tauschen oder aufrüsten möchte, muss das Chuwi CoreBook Pro jedoch komplett öffnen. Hierzu muss man alle Schrauben auf der Unterseite entfernen. Zudem verstecken sich unter den hinteren Gummifüßen weitere Schrauben. Danach kann man mit einem Spatel zwischen Bodenplatte und Top Case fahren, um die Clips vorsichtig zu lösen. Anschließend lässt sich die Bodenplatte abnehmen und gibt den Blick auf das Innere frei.

Auch hier muss sich das Chuwi CoreBook Pro nicht verstecken. Alles wirkt gut verarbeitet und der Hersteller nutzt den vorhanden Platz komplett aus. An wichtigen Stellen setzt man Metall zur Verstärkung ein, was zur genannten Verwindungsfestigkeit beiträgt. Das Kühlsystem wirkt durchdacht und der Lüfter macht einen hochwertigeren Eindruck als bei vielen Konkurrenzprodukten. Der Akku ist verschraubt und kann potentiell getauscht werden. An Ersatz wird man aber wohl wieder nicht kommen.

Display

Größe 13,1" (3:2 Format)
Auflösung 2160 x 1440
TechnologieIPS OGS LCD
Anzahl BerührungspunkteKein Touch Screen
Gehärtetes GlasKeine Angabe

Das Display im Chuwi CoreBook Pro ist mit 13,1 Zoll Diagonale relativ klein, kommt dafür aber im 3:2 Format daher. Für den Produktiveinsatz ist dieses Format sehr gut geeignet, da man vor allem in der Höhe mehr Platz hat als bei einem 16:9 Display. Vor allem wenn es um Textverarbeitung geht, hat man so ein sehr komfortables Nutzungserlebnis. Hinzu kommt, dass das Chuwi CoreBook Pro eine Auflösung von 2160 x 1440 Pixel bietet. In der Preisklasse von unter 400€ ist ein 2k Display definitiv ein Highlight und eher eine Seltenheit. Sofern man mit einer kleinen Darstellung kein Problem hat, kann man so zusätzlichen Platz zum Arbeiten auf den Bildschirm bringen und erhält noch dazu eine sehr hohe Pixeldichte für ein scharfes Bild. Einzelne Pixel sind erst ab ca. 20cm Betrachtungsabstand zu erkennen.

Die Basis des Displays bildet ein IPS LCD Panel mit Glasoberfläche. Das LCD Panel ist mit dem Frontglas laminiert, wodurch ein kristallklares Bild entsteht und Reflexionen reduziert werden. Spiegeln tut der Bildschirm natürlich trotzdem. Wer Anti-Glare bevorzugt, wird mit dem Chuwi CoreBook Pro also nicht unbedingt glücklich. Alle anderen werden das Display jedoch lieben, denn die Bildqualität ist sehr gut und das gilt auch für die Farbdarstellung und den Kontrast. Mediengenuss macht mit dem CoreBook Pro definitiv viel Spaß. Praktisch ist auch das Scharnier. Das Display lässt sich komplett auf 180° umklappen, sodass es flach auf einem Tisch liegt. Der Widerstand ist ausreichend hoch, sodass sich der Winkel nicht ungewollt verändert.

Das Display vom Chuwi CoreBook Pro ist per eDB angebunden und arbeitet mit 60Hz. Die Farbtiefe beträgt 8-Bit. HDR wird nicht unterstützt. Bei der Bildschirmanalyse mit einem Kolorimeter ergibt sich eine 99%ige Abdeckung des sRGB Farbraums und eine überraschend gute Farbtreue. Für ein Notebook dieser Preisklasse können sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen. Abstriche muss man bei der Ausleuchtung hinnehmen. Am Displayrand fallen bei schwarzem Display Lichthöfe auf. Bei alltagsüblichen Inhalten fallen diese allerdings nicht auf. Die Helligkeit könnte etwas höher sein. Das Chuwi CoreBook Pro erreicht maximal 233 Nits. Für die Nutzung im Freien ist das zumindest bei hellem Sonnenlicht zu wenig.

