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ZOPO P5000 Test

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Zopo P5000

Längere Zeit war es still um den Chinahandy Hersteller ZOPO geworden. Doch nach einem Führungswechsel möchte man nun neu durchstarten und präsentiert dabei das neue ZOPO P5000. Ein 5000mAh Akkumonster im 5,99 Zoll 18:9 "Full View" Format. Weitere Geräte, wie das ZOPO Z5000, sind ebenfalls geplant. Wir haben uns eine Woche intensiv mit dem neuen Zopo P5000 beschäftigt und wollen euch nun hier einen ausführlichen Testbericht geben.

Das Zopo P5000 wurde uns für den Test freundlicherweise direkt von ZOPO zur Verfügung gestellt. Ungeachtet dessen nimmt der Hersteller zu keinem Zeitpunkt Einfluss auf den Test.

ZOPO P5000
Verpackung & Lieferumfang

Der Verpackungsinhalt kann sich durchaus sehen lassen. ZOPO spendiert dem Nutzer nicht nur das obligatorische Zubehör wie Schnellladenetzteil und USB Typ C Kabel, sowie Schnellstartanleitungen und Garantiekarte, sondern legt eine separate Folie dazu, ein transparentes TPU Case, einen SIM Pin und einen USB Typ C auf Klinken- sowie USB Typ C Adapter bei. Mit Letzterem ist gleichzeitiges Aufladen und Musikhören möglich.

ZOPO P5000
Design & Verarbeitung

In Sachen Verarbeitung gibt es nur wenig zu bemängeln. Das Zopo P5000 hat das selbe Gehäuse wie das UMi Digi S2 (Pro). Die Antennenlinien sind nahtlos in das Unibody Metallgehäuse eingebettet. Das rote Gehäuse lässt das ZOPO P5000 äußerst edel wirken. Mit 186g und ca. 8,2mm Dicke liegt das Smartphone sehr gut in der Hand. Ebenfalls sind die Abmessungen durch die dünnen Bezels recht kompakt, so dass der Größenunterschied zu einem normalen 5,5 Zoll Smartphone kaum auffällt. Einen kleinen Kritikpunkt haben wir dann bei den physischen Buttons, denn diese bestehen zwar aus Metall, klappern allerdings leicht.

Im Inneren (wir haben einen Blick hinein gewagt) sieht das Zopo P5000 hochwertig verarbeitet aus und dennoch gibt es auch hier etwas zu bemängeln. Der zweite Kamerasensor (Sekundärsensor) der Hauptkameras ist zwar an das Mainboard angeschlossen, scheint aber keine Funktion zu erfüllen und wird auch nicht erkannt. Dazu jedoch weiter unten im Kapitel „Kamera" mehr.

Die physischen Buttons befinden sich allesamt auf der rechten Seite und an der linken Seite findet man den Dual Nano SIM Slot. Hier kann man wahlweise zwei SIM Karten oder eine SIM Karte, sowie eine Micro SD Karte einsetzen. ZOPO verzichtet beim P5000 auf einen physischen Homebutton und begnügt sich mit reinen On-Screen Tasten. Diese können „versteckt" werden, was im Test leider dazu führte, dass diese nicht mehr sichtbar gemacht werden konnten. An der Stelle möchten wir uns aber mit der Kritik zurückhalten, da es sich bei unserem Gerät um einen Prototyp handelt und auch das Betriebssystem noch nicht final ist. Bleibt zu hoffen, dass ZOPO diesen und andere Schwächen noch vor dem offiziellen Verkaufsstart Anfang Januar ausbügelt. Falls nicht, haben wir hier mal wieder ein typisches Betaprodukt, bei dem der Käufer dann als „Tester" hinhalten muss.

An der Unterseite befindet sich der USB Typ C Port, sowie der Monolautsprecher und auf der Rückseite befindet sich neben dem Dual Kameramodul und dem Blitz noch der Fingerabdrucksensor.

