ChinaMobileMag ist dank geekmaxi bannerfrei

Anmelden

Zeblaze Blitz Test

Zeblaze Blitz Test

Mit der Zeblaze Blitz bringt der noch recht junge Smartwatch Hersteller aus China seine erste Android Smartwatch auf den Markt. Dabei hat man sich bei der Umsetzung sehr viel Mühe gegeben und liefert ein durchdachtes Wearable ab. Leider gibt es aber auch hier wieder eine Einschränkung, welche das Wearable im Alltag nur eingeschränkt nutzbar macht. Alles dazu erfahrt ihr hier und jetzt im Review zur Zeblaze Blitz.

Verpackung & Lieferumfang

Die Zeblaze Blitz kommt in einer sehr hochwertigen Verpackung daher. Hierbei handelt es sich um einen Metall Zylinder mit optisch ansprechender Aufmachung. Leider kam die Verpackung bei uns extrem demoliert an, da GearBest zu geizig war, eine ordentliche Verpackung zu nutzen. Die Zeblaze Blitz wurde uns ungeschützt in einem einfachen Luftpolsterumschlag geliefert. Als Resultat war die Dose zerdrückt und auch die Smartwatch sowie das Ladedock waren leicht beschädigt. Glücklicherweise konnten wir die Schäden beheben.

Die Verpackung war bei GearBest übrigens in letzter Zeit häufiger ein Problem. Auch Tablets wurden ganz gerne ohne Umverpackung versandt, was regelmäßig zu Beschädigungen führte. Im Falle der Tablets setzt man mittlerweile auf bessere Verpackungen, und so hoffen wir, dass dies auch bei anderen Produktkategorien umgesetzt wird. Anderenfalls ist eine Bestellung bei GearBest aktuell nicht zu empfehlen. Eine entsprechende Beschwerde unsererseits liegt bei GearBest bereits vor.

Zurück zum Lieferumfang der Zeblaze Blitz: Neben der Smartwatch und dem Ladedock bekommt ihr noch Werkzeug zum Einlegen der SIM Karte und Ersatzschrauben für die Rückseite der Smartwatch, sowie ein Ladekabel (Micro USB) und eine ausführliche, professionell gestaltete Bedienungsanleitung, welche die Nutzung Schritt für Schritt erklärt.

Design & Verarbeitung

Optisch erinnert die Zeblaze Blitz aufgrund ihres robust wirkenden Designs ein wenig an G-Shock Uhren von Casio. Der Rahmen der Smartwatch besteht aus dickem Kunststoff mit gummiartiger Beschichtung. Die Rückseite wird von einer dicken Metallplatte bedeckt, welche ihrerseits mit vier kleinen Schrauben befestigt ist. Entfernt man diese, findet man darunter einen Nano SIM Slot. Micro SD Karten werden auch hier leider nicht unterstützt.

Auf der Front befindet sich ein rundes Display, das von dickem, kratzfestem Glas bedeckt wird. Dieses ist noch einmal von dickem Plastikteil umgeben und geschützt, welches seinerseits über eine Grad-Skala verfügt. Das Armband besteht auch einem weichen, flexiblen Silikon. Das Band ist inklusive Verankerung sehr stabil und hält auch starken Zugkräften stand. Wechseln kann man das Band nicht, da sich die Antennen im Inneren befinden. Der Tragekomfort ist recht hoch.

Tasten findet man an der Zeblaze Blitz nur eine Einzige. Diese dient zum Einschalten und Ausschalten der Smartwatch. Außerdem kann man mit ihr Apps schließen. Der Lautsprecher befindet sich an der linken Seite und wird damit nie verdeckt. Das Mikrofon befindet sich im unteren Bereich der rechten Seite.

Laut Zeblaze soll die Zeblaze Blitz IP67 zertifiziert sein. Damit übersteht sie per Definition des IP Standards sowohl Staub als auch zeitweiliges Untertauchen in Wasser und Regen. In unserem Test wurden diese Vorgaben erfüllt. Die Smartwatch wurde 10 mal jeweils für 5 Sekunden 15cm tief in Wasser getaucht, was sie ohne Schäden überstanden hat. Auch Regen konnte sie bisher problemlos wegstecken. Einen Sturztest haben wir ebenfalls durchgeführt. 3 Stürze aus 30cm, 100cm und 150cm Höhe resultierten in keinerlei Beschädigungen an der Smartwatch.

