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UMI Zero: Testbericht zum Möchtegern High-End Smartphone

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UMI Zero: Testbericht zum Möchtegern High-End Smartphone

Das UMI Zero - eines der Smartphones, das in der zweiten Jahreshälfte am meisten gehyped wurde. UMI wollte mit dem Zero das erste eigene High-End Gerät produzieren und eine neue Ära für das Unternehmen einleiten. Ob das Smartphone wirklich hält was es verspricht, und ob das Zero wirklich ein "Gamechanger" ist, erfahrt ihr hier.

Beidseitig Gorilla Glass 3, ein Super AMOLED Display, Rapid Charging, nur 6,4mm Dicke, 2GB RAM, einen MT6592T Prozessor: Das UMI Zero hat auf dem Papier wirklich viel zu bieten. Ob Verarbeitung und Systemperformance aber auch im Alltag überzeugen können, das durfte ich in den vergangenen Tagen ausgiebig testen. Bedacht werden muss, dass es sich bei dem uns zur verfügung stehenden Gerät noch um ein Vor-Serien Gerät handelt, weshalb manche Schwächen mit der finalen Software Version noch ausgebessert werden könnten. Dies werde ich an entsprechenden Stellen aber vermerken. Dennoch macht das Zero eine sehr gute Figur und vor allem das Display und das Design konnten mich wirklich begeistern.

packaging

Lieferumfang

Hier wartet auch schon das erste Highlight des UMI Zero. Zwar nicht konkret im Umfang der Lieferung, aber dennoch in der Art und Qualität der Verpackung. Während bei den meisten Herstellern der Trend zu möglichst kompakten Verpackungen geht, versucht UMI von Anfang an das Gefühl von High-End und Qualität zu vermitteln. 

Die Box ist wirklich groß. Sie hat eine rechteckige Form und fühlt sich sehr hochwertig an. Der Karton ist schwarz, sehr dick und stabil. Auf der Oberseite ist in der Mitte groß der Schriftzug "ZERO" in einem dunkleren Schwarz aufgebracht. Die Seiten sind alle einfarbig. Nur oben und unten steht in großen Lettern "UMI". Auf der Rückseite befindet sich auf der linken, unteren Ecke einen Aufdruck, der die wichtigsten technischen Daten des Geräts enthält.

box sidebox back

Öffnet man nun diese große Box, kommt einem als erstes der metallisch farbene Bumper in Form eines großen "Z" entgegen. Dieser ist in der Mitte platziert. Rechts und links davon sind zwei kleinere Kartons in Schaumstoff gebettet, von denen einer das Netzteil und der andere das spezielle USB-Kabel beherbergt, das benötigt wird, um Rapid Charging zu nutzen. Was in den Kartons enthalten ist, steht auch auf der Oberseite der jeweiligen Box. Das gesamte Innere sowie die Kartonboxen besitzen dieselbe Farbe wie die Außenseite des Kartons, was zu einem edlen und hochwertigen Gesamteindruck führt.

box1

Unter dem Bumper liegt noch ein dünner Papierumschlag, in dem eine Schutzfolie zu finden ist. Wenn man diesen entfernt, findet man endlich das Objekt der Begierde vor: Das UMI Zero. Darunter liegen dann noch die obligatorischen Dokumente wie eine englischsprachige Kurzanleitung und andere Hinweise.

Die Verpackung macht wirklich Lust auf das Zero und sieht sehr edel aus. Hier können sich selbst die etablierten Marken eine Scheibe abschneiden, denn das Unboxing-Erlebnis wirkt sich ohne Frage auf die Meinung zu einem Produkt aus. Der eigentliche Umfang der Lieferung geht auch völlig in Ordnung, auch wenn man sich wünschen würde, dass der Bumper aus Metall ist. Er sieht zwar gut aus, aber das Kunststoff wirkt im Vergleich zum Rest des Gerätes eher billig.

