Voyo Vbook V3 Testbericht

Voyo Vbook V3 Testbericht

Der Tablet Markt in China wandelt sich derzeit rasant. Dank der neuen Intel Atom-Generation hat sich die Performance merklich verbessert und Dual Boot ist heutzutage quasi Standard. Aber auch andere besondere Features finden sich immer häufiger bei Tablets beziehungsweise sogar Convertibles aus China. Vor allem letzteres - Tablets mit Tastatur Dock, Digitizer und Kickstand - schießen förmlich aus dem Boden. Ein ähnliche besonderes Gerät ist auch das Voyo Vbook v3. Das Ultrabook mit fester Tastatur besitzt ein Scharnier, mit dem man das Display um 360 Grad drehen kann, sodass es sich in ein Tablet verwandelt. Das selbe Prinzip kennt man schon von Lenovo und anderen Herstellern, deren Geräte aber deutlich mehr kosten. Aber was taugt so ein Ultrabook für nur etwas mehr als 240 Euro? Kann es wirklich mit einem Gerät einer etablierten Marke mithalten, das schnell das Doppelte oder Dreifache kostet? Diesen Fragen sind wir in denn vergangenen Tagen auf den Grund gegangen und werden euch im anschließenden Review beantwortet.

Verpackung & Lieferumfang

Voyo versendet das Vbook v3 in einer großen rechteckigen Box, die sehr modern und hochwertig bedruckt ist. Auf der Oberseite sind einige Bilder verschiedener Use-Cases und farbige Boxen zu sehen und in der linken oberen Ecke ist das Voyo-Logo abgebildet. Auf der Rückseite findet sich noch ein Aufdruck mit den Kontaktdaten des Herstellers und einige Logos wie beispielsweise das CE-Logo. 

In dieser Box befindet sich neben dem Ultrabook selbst noch das Netzteil, das bei mir leider einen US-Stecker besitzt, und der Stylus, der in einer separaten Tasche aus Kunstfasern untergebracht ist. Außerdem bekommt man noch eine Kurzanleitung, die sogar in englischer Sprache abgedruckt ist und eine Garantiekarte, die ich aufgrund mangelnder Mandarin-Kenntnisse aber nicht lesen kann. Das gesamte Zubehör liegt in einer eher billig anmutenden Plastik-Wanne wie man sie von diversen Quadcoptern kennt. Hier hätten wir uns etwas hochwertigeres gewünscht.

Design & Verarbeitung

Das Design des Voyo Vbook v3 kann fast schon als Klon des Lenovo Yoga 2 durch gehen. Die Ober- und Unterseite leuchtet in knalligem Orange und auf der Oberseite prangt noch das Voyo-Logo in mattem grau. Insgesamt ist die Haptik der Außenseite sehr angenehm und bietet auch einen tollen Look. Das samtig matte Material ist aber vermutlich ziemlich anfällig für Kratzer und Fettflecken - ob dem tatsächlich so ist, kann aber erst die Zeit zeigen. 

Auf der linken Seite finden sich die zentralen Bedienknöpfe des Vbook. Neben dem Power-Button ist auch die Lautstärkewippe und ein Schiebeschalter zum Deaktivieren der Tastatur dort zu finden. Zudem gibt es dort auch einen Slot für eine SIM-Karte, der bei unserem Modell jedoch nicht funktionsfähig ist. Hierfür muss man dann in die LTE-Version des Ultrabooks investieren. Nicht zuletzt hat man auch noch einen Kopfhörer-Ausgang im 3,5mm Klinken-Format und einen Full-Size USB-Port auf der linken Seite zur Verfügung. Gegenüberliegend finden sich dann nochmals ein USB-Port, ein Micro-HDMI-Port und ein Slot für eine MicroSD-Speicherkarte. Zudem ist die Buchse für das Netzteil auf der rechten Seite zu finden. 

Wenn man das Vbook v3 aufklappt, kommt das 13,3 Zoll Große Display zum Vorschein. Oberhalb dessen findet sich eine 2 Megapixel Webcam und unterhalb ein Windows-Logo, das einen Sensor-Button beherbergt. Dieser fungiert quasi als Home-Button im Tablet-Modus. Die Tastatur besitzt ein US-Layout, das aber in den Einstellungen in Windows ohne Probleme umgestellt werden kann. Aus der Erfahrung weiß man sehr gut, wie die Belegung hier ist und findet eigentlich alles Blind, sodass das "falsche" Layout kein größeres Problem darstellt. Was vielmehr ein gravierendes Problem ist, ist die Qualität der Tastatur. 