Display

​Größe: ​1,33"
Auflösung:​ ​360 x 360
Technologie​:​IPS LCD
​Anzahl Berührungspunkte:​1
Gehärtetes Glas:​​Gorilla Glass 3
Anti Fingerabdruck Beschichtung:​​Nein

Beim Display setzt Zeblaze auf ein überraschend hochwertiges LCD Panel. Die Farben sehen sehr intensiv aus und erinnern durchaus an ein AMOLED Display. Nur der Schwarzwert eben nicht. In dunklen Bereichen gibt es ein deutliches, graues Schimmern durch die Beleuchtung. Letztere ist übrigens sehr hell, womit man das Display unter Sonnenlicht einigermaßen gut ablesen kann. Die Blickwinkel des Displays sind sehr gut.

Der Touch Screen reagiert recht flott auf Eingaben, ist jedoch nicht sehr genau. Beim Tippen ist das ein Problem, denn obwohl die Tastatur über recht große Tasten verfügt, ist es oft schwer die richtigen Tasten zu treffen. Multitouch wird nicht unterstützt und auch eine oleophobische Beschichtung fehlt.

Hardware, Performance & Software

​Prozessor: ​MT6580 (4x ARM Cortex A7 @1GHz)
GPU:​ ​Mali 400 MP
RAM:​​512MB
Speicher:​​4GB
Fingerabdruck Scanner:​​Nein
​Sensoren:Step Counter, Orientation, Acceleration​​, Heart Rate
Besonderheiten:​​-
Abmessungen / Gewicht:​​48,7 x 59 x 15mm (Uhren-Körper ohne Armband) / 69g

Wie auch in der zuvor getesteten No.1 D6 kommt in der Zeblaze Blitz der MT6580 Prozessor zum Einsatz. Dieser Quad Core Prozessor wurde hier jedoch von 1,3GHz auf 1,0GHz gedrosselt um die Abwärme und den Energieverbrauch zu reduzieren. Grundsätzlich eine sinnvolle Entscheidung, welche aber nicht weit genug geht. Die Zeblaze Blitz wird bei Last nämlich immer noch sehr warm, was durchaus auch unangenehm werden kann. Wir würden uns wünschen, dass Zeblaze den Takt mit einem Update noch weiter drosselt. Selbst auf der niedrigsten Taktstufe würde die Smartwatch noch absolut flüssig laufen.

Problematisch sind die 512MB RAM. Hat man gerade ein paar Apps hintereinander geöffnet, kommt es gerne mal zu Hängern, bis das System den Speicher freigegeben hat. Hin und wieder haben wird auch komplette Abstürze der Oberfläche aufgrund von RAM Mangel beobachtet. Hier hätte Zeblaze wie No.1 auf 1GB RAM setzen sollen.

Die 4GB Speicher sind zu gering bemessen. Ab Werk befinden sich auf der Smartwatch zahlreiche vorinstallierte Android Apps wie Facebook, Skype, Twitter und Instagram. Damit ist der Speicher bereits voll und reicht nicht einmal mehr aus um die vorinstallierten Apps zu aktualisieren. Glücklicherweise kann man die Apps allesamt deinstallieren, um Platz zu schaffen. Hier hätten wir uns entweder 8GB Speicher oder einen Micro SD Slot gewünscht, mitsamt der Möglichkeit Apps auf die SD Karte zu schieben.

Die Sensoren der Smartwatch funktionieren soweit einwandfrei. Der Schrittzähler arbeitet recht genau. Bei einer via GPS gemessenen Wegstrecke von 10km kam die Zeblaze Blitz rein auf Basis des Schrittzählers auf 11,2km. Bei Schrittzählern ist das eine normale Toleranz die im akzeptablen Bereich liegt. Der Pulsmesser ist halbwegs genau, kann aber definitiv keinen echten Pulsmesser ersetzen.

​Variante: ​Custom ROM
​Android Version: ​Android 5.1
Bloatware​:​Ja (Social Media Apps)
Root Zugriff:​​Nein
OTA Updates:​Ja​​ (bisher 1 Update)
Schadsoftware:​Nein​

Ein dickes Lob muss man dem Hersteller für die Software auf der Zeblaze Blitz geben. Zwar hakt es auch hier wieder an einigen Stellen, aber es sind ein paar grundlegende Probleme bei der Bedienung eines vollwertigen Androids auf einer Smartwatch behoben werden, welche uns sowohl bei der No.1 D6 als auch bei der Finow X5 das Leben schwer gemacht haben.