Ausstattung & Performance

Prozessor Intel Core i3-6157U (14nm Skylake)
2x 2,4GHz x86_64 (4 Threads)
Power Limit: 23W (Unlocked)
GPU Intel Iris Graphics 550 (1064MHz)
H.264; H.265 / HEVC; VP8 / VP9 Video Decoding
H.264 Video Encoding
RAM8GB DDR4 2133MHz RAM (verlötet)
Dual Channel Anbindung
Timings: 15-15-15-35
Speicher1x Kingston SATA3 M.2 2280 SSD
Lesen: 545MB/s Schreiben: 485MB/s
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1x freier M.2 2280 Steckplatz (SATA3 oder NVMe)
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Micro SDJa (USB 2.0 Anbindung)
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Fingerabdruck ScannerNein
SensorenHall Sensor (Lid Sleep)
Besonderheiten1x USB-C 3.0 (Video Out + 5Gbit/s USB + Power Delivery)
1x USB-A 3.0 (5Gbit/s)
1x 3,5mm Anschluss
Dual Heatpipe Kühlung

Performance

Der Prozessor im Chuwi CoreBook Pro mag auf den ersten Blick abschreckend wirken. Immerhin kommt hier "nur" ein Core i3 Prozessor zum Einsatz und dann auch noch ein älteres Modell der Skylake Generation. In Relation zum Preis hat Chuwi hier allerdings eine sehr gute Wahl getroffen, denn in der Preisklasse ist der Core i3-6157U äußerst konkurrenzfähig. Zum einen ist die CPU deutlich schneller als bei einem Celeron N4100, welchen man häufig im Bereich von 200 bis 300€ findet, und auch ein wenig schneller als ein Core M3-7Y30, welchen man nach wie vor im Bereich von 300 bis 400€ häufig antrifft. Folgende Tabelle gibt euch einen groben Überblick über das Leistungsverhältnis zwischen den CPUs der Prozessoren basierend auf Geekbench 5.

Core i3-6157U Celeron N4100 Core M3-7Y30
Geekbench 5 Single Core 659 382 555
Geekbench 5 Multi Core149811561047
Geekbench 5 OpenCL (GPU)770213562956

Ebenfalls in der Tabelle ersichtlich, ist die Überlegenheit der integrierten Iris Graphics 550 GPU. Der Core i3-6157U bietet erheblich mehr Grafikleistung als die genannten Konkurrenten und schlägt hier sogar noch den neueren Core M3-8100Y (Geekbench 5 OpenCL: 4381), welcher zwar noch eine höhere CPU Leistung zu bieten hat, jedoch ausschließlich in teureren Geräten zum Einsatz kommt. Am Ende ist es aber auch die Grafikleistung welche für den Alltagseinsatz enorm wichtig ist, denn sie sorgt zu einem großen Teil für ein flüssiges Nutzungserlebnis. Und gerade beim Chuwi CoreBook Pro ist wegen des hochauflösenden 2k Displays eine gute Grafikleistung wichtig. Genau das bietet der i3-6157U und ist somit die perfekte Wahl für einen Preiskracher wie das CoreBook Pro.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Pluspunkte zu nennen. So unterstützt der Prozessor im Chuwi CoreBook Pro bereits schnelleren DDR4 RAM, was sich das China Laptop auch zu nutze macht. Verbaut sind hier 8GB DDR4 2133MHz RAM und das sogar mit Dual Channel Anbindung. Der Haken ist, dass der RAM verlötet ist und somit nicht aufgerüstet werden kann. Andererseits dürften die 8GB den allermeisten Anwendern solch eines Notebooks dicke ausreichen. Nichts desto trotz wäre es schön, wenn Chuwi das CoreBook Pro wenigstens optional mit 16GB anbieten könnte.

Punkten kann der i3-6157U auch im Bereich Video Decoding. Entgegen der älteren Broadwell Generation bietet Skylake HEVC Unterstützung. Encodieren können die Quick Sync Blöcke der GPU HEVC Material zwar nicht, dafür aber decodieren und das mit bis zu 4k Auflösung. Somit steht der relativ sparsamen und vor allem auch flüssigen Wiedergabe von entsprechendem Material nichts im Wege. Encodiert wird mit Hardware-Beschleunigung aber ausschließlich mit H.264. Wer also einfachen Videoschnitt betreiben will, der sollte sich darüber im Klaren sein.

