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UmiDigi Z2 Testbericht

umidigi-z2 UmiDigi Z2

UmiDigi ist alles andere als ein unumstrittener Hersteller von China Handys. Dennoch muss man dem Hersteller lassen, dass sie mittlerweile ein gutes Händchen fürs Design haben. Der Hersteller schafft es anders als die zahlreichen anderen kleinen Marken aus China, aktuell im Trend liegende Design Merkmale gut umzusetzen. Ein Beispiel dafür ist die Notch. Viele der kleinen China Marken statten ihre neuen Smartphones mit einer Notch aus, doch der Sinn ist dabei in den meisten Fällen fraglich. Da setzt man die Notch um, nur um dann einen fetten Rand unter das Display zu setzen, der den vermeintlichen Platzvorteil dann wieder zunichte macht. Ganz anders verhält sich das beim neuen UmiDigi Z2. Auch hier wird auf eine Notch gesetzt, doch man hat es tatsächlich geschafft, diese ordentlich umzusetzen. Das Ergebnis: Die Optik des Xiaomi Mi 8 für deutlich weniger Geld (rund 215€). Was das UmiDigi Z2 unterm Strich taugt, erfahrt ihr nun in diesem Testbericht.

UmiDigi Z2
Verpackung & Lieferumfang

​Das UmiDigi Z2 wird euch in einer schwarzen Box geliefert. Diese verfügt über eine tastbare Musterung und steckt ihrerseits in einem schräg abgeschnittenen Wrapper. Diese Verpackung kennt man schon von diversen anderen UmiDigi Handys. Im Inneren liegt dann direkt oben auf das UmiDigi Z2. Dieses wird von einer Plastiktüte geschützt und befindet sich in dem mitgelieferten Bumper. Eine Schutzfolie befindet sich ab Werk auf dem Smartphone. Der Verpackungsinhalt setzt sich wie folgt zusammen:

  • ​UmiDigi Z2 mit Schutzfolie
  • Schwarzer, flexibler Bumper mit Leder-Optik
  • Ein Pump Express Plus Netzteil mit deutschem Stecker
  • Ein rotes USB Typ-C Kabel mit Standard Stecker
  • Ein USB Typ-C auf 3,5mm Adapter zur Nutzung von analogen Kopfhörern
  • Eine SIM Nadel
  • Eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen inkl. Deutsch

UmiDigi Z2
Design & Verarbeitung

​Das UmiDigi Z2 ist eine interessante Mischung aus einem Xiaomi Mi 8 (Front), der beliebten Twilight Rückseite von einigen Huawei Geräten und dem aktuell typischen Design von UmiDigi Smartphones, welches wir zum Beispiel vom S2, S2 Pro und S2 Lite her kennen. Die Twilight Rückseite vom UmiDigi Z2 ist mit ihrem glänzenden Finish und dem knalligen Farbverlauf von Blau / Türkis hin zu Lila ein echter Blickfang und spielt auf eine tolle Art und Weise mit dem Licht. Je nachdem wie man das Smartphone hält oder wie das Licht auf die Fläche trifft, sieht das Gerät immer wieder anders aus. Mal ist es einfach nur Dunkelblau bis Schwarz, dann tritt wieder der schöne Farbverlauf in den Vordergrund, manchmal zeigt es auch einfach nur dunkles Lila. Abwechslung ist hier also garantiert.

Lobenswert erwähnt werden sollte zudem, dass das UmiDigi Z2 über eine Rückseite aus echtem Glas verfügt. Die Rückseite ist also deutlich weniger anfällig gegenüber Kratzern, als dies bei einer Kunststoff-Rückseite der Fall wäre. Zusätzlich entsteht so ein schön kühles und hochwertiges Handgefühl. Die Rückseite schmiegt sich auch schön an die Hand an, da die linke und rechte Seite deutlich gebogen ist. Ein Nachteil ist allerdings, dass das Design etwas schlüpfrig ist, wenn man trockene Haut hat. Wie bei allen aktuellen UmiDigi Smartphones, platziert man die Kamera mittig im oberen Teil der Rückseite und setzt auf runde Module mit flacher Glasabdeckung, welche trotz der geringen Gehäusedicke von nur 8,2mm nicht herausstehen. Der Fingerabdrucksensor befindet sich direkt darunter.