Diese besitzt einen sehr kurzen Hub, was generell ja nichts schlechtes ist. Auch der Abstand der Tasten geht in Ordnung. Die Taster unter den Tasten sind aber so billig, dass mancher Tastenanschlag einfach nicht erkannt wird. Zudem bleiben die Tasten oftmals einfach hängen, was sehr ärgerlich ist. Zu allem Übel machen die Taster auch noch ein sehr lautes, billiges Knack-Geräusch, das auf Dauer sehr nervenaufreibend ist. Für Vielschreiber wird die Tastatur wirklich zur Geduldsprobe. Das relativ große Touchpad unterhalb der Tastatur funktioniert jedoch relativ gut und unterstützt auch Multitouch-Gesten. 

Eine Besonderheit des Voyo Vbook v3 ist ja das 360 Grad-Scharnier, das das Display mit der Tastatur verbindet. Wie bei mittlerweile zahlreichen Geräten kann das Ultrabook so ganz einfach in ein Tablet umgewandelt werden. Dieses Scharnier macht einen überraschen stabilen Eindruck und funktioniert zuverlässig. Lediglich das Lagerspiel könnte noch etwas verbessert werden. Wenn man den Winkel verändern möchte gibt es immer einen recht langen Weg, in dem das Display wieder zurück federt. Die Festigkeit im allgemeinen könnte ebenfalls etwas höher sein, denn wenn man an der Tastatur etwas wippt, verändert sich gleich der Winkel des Displays.

Display

Größe: ​13,3 Zoll
Auflösung: 1920x1080 Pixel​
Technologie:​LCD, IPS
Anti Fingerabdruck Beschichtung:​Nein
Gehärtetes Glas:Nein, Silikat Glas

Beim Display handelt es sich um ein 13,3 Zoll großes Panel mit Full HD-Auflösung, das aber natürlich nicht mit dem Displayglas laminiert ist. Durch den relativ großen Abstand zwischen Glas und Display spiegelt die Oberfläche sehr stark und man muss die Helligkeit meist sehr hoch regeln. Ehrlich gesagt tritt dieses Manko jedoch auch bei Marken Geräten auf und an meinem Thinkpad Yoga sind die Spiegelungen ebenso stark. Hier kann man Voyo also keinen Vorwurf machen. Die Schärfe des Displays ist sehr gut und die Farbwiedergabe und der Kontrast können sich sehen lassen. Ein Problem ist jedoch die Ausleuchtung, denn am unteren Displayrand leuchten die LEDs in unregelmäßigen Abständen am Panel vorbei, was bei hoher Helligkeit schon auffällt. Zudem gibt es bei unserem Gerät im linken unteren Bereich einen Clouding-Fleck, der dort von Anfang an zu finden war. Drückt man von hinten auf das Gehäuse bilden sich auf dem Display auch sehr leicht Druckstellen, die auf Dauer ebenfalls zu Clouding führen können. Hier wäre eine etwas stabilere Bauweise also wünschenswert gewesen. 

Eine Besonderheit des Voyo Vbook v3 ist der aktive Digitizer, der auf dem Display aufgebracht ist. Dieser erlaubt es, mit einem Stylus Eingaben vorzunehmen. Dieser ist im Lieferumfang enthalten und ist aktiv - hat also einen Akku und muss vor der Verwendung auch angeschaltet und aufgeladen werden. An der Oberseite des Stylus findet sich zum Aufladen ein MicroUSB-Port, an dem er geladen werden kann. Leider lässt die Qualität des Digitizers beziehungsweise des Stylus sehr zu wünschen übrig. An welchem Bauteil es genau liegt, können wir nicht direkt nachvollziehen, aber man kann keines der beiden ersetzen. 