Kategoriewertung: 9/10

Design

Nun möchten wir uns das Design des UMI Zero etwas genauer anschauen. Die Farbe Schwarz dominiert hier natürlich, was dem Zero einen gewissen "Stealth-Look" gibt. Alles sieht sehr homogen aus und wirkt etwas geheimnisvoll. Das gefällt mir sehr gut. Die Vorder- und Rückseite ist bekanntlich mit Gorilla Glass 3 bedeckt und besitzen ein glänzendes Finish. Die Ränder des Gehäuses sind aus matt schwarz lackiertem Metall gefertigt. Dieser Metallrahmen ist an einigen Stellen durch eine dünne Kunststoffleiste unterbrochen, was aber nur bei genauem Hinsehen auffällt. Dies dient dazu, den Empfang des Geräts zu verbessern.

dev front

dev back

Die Bedienelemente befinden sich alle auf der linken Seite. Etwas oberhalb der Mitte liegt der Power-Button und über diesem ist die Lautstärke-Wippe zu finden. Die Knöpfe haben genau dieselbe Farbe wie der übrige Rahmen, wodurch sie sich nahtlos in das Design einfügen. Auf der Oberseite wurde die USB-Buchse zum Laden und Synchronisieren angebracht und auf der Unterseite der Anschluss für einen 3,5mm Klinken Stecker.

dev leftdev right

dev topdev bottom

Das Display nimmt einen Großteil der Vorderseite ein, dennoch sind die Displayränder im Vergleich zu anderen, aktuellen Smartphones eher breit. Auch oberhalb und unterhalb des Displays sind die Bereiche bis zum Gehäuserand relativ groß, wodurch das Zero insgesamt sehr lang wirkt. Unter dem Display sind drei Sensor-Buttons angebracht, die hintergrundbeleuchtet sind. Diese Beleuchtung ist aber leider nur an den äußeren beiden Buttons zu finden, der Mittlere wird dadurch nur mehr oder weniger gut angeleuchtet. Das trübt das sonst so hochwertige Bild des Geräts. Hier hätte UMI wirklich auch noch eine dritte LED spendieren können. Über dem Display befindet sich noch der Lautsprecher für Telefonate, dessen Abdeckung eben mit dem restlichen Displayglas abschließt. Das sieht sehr edel und wertig aus. Leider verzichtet UMI auf jede Form der Benachrichtigungsanzeige. Weder eine Notification LED noch ein anderes Licht leuchtet auf, wenn eine neue Benachrichtigung eintrifft. Das ist sehr schade, da dieses Feature mittlerweile eigentlich standard ist.

sensor buttons

Auf der Rückseite ist nicht sehr viel zu finden. Oben links ist die Kamera samt Blitz zu finden und in der Mitte ist ein dezenter, dunklerer "ZERO"-Schriftzug eingebracht. Unten rechts liegt noch der Lautsprecher. Die Dicke von 6,4mm ist sehr beachtlich. Es fühlt sich wirklich gut an, das Zero in Händen zu halten und die Dicke ist genau richtig, sodass man keine Angst zu haben braucht, das Gerät kaputt zu machen.

UMI hat sich mit dem Design wirklich Mühe gegeben und der "Super Body" macht wirklich Eindruck. Das Design und die hochwertige Verarbeitung können sich sehen lassen und brauchen den Vergleich mit anderen Premium Herstellern nicht scheuen. 

Kategoriewertung: 9/10

Display

Ein weiteres Highlight des UMI Zero ist das Super AMOLED Display. Es bietet eine Diagonale von 5 Zoll und eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Die Auflösung hat UMI hier genau richtig gewählt. Full HD ist bis 5,5 Zoll genau richtig und mehr als ausreichend. Selbst mit Adler Augen sieht man hier keine Pixel mehr. Die AMOLED Technologie bietet kräftigere Farben, einen stärkeren Kontrast und verbraucht dabei noch weniger Strom. Interessant ist, dass jeder Sub-Pixel aktiv beleuchtet wird, da er eine eigene LED darstellt. Damit sind schwarze Bereiche wirklich tief schwarz und verbrauchen auch keine Energie. 

display1display2

Diese theoretischen Werbeversprechen sind aber nicht nur Augenwischerei. Das Display des Zero ist wirklich klasse. Es zeigt brillante Farben und ist wirklich hell. Auch die Blickwinkel sind völlig stabil und lassen keine Wünsche offen. Hier hat UMI wirklich ganze Arbeit geleistet und es macht wirklich enormen Spaß, mit dem Zero Bilder oder Filme anzuschauen.

blickwinkel seiteblickwinkel oben

Man kann sich auch sicher sein, dass wirklich ein AMOLED Panel verbaut wurde. Öffnet man ein völlig schwarzes Bild, dann kann man keinen Unterschied zwischen aktivem oder inaktivem Bildschirm erkennen. Ergo sind alle Pixel aus, was bei einem LCD Panel nicht möglich ist, hier würde man die Hintergrundbeleuchtung weiterhin sehen können. Nicht, dass ich erwartet hätte, dass UMI uns hier belügt, aber es ist ja trotzdem schön hier Gewissheit zu haben.