Insgesamt fühlt sich das Chuwi CoreBook Pro im Alltag flott an und wirkt in keiner weise veraltet. Webseiten lassen sich im Chrome Browser absolut flüssig scrollen, auch wenn mehrere Tabs offen sind. Auch beim Multitasking bleibt die Oberfläche weitestgehend flüssig. So können wir mühelos mit der Windows 10 Gestensteuerung durch Apps und verschiedene Desktops wechseln, was beim produktiven Arbeiten wichtig ist. Viele geöffnete Programme (z.B. Chrome Browser mit 4 Tabs, Thunderbird, Libre Office, Spotify, Facebook Messenger) bringen das Chuwi CoreBook Pro nicht aus dem Konzept. Auch einfacher Videoschnitt in Full HD oder 4k Auflösung stellt das Laptop nicht vor eine Herausforderung.

Sogar Spielen ist mit der relativ leistungsstarken Iris Graphics 550 in gewissem Umfang möglich. Ältere Spiele laufen mit Full HD Auflösung und niedrigen bis mittleren Grafikeinstellungen ganz anständig auf dem Chuwi CoreBook Pro. Teilweise gibt es auch Titel die sogar in der nativen Auflösung gut spielbar sind. Getestet haben wir BioShock 2 Remastered, Tomb Raider und Grid 2. Alle Titel sind auf dem Laptop gut spielbar. Typische moderne Casual Games, welche auf leistungsschwächere Hardware ausgelegt sind, laufen entsprechend auch einwandfrei. Einer Runde League of Legends oder World of Tanks steht auf dem Chuwi CoreBook Pro also absolut nichts im Wege.

Kühlung

Der Intel Core i3-6157U ist mit einer TDP von 28 Watt ein relativ handzahmer Chip. Da hier nur zwei CPU Kerne am Start sind und diese auch keinen Turbo Boost nutzen, entsteht hier auch vergleichsweise wenig Verlustleistung. Das Power Limit für Dauerlast wurde von Chuwi auf 23 Watt festgelegt. Mit dem Intel Extreme Tuning Utility lässt sich das Limit aber auch anheben, was ihr ohne Probleme machen könnt. Wir haben es auf 30 Watt festgelegt, was der Chip ohnehin nicht erreicht. Zudem konnten wir bei unserem Testgerät die Spannung per -0,10V Core Offset reduzieren. Mit diesen Einstellungen ist es uns möglich auch an einem heißen Sommertag die volle Leistung des Chuwi CoreBook Pro abzurufen, ohne dass der Prozessor die Leistung aufgrund seiner Temperatur drosseln muss. Werte von mehr als 75°C Kerntemperatur sieht man so gut wie nie. Im regulären Office Betrieb steigt die Temperatur noch nichtmal über 60°C.

Minimale, maximale und durchschnittliche Temperaturen im Office Betrieb

Das alles spricht für die Kühllösung von Chuwi, welche für den verbauten Prozessor tatsächlich mehr als ausreichend ist. Zwei Heatpipes führen die Abwärme vom Prozessor zu einem Heatsink, durch welchen ein Lüfter von unten angesaugte kalte Luft bläst, welche das Notebook nach hinten am Scharnier verlässt. Der verbaute Lüfter ist hochwertig und verfügt über sehr viele und dünne Rotorblätter. Zudem ist er vibrationsdämpfend montiert. Dadurch ist er deutlich leiser als bei den meisten anderen aktiv gekühlten China Laptops. Hinzu kommt eine brauchbare Lüfterkurve ohne störende Hysterese. Insgesamt bleibt das Chuwi CoreBook Pro so angenehm still und auch wenn der Lüfter mal anspringt, stört er kaum und wird beim Abspielen von Musik problemlos übertönt.

Da die Heatpipes sehr nah an der metallenen Bodenplatte verlaufen, muss man allerdings damit leben, dass sich das Chuwi CoreBook Pro auf der Unterseite spürbar erwärmt. Im Office Betrieb ist das zwar nicht unangenehm, bei Anwendungen mit höherer Last kann es dann aber ordentlich warm werden. Zumindest jetzt im Sommer ist es nicht empfehlenswert, das Laptop mit kurzer Hose auf den Beinen zu platzieren, wenn der Prozessor stark ausgelastet wird. Da kann es dann auch mal unangenehm werden.

SSD

Beim Blick auf die ab Werk verbaute SATA3 SSD waren wir erstaunt eine Marke zu sehen. Die 256GB SSD stammt von Kingston und erreicht im Benchmark solide Werte. Über einen zweiten M.2 2280 Slot könnt ihr zudem eine weitere SSD verbauen. Hier findet entweder eine SATA3 oder auch eine schnellere NVMe SSD Platz. Wir haben eine NVMe SSD verbaut, welche umgehend erkannt wurde.