ZOPO P5000
Display

​Größe: ​5,99 Zoll (18:9 Fullview)
Auflösung:​ ​1440x720p
Technologie​:​IPS OGS LCD
​Anzahl Berührungspunkte:​10
Gehärtetes Glas:​​Keine Angabe (bisher frei von Kratzern)
Anti Fingerabdruck Beschichtung:​​Ja

ZOPO verbaut im P5000 ein 5,99 Zoll FullView IPS OGS LCD Display im 18:9 Format mit einer Auflösung von 1440x720 Bildpunkten. Doch was bedeutet dies für den alltäglichen Einsatz? Nun, die eigentlich gewöhnliche HD Auflösung reicht gerade noch aus, um ein relativ scharfes Bild zu erzeugen. Erst beim näheren Betrachten des Display´s kann man einzelne Bildpunkte erkennen. Alles in allem wirkt das Display eher blass. Interessanterweise gilt dies aber nur für die Betriebsoberfläche und den Browser. Lässt man verschiedene Farbtests (z.B. Farbbalkentest) durchlaufen, so wirken die Farben dort um ein vielfaches satter. Beim Spielen merkt man ebenfalls, dass das Display durchaus mehr Potential in Sachen Farbraumgestaltung hat. Auch hier vermuten wir zunächst eine Softwareschwäche, da auch Miravision fehlt. Die Helligkeit ist hingegen erstklassig und auch die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung.

Der 10-Punkt Touch Digitizer arbeitet recht genau und Eingaben werden korrekt erkannt und zügig umgesetzt. Dank des großen Displays gehören Fehleingaben bei etwas kräftigeren Händen der Vergangenheit an. Während unserer Testzeit hat das Display keine Kratzer erlitten und die Oberfläche ist zusätzlich leicht oleophobisch.

ZOPO P5000
Hardware & Performance

​Prozessor: ​​Mediatek MT6750T​, 8x 1,5GHz Cortex A53, 64-Bit
GPU:​ ​ARM Mali-T860 MP2
RAM (Geschwindigkeit):​​​4GB LPDDR3 (3,55GB/s)
Speicher (Geschwindigkeit R/W):​​64GB (291MB/s Lesen und 210MB/s Schreiben)
Micro SD (Geschwindigkeit R/W):​~ 32GB (69MB/s Lesen und 14MB/s Schreiben)
Fingerabdruck Scanner:​​Ja
​Sensoren:​Licht, Annäherung, Beschleunigung, Gyro, Kompass
Besonderheiten:​​-
Abmessungen / Gewicht:​​15,7 x 7,4 x 0,82cm / 186g

Die Hardwareausstattung vom Zopo P5000 siedelt sich im unteren Mittelfeld an, als das wäre ein Mediatek MT6750T SoC mit seiner Octacore CPU (8x 1.5GHz), 4GB LPDDR3 Arbeitsspeicher und 64GB interner Speicher. Sämtliche Speichermodule stammen von Samsung, können uns aber in Sachen Geschwindigkeit nur partiell überzeugen. So erreicht der Arbeitsspeicher lediglich 3,55GB/s, wohingegen der interne Speicher mit ca. 291MB/s beim Lesen und ca. 210MB/s beim Schreiben, sehr gute Lese- und Schreibwerte erreicht. Der 64GB große interne Speicher kann nach Angaben von ZOPO lediglich um weitere 32GB per MicroSD Karte aufgerüstet werden. Für unseren Test standen auch nur 32GB Karten zur Verfügung.

Im Antutu erreicht das Zopo P5000 in etwa 43.800 Punkte und lässt somit erahnen, dass das Handset alltäglichen Aufgaben allemal gewappnet sein dürfte. Und genau dies können wir auch bestätigen. Viele 3D Spiele kännen sogar noch ruckelfrei auf höchster Auflösung gespielt werden und auch alltägliche Aufgaben meisterte das Zopo P5000 ohne große Anstrengungen. Apps werden zügig geöffnet und dank des 4GB großen Arbeitsspeichers ist moderates Multitasking ebenfalls problemlos möglich. Aussetzer bzw. Freezer hatten wir zu keiner Zeit.