Da wäre zum einen der App Switcher zu nennen, welcher bei der Zeblaze Blitz wirklich an jeder Stelle geöffnet werden kann. Das war bei den zuvor getesteten Android Watches nicht möglich. Hierzu drückt man einfach die Power Taste eine Sekunde. Dann erscheint ein Menü in dem man mit dem Button "Recent Task" die Liste der geöffneten Apps einblenden kann.

Im selben Menü kann man noch ein weiteres Feature finden. Der große Button im oberen Bereich lässt sich durch Drücken von "Full" auf "Small" umschalten. Diese Einstellung wirkt sich darauf aus, wie Apps dargestellt werden. Im Full-Modus, werden Apps rund dargestellt, also über das gesamte Display. Dies hat wiederum den Nachteil, dass sich hin und wieder Buttons außerhalb des sichtbaren Bereichs verstecken. Und genau in solchen Fällen kann man hier auf "Small" umstellen. Die App wird dann quadratisch dargestellt. Dadurch verringert sich zwar der Platz der zur Verfügung steht, man sieht aber alle Buttons. Genau dieses Feature ist es, was uns bei der Finow X5 gefehlt hat und bei der Zeblaze Blitz nun endlich von einem Hersteller umgesetzt wurde.

Sehr schön gelöst wurde auch das Layout des Startbildschirms. Vom Watchface aus kann man in jede Richtung wischen um zu verschiedenen Bereichen zu gelangen. Wischt man das Watchface nach unten, so gelangt man auf einen Übersichtsbildschirm. Hier sieht man den Verbindungsstatus sowie den aktuellen Ladestand der Smartwatch. Wischt man von hier nach links, so gelangt man zu den Schnelleinstellungen. Hier kann man WLAN, Bluetooth, GPS und die Datenverbindung steuern. Außerdem kann man den Flugmodus aktivieren. Zudem gibt es eine Steuerung der Displayhelligkeit in 3 Schritten und einen Schalter um die Zeblaze Blitz stumm zu schalten. Wischt man noch weiter, gelangt man zum Pedometer Widget, von dem man leider nicht zur zugehörigen App gelangen kann.

Wieder zurück auf dem Watchface, kann man hier auch nach oben wischen, worauf man das Wetter Widget erblickt. Tippt man dieses an, öffnet sich auch gleich die Wetter App, welche auf AccuWeather basiert. Abermals zurück auf dem Watchface, kann man hier auf nach links und rechts wischen. Nach rechts findet man die Benachrichtigungen und nach links den App Drawer und ein Widget zur Steuerung des Musikplayers.

Die Benachrichtigungen welche die Watch anzeigt, beherbergen nicht nur den jeweiligen Text und das App Icon von dem sie kommen, sondern sie zeigen auch an, ob es sich um eine Benachrichtigung handelt, welche vom Smartphone stammt oder von der Uhr selbst. Zudem kann man jede Benachrichtigung aufklappen, woraufhin Kontrollen erscheinen. Man kann z.B. bei einer E-Mail direkt antworten oder beim Facebook Messenger einen Like schicken. Aber Achtung: Handelt es sich um eine Benachrichtigung vom Smartphone, dann wird die Aktion auch am Smartphone ausgeführt. Bekommt ihr also am Smartphone eine neue Mail und tippt in der Benachrichtigung auf der Smartwatch auf "Reply", dann öffnet sich das Antwortfenster am Smartphone und nicht auf der Smartwatch. Unterm Strich ist also auch die Zeblaze Blitz keine Smartwatch, welche es komplett überflüssig macht, das Smartphone aus der Tasche zu holen.

Bei all dem Lob gibt es aber auch bei der Zeblaze Blitz so einige Punkte die uns gar nicht gut gefallen. Da wäre zum Beispiel die inkonsistente Navigation. Da die Smartwatch nicht über einen Zurück-Button verfügt, hat man in Apps nicht die Möglichkeit, jeweils eine Ebene zurückzukehren. Drückt man den Power Button, so wird die jeweilige gerade geöffnete App gleich komplett geschlossen. In den vorinstallierten System Apps wurde deshalb eine Geste implementiert. Wischt man von linken Rand horizontal über die App, so gelangt man eine Ebene zurück. Nur leider funktioniert das nur in den System Apps und nicht in selbst installierten, normalen Android Apps. Um die reibungslose Bedienung zu gewährleisten, muss man selbst Hand anlegen, und mit einem Drittanbieter Tool nachhelfen. Wir nutzen hier "All In One Gestures". Hier könnt ihr Hotspots an den Displayrändern definieren, welche beim Wischen aktiviert werden. So kann man z.B. festlegen, dass am linken Rand "zurück" ausgeführt wird und am oberen Rand "home". Die Hotspots können als sichtbare, transparente "Wölkchen" dargestellt, oder auf Wunsch auch komplett transparent geschaltet werden.