Die ab Werk verbaute SSD ist standardmäßig in zwei Partitionen für das Betriebssystem und eure Daten unterteilt. Natürlich kann man das auch ändern. In der Windows Partitionsverwaltung könnt ihr die zweite Partition einfach löschen und anschließend die System Partition auf den frei gewordenen Platz vergrößern.

Anschlüsse

Was die Anschlüsse betrifft, ist das Chuwi CoreBook Pro relativ spärlich ausgestattet. Bei dem kompakten Formfaktor ist das allerdings zu erwarten, wenngleich wir der Ansicht sind, dass ein zweiter USB-A Anschluss durchaus Platz gehabt hätte. Davon gibt es nämlich nur einen mit USB 3 (5Gbit/s). Immerhin ist zusätzlich noch ein USB-C Anschluss am Start. Dieser bietet ebenfalls USB 3 mit 5Gbit/s und kann darüber hinaus auch mit USB-PD 2.0 umgehen und per Dongle zum Anschluss eines Bildschirms benutzt werden. Sowohl der USB-A als auch der USB-C Anschluss kann externe 2,5" Festplatten ohne zusätzliche Stromversorgung betreiben.

Abseits davon bietet das Chuwi CoreBook Pro noch einen 3,5mm Anschluss für Kopfhörer, Line-In oder ein Mikrofon. Darüber hinaus gibt es einen per USB 2.0 angebundenen Kartenleser für Micro SD Karten. Einen LAN Anschluss gibt es selbstverständlich nicht. Hierzu hätte man das CoreBook Pro deutlich dicker bauen müssen.

Tastatur

Die Tastatur vom Chuwi CoreBook Pro nutzt den in der Breite verfügbaren Platz fast vollständig aus. Trotz des kompakten Formfaktors sind so recht große Tasten realisiert worden, auf denen man bequem und zielsicher schreiben kann. Auf einen Ziffernblock muss man natürlich verzichten.

Die Tastatur hat uns im Alltagstest sehr beeindruckt, denn sie ist in fast jeglicher Hinsicht perfekt. Das einzige was es hier zu kritisieren gibt, ist das Fehlen einer Option für ein deutsches Tastatur Layout. Man muss hier also wie bei den allermeisten China Laptops mit dem US-Layout vorlieb nehmen.

Stört einen dieser Umstand nicht, bietet das Chuwi CoreBook Pro eine rundum exzellente Tastatur. Hier stimmt einfach alles, angefangen beim Schreibgefühl, über die Lautstärke beim Tippen, bis hin zur Zuverlässigkeit. Die Tasten geben ein deutliches haptisches Feedback beim Schreiben. Bei festen Anschlägen federt die Tastatur nicht. Man trifft also auf spürbar festen Grund. Auch das Schreibgeräusch hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Der Hub der Tasten ist deutlich vorhanden aber auch nicht zu groß. Man kann hier wirklich sehr schnell schreiben, ohne sich irgendwelche Gedanken um übersprungene Anschläge oder dergleichen machen zu müssen. Die Tasten sind auch sehr stabil gelagert und kippeln oder klappern nicht im geringsten.

Darüber hinaus müssen wir auch die Beleuchtung der Tastatur lobend hervorheben. Diese lässt sich mit der F5 Taste steuern und unterstützt zwei Helligkeitsstufen. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Tastatur für ein China Laptop extrem gleichmäßig ausgeleuchtet ist, was nicht nur den wertigen Eindruck weiter verstärkt, sondern auch für eine super Lesbarkeit bei Nacht sorgt. Darüber hinaus ist die Beschriftung der Tasten auch bei deaktivierter Beleuchtung in jeder Situation ausreichend zu erkennen.

Touchpad

Die bei der Tastatur an den Tag gelegte Perfektion setzt das Chuwi CoreBook Pro auch beim Touchpad fort. Wer schon viele China Laptops getestet hat, der weiß, dass die Touchpads oft nicht viel taugen. Das CoreBook Pro bildet hier einen krassen Gegensatz und liefert ein Touchpad ab, welches sich für den Alltagseinsatz perfekt eignet - auch wenn man auf Präzision wert legt. Der Mauszeiger lässt sich wirklich akkurat und flüssig steuern. Auch Multitouch Gesten werden korrekt und ohne Aussetzer erkannt. Zweifinger Scrollen verläuft absolut flüssig und ohne Fehleingaben. Gleiches gilt für Pinch to Zoom Gesten oder sämtliche der restlichen Windows 10 Multitouch Gesten. So lässt sich bequem mit einem Wisch zwischen Apps und Desktops wechseln, was beim produktiven Arbeiten mit dem Chuwi CoreBook Pro Gold wert ist.