Weniger gut fällt unsere Kritik hinsichtlich des verbauten Fingerabdrucksensors aus. Dieser ist zuweilen nicht zu gebrauchen. Oftmals gelingt es nicht den Bildschirm zu entsperren, so dass man auf die Mustereingabe bzw. den PIN Code zurückgreifen muss. Mit trockenen, sauberen Fingern werden im Schnitt 5 von 10 Eingaben erkannt. Alle weiteren Sensoren (Licht, Annäherung, Beschleunigung, Gyro und Kompass) funktionieren erfreulicherweise sehr gut.

Gut finden wir, dass das Zopo P5000 einen Typ C Anschluss an Bord hat. Es wird an der Zeit, dass der Micro USB Port ausstirbt, was das Kabel Wirr-Warr reduziert. Wie bei vielen Chinahandys bzw. Smartphones im allgemeinen, nutzt man jedoch nicht das volle Potential des Ports aus. Es handelt sich um einen USB 2.0 Anschluss und es gibt natürlich auch keine Videoausgabe.

ZOPO P5000
Software

​Variante: ​Android
​Android Version: ​7.0 (Veralteter Sicherheitspatch vom Juli 2017)
Bloatware​:​Nein
Root Zugriff:​​Optional (per Entwickleroptionen rootbar)
OTA Updates:​​Ja
Schadsoftware:​​Nein

Aktuell läuft auf dem Zopo P5000 Android 7.0 mit veraltetem Sicherheitspatch vom Juli 2017. Das System ist soweit frei von Bloatware oder Schadsoftware. Einige deutsche Übersetzungen sind leider noch fehlerhaft und auch gravierende Mängel bei der Kamera oder aber dem oben beschriebenen Sättigungsproblem beim Display, dürften der unfertigen Software geschuldet sein. Wir weisen nochmals darauf hin, dass der offizielle Verkaufsstart erst im kommenden Monat sein soll und können an dieser Stelle nur hoffen, dass einige größere Fehler noch ausgebessert werden.

Ein weiterer Bug ist das von uns oben beschriebene Problem mit den On Screen Tasten. Schaltet man diese kurzzeitig ab, so kann man sie nicht mehr sichtbar machen. Sie sind so dann zwar vorhanden und man kann die virtuellen Buttons auch bedienen, aber eben nur aus dem Kopf heraus. Erst ein Werksreset brachte uns die Schaltflächen wieder. ZOPO verspricht regelmäßige OTA Updates zu liefern und das P5000 hat diese auch bitter nötig.

Ansonsten ist die Oberfläche gewohnt aufgeräumt und auch die Einstellungen sind selbsterklärend. Leider fehlen nützliche Features, so zum Beispiel auch MiraVision. Der Nutzer kann beim Display lediglich den Blaufilter bedienen, jedoch weder Sättigung noch Kontrast anpassen. 

ZOPO P5000
Empfang & Konnektivität

​Mobilfunk: ​GSM: B2/B3/B5/B8
WCDMA: B1/B2/B5/B8
FDD-LTE:B1/B3/B7/B8/B20
WLAN:​ ​WLAN 802.11a/b/g/n
Bluetooth:​​4.0
NFC:​​Nein
HotKnot:​​Nein
Dual-SIM:​​Ja (2x Nano SIM oder 1x Nano SIM + 1x MicroSD Karte)
Positionsbestimmung:​​GPS, AGPS, BDS, GLONASS

Erfreulicherweise gibt es beim Mobilfunk nichts zu kritisieren. Das Zopo P5000 verfügt für den innerdeutschen LTE Empfang unter anderem über das Band 20 LTE. Der Empfang war im Test jederzeit gut und auch die Gesprächsqualität ist zufriedenstellend.

