Helio X20: Nach Super Slo-Mo kommen die 32MP Selfies

Helio X20: Nach Super Slo-Mo kommen die 32MP Selfies

Mediatek konnte sich in diesem Jahr erstmals so richtig gegen die Konkurrenz durchsetzen, was sie zu einem Teil auch Qualcomm zu verdanken haben, welche so einige Fehlentscheidungen getroffen haben. Mittlerweile sind die Mediatek Chipsätze richtig beliebt und finden auch in immer mehr Flaggschiffen der großen Mainstream Marken einen Platz. Doch der Drops ist für Mediatek noch nicht gelutscht.

Nach den jüngsten Erfolgen gilt es nun auf dem soliden Fundament aufzubauen und weitere Baustellen zu beseitigen. Im Klartext bedeutet das, dass man sich von der Konkurrenz abheben und stärkere GPUs verbauen muss - denn gerade letzterer Bereich ist es wo Mediatek noch hinterherhinkt. Doch auch das wird nicht mehr von langer Dauer sein. Mit dem kommenden Helio X20 wechselt man zu einer deutlich stärkeren GPU und auch die Mittelklasse Chips (Helio P10) werden neue und deutlich schnellere GPUs bekommen.

Doch wie sieht es mit dem Killer-Feature aus? Im Helio X10 konnte Mediatek ja schon mit solch einem Feature aufwarten. Super Slow Motion nannte man es. Mithilfe dieser Funktion ist es erstmals möglich mit einem Smartphone professionelle Slow Motion Aufnahmen zu erstellen. Satte 480fps bei 1080p Auflösung sind hier möglich. Leider hat das Feature bisher kein einziger Hersteller ausgenutzt. Vielleicht war Mediatek hier der Zeit voraus?

 

Im kommenden Helio X20 wird man abermals versuchen sich mit einem Kamera Feature von der Konkurrenz abzuheben. Diesmal geht es um die Frontkamera. Der ISP im Helio X20 bietet nämlich Unterstützung für Sensoren mit bis zu 32 Megapixeln, und zwar nativ. Der Witz an der Sache: Noch gibt es solche Sensoren gar nicht. Der Chip ist also für die Zukunft gerüstet, und mal ehrlich, bei dem Selfie-Wahn ist es durchaus wahrscheinlich, dass man in absehbarer Zeit einen deutlichen Anstieg der Auflösung bei Frontkameras sehen wird.

Der Mediatek Helio X20 wird insgesamt ein sehr leistungsfähiger aber auch effizienter Prozessor werden. Als erster Chiphersteller setzt Mediatek nämlich auf 10 Rechenkerne und insgesamt 3 Cluster. Die Cluster setzen sich aus vier Cortex A53 Kernen mit 1,4GHz, vier Cortex A53 Kernen mit 2GHz und zwei Cortex A72 Kernen zusammen. Durch diese Architektur will Mediatek mittels Core Pilot noch genauer steuern können welche Prozesse auf welchem Kern laufen und damit ein noch besseres Verhältnis aus Effizienz und Leistung erreichen. Im Antutu Benchmark erreicht der Chip um die 72.000 Punkte. Mit ersten Geräten ist ab Dezember zu rechnen womit Mediatek die Nase zum jetzigen Stand abermals vor Qualcomm hat.

Quelle: Mediatek


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