Das Touchpad hat auch trotz der kompakten Ausmaße des Laptops eine anständige Größe, da es in der Höhe fast den gesamten Platz unter der Tastatur ausnutzt. Die Tasten wurden unter der Touchfläche versteckt und bieten genau den richtigen Druckpunkt. Auch beim Touchpad erzeugt das Chuwi CoreBook Pro ein hochwertiges Gefühl bei der Nutzung. Die Fläche sitzt fest im Gehäuse und wackelt oder klappert nicht. Auch das matte Finish des Touchpads sagt uns zu und bietet genau den richtigen Mix aus Widerstand und Gleitfähigkeit. Insgesamt wurde also auch hier alles richtig gemacht.

Software

Windows Version Windows 10
Windows Variante Home 64-Bit (Mehrsprachig)
Windows UpdatesFunktionieren OOB
SchadsoftwareKeine Befunde
BloatwareNur Windows 10 Bloatware
Andere getestete BetriebssystemeUbuntu, Kubuntu, KDE Neon, Linux Mint, OpenSuse

Das Chuwi CoreBook Pro wird mit Windows 10 Home in der 64-Bit Variante ausgewählt. Ein Pluspunkt: Das System bietet ab Werk verschiedene Sprachen, sodass man direkt beim Einrichten auch Deutsch anwählen kann und nicht zuerst ein Sprachpaket installieren muss. Das vorinstallierte Windows 10 ist bereits aktiviert. Der Schlüssel ist im UEFI BIOS hinterlegt und wird somit bei einer Neuinstallation automatisch wieder zum Aktivieren genutzt. Schadsoftware oder zusätzliche Bloatware haben wir auf dem Chuwi CoreBook Pro nicht gefunden.

Das UEFI BIOS auf dem Chuwi CoreBook Pro ist ab Werk komplett entsperrt. Somit habt ihr Zugriff auf sämtliche Einstellungen inkl. den Thermal Limits des Prozessors oder CFG (MSR) Lock. Verschiedene Linux Distributionen lassen sich auf dem CoreBook Pro nutzen. Getestet haben wir verschiedene Ubuntu Varianten und OpenSuse. Bei keiner der Distributionen gab es Probleme mit der Hardware. Alle Geräte wurden OOB erkannt und auch die Hotkeys der Tastatur funktionieren.

Empfang & Konnektivität

WLAN Intel AC-7265 Dual Band Wireless
WLAN 802.11a/b/g/n/ac
Bluetooth Bluetooth 4.2

Für den Netzwerkzugriff setzt das Chuwi CoreBook Pro ausschließlich auf WLAN. Verbaut ist hierfür eine Intel WLAN Karte, genauer gesagt die AC-7265. Hierbei handelt es sich um eine Bluetooth und WLAN Kombo, welche neben Bluetooth 4.2 auch AC-WLAN unterstützt. Im Test haben wir damit neben dem Router eine solide Bandbreite von 436Mbit/s gemessen. Ein Stockwerk darunter sind es immer noch solide 48Mbit/s. Insgesamt ist der Empfang gut und bricht am Standort im ganzen Haus nicht ab.

Bluetooth funktioniert auch einwandfrei und bei deaktiviertem WLAN oder eine 5GHz WLAN Verbindung auch mit solider Reichweite über zwei bis drei Räume hinweg. Bei einer aktiven 2,4GHz WLAN Verbindung gibt es aber die gewohnten Störungen, sodass man sich mit einem Kopfhörer nicht mehr weit vom Laptop entfernen kann, ohne Aussetzer im Ton zu haben.

Wer die WLAN Karte gerne aufrüsten würde, den müssen wir leider enttäuschen. Man hat sich beim Chuwi CoreBook Pro nämlich für die verlötete Version entschieden, sodass die Karte nicht getauscht werden kann. Rein theoretisch könnte man aber den NVMe SSD Slot für eine zweite WLAN Karte missbrauchen. Hier wäre dann aber ein A+E Key Adapter und ein Neuverlegen der Antennen notwendig.