Auch beim GPS können wir letztlich gute Noten vergeben, denn die anfänglichen Startschwierigkeiten konnten wir in der Praxiseinsatz beim Navigieren auf einer Strecke von ca. 700km nicht bestätigen. Sowohl die Navigation zu Fuß, als auch mit dem Auto über Landstraßen und Autobahnen klappten einwandfrei. Fehlleitungen gab es keine und auch wenn man die Streckenführung manuell änderte, dauerte es nur 1-3 Sekunden, bis die Navigationsapp die neue Route berechnet hatte. Hinzu kommt, dass die gesamte Teststrecke (Greifswald - Berlin) bei Regen gefahren wurde und das Signal dennoch stabil blieb.

ZOPO verbaut im P5000 ein Dual Band WLAN a/b/g/n Modul und auch dieses konnte uns vollends überzeugen. Mit Downloadgeschwindigkeiten bis ca. 90Mbps im 5GHz Band und ca. 52Mbps im 2.4GHz Band, erreichte der Datendurchsatz nahezu die 100%, die die genutzte 100Mbit Leitung hergibt. Auch in einiger Entfernung zum Router (+-5m & Stahlbetonwand dazwischen) bleiben die Durchsatzraten nahezu konstant, wenn auch etwas langsamer.

Die Übertragung von Dateien via Bluetooth 4.0 funktionierte ebenfalls problemlos und auch die Kopplung mit externen Geräten wie BT-Speakern verlief reibungslos. Leider muss der Nutzer auf HotKnot oder NFC verzichten.

ZOPO P5000
Sprachqualität & Audio

​Lautsprecher: ​Mono
Noise Cancelling Mikrofon:​ ​Ja
Dedizierter Audio DAC:​​Nein
Dedizierter Verstärker:​​Nein

Der Medienlautsprecher im Zopo P5000 klingt angenehm. Via Browser könnte die Medienlautstärke ruhig höher ausfallen, da man ansonsten bei lauter Umgebung Probleme bekommt. Öffnet man jedoch ein MP3-File, so ist die maximale Lautstärke ausreichend. Eine zusätzliche App wie den Pi Musicplayer kann man sich natürlich über den Playstore laden, denn dieser kann dank des Equalizers nochmal etwas mehr Power aus dem Monolautsprecher rausholen.

Der Klang via Kopfhörer ist erstklassig. Der mitgelieferte USB Typ C auf Klinkenadapter liefert eine saubere Klangqualität ab. Wir erinnern uns zuletzt an das Xiaomi Mi Note 3 und das Ulefone Armor 2, bei denen der Adapter das Klangbild verzerrte. ZOPO tut gut daran hier einen etwas besseren Multiadapter beizulegen, denn so kommt der Nutzer auch auf seine Kosten.

Das integrierte Noise Cancelling Mikrofon verrichtet seine Arbeit während der Telefonate sehr gut. Die eigene Stimme kommt beim Gesprächspartner gut an und laute Nebengeräusche wie Straßenlärm werden ausreichend reduziert. Die Sprachqualität würden wir als gut einstufen. Allerdings gibt es auch hier wieder einen kleinen Haken. Hin und wieder kommt es zu unangenehmen Interferenzgeräuschen während der Videoaufnahme. Diese kann man gut in unserem Kamerasample hören. Naturgeräusche oder die eigene Stimme werden durch solche Störgeräusche leider negativ beeinflusst.

ZOPO P5000
Kamera

​Hauptkamera: Dual Kamera​
Hauptsensor: Sony IMX258 13MP (4:3), 9MP (16:9)
Dual Tone LED Blitz
F/2.0 Blende
Sekundärsensor: 5MP​ (Keine Angaben)
​Frontkamera: ​​16MP Samsung S5K3P3 (4:3), 9MP (16:9)
LED Blitz
F/2.0 Blende
​Blitz:​Ja (Front- und Hauptkamera)
​Fokus:​CDAF (Hauptkamera)
Statischer Fokus (Frontkamera)
​Slow Motion:​Nein

Im Zopo P5000 wurden drei Kamerasensoren verbaut. Die Hauptkamera, bestehend aus einem 13MP Sony IMX258 Hauptsensor und einem 5MP Sekundärsensor, verspricht auf dem Papier gute Bilder abzuliefern. Leider hapert es aber an einigen Stellen.