Der Metallrahmen, welcher das Glas der Front und Rückseite einfasst, ist leicht gewölbt und verfügt über ein stark glänzendes, silbergraues Finish. Der Rahmen erinnert vom Finish stark an das schwarze Xiaomi Mi 6, ist allerdings farblich etwas heller. Der Rahmen ist unten und oben am dicksten und schwingt sich dann zur linken und rechten Seite her eng zulaufend um die Kante, um das gewölbte Glas der Rückseite in Empfang zu nehmen. Der Übergang der Teile ist bemerkenswert genau und fühlt sich fast nahtlos an. Gleiches gilt übrigens auch für den SIM Slot auf der linken Seite. Die einzige Ungenauigkeit findet man bei den aus Metall gefertigten Tasten auf der Rechten Seite, welche ein minimales Spiel haben. Das ist aber meckern auf hohem Niveau und hat im Alltag keinerlei Auswirkungen.

UmiDigi Z2
Display

​Größe: ​6,2 Zoll
Auflösung:​ ​2246 x 1080 (19:9)
Technologie​:​IPS OGS LCD
​Anzahl Berührungspunkte:​10
Gehärtetes Glas:​​Ja
Anti Fingerabdruck Beschichtung:​​Ja

​Das UmiDigi Z2 verfügt über ein für ein 200€ Smartphone bemerkenswert gutes Notch Design. Das Z2 hält ohne Probleme mit dem Mi 8 von Xiaomi mit, was die Screen to Body Ratio und Bezels betrifft. Der untere Displayrand ist beim UmiDigi Z2 mit nur 6,1mm sogar etwas dünner. Der obere Displayrand neben der Notch kommt auf 2,6mm, die Notch selbst ist 33,9mm breit und 8,6mm tief. Die Bezels links und rechts des Displays kommen auf schlanke 2mm. Wenn man also sagt, dass die Front fast vollständig vom Display bedeckt wird, dann entspricht das tatsächlich der Wahrheit. Das einzige was wir am Front-Design kritisieren müssen, ist wie schon beim Mi 8 die Breite der Notch. UmiDigi hätte die Notch ohne Probleme schmaler machen können. Hierzu hätte man nur die sinnlose (mehr dazu später) Dual-Frontkamera weglassen müssen. Dadurch hätte man 5 bis 6mm einsparen können.

Das Display selbst ist mit 6,2 Zoll sehr groß, was aber aufgrund der dünnen Ränder und des 19:9 Formats überhaupt nicht auffällt. Das UmiDigi Z2 liegt wunderbar angenehm in der Hand und lässt sich weitestgehend einhändig bedienen. Zum Vergleich: Ein iPhone 7 Plus mit 5,5 Zoll und klassischem 16:9 Design ist deutlich(!) größer als das UmiDigi Z2 - sowohl in der Breite, als auch der Höhe. Die Auflösung des LCD Displays beträgt 2246 x 1080 Bildpunkte. Die Auflösung sorgt für ein sehr scharfes Bild, bei dem auch unter genauerer Betrachtung keinerlei Pixel zu erkennen sind. Allgemein ist die Qualität des verwendeten Displays exzellent. Der Schwarzwert ist beeindruckend gut und die Ausleuchtung sehr gleichmäßig. Bei bewegten Inhalten gibt es keinerlei Nachzieheffekte. Die Farben und der Kontrast können sich sehen lassen. Das Display ist dermaßen gut, dass man es ohne weiteres auch in ein deutlich teureres Smartphone verbauen könnte. Sogar die Helligkeit ist ausreichend um im Freien für eine gute Lesbarkeit zu sorgen.

Ebenfalls positiv überrascht hat uns der Touchscreen im UmiDigi Z2. Der 10-Punkt Touchscreen hat keine der sonst oft bei günstigeren Chinahandys zu beobachtenden Nachteile wie eine mäßige Genauigkeit oder eine Eingabeverzögerungen. Das Display reagiert auf alle Eingaben exakt so, wie wir es von einem High-End Smartphone erwarten würden, nicht aber von einem günstigen Mittelklasse Smartphone. Im Falle von UmiDigi können wir hier sagen, dass sich der Hersteller in diesem Punkt zum ersten Mal auf Augenhöhe mit den Geräten von Xiaomi und Co. bewegt. Und auch die restlichen Aspekte des Touchscreens stimmen. Eine fettabweisende Beschichtung ist am Start, sodass die Gleitfähigkeit exzellent ist und Abdrücke einfach zu entfernen sind. Zudem scheint das Displayglas ziemlich kratzfest zu sein. Im Alltagsgebrauch gab es in einer Woche nicht die geringste Beschädigung und auch ein beabsichtigtes Reiben des Glases auf einem Tisch brachte keine Kratzer zum Vorschein.