Sprachqualität & Audio

Lautsprecher Stereo
Mikrofon Stereo
Weitere Merkmale3,5mm Anschluss, ALC269VC Codec

Die Stereo Lautsprecher im Chuwi CoreBook Pro haben uns sehr positiv überrascht. Sie haben absolut nichts mit dem zu tun, was man sonst im durchschnittlichen China Laptop findet. Vor allem mit etwas Tuning per Equalizer liefern sie einen richtig satten Sound. Hier kann man ohne Ohrenkrebs befürchten zu müssen beim Arbeiten Musik hören oder auch mal im Bett ein Video oder einen Film genießen.

Beeindruckend ist auch die extreme Lautstärke. Schon 50% sind mehr als genug und alles darüber wird man fast nie brauchen. Übersteuern kommt auch recht selten vor, solange man die Lautstärke auf maximal 50% aufdreht. Somit bleibt der einzige Makel, dass die Lautsprecher auf der Unterseite des Chuwi CoreBook Pro platziert wurden. Hier werden sie schnell verdeckt, was den Klang zwar nur leicht ins Negative beeinflusst, die Lautstärke jedoch etwas reduziert.

Die Ausgabe am 3,5mm Anschluss kann sich ebenfalls hören lassen. Auch hier bietet das Chuwi CoreBook Pro eine kräftige Ausgabe, welche mit guten Kopfhörern richtig Spaß macht und eine anständige Lautstärke produziert. Dabei gibt es auch keine nervigen Nebengeräusche wie Brummen oder Rauschen, selbst wenn das Netzteil an das Laptop angeschlossen ist. Ein externes Mikrofon lässt sich am 3,5mm Anschluss ebenfalls ohne Probleme betreiben.

Intern gibt es ein Stereo Mikrofon, welches sich links und rechts neben der Webcam im Display befindet. Aufnahmen auf Studio Niveau darf man hier natürlich nicht erwarten, qualitativ zählt das Mikrofon aber zu den Besseren. Auch mit größerem Abstand zum Chuwi CoreBook Pro wird die Stimme ausreichend laut und verständlich aufgenommen. Voice Chats und die Nutzung von Cortana sind also kein Problem. Der Rauschanteil ist auch vergleichsweise gering. Umgebungsgeräusche werden allerdings deutlich erfasst, was auch für Tippgeräusche oder den Lüfter des Laptops gilt.

Kamera

An der Webcam wurde wie so oft auch beim Chuwi CoreBook Pro gespart. Verbaut wird hier nur ein 0,9MP Sensor, welcher Videos und Fotos mit 720p Auflösung aufnimmt. Die Qualität ist dabei für grundlegendste Bedürfnisse sicherlich ausreichend, wer jedoch ein gutes Bild braucht, muss zwingend auf eine externe Lösung setzen.

Akkulaufzeit

Kapazität (Angabe) 46,2Wh (4000mAh / 11,55V)
Li-Po (3 Zellen)
Wechselbar Theoretisch ja (verschraubt)
Fast ChargingJa (USB-PD 2.0)

Im Chuwi CoreBook Pro wird ein Lithium Polymer Akku verbaut, welcher über drei Zellen und eine Kapazität von 46,2 Wattstunden verfügt. Theoretisch kann man den Akku auch auswechseln, da er verschraubt ist. Das Problem wird allerdings sein, einen passenden Ersatz zu finden, weshalb ein Tausch in der Praxis keine Option sein wird.

Was die Akkulaufzeit betrifft, kann das Chuwi CoreBook Pro überzeugen. Die typische Laufzeit im Alltag erstreckt sich je nach Displayhelligkeit und Nutzungsszenario über 4 bis 8 Stunden. Lastet man Prozessor und GPU permanent aus, kann man den Akku natürlich auch schneller leer bekommen. Unserer Erfahrung nach hält der Akku beim Surfen 5 bis 6 Stunden, beim Office Betrieb 6 bis 7 Stunden und beim Ansehen von Netflix mit geringer Displayhelligkeit 8 Stunden durch.