Kategoriewertung: 10/10

Performance 

Da das Umi Zero das erste MT6592-Smartphone ist, das ich Händen halte, kann ich leider nicht beurteilen, ob die hier verbaute "Turbo" Version einen deutlichen Performance Zuwachs bedeutet. Das System läuft jedenfalls ohne Ruckler oder Hänger und die normale, alltägliche Performance kann man durchaus mit einem Snapdragon 800 vergleichen. Die 2GB RAM tun dem System ebenfalls merklich gut. Full HD Videos bereitem dem Gerät selbstverständlich ebenfalls keine Probleme. 

Bei Spielen ist die Leistung relativ ausgewogen. Völlig flüssig laufen 3D-Games wie Real Racing 3 oder Modern Combat 5 leider nicht, aber die Ruckler halten sich wirklich in Grenzen und sind (mit Ausnahme von Modern Combat 5) nur sehr leicht zu spüren. Bei Real Racing 3 sind die Micro Ruckler wirklich nicht störend. Bei Modern Combat 5 fallen die Ruckler bei maximaler Grafik jedoch gravierender aus. Wirklich Spaß macht das Spiel bei diesen Einstellungen aufgrund der Performance leider nicht. Wenn man die Einstellungen niedriger wählt, fallen die Ruckler zwar dezenter aus, aber dafür sieht das Spiel nicht mehr so spektakulär aus. Dafür, dass laut Werbeversprechen Modern Combat 5 für MT6592 SoCs optimiert sein soll, läuft es jedenfalls ziemlich schlecht. Einfachere Spiele bereiten hingegen keinerlei Probleme und sind völlig flüssig spielbar.

In den Benchmarks hat das Umi Zero durchwachsen abgeschnitten. Im folgenden sind die wichtigsten Ergebnisse dokumentiert:

 Benchmark  Ergebnis
 Antutu 30.515 
3D Mark Icestorm Unlimited   7.291
3D Mark Icestorm Extrem    4.999
3D Mark Icestorm  7.215
Anomaly 2 142.960
Vellamo Browser Test 2.073 
Vellamo Metal Test 1.370 
Vellamo Multicore Test 888 

Die ROM des Umi Zero basiert auf Android 4.4 KitKat und ist sehr nah an einem Vanilla Android. Sie bietet allerdings nur relativ wenige Funktionen. Das liegt vermutlich daran, dass die auf meinem Zero installierte Version noch nicht die finale ROM-Version ist, sondern nur ein Pre-Production Release ist. Hier darf man also noch einiges mehr erwarten und in der Zeit, in der ich das Zero nutzte gab es auch bereits ein Update, das einige Funktionen freigeschaltet hat. Später soll es übrigens noch die Möglichkeit geben, verschiedene Custom ROMs wie z.B. MIUI mit nur einem Klick auf dem UMi Zero zu installieren. Ob und wie das umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.

Leider fehlen auch die mittlerweile fast schon zur Standardausstattung gehörenden Off Screen Gesten. Weder Double Tap To Wake noch irgendwelche anderen Gesten sind implementiert. Das ist wirklich schade. Lediglich das Wischen durch Homescreens kann über den Annäherungssensor realisiert werden. Dieses Feature finde ich aber relativ unnötig. Zudem kann das Gerät erkennen, dass man die Augen auf das Display gerichtet hat und so beispielsweise ein Video pausieren, wenn man den Blick vom Smartphone abwendet. Dieses Feature kennt man von Samsung, bei mir hat es aber nicht sonderlich gut funktioniert, was aber auch noch an der Pre-Release Software liegen kann.