Was uns ebenfalls nicht gut gefällt ist, dass auch die Zeblaze Blitz mal wieder ein paar Nutzlose Apps an Bord hat, welche unnötig Speicher verbrauchen. An erster Stelle wäre hier die Kalender App zu nennen, welche absolut nichts kann außer einen Kalender anzuzeigen. Man kann hier keinerlei Termine eintragen, sodass man eine andere Kalender App installieren muss, die System App aber nich deinstallieren kann.

Ebenfalls unschön ist das Fehlern von Energiespar Funktionen. Bei jeder Android Smartwatch konnte man bisher auswählen, dass die Datenverbindungen im Standby deaktiviert werden. Diese Option existiert hier leider nicht.

Als letzter Punkt wäre dann noch die Companion App fürs Smartphone zu nennen, welche man zur Bluetooth Verbindung benötigt. Grundsätzlich ist diese App zwar deutlich besser umgesetzt als bei den bisherigen Android Smartwatches, da man hier nun auch mit dem Smartphone in eingeschränkter Art und Weise interagieren kann, unterm Strich bleibt die App aber trotzdem Müll. Funktionen wie das Auffinden der Zeblaze Blitz durch einen Alarmton sind vorhanden aber noch nicht implementiert. Die Synchronisierung des Pedometers auf der Smartwatch funktioniert nicht. Die interne Update Funktion der App funktioniert ebenfalls nicht. Außerdem kommt es auch hier immer wieder zur Verbindungsproblemen, wenn die Verbindung zur Smartwatch einmal unerwartet verloren wurde. Aus diesem Grund eignet sich auch die Zeblaze Blitz zum jetzigen Stand eher als Standalone Watch.

Empfang & Konnektivität

​Mobilfunk: GSM 850/900/1800/1900MHz
WCDMA 850/2100MHz
WLAN:​ 802.11b/g/n 2,4GHz
Bluetooth:​​Bluetooth 4.0
NFC:​​Nein
HotKnot:​​Nein
Dual-SIM:​​Nein
Positionsbestimmung:​​GPS, A-GPS

Die Zeblaze Blitz hat in unseren Tests ziemlich identisch mit den zuvor getesteten Android Smartwatches abgeschnitten. Der Mobilfunkempfang ist also recht gut. Ein GSM Signal war immer da, die 3G Leistung war im Vergleich mit Smartphones etwas eingeschränkt aber immer noch gut nutzbar um regelmäßig Benachrichtigungen zu erhalten oder die Wetter App zu aktualisieren. Auch das Bluetooth funktioniert einwandfrei. Erst bei zwei Räumen Distanz brach die Verbindung zu unserem Test Smartphone ab. Die WLAN Signalstärke ist in Ordnung, es gibt aber Stellen im Haus wo der Empfang abbricht. Top-Niveau darf man also nicht erwarten.

Das GPS ist wie bei allen zuvor getesteten China Smartwatches so gut wie unbrauchbar. Sobald man die Watch am Handgelenk trägt, ist das GPS Signal massiv eingeschränkt, was wiederum zu einer sehr niedrigen Genauigkeit führt. Akkurates Navigieren und Tracken von sportlichen Aktivitäten ist so nicht möglich.

Sprachqualität & Audio

​Lautsprecher: ​Mono
Noise Cancelling Mikrofon:​ ​Nein
Dedizierter Audio DAC:​Nein​
Dedizierter Verstärker:​Nein​

​Die Zeblaze Blitz kann selbstverständlich auch Telefonate absetzen, was im Test auch einwandfrei funktioniert hat. Man darf aber keine übermäßig gute Qualität erwarten. Das Gesprochene klingt beidseitig recht dumpf und man muss sehr nahe an das Mikrofon herangehen, damit man vom Gesprächspartner gut verstanden wird. Hier dürfte ein Bluetooth Headset nützlich sein.

Der Lautsprecher der Zeblaze Blitz klingt beim Abspielen von Musik recht gut. Klar, man darf hier nicht die Qualität eines hochwertigen Smartphones erwarten, aber für eine Smartwatch ist der Klang wirklich beeindruckend. Es ist eine Spur Basswiedergabe zu bemerken und der Lautsprecher ist auch ziemlich laut. Ein Übersteuern konnten wir nicht feststellen. Dadurch, dass sich der Lautsprecher im Rahmen befindet, kann sich der Klang auch einwandfrei ausbreiten.