Zum Aufladen könnt ihr entweder das mit dem Chuwi CoreBook Pro gelieferte Netzteil mit Hohlklinken-Anschluss benutzen, oder auf ein USB-C Ladegerät mit Power Delivery Unterstützung zurückgreifen. Aufgeladen wird der Akku dann in etwas mehr als zwei Stunden von 20% auf 100%, wobei es egal ist, ob man das Laptop dabei nutzt oder ausschaltet. Der Ladestatus wird seitlich mit einer LED (Orange / Blau) angezeigt. Beim mitgelieferten Netzteil gilt es zu loben, dass ein passendes Kaltgerätekabel mitgeliefert wird. Man muss also keinen Adapter für hiesige Steckdosen nutzen.

Chuwi CoreBook Pro Test - Fazit

Das Chuwi CoreBook Pro ist ein perfektes Beispiel dafür, dass ein gutes Laptop nicht teuer sein muss und dass auch günstigere China Laptops Perfektion bieten können. Genau das ist nämlich beim Chuwi CoreBook Pro der Fall. Für deutlich unter 400€ kann man einfach nicht mehr erwarten und erhält hier ein Gesamtpaket, welches einfach Spaß macht. Das beginnt bei der Verarbeitung und setzt sich beim Display, der Performance, der Tastatur und sogar der Akkulaufzeit fort. Das Chuwi CoreBook Pro ist mal wieder ein China Laptop, welches man nicht nur für die gelegentliche Nutzung empfehlen kann, sondern auch für den Produktiveinsatz. Wer keine High-End Leistung erwartet, bekommt hier für vergleichsweise wenig Geld wirklich viel Laptop geboten. Insofern gibt es an die Zielgruppe auch eine ganz klare Kaufempfehlung.

Pro

  • Design & Verarbeitung
  • Stabile Bauweise
  • Auch innen hochwertig und aufgeräumt verarbeitet
  • Für den Preis sehr gutes Display
  • Reichlich Leistung für relativ kleines Geld
  • Sehr gute und leise Kühlung
  • Ausreichend RAM (DDR4!) und SSD Speicher
  • Freier M.2 Slot für SATA3 und NVMe SSDs
  • USB-C Anschluss mit USB-PD und Video Out
  • Erstaunlich gute Lautsprecher
  • Brauchbares Stereo Mikrofon
  • 3,5mm Anschluss ohne Störgeräusche
  • Hervorragende Tastatur mit gleichmäßiger Beleuchtung
  • Hervorragendes Precision Touchpad
  • Saubere Software, lizenziertes Windows 10
  • Gute Linux Unterstützung
  • Entsperrtes UEFI BIOS
  • Spieletauglich (Casual Games und ältere Titel)
  • Solide Akkulaufzeit
  • Schnelles Aufladen
  • Ordentliche WLAN und Bluetooth Reichweite

Contra

  • Nur ein USB-A Port
  • Display zu dunkel für Nutzung im Freien unter Sonnenlicht
  • Webcam könnte besser sein
  • Tastatur nur mit US-Layout verfügbar

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Kommentare 5

Gäste - Andreas am Mittwoch, 26. August 2020 00:01
Schade...

dass mein Kommentar hier gelöscht wurde.

dass mein Kommentar hier gelöscht wurde.
Christopher am Mittwoch, 26. August 2020 10:20

Welcher Kommentar von dir soll gelöscht worden sein?! Ich glaube eher dass du nicht verstanden hast, dass hier nicht 24/7 jemand sitzt um Kommentare freizuschalten...
Wenn du willst dass deine Kommentare nicht freigeschaltet werden müssen, melde dich an.

Welcher Kommentar von dir soll gelöscht worden sein?! Ich glaube eher dass du nicht verstanden hast, dass hier nicht 24/7 jemand sitzt um Kommentare freizuschalten... Wenn du willst dass deine Kommentare nicht freigeschaltet werden müssen, melde dich an.
Gäste - Andreas am Dienstag, 25. August 2020 19:09
Habe es auf Grund deines Unboxing bestellt

Ich habe meins heute bekommen und habe gemischte Gefühle um ehrlich zu sein. Die Tastatur "klappert" etwas billig, die Tastaturbeleuchtung geht nach ein paar Sekunden in denen man nichts schreibt aus und wird erst wieder beim schreiben hell.
Das Display zeigt bei schwarzen Bildern sehr deutliche "lichtquellen". Was mich auch enttäuscht hat ist, dass das Laptop nicht komplett aus Metall ist. Dies fande ich schon beim Lapbook SE sehr schade.
Ansonsten war es alles in allem ein guter Kauf! Bedenkt man den Preis ist es wie mein Vorredner sagt ein No-Brainer.