Musik wird über den internen Lautsprecher überraschend gut wiedergegeben. Die Klangqualität hat mich positiv überrascht und die Bässe sind durchaus bemerkenswert. Hier habe ich schon deutlich schlechtere Lautsprecher gehört und die Lautstärke ist auf jeden Fall ausreichend.

Die Performance hat mich insgesamt eigentlich positiv überrascht. Bei allem, was man über den MT6592 hört, ist die "Turbo" Variante wohl wirklich gut. Bei Spielen haben aber die Adreno GPUs der Snapdragons immer noch die Nase deutlich vor den Mali GPUs. Zumindest bis zum MT6595.

Kategoriewertung: 7/10

Kamera

Die Kamera war anfangs eher erschreckend. Mit den neuen Software Updates hat sich dies aber stark gebessert. Die 13 Megapixel der Kamera werden intern auf 20 Megapixel interpoliert und die Front Kamera löst mit 8 Megapixeln auf. Die Qualität der Bilder, die sich daraus ergeben kann sich wirklich sehen lassen. Farben werden sehr kräftig, aber dennoch natürlich dargestellt. Auch bei wenig Licht macht die Kamera noch erträgliche Bilder und der dual LED Blitz bringt bei Bedarf genug Licht ins Dunkel, wobei der Rauschanteil aber deutlich höher ist als bei so manch anderen Geräten dieser Preisklasse. Natürlich fallen die Bilder bei Tageslicht mit guten Bedingungen besser aus, als bei künstlichem Licht. Aber dieses Problem hat man ja bei fast jeder Smartphonekamera. Die Bilder sind auf jeden Fall gut für gelegentliche Erinnerungsaufnahmen geeignet.

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outdoor makro

Videos werden mit Full HD aufgenommen und das Bild verwischt auch bei schnellen Bewegungen nicht. Der Zoom funktioniert leider nicht ganz stufenlos, die Einstellung ist aber dennoch recht fein. Videos werden sehr schön, scharf und mit lebendigen Farben aufgenommen. Der Fokus arbeitet sowohl bei Fotos als auch bei Videos sehr schnell und genau und man kann sogar sich bewegende Objekte nachfokussieren lassen. 

Leider hat die Kamera jetzt einen Wackelkontakt. Dies ist mir heute das erste mal aufgefallen. Dies äußert sich darin, dass viele bunte Striche den Bildschirm durchqueren und die Farben alle regenbogenfarbig dargestellt werden. Schlägt man das Gerät einige male in die flache Hand, so verschwindet der Fehler wieder. Leider hat UMI hier wohl etwas geschlampt oder es ist ein simpler Produktionsfehler. Kann natürlich passieren, darf es eigentlich aber nicht. Und genau das macht mir angesichts der früheren Patzer die sich UMI in der Vergangenheit schon geleistet hat etwas sorgen. Soll etwa die Qualität beim Zero genauso schwanken wie zum Beispiel beim UMI C1? Man weiß es nicht.

Die Kamera des UMI Zero ist also eine der besseren Smartphone Kameras, die viele Funktionen bietet und eine gute Qualität abliefert. Sofern sie denn vollends funktioniert.

Kategoriewertung: 6/10

Empfangsqualität

Die Sprachempfangsqualität ist durchschnittlich. Hier kann man keinen gravierenden Unterschied zu anderen Geräten feststellen. Man hat meistens ausreichenden Empfang zum Telefonieren. An Orten, wo dies nicht der Fall ist, bekommt man mit anderen Geräten auch nicht mehr Signal. Der Empfang von UMTS ist jedoch etwas schlechter als man es erwarten würde. Im Freien gibt es natürlich keine Probleme, aber wenn man in einem Raum das mobile Internet aktiviert, so dauert es teilweise recht lange, bis die Verbindung hergestellt ist. Auch die Verbindungsqualität ist nicht immer perfekt und ich hatte meist einen bis zwei Balken weniger an der Empfangsanzeige als mein LG G2. Das kann aber natürlich auch auf das Super Body Gehäuse zurückzuführen sein. Selbst wenn extra Vorkehrungen getroffen wurden, damit die Antenne richtig arbeiten kann, beeinflusst eine solche Metallkonstruktion den Empfang natürlich deutlich.