Das erste Problem tritt auf, wenn sich der Stift noch nicht auf dem Display befindet. Bereits einige Millimeter über dem Glas wird der Stift erkannt und man fängt schon an zu zeichnen, obwohl man vielleicht erst noch die exakte Position erreichen möchte. Drastischer ist dieser Effekt noch, wenn man mit dem Stylus eine Maus ersetzen möchte und Schaltflächen angeklickt werden, obwohl man eigentlich gerade nur über diese hinwegschweben möchte. Hier gibt es Technologien, die deutlich zuverlässiger funktionieren. Zudem ist er nicht druckempfindlich, was für gelegentliche Notizen zwar nicht so drastisch sein mag, bei einer intensiveren Nutzung des Stylus aber schon sehr stört. Ein weiteres großes Problem ist die Handballen Erkennung. Diese ist quasi nicht existent und es ist kaum möglich mit aufgelegter Hand auf dem Display zu schreiben. Es treten immer Eingaben unter der Hand auf, die dann als Striche verbunden werden. Das ist wirklich nervend und macht den Digitizer quasi unbrauchbar. Wer wirklich Wert auf das Feature legt sollte mehr Geld in die Hand nehmen und auf eine renommiertere Technik setzen. Es gibt auch aktive Stylus, die deutlich besser funktionieren.

Hardware & Performance

​Prozessor: Intel Atom X5 Z8300, 4 Kerne, x86_64, 1,44GHz (1,83GHz Turbo Boost)
GPU: ​Intel HD Graphics
RAM (Geschwindigkeit):
4GB DDR3L
Speicher (Geschwindigkeit R/W):64GB, eMMC (132MB/s / 65MB/s)
​Fingerabdruck Scanner:​Nein
Sensoren:
Lagesensor
Besonderheiten:
​Digitizer für aktiven Stylus, 360°-Scharnier, 2xUSB 3.0, MicroSD-Slot (max. 128GB)
​Abmessungen / Gewicht:
​33 x 22 x 1,9cm / 1628g

Beim Innenleben des Vbook v3 greift Voyo auf alt Bewährtes zurück. Das Herz bildet ein Intel Atom Z8300 SoC der Cherry Trail-Generation. Er besitzt vier Kerne und eine integrierte Intel HD Grafikeinheit, die allerdings zumindest unter Windows keinesfalls für Spiele taugt. Dafür funktioniert Multitasking dank den 4GB RAM ordentlich flüssig und für die gängigen Office-Anwendungen oder einfache Websites reicht die Leistung mehr als aus. Die Geschwindigkeit des EMMC-Speichers von 64 Gigabyte - von dem im Übrigen im Auslieferungszustand rund 40GB frei sind - ist ebenfalls in Ordnung. Mehr aber auch nicht. Vor allem das Schreiben geht mit rund 65MB/s recht schleppend von Statten. Beim Lesen sind es immerhin fast 132MB/s, was im Alltag zumindest nicht störend wirkt. 

Bei der Kühlung hat sich Voyo jedoch leider nicht so viel Mühe gegeben. Dank des großen Gehäuses verteilt sich die Abwärme zwar recht gut, aber Kunststoff ist einfach kein guter Wärmeleiter und so wird das Gehäuse vor allem auf der unteren Seite relativ heiß. Das macht sich besonders beim Laden bemerkbar, wo die Temperatur auch schnell über die 70 oder gar 80°C steigt. Im Regelbetrieb ist man meist bei etwa 40-50°C, was noch in Ordnung geht. Beim Abspielen eines FullHD-Videos im Browser bleibt die CPU-Auslastung immerhin meist unter 50% und auch das Streamen über VoD-Dienste wie beispielsweise Amazon Prime Instant Video läuft in FullHD flüssig ab. 

Software

​Variante: Windows 10 Home 64 Bit
​Android Version: ​-
​Bloatware:​Ja, aber wenige
Root Zugriff:-
OTA Updates:-
Schadsoftware:Nein

Das Ultrabook wird mit einem vollwertigen und aktivierten Windows 10 in der Home-Variante ausgeliefert, was leider nicht selbstverständlich ist. Bei Auslieferung war bereits ein User namens "Voyo" eingerichtet und ein paar kleinere, chinesische Programme installiert. Diese kann man zwar ohne Probleme deinstallieren, aber wir haben für ein jungfräuliches System zuerst einen Reset gemacht, was auch ohne Probleme möglich war. Die Systemsprache lässt sich ebenfalls auf Deutsch ändern. Wenn man einen Reset macht hat man also ein komplett neues, stabiles und aktiviertes 64-Bit Windows.