Ich habe meins heute bekommen und habe gemischte Gefühle um ehrlich zu sein. Die Tastatur "klappert" etwas billig, die Tastaturbeleuchtung geht nach ein paar Sekunden in denen man nichts schreibt aus und wird erst wieder beim schreiben hell. Das Display zeigt bei schwarzen Bildern sehr deutliche "lichtquellen". Was mich auch enttäuscht hat ist, dass das Laptop nicht komplett aus Metall ist. Dies fande ich schon beim Lapbook SE sehr schade. Ansonsten war es alles in allem ein guter Kauf! Bedenkt man den Preis ist es wie mein Vorredner sagt ein No-Brainer.
Christopher am Mittwoch, 26. August 2020 10:43

Wenn die Tastatur billig klappern soll, dann würde mich mal interessieren was mein MacBook Pro da macht... Das Ding ist gegen das CoreBook Pro die reinste Rassel. Nein, da klappert überhaupt nichts billig. Ja, eine Tastatur macht Geräusche, das CoreBook Pro aber unterdurchschnittlich leise.

Ansonsten umfasst deine Kritik nichts, was nicht auch im Testbericht erwähnt wurde, wobei alles nicht wirklich wichtig ist. Top-Case aus Metall - Geschmackssache. Ich finde Kunststoff dafür tatsächlich angenehmer.

Dass sich die Tastaturbeleuchtung nach einer Weile deaktiviert ist doch gut (Stromverbrauch) und auch ein völlig normales Verhalten. Sicherlich hätte Chuwi noch eine Möglichkeit zur Software-seitigen Steuerung implementieren können aber man muss am Ende auch den Preis bedenken, da kann man nicht alles haben.

Gleiches gilt fürs Display. Ja, es hat Lichthöfe, ansonsten ist es aber abgesehen von der relativ geringen Helligkeit top. Und wenn man dann wieder den Preis bedenkt, kann man da echt nicht meckern. Wenn etwas dargestellt wird sieht man die Lichthöfe eh nicht. Wann blickt man schon auf einen größtenteils schwarzen Bildschirm?

Wenn die Tastatur billig klappern soll, dann würde mich mal interessieren was mein MacBook Pro da macht... Das Ding ist gegen das CoreBook Pro die reinste Rassel. Nein, da klappert überhaupt nichts billig. Ja, eine Tastatur macht Geräusche, das CoreBook Pro aber unterdurchschnittlich leise. Ansonsten umfasst deine Kritik nichts, was nicht auch im Testbericht erwähnt wurde, wobei alles nicht wirklich wichtig ist. Top-Case aus Metall - Geschmackssache. Ich finde Kunststoff dafür tatsächlich angenehmer. Dass sich die Tastaturbeleuchtung nach einer Weile deaktiviert ist doch gut (Stromverbrauch) und auch ein völlig normales Verhalten. Sicherlich hätte Chuwi noch eine Möglichkeit zur Software-seitigen Steuerung implementieren können aber man muss am Ende auch den Preis bedenken, da kann man nicht alles haben. Gleiches gilt fürs Display. Ja, es hat Lichthöfe, ansonsten ist es aber abgesehen von der relativ geringen Helligkeit top. Und wenn man dann wieder den Preis bedenkt, kann man da echt nicht meckern. Wenn etwas dargestellt wird sieht man die Lichthöfe eh nicht. Wann blickt man schon auf einen größtenteils schwarzen Bildschirm?
Gäste - Tom am Dienstag, 25. August 2020 09:53
Sehr gutes Laptop

Habe mir das Laptop mehr oder weniger auch blind bestellt und bin bisher vollstens zufrieden. Habe allerdings gleich Windows gegen Linux getauscht. Und die Tastatur habe ich auch ein wenig modifiziert. Habe einfach die Z und Y Tasten getauscht. Für 350€ ein No-Brainer ;-)

VG
Tom

Habe mir das Laptop mehr oder weniger auch blind bestellt und bin bisher vollstens zufrieden. Habe allerdings gleich Windows gegen Linux getauscht. Und die Tastatur habe ich auch ein wenig modifiziert. Habe einfach die Z und Y Tasten getauscht. Für 350€ ein No-Brainer ;-) VG Tom
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Gäste
Montag, 21. September 2020

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