Akku

​Kapazität (Angabe): ​480mAh
​Kapazität (Gemessen): ​469mAh
​Wechselbar:​Nein
Fast Charging:​​Nein

Mit 480mAh verfügt die Zeblaze Blitz über einen vergleichsweise großen Akku. Wunder darf man sich davon aber nicht erwarten. Die Akkulaufzeit ist tatsächlich etwas besser als bei der zuvor getesteten No.1 D6. Trotzdem schafft es die Zeblaze Blitz im Outdoor Einsatz nicht über den Tag. Im Büro ja, aber im freien wird einfach zu viel Energie beim Suchen nach Mobilfunknetzen und durch die hellere Display Einstellung verschwendet. Im Schnitt kamen wir auf ca. 7 Stunden Tragedauer, bis die Zeblaze Blitz nach dem Netzteil verlangte.

Leider hat die Zeblaze Blitz auch Probleme mit der Akku Kalibrierung. Es kam sehr oft vor, dass wir das Haus mit 100% Ladung verließen und nur eine Stunde später bemerkten, dass die Akkuladung auf 40% abgesackt ist. Dies kam immer wieder vor und hat sich bisher auch nicht durch vollständiges Entladen und wieder Aufladen beheben lassen. Etwas seltener werden diese Vorfälle, wenn man die Smartwatch nur im eingeschalteten Zustand lädt.

Das Aufladen der Smartwatch dauert übrigens fast exakt 60 Minuten, wobei wir zum Aufladen ein 2A Netzteil verwendet haben. Somit ist die Uhr halbwegs schnell wieder voll, wenn einem gerade mal der Saft ausgegangen ist. Natürlich funktioniert das Aufladen auch mit einer Power Bank. Lobenswert ist, dass die Kontakte bisher keine Korrosion zeigen. Auch das Ladedock wurde gut umgesetzt. Statt mit einem Magneten gehalten zu werden, steckt man die Smartwatch hier hinein. Dies sorgt für einen sicheren Halt und damit auch unterwegs für zuverlässiges Laden.

Fazit

Die Zeblaze Blitz ist mit Sicherheit keine schlechte Smartwatch und tatsächlich ein Konkurrent zur Finow X5. Besonders interessante finden wir das bequeme Silikon Armband, die IP67 Zertifizierung, sowie die Software, welche einige tolle Ansätze aufzeigt und damit zeigt, dass die Chinesen wichtige Probleme erfasst haben und versuchen diese zu lösen.

Dennoch ist die Zeblaze Blitz abermals kein Wearable für jedermann und bei weitem keine perfekte Android Smartwatch. Der Energieverbrauch ist zu hoch, es gibt zu viele Software Macken, das GPS ist nicht zu gebrauchen und es gibt zu viele Software Macken die man durch manuelles Basteln ausbügeln muss. Unterm Strich stecken Smartwatches mit nativem Android also weiterhin in den Kinderschuhen. Für rund 89 Dollar aber dennoch ein interessantes Spielzeug für Technik Fans und Bastler.

Pro Contra
​+ Gute Software Ansätze ​- GPS funktioniert nicht
+​​ Hochwertige Verarbeitung-​​ Akkulaufzeit zu kurz
+​​ Hoher Tragekomfort-​​ Abwärme bei Last
+​​ Schönes Display-​​ Touch Screen nicht sehr präzise
+​​ Stabil und eingeschränkt wasserdicht-​​ Mikrofon nicht empfindlich genug
+​​ Sehr gute Performance-​​ Zu wenig Speicher
+​​ Guter Empfang (außer GPS)-​ Kamera (in Deutschland nicht legal)
​+ Kratzfestes Displayglas​- Probleme mit der Akku Kalibrierung
​- Smartphone App unzuverlässig
​- Stürzt gerne ab

Mit freundlicher Unterstützung durch
cect-shop
ChinaMobileMag ist Banner-frei.
Du willst uns auch unterstützen? Eine kleinen Spende oder ein Kauf auf Amazon, Gearbest, Tradingshenzhen oder Aliexpress unterstützt den weiteren Betrieb.
❤️ Vielen Dank ❤️


 

Kommentare

Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!
Bereits registriert? Hier einloggen
Gäste
Mittwoch, 13. November 2019

Sicherheitscode (Captcha)