Test: Inateck BTSP-10 2.1 Bluetooth Lautsprecher

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Test: Inateck BTSP-10 2.1 Bluetooth Lautsprecher

Es gibt mal wieder einen Test zu einem Bluetooth Lautsprecher für euch und auch diesmal stammt das Gerät wieder von Inateck. Ich durfte mir während der vergangenen zwei Wochen das Modell "BTSP-10" für euch ansehen und möchte euch meine Erfahrungen in diesem Testbericht schildern.

Inateck ist eine recht unbekanntes Unternehmen, welches seine Produkte ausschließlich via Amazon vertreibt, und das auch in Deutschland. Zum Portfolio gehören neben verschiedenen Festplattengehäusen und Ladegeräte auch Bluetooth Lautsprecher. Bereits im letzten Jahr durfte ich hier einen sehr günstigen Lautsprecher testen, den BP-2001. Dieser konnte zwar schon, vor allem auch für den geringen Preis, mit einer sehr guten Audioqualität überzeugen, allerdings war natürlich noch reichlich Luft nach oben vorhanden. Genau diesen Spielraum nach Oben versucht ein etwas teurerer Bluetooth Lautsprecher von Inateck auszunutzen, welcher die Bezeichnung BTSP-10 trägt.

 

 

 

 

Spezifikationen & Lieferumfang

Der Inateck BTSP-10 verfügt insgesamt über 3 Lautsprecher. Zwei davon befinden sich auf der Front des Gerätes und bieten jeweils eine Leistung von 3 Watt, der dritte Lautsprecher befindet sich im Boden des Gerätes und dient als Subwoofer. Damit verspricht Inateck eine für die Größe des Bluetooth Lautsprechers (165 x 60 x 45mm, 375g) gewaltige Bass-Leistung. Der Lautsprecher verfügt über einen nicht näher spezifizierten Akku der binnen 3 Stunden aufgeladen ist und für 5 bis 8 Stunden Musikvergnügen ausreichen soll. Das Eingangssignal bezieht der Lautsprecher entweder per Bluetooth (4.0 aber abwärtskompatibel) oder einem 3,5mm Klinken-Eingang.

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Geliefert wird der Inateck BTSP-10 in fast exakt der selben Box wie schon der BP-2001. Diese ist komplett in mattem schwarz gehalten, welches nur durch glänzende Noten unterbrochen wird, welche aber ebenfalls schwarz sind. Das sieht schlicht und schick zugleich aus. Der Lieferumfang ist allerdings deutlich größer als beim BP-2001. Neben dem Lautsprecher selbst bekommt man eine Bedienungsanleitung, ein USB Ladekabel, ein 3,5mm Audiokabel und sogar eine schwarze Tragetasche mit dazu. Lediglich ein USB Ladegerät fehlt, was aber nicht so schlimm ist, da ja jeder heutzutage ein USB Ladegerät besitzen sollte.

Design

Beim Design setzt Inateck mit dem BTSP-10 auf Extravaganz. Das Gerät kommt in einem schwarzen Kunststoffgehäuse daher, welches recht hochwertig verarbeitet ist. Die Front präsentiert sich komplett in Wabenoptik, bestehend aus sechseckigen Öffnungen, von denen eine Öffnung auf der rechten Seite neben dem Inateck Logo eine Status LED beherbergt. Die Sechseck-Form findet sich aber auch an den anderen Seiten immer wieder in Form von Designelementen und auch den Knöpfen auf der Oberseite. Rechts befindet sich ein Schiebeschalter zum Ein- und Ausschalten des Lautsprechers, sowie die Eingänge für Audio und das Ladekabel. Auf der Unterseite sind Gummifüße angebracht und dazwischen findet man eine große Öffnung für den Subwoofer.

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Inbetriebnahme

Die Verwendung des Lautsprechers geht denkbar einfach von statten. Man muss lediglich den Schiebeschalter auf die "On-Position" setzen und dann einen Signalton abwarten. Die LED auf der Front blinkt nun Rot, was signalisiert, dass der Lautsprecher nun bereit ist ein Signal über den 3,5mm Eingang zu empfangen. Möchte man den Lautsprecher mittels Bluetooth verbinden, dann muss man die Taste mit dem Quadrat auf der Oberseite solange drücken, bis der Lautsprecher einmal gepiepst hat und dann noch einen doppelten Signalton von sich gegeben hat. Die Status LED auf der Front blinkt nun abwechselnd Blau und Rot. Der Lautsprecher meldet sich unter dem Namen "Inateck". Nun kann man sich verbinden und ganz normal Musik hören. Die Lautstärke kann mit den "+" und "-" Tasten auf der Oberseite geregelt werden. Play / Pause wird durch kurzes Drücken auf die Quadrat-Taste ausgelöst. Erhält man ein Telefonat während man mit dem Lautsprecher verbunden ist, dann kann dieser auch als Freisprechanlage verwendet werden.