Zum Einen ist der Sekundärsensor zwar am Mainboard befestigt, wurde aber nicht in das System implementiert. Das ist auch rein technisch ohne zusätzlichen Chip gar nicht machbar, denn der MT6750T unterstützt gar keine Dual Kameras. Auch das Auslesen der „libcameracostum.so" liefert hier keine Ergebnisse. Der Sekundärsensor ist hier schlichtweg nicht vorhanden. Der entsprechende Eintrag entspricht dem einer Standard Einzelkamera. Ein Softwareupdate wird hier auch keine Abhilfe schaffen können.

Des Weiteren fabriziert die Hauptkamera oftmals sehr dunkle Bilder, obwohl das oftmals helle Umgebungslicht und auch die Bildvorschau andere Resultate hätten hervorbringen müssen. Nur hin und wieder bzw. bei manueller Fokusbetätigung, kann ein helleres Foto erzeugt werden. Sicherlich könnte ZOPO hier per Update nachliefern, denn so ist die Hauptkamera als mangelhaft einzustufen.

Lowlightaufnahmen gelingen bei aktueller Softwareanpassung definitiv nicht. Nur allzu dunkel und verwaschen sieht das Ergebnis aus. Nachtaufnahmen bzw. Aufnahmen in absoluter Dunkelheit sehen da dank des LED Blitzes schon besser aus. Farben werden zumeist korrekt dargestellt und auch das Abbild ist relativ scharf. Dies gilt aber nur bei geringem bis mittlerem Abstand zum Objekt.

Den Bokeh Modus, oder besser gesagt den Bokeh Effekt, kann man getrost unter Ulk verbuchen. Wie auch, so ganz ohne funktionierenden Sekundärsensor. Der Fake Bokeh Effekt wird lediglich durch die Software erschaffen und das völlig mangelhaft. Warum sich ZOPO hier, wie viele andere Hersteller auch, nicht einfach auf eine anständige Singlekamera beschränkt, verstehe wer will. Der Hype ist sowieso schon ausgelutscht und einen guten Ruf erarbeitet man sich so sicherlich nicht. Doch das mit dem Ruf scheint heutzutage bei den günstigen Chinahandys ohnehin keine Priorität zu haben. Das schnelle Geld ist es, das die Hersteller lockt.

​Die Frontkamera mit ihrem 16MP Samsung S5K3P3 Sensor erzeugt indes bessere Aufnahmen, da hier der besagte Verdunklungseffekt der Hauptkamera fehlt. Der Frontblitz unterstützt Selfies bei Dunkelheit. Fotoaufnahmen werden mit 16MP im 4:3 Format und im 16:9 Format - genau wie bei der Hauptkamera - lediglich mit 9MP aufgenommen.

Videoaufnahmen gelingen sowohl bei der Frontkamera, als auch bei der Hauptkamera recht gut. Wie zuvor erwähnt hat man bei Aufnahmen mit der Hauptkamera indes mit Interferenzgeräuschen in der Tonspur zu kämpfen. Die Frontkamera nimmt Videos leider nur im 4:3 Format und mit einer maximalen Auflösung von 640x480 Pixeln auf, die Hauptkamera immerhin 16:9 FullHD. Während den Aufnahmen mit der Hauptkamera funktionierten die automatische ISO Anpassung und auch der Autofokus recht ordentlich. Ein Bildstabilisator scheint jedoch nicht vorhanden zu sein.

