LeEco USA nun auch von Finanz-Engpass betroffen

b2ap3_large_leeco-logo1 LeEco "Cash Crunch" nicht ausgestanden

Die negativen Schlagzeilen von LeEco wollen einfach nicht abreisen. Alles begann im zweiten Halbjahr 2016, als bekannt wurde, dass LeEco einige Rechnungen nicht bezahlt hat. Ziemlich bald wurde dann klar, dass LeEco finanzielle Schwierigkeiten hat.

Man hat sich mit der Expansion übernommen. Durch das zu schnelle Erschließen neuer Märkte - zuletzt den USA - stieg der Geldbedarf des Unternehmens zu stark an. Dies wurde in einem Schreiben von LeEco's CEO an die Mitarbeiter offiziell bestätigt.

Nachdem sich die Situation eine Weile zuspitzte, konnte LeEco dann einen Investor finden, welcher rund 2 Milliarden US Dollar in das Unternehmen eingebracht hat. Doch die Geldprobleme scheinen damit noch lange kein Ende gefunden zu haben.

Zwar ist LeEco aktuell wieder liquide, muss aber etwas tun, um nicht wieder in die partielle Zahlungsunfähigkeit zu rutschen. Ein Schritt davon war der Rückbau der internationalen Tätigkeiten. In Indien wurde eine große Zahl der Mitarbeiter inklusive einigen hochrangigen Managern entlassen.

Nun trifft es jedoch mit den USA einen weiteren Markt, den LeEco erst im vergangenen Jahr erschlossen hat. Im Juni 2016 hatte man für 250 Millionen US Dollar den ehemaligen Yahoo Campus gekauft und sich dort einquartiert. Und genau das will man nun rückgängig machen. Aktuell plant man das rund 20 Hektar große Areal an die chinesische Genzon Group zu verkaufen. Der Preis soll 260 Millionen US Dollar betragen.

Doch nicht nur das, es gibt auch nicht offiziell bestätigte Insider Berichte, wonach in den USA auch Mitarbeiter entlassen werden. So soll die Zahl der im Silicon Valley Büro angestellten Mitarbeiter mittlerweile halbiert worden sein.

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