UmiDigi Z2
Hardware & Performance

​Prozessor: ​Mediatek Helio P23 / MT6763V (16nm)
4x ARM Cortex A53 @2GHz
4x ARM Cortex A53 @1,5GHz
GPU:​ ​Mali G71 MP2
RAM (Geschwindigkeit):​​6GB LPDDR4X (6,29GB/s)
Speicher (Geschwindigkeit R/W):​​64GB eMMC (276 / 207MB/s)
Micro SD (Geschwindigkeit R/W):​Ja, Hybrid Slot (81 / 56MB/s)
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Fingerabdruck Scanner:​​Ja, Rückseite
​Sensoren:​Accelerometer, Magnetometer, Orientation, Gyroscope, Light, Proximity, Rotation Vector, Gravity
Besonderheiten:​​-
Abmessungen / Gewicht:​​153,4 x 74,5 x 8,2mm
165g

​Wer glaubt den Helio P23 zu kennen, der wird mit dem UmiDigi Z2 eines Besseren belehrt. Das Smartphone hat sich im Test als Musterbeispiel für den Prozessor entpuppt und liefert die bis dato beste Performance unter allen von uns getesteten China Handys mit Helio P23 Prozessor. Das Smartphone läuft überaus flüssig und reagiert überraschend flott auf alle Eingaben. Sogar Apps starten blitzschnell. Besonders auffällig ist der Performance Unterschied zu anderen Geräten mit diesem Prozessor beim Wechseln zwischen Tabs im Chrome Browser oder beim Scrollen im Facebook Feed. Hier ist man normal ein leichtes Ruckeln oder gar Stottern gewohnt, welches beim UmiDigi Z2 komplett ausbleibt. Die Performance lässt sich in etwa mit einem Snapdragon 625 vergleichen. Selbst bei einigen Spielen, zum Beispiel in World of Tanks, Unkilled, Asphalt Xtreme und Oz: Broken Kingdom, ist eine deutlich bessere Performance zu spüren. Die genannten Titel lassen sich auf mittleren bis hohen Grafikeinstellungen superflüssig spielen. Im Multitasking schlägt sich das UmiDigi Z2 ebenfalls hervorragend. Der Wechsel zwischen 10 Apps und mehr klappt schnell und ohne Denkpausen. Das Nutzen von Split Screen beeinträchtigt die "Smoothness" nicht.

Die gute Performance ist übrigens nicht nur ein subjektiver Eindruck, sondern lässt sich auch mit Zahlen untermauern. In Benchmarks erreicht das UmiDigi Z2 durch die Bank höhere Punkte als vergleichbare Geräte. Im Geekbench Test erzielt das UmiDigi Z2 einen Multi-Core Score von 3.756 Zählern, wohingegen ein ähnlich ausgestattetes Ulefone Power 5 nur 3.357 Punkte erreicht. Im Antutu Benchmark liegt das Z2 immerhin 3.500 Punkte über dem Power 5. Wo die Mehrleistung her kommt, lässt sich schwer sagen. Vermutlich hat sich UmiDigi einfach mal richtig viel Mühe bei der Optimierung gegeben. In der Abwärme macht sich die gute Performance übrigens nicht bemerkbar. Im Gegenteil. Das Smartphone bleibt stets recht kühl. Eine spürbare Abwärme macht sich erst bei längerem Spielen bemerkbar. Dementsprechend fällt auch der Drosseltest aus. Selbst unter längerer Volllast behält die CPU ihre volle Leistung.

Beim Speicher muss man auch keine Kompromisse eingehen und bekommt üppige 64GB eMMC Speicher spendiert. Diese erreichen knapp 280MB/s beim Lesen und 207MB/s beim Schreiben, was für die Preisklasse sehr gute Ergebnisse sind. Erweitern kann man den Speicher bei Verzicht auf Dual SIM mit einer Micro SD Karte. Wir haben eine 128GB Karte getestet und erfreuliche gute Datenraten von über 80MB/s beim Lesen und 56MB/s beim Schreiben gemessen. Fürs Multi-Tasking ist das UmiDigi Z2 ebenfalls gut gewappnet und bringt satte 6GB LPDDR4X Dual Channel RAM mit. Die Geschwindigkeit ist mit 6,29GB/s keine Glanzleistung, doch in der Performance spiegelt sich das nicht negativ wieder, weshalb man das getrost ignorieren kann.