Der WLAN Empfang ist ebenfalls etwas schlechter und es kommt bei niedriger Signalstärke ab und zu zu Verbindungseinbrüchen. Auch die Empfangsstärke des Signals ist nicht immer zufriedenstellend und stellenweise ist der Empfang deutlich schlechter wie der meines G2. Dennoch stört es das Arbeiten nicht wirklich, da die tatsächlich genutzte Bandbreite ja meist deutlich unter der Bandbreite des WLANs liegt. Deshalb kann man diesen Punkt nicht wirklich als negativ werten.

Der GPS-Empfang ist überraschen gut. Wenn man unter freiem Himmel ist oder am Fenster steht, bekommt man einen Fix schon nach wenigen Sekunden. Das ist für ein Mediatek Gerät mit älterem SoC durchaus gut und hier hat sich UMI wirklich Mühe gegeben. Auch die Bluetooth Verbindung birgt keine Probleme und alles ist stabil, wie man es von einem solchen Smartphone erwartet.

Kategoriewertung: 7/10

Akku

Der Akku des UMI Zero ist ebenfalls ein Highlight für mich. Die Kapazität beträgt laut Hersteller sagenhafte 2.780mAh. Das ist für die Dicke des Geräts wirklich beachtlich. Diese hohe Kapazität spiegelt sich auch in der Laufzeit des Gerätes wider. Man kommt locker durch den Tag, auch wenn man ab und an etwas spielt. Außerdem bietet das System jetzt noch drei verschiedene Energiespar Modi, die ich aber leider nicht testen konnte, da diese Änderung erst mit dem neuesten Update gekommen sind. Dennoch bin ich wirklich begeistert von der Akkulaufzeit des UMI Zero.

Der Rapid Charger ist ebenfalls eine tolle Funktion. Das Ladegerät besitzt laut Typenschild einen Ausgangsstrom von 2,4A. Das ist wirklich ordentlich und sorgt für eine schnelle Ladung. Wie gut das jedoch für den Akku ist, muss sich noch zeigen. Jedenfalls wird der USB Stecker während des Ladens ziemlich warm, um nicht zu sagen heiß. Da kann man sich vorstellen, dass diese Menge an Energie am Akku auch nicht spurlos vorüber geht. Aber Trotzdem ist die Funktion praktisch und lohnt sich tatsächlich. Wenn man nur nochmal schnell 20 % Akkukapazität für den Abend benötigt, so genügt es, das Gerät eine viertel Stunde zu laden. Ich finde es toll, dass sich dieses Feature langsam immer weiter durchsetzt.

0min10min

20min30min

Als Faustformel lässt sich festhalten, dass der Akku sich zumindest bis 70 oder 80 Prozent pro Minute um ein Prozent auflädt.

Kategoriewertung: 8/10

Fazit

Auch wenn wir zwei keinen guten Start hatten, so bin ich mittlerweile fast schon begeistert vom UMI Zero. Nach anfänglichen Schwierigkeiten funktioniert jetzt bis auf die Kamera alles wie es soll. Das lag aber natürlich an der frühen Software und dafür durfte ich mich freuen, einer der Ersten zu sein, die dieses Gerät bekommen haben. Vor allem das Design und die Verarbeitung haben mich überzeugt. Aber auch das Display ist erste Sahne. So ein AMOLED Panel hat wirklich seine Vorzüge und ich würde mir wünschen, dass mehr Hersteller ein solches Display verbauen. Auch der Super Body ist wirklich schön und das Gerät hat eine sehr hochwertige Anmutung und Haptik. Hier hat UMI viel Klasse bewiesen. Ob der Preis von über 200 Euro aber berechtigt ist, muss jeder selbst entscheiden. Wenn einem hochwertige Verarbeitung, Rapid Charging und ein tolles Display wichtiger sind als High-End Performance, dann lohnt sich das Zero durchaus. Leider hinterlässt der Produktionsfehler an der Kamera einen faden Beigeschmack. Hier möchte ich aber die aktuelle Aktion von efox-shop hervorheben, mit der ihr aktuell beim Kauf eines Umi Zero 25 Euro sparen könnt. Damit wirkt das Smartphone tatsächlich nochmal etwas interessanter. Ich bin gespannt, was die finale Software noch an Verbesserungen mit sich bringt.

Endwertung: 56/70

Vielen Dank nochmals an efox-shop.com für das Testgerät.

 

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