Kritik: Die Bedienung selbst ist zwar sehr einfach, jedoch ist es nicht immer leicht den momentanen Betriebsstatus zu erkennen. Die LED ist nicht sonderlich hell und wird bei direkter Sonneneinstrahlung unsichtbar. Auch die Ladestands-Warnung des Akkus ist schlecht sichtbar, denn hier leuchtet der Ein- / Ausschalter dann rot auf, welcher sich normalerweise außerhalb der Sichtweite befindet. Glücklicherweise gibt es auch hier einen Signalton.

Audio Qualität

Kommen wir nun zum wichtigsten Teil des Tests: Wie klingt der Inateck BTSP-10? Hier muss ich ganz ehrlich zugeben, dass mir die Kinnlade heruntergeklappt ist. Der Lautsprecher fabriziert nämlich einen Sound, denn man von solch einem kleinen "Kästchen" absolut nicht erwarten würde. Beeindruckend ist hier vor allen Dingen der Bass, der durch den Subwoofer stark genug ist um Gegenstände auf dem Tisch wandern, oder den Löffel in der Kaffeetasse zittern zu lassen. Das sorgt vor allem dann für Spaß, wenn man sich eine Musikrichtung zu Gemüte führt, welche vom Bass lebt - Dubstep zum Beispiel, aber auch Rockmusik. Der starke Bass hat aber auch einen Nachteil: Der Lautsprecher tendiert dazu auf Wanderschaft zu gehen. Mir ist es nun schon dreimal passiert, dass es plötzlich einen lauten Schlag gab, und das Ding von Tisch auf den Boden gefallen ist. Hier empfiehlt es sich also, ein Gewicht auf den Lautsprecher zu stellen. Inateck hätte hier eventuell noch ein paar Gewichte in das Gehäuse verbauen sollen, denn das nervt schon ein bisschen.

Aber wie sieht es mit den restlichen Merkmalen aus? Bass ist ja schließlich nicht das einzige wichtige Merkmal. Was mir hier recht schnell aufgefallen ist: Der Lautsprecher eignet sich nicht für alle Musikrichtungen oder Tracks gleich gut. Mal klingt das was man hört absolut genial, mal ist es ein undefinierbares "Mischmasch". Dies liegt ganz klar daran, dass der Lautsprecher so seine Probleme hat, wenn es darum geht einen ausgewogenen Mix aus Höhen, Mitten und Tiefen wiederzugeben. Die Höhen und Tiefen sind hier meist sehr dominant, was dazu führt, dass die Mitten untergehen, was wiederum unter bestimmten Umständen etwas unangenehm klingen kann.

Man muss aber ganz klar sagen, dass wir uns hier bei einem Preis von knappen 50€ nicht auf High-End Niveau befinden, und die Leistung die der Inateck BTSP-10 hier abliefert dennoch mehr als akzeptabel ist. Die kleine Box liefert wirklich mächtig druck und eine beachtliche Lautstärke mit kaum Verzerrungs-Erscheinungen.

Akkulaufzeit

Wie schon zuvor erwähnt, gibt Inateck die Kapazität des integrierten Akkus nicht an, sondern bewirbt lediglich eine Laufzeit zwischen 5 und 8 Stunden. Hierzu kann ich sagen, dass diese Angabe durchaus realistisch ist und vielleicht sogar etwas untertrieben. Ich persönlich kam, obwohl ich immer recht laut Musik höre, nie unter eine Laufzeit von 7 Stunden und lag oft sogar über den angegebenen maximalen 8 Stunden. Das ist wie ich finde eine beachtliche Leistung für so ein kompaktes Kraftpaket. Auch die Ladezeit ist mit einem 2,1A Lader deutlich kürzer als angegeben (ca. 1 Stunde). In der Anleitung steht zwar, dass man keine Netzteile mit mehr als 0,5A nehmen soll, bisher hat das meinem Testgerät aber nicht geschadet.

Fazit

Für knappe 50€ bekommt man mit dem Inateck BTSP-10 einen richtig guten mobilen Lautsprecher mit einer für die Größe enormen Bassleistung. Das gerät hat zwar ein paar kleiner Schwächen, jedoch kann man über diese aufgrund des vergleichsweise geringen Preises locker hinwegsehen. Fazit: Volle Kaufempfehlung!

Vielen Dank an Inateck für das Testgerät.

 

 

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