Bei der Sensor-Ausstattung hat UmiDigi auch nicht gepatzt und spendiert dem Z2 alles Wichtige inklusive Kompass und Gyroskop. Beide der genannten Sensoren funktionieren einwandfrei. Einen Abzug gibt es aber für den verbauten Fingerabdruck Sensor. Dieser gehört nicht zu den Besten und arbeitet relativ unzuverlässig. Oft benötigt man zwei oder drei Versuche bis das entsperren klappt. Das gilt vor allem dann, wenn man verschwitzte Hände hat. Was dem UmiDigi Z2 ebenfalls fehlt ist eine Benachrichtigungs LED. Das ist enttäuschend, denn eigentlich wäre genügend Platz dafür vorhanden. Man hätte die LED entweder am unteren Bildschirmrand oder eben in der Notch unterbringen können. Der USB Typ-C Anschluss vom Z2 beherrscht nur USB 2.0. OTG wird allerdings unterstützt.

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UmiDigi Z2
Software

​Variante: ​Stock Android
​Android Version: ​Android 8.1
Sicherheitspatch im Test: 5. Mai 2018
Google zertifiziert:​Ja
DRM Technologien:​ClearKey CDM, Widevine L3
Bloatware​:​Nur Google Apps
Root Zugriff:​​Nein
OTA Updates:​​Ja (1 Update im Testzeitraum)
Schadsoftware:​​Nein

​Auf dem UmiDigi Z2 läuft ein nahezu naturbelassenes Android 8.1. Bis auf leichte Veränderungen in der Statusleiste (für die Notch) und ein paar extra Einstellungen entspricht hier also alles Stock Android. Ab Werk befinden sich auf dem Z2 die typischen Apps der Google Suite inklusive GBoard und Play Store. Das Smartphone ist Google zertifiziert. Mit dabei ist zudem Unterstützung für alle wichtigen Sprachen. Nervige Bloatware oder Schadsoftware ist nicht vorhanden. OTA Updates werden unterstützt und genutzt. Im Testzeitraum gab es ein Update. Das System bietet das Entsperren per Gesichtserkennung, was UmiDigi diesmal gut umgesetzt hat. Face Unlock funktioniert auch bei Nacht, da das Display automatisch aufhellt. Hier muss man sich lediglich daran gewöhnen, den Abstand zum Gesicht zu verringern. Bei Tag funktioniert Face Unlock erstaunlich zuverlässig und auch relativ flott. Mit Fotos hat sich unser Testgerät in zahlreichen Versuchen nicht überlisten lassen.

Das System hat keine Stabilitätsprobleme oder schwerwiegende Bugs. Bemängeln kann man lediglich die fehlende Unterstützung für Widevine L1, sowie den Umstand, dass aufgrund der Notch keine Benachrichtigungs-Icons angezeigt werden. Ein kleiner Schönheitsfehler der uns zudem noch aufgefallen ist, ist der zu geringe Abstand zwischen Uhrzeit und Quick Settings, wenn man das Benachrichtigungs-Center ausgeklappt hat. Beim Versuch WLAN oder Mobile Daten zu aktivieren oder deaktivieren, passiert es leicht, dass man versehentlich auf die Uhrzeit tippt und somit den Wecker öffnet. Apropos Wecker: Auch hier gibt es einen Bug. Stellt man den Wecker und fährt das Handy herunter, schaltet es sich nicht immer automatisch zum eingestellten Weckzeitpunkt ein. Es empfiehlt sich also, das Smartphone in den Flugmodus zu versetzen, statt es komplett auszuschalten.

Etwas, das wir beim UmiDigi Z2 vermissen, ist Unterstützung für Gestensteuerung. UmiDigi setzt stattdessen auf die altbekannten On-Screen Tasten. Das finden wir schade, denn eine Gestensteuerung sorgt für eine bessere Ausnutzung des Platzes auf dem Display, sowie für eine bequemere Art der Bedienung. Vielleicht nimmt sich UmiDigi die Kritik ja zu Herzen und liefert per Update eine Gestensteuerung nach.