Empfang & Konnektivität

Mobilfunk: ​-
​WLAN: ​802.11b/g/n Single Band
Bluetooth:​Bluetooth 4.0
NFC:​Nein
​HotKnot:Nein​
Dual-SIM:Nein​
Positionsbestimmung:​-

Das Voyo Vbook v3 ist sowohl mit einem LTE Modul als auch ohne erhältlich. Da meine Version dieses Feature nicht bietet, kann ich über dessen Qualität leider nichts aussagen. Der WLAN-Empfang ist aber sehr gut. Die Reichweite ist vergleichbar mit meinem Thinkpad und die Signalstärke lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Ähnlich wie beim Chuwi Hi12 ist die Geschwindigkeit aber alles andere als gut. Laut dem System besitzt die Verbindung eine Geschwindigkeit von 72Mbit/s. Bei manchen Internet-Anschlüssen mag das kein Problem darstellen, aber wer per WLAN ins lokale Netzwerk möchte oder hohe Download-Geschwindigkeiten nutzen will, ist hier schlecht bedient. Laut dem System wird hier auf eine Broadcom Hardware zurück gegriffen, wobei ich aber nicht herausfinden konnte, um welche Karte es sich genau handelt. Dieser Schnitzer ist in der Tat sehr ärgerlich. 

Bluetooth ist selbstverständlich ebenfalls an Bord und tut seine Arbeit ohne Probleme. Die Reichweite und Signal Stabilität passt und sowohl Datenübertragung als auch Audio-Übertragungen sind ohne Weiteres möglich.

Sprachqualität & Audio

​Lautsprecher: ​Stereo
Noise Cancelling Mikrofon: Nein​
​Dedizierter Audio DAC:Nein​
Dedizierter Verstärker:Nein​

Die Qualität der internen Lautsprecher ist überraschend gut. Ich nutze bewusst den Plural, denn das Vbook v3 besitzt sowohl links als auch rechts an der Unterseite je einen Lautsprecher. Diese haben zudem eine annehmbare Lautstärke und eine gute Basswiedergabe. Störgeräusche sind hier nicht zu erkennen - zumindest nicht beim Lautsprecher. Bei der Dimmung der LEDs für das Display hat Voyo aber wohl etwas geschlampt, denn abhängig von der Helligkeit entsteht am unteren rechten Rand des Displays ein Brummen. Das ist zwar ziemlich leise und bei Videos nicht zu hören, wenn man aber in einem stillen Zimmer sitzt und sich konzentrieren möchte, kann das Brummen schon sehr nerven. 

Die Audio-Ausgabe über den 3,5mm Klinken-Anschluss ist in gewohnter Intel-Qualität hochwertig. Die Abmischung ist super und der Klang ausgewogen. Die Lautstärke könnte für manche Kopfhörer etwas höher ausfallen, für normale In-Ears reicht es aber. 

Das Mikrofon ist leider jedoch minderwertig und klingt ziemlich verrauscht und dumpf. Zudem sind starke Störungen zu hören. Spracheingaben sind so nur schwer möglich.

Kamera

​Hauptkamera: 2MP
Frontkamera: 2MP
Blitz:Nein
Fokus:Nein
Slow Motion:Nein​

Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite befindet sich eine 2 Megapixel Kamera. Wir glauben sogar, dass es sich um das identische Modell handelt, denn die Qualität ist bei beiden gleich wenig überzeugend. Für ein gelegentliches Video-Telefonat geht die Kamera zwar in Ordnung, aber im Grunde sind die meisten Smartphone-Kameras besser. 

Das Bild rauscht sehr schnell und wenn dann noch schlechtes Licht hinzu kommt, kann man die Bilder fast vergessen. Zudem gibt es keinen variablen Fokus, was scharfe Aufnahmen quasi unmöglich macht. Hier wird aber wohl auch für die wenigsten das Augenmerk liegen, weshalb das ganze nicht so dramatisch ist.