ZOPO P5000
Akku

​Kapazität (Angabe): ​5000mAh
​Kapazität (Gemessen): ​5012mAh
​Wechselbar:​Nein
Fast Charging:​​Ja (PumpExpress 2.0)

Der Akku im Zopo P5000 wird mit 5000mAh beworben und unser externer Test mit einem Amperemeter lieferte ein Ergebnis von 5012mAh. Die Ausdauer kann sich ebenfalls sehen lassen. Bei alltäglicher Nutzung schafft man durchaus 2 Tage, wobei man mit Verzicht auf´s Spielen sogar noch den dritten Tag ankratzen kann. Die reine Screen-On Zeit mit Auto-Helligkeit beträgt ca. 9 Stunden, kann aber bei manueller Helligkeitsreduzierung (das Display ist sehr hell!) auch auf 11 Stunden erhöht werden. Die Ladezeit von 20 auf 100% beträgt im ausgeschalteten Zustand und mit dem mitgelieferten Schnellladenetzteil 2 Stunden und 44 Minuten.

ZOPO P5000
Fazit

Der Gesamteindruck, ähnlich wie der erste Eindruck, fällt äußerst gemischt aus. Auf der einen Seite haben wir ein tolles Design und eine gute Verarbeitung, ein helles Display, moderate Mittelklassehardware, Android 7 als Betriebssystem, relativ guten Sound, einwandfreien Mobilfunk,- GPS- und WLAN-Empfang, sowie eine gute Akkulaufzeit.

Andererseits ist das System noch recht fehlerbehaftet und der mangelhafte Fingerabdrucksensor sowie die zur Zeit nur als „ausreichend" einzustufende Hauptkamera trüben den Gesamteindruck.

Auch mit allen zugedrückten Augen - schließlich haben wir einen Prototypen erhalten - können wir nur eine eingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Gerade die Kameras sind für viele Nutzer ein ausschlaggebendes Kaufkriterium und viele Hersteller blenden lieber mit „schönen" FAKE-Dualkameras, anstelle den Fokus auf EINEN anständigen Sensor zu legen. Der 13MP IMX258 Sensor, der in sehr vielen namenhaften Geräten verbaut ist, hat durchaus Potential. Aber dann muss man es auch nutzen. Final sollte das Handset nicht mehr als 140 bis 150€ kosten.

Update Hinweis: Security Patch, Fingerabdrucksensor und Hauptkamerasensor wurden mit Update Januar verbessert.
Pro Contra
​+ Design / Maße ​- Display (Kontrast, Sättigung)
+​​ Verarbeitung-​​ Software (Übersetzung und alter Security Patch)
+​​ Display (Helligkeit, 18:9 Fullview, oleophobisch, OGS, Touchscreen, kratzfest)-​​ Hauptkamera (funktionsloser Sekundärsensor, für Sony IMX258 zu schlechte Kameraleistung
+​​ Hardwareausstattung (unter 200€)-​​ Frontkamera (Videoaufnahmen in 480p)
+​​ Akkukapazität und Ausdauer-​​ Unbrauchbarer Fingerabdrucksensor 
+​​ GPS, Mobilfunk und Wifi
+​​ Mikrofon / Sprachqualität (bis auf gelegentliche Interferenzgeräusche beim Videodreh mit Hauptkamera)
​+ Medienlautsprecher
​​+ Lieferumfang
​​+ Sensorausstattung
​+ Mitgelieferter Y-Adapter (3,5mm + Typ-C) mit gutem Klang

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Kommentare 2

Gäste - brauche keine hohe auflösung am Dienstag, 17. April 2018 12:51
zopo z5000

Hallo,

Vielen Dank für den informativen Test. Ich würde mich für das Z5000 interessieren, finde aber keine (wirkliche) review im Netz und so ist ein kauf dann doch recht unsicher... Haben Sie vor, einen Test zu machen?

Danke für die Mühe jedenfalls!

Hallo, Vielen Dank für den informativen Test. Ich würde mich für das Z5000 interessieren, finde aber keine (wirkliche) review im Netz und so ist ein kauf dann doch recht unsicher... Haben Sie vor, einen Test zu machen? Danke für die Mühe jedenfalls!
Christopher am Dienstag, 17. April 2018 13:17

Wir sollten ursprünglich beide Geräte erhalten, woraus nach dem negativen Test leider nichts wurde.

Wir sollten ursprünglich beide Geräte erhalten, woraus nach dem negativen Test leider nichts wurde.
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Dienstag, 23. Oktober 2018

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