UmiDigi Z2
Empfang & Konnektivität

​Mobilfunk: ​2G GSM: B2/3/5/8
2G CDMA1X: BC0 / BC1
3G EVDO: BC0 / BC1
3G WCDMA: B1/2/4/5/8
3G TD-SCDMA: B34/39
4G TDD-LTE: B34/38/39/40/41
4G FDD-LTE: B1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/25/26/28A/28B
WLAN:​ ​WLAN 802.11a/b/g/n Dual Band
Bluetooth:​​Bluetooth 4.2
NFC:​​Nein
HotKnot:​​Nein
Dual-SIM:​​Ja (Dual Nano SIM)
Positionsbestimmung:​​GPS, A-GPS, GLONASS, BDS

​Das UmiDigi Z2 hat im Mobilfunk gleich zwei Highlights zu bieten. Zum einen unterstützt das Smartphone alle wichtigen Frequenzen. Das gilt nicht nur für in Deutschland genutzte Bänder wie zum Beispiel LTE B20, sondern auch für ausländische Netze. Mit dem UmiDigi Z2 wird man also keine bösen Überraschungen im Urlaub erleben. Hinzu kommt dann noch eine wirklich sehr gute Empfangsleistung. Das Z2 hat uns auch in schlecht abgedeckten Gebieten nicht im Stich gelassen und zählt zu den wenigen Smartphones, die hier am Standort an manchen Positionen das LTE Netz vom Nachbardorf empfangen.

Ein wenig enttäuschend ist dann leider das WLAN. Das UmiDigi Z2 unterstützt wieder nur a/b/g/n-WLAN, obwohl der Prozessor prinzipiell auch AC-WLAN kann. Sicherlich kein Weltuntergang, doch ohne AC-WLAN sind in der Praxis eben nur um die 100Mbit/s Durchsatz im 5GHz Band möglich. Die Empfangsleistung bewegt sich im Mittelfeld. Im unteren Stockwerk ist der Durchsatz mit rund 35Mbit/s ein wenig geringer als beim Durchschnitt der getesteten Geräte (45Mbit/s). Beim verlassen des Hauses bricht die WLAN Verbindung dann ziemlich schnell ab. Bei der Nutzung von Bluetooth gab es keine negativen Vorkommnisse. Eine Verbindung zu einem Bluetooth Lautsprecher blieb auf einem ganzen Stockwerk stabil.

Im GPS Test hat sich das UmiDigi Z2 sehr gut geschlagen. Aus dem Stand wurde binnen 2,5 Sekunden ein stabiler Fix mit 17 Satelliten erreicht. Die Genauigkeit liegt im Schnitt bei zwei Metern und die Signalstärke der Satelliten ist gut bis sehr gut. Beim Navigieren wurden wir punktgenau geleitet und es gab auch Innerorts keine Abweichungen. Beim GPS Tracking wurde die zurückgelegte Strecke sehr genau eingezeichnet, auch wenn sich das Smartphone dabei in einer Hosentasche befand. Sogar Wechsel der Straßenseite sind auf der Karte ersichtlich.

UmiDigi Z2
Sprachqualität & Audio

​Lautsprecher: ​Mono
Noise Cancelling Mikrofon:​ ​Ja
Dedizierter Audio DAC:​​Typ-C auf 3,5mm Adapter
Dedizierter Verstärker:​​​​Typ-C auf 3,5mm Adapter

​UmiDigi hat in letzter Zeit in allen Smartphones vergleichsweise gute Lautsprecher verbaut. Das UmiDigi Z2 bildet hier keine Ausnahme und setzt sogar noch einen drauf. Der Lautsprecher bietet für die Preisklasse überraschend viel Bass. Leider ist die Abmischung jedoch nicht ganz perfekt, sodass der Lautsprecher es in manchen Genres mit den Höhen übertreibt. Sollte UmiDigi hier nachbessern, kann man den Medienlautsprecher als erstklassig bewerten. Bis dahin bleibt es bei einem "gut".

Auf einen 3,5mm Anschluss verzichtet das UmiDigi Z2. Stattdessen gibt es einen entsprechenden Adapter für den Typ-C Anschluss dazu. Der Adapter liefert einen klaren Sound mit sehr hoher Lautstärke. Störgeräusche vom Mobilfunk konnten wir nicht feststellen.