Akku

Kapazität (Angabe): ​10.000mAh
​Kapazität (Gemessen): ​-
​Wechselbar:Nein​
​Fast Charging:Nein​

Laut dem Hersteller befindet sich in dem Ultrabook eine 10.000mAh Zelle. Leider kann man mit dieser Aussage aber nicht besonders viel anfangen, da man nicht weiß, auf welcher Spannungsebene diese Energie gespeichert wird. Wenn ähnlich wie bei Smartphones eine 3,7 Volt Zelle verbaut ist kann man die Größe zwar einordnen, dann würde uns aber interessieren, warum das Ladegerät mit 12 Volt arbeitet. Andererseits würde das erhebliche Wärmeentwicklung beim Laden erklären. 

Im Alltag mit One Note und einem Browser kommt das Vbook v3 in jedem Fall mindestens 6 Stunden über die Runden. Leider funktioniert aber die Angabe der Restlaufzeit nicht. In der Statusleiste beim Batterie-Icon steht ständig der Hinweis, dass dieser Wert noch berechnet wird, was sich aber nie ändert. Hier liegt sicherlich ein Fehler im Treiber des Power Managements vor. Dies ist zwar auf den ersten Blick nicht gravierend und die Angabe in Prozent funktioniert auch, aber manchmal ist es schon sehr hilfreich zu wissen, dass man nur noch eine halbe Stunde zur Verfügung hat. Um die prozentuale Angabe nutzen zu können, muss man sein Gerät schon sehr gut kennen. 

Leider dauert das Laden des Akkus trotz des Netzteils mit 12 Volt und 3 Ampere Ausgangsstrom recht lange. Irgendwie macht es den Anschein, dass die meiste Energie beim Laden in Wärme umgewandelt wird, was nicht gerade effektiv ist. Was uns aber noch mehr am Ladegerät stört ist die Länge des Kabels. Dieses ist nämlich mit 120cm recht kurz, was beim Arbeiten mit leerem Akku schnell zu Problemen führt. Für ein Office- und Sofa-Gerät ist die Laufzeit in jedem Fall aber voll in Ordnung.

Fazit

Ultrabooks vom Schlag eines Microsoft Surface oder Lenovo Yoga für einen Bruchteil des Preises zu bekommen klingt zu schön um wahr zu sein - und das ist es auch. Zwar geben sich die chinesischen Hersteller Mühe, dort hin zu kommen, momentan ist man aber noch weit davon entfernt. Bei Computern kosten viele Bauteile eben noch richtig Geld und da ist es nur verständlich, dass beispielsweise der Digitizer nicht dieselbe Qualität haben kann wie bei einem Thinkpad. Dann sollte man aber auch dazu stehen und nicht einfach ein möglich billiges Element verbauen, um das Feature auf eine Liste zu schreiben. 

Auf den ersten Blick ist das Voyo Vbook v3 wirklich ein tolles Gerät, das hochwertig aussieht und sich auch so anfühlt. Wenn man sich etwas näher damit befasst bemerkt man aber, dass Core-Features wie der Digitizer oder schlicht die Tastatur fast nicht nutzbar sind. Wenn man also ein großes Tablet haben möchte, mit dem man ab und zu auch eine E-Mail tippen kann, ist das Gerät top. Für den Ersatz eines Ultrabooks ist es aus unserer Sicht aber nur unter Umständen zu gebrauchen. 

Sowohl die Performance als auch das Display oder die Akkulaufzeit sind für den Preis definitiv angemessen und können überzeugen. Zudem ist das 360°-Scharnier ein tolles Feature, das man immer wieder gerne nutzt. Wenn man aber produktiv mit dem Gerät arbeiten möchte, ärgert man sich schnell. Hier muss man seine Prioritäten klar setzen. Immerhin ist das Ultrabook mit rund 240 Euro ziemlich preiswert.

Pro Contra
+ angemessene Performance für Office-Arbeiten ​- Tastatur von minderer Qualität
+ hochwertiger Look und tolle Haptik​- Digitizer mit Stylus quasi nicht nutzbar​
+ 360°-Scharnier, welches das Gerät in ein Tablet verwandelt​- lange Akku-Ladezeit​
+ angemessene Akku-Laufzeit​- WLAN sehr langsam​
+ Stereo Lautsprecher​

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