Beim Telefonieren liefert das UmiDigi Z2 einen ordentlichen Klang auf beiden Seiten. Die Ohrmuschel wird sehr laut und sorgt auch in lauter Umgebung für einen verständlichen Klang. Leichte Abstriche muss man aber beim Noise Cancelling machen. Obwohl hierfür ein extra Mikrofon auf der Oberseite des Smartphones vorhanden ist, dringen Hintergrundgeräusche immer noch deutlich durch. Beim Telefonieren auf dem Fahrrad mit entsprechendem Wind übertönten die Fahrgeräusche die Stimme.

UmiDigi Z2
Kamera

​Hauptkamera: ​Hersteller Angaben
16MP Samsung S5K3P8 f/2.0
8MP Sekundärsensor

Tatsächliche Ausstattung
16MP Sony IMX371 f/2.0
2MP GalaxyCore GC2375
​Frontkamera: ​Hersteller Angaben
16MP Sony IMX371 f/2.0
8MP Sekundärsensor

Tatsächliche Ausstattung
8MP Samsung S5K4H7 f/2.0
VGA SP0A08 Sekundärsensor
​Blitz:​Dual LED, zweifarbig
​Fokus:​CDAF
​Slow Motion:​Nein

Bei den Kameras sind wir von UmiDigi abenteuerliche Dinge gewohnt und auch wenn das UmiDigi Z2 bisher glänzen konnte, bei der Kamera versagt es. Um ehrlich zu sein haben wir das aber schon erwartet, weshalb sich die Ernüchterung in Grenzen hält. UmiDigi zieht mal wieder alle Register und liefert alles von schlechter Kamera Software bis hin zu falschen Sensorangaben und einer Fake Dual Kamera auf beiden Seiten.​ UmiDigi verspricht für die Hauptkamera einen 16MP Samsung S5K3P3 und für die Frontkamera einen 16MP Sony IMX371. Beide Kameras sollen jeweils von einem 8MP Sekundärsensor unterstützt werden. An den Angaben kann aber etwas nicht stimmen, was schnell deutlich wird, wenn man die "libcameracustom.so" Datei inspiziert. Hier finden sich folgende Sensoren:

  • Sony IMX371 (16MP)
  • Samsung S5K4H7 (8MP)
  • GalaxyCore GC2375 (2MP)
  • SP0A08 (VGA)

Von den beworbenen Sensoren findet sich hier also genau einer wieder: der Sony IMX371. In der Frontkamera steckt dieser aber sicherlich nicht, denn die Qualität deutet stark auf einen auf 16MP interpolierten 8MP Sensor hin, was noch einmal deutlicher wird, wenn man die Qualitätssteigerung beim Verringern der Frontkamera Auflösung auf 8MP beachtet.​ Somit steckt der Sony IMX371 eher in der Hauptkamera. Auf Basis dieser Annahme haben wir die oben in der Tabelle angegebene Konstellation abgeleitet.

Wer anfängt mit der vom Hersteller vorinstallierten Kamera-App zu fotografieren, wird schnell enttäuscht. Die Qualität der Bilder ist nur selten gut, meistens eher unterirdisch. Die Farben stimmen nicht, Bilder wirken unscharf bzw. verwaschen, häufig stimmt die Dynamik hinten und vorne nicht und ebenso häufig wirken Bilder völlig ausgewaschen. Der Bokeh Modus ist wie üblich ein schlecht gemachter Fake, die Dual Kamera auf beiden Seiten nutzlos.

 Open Camera schafft Abhilfe

Glücklicherweise liegt die schlechte Leistung nicht am UmiDigi Z2 selbst, sondern wirklich nur an der Kamera App von UmiDigi. Installiert man Open Camera, verbessert sich die Qualität beider Kameras dramatisch. Zumindest bei Tag lassen sich durchaus gute Bilder schießen, welche zwar sicherlich keine Preise abräumen werden, aber immerhin gut genug sind, um sie auch auf einem Fernseher ansehen zu können, ohne sich direkt für die Qualität entschuldigen zu müssen.

​Nur bei Nachtaufnahmen und Aufnahmen mit Blitz bewirkt auch Open Camera keine Wunder. Die Kamera erzeugt recht schnell ein deutliches Bildrauschen. Brauchbare Aufnahmen bei Nacht sind quasi unmöglich. Aufnahmen mit Blitz gelingen nur auf kurze Distanz, dann aber ganz ordentlich.

Die Frontkamera macht relativ gute aber ein wenig verwaschen wirkende Bilder. Die Qualität bessert sich, wenn man die Auflösung auf 8MP reduziert.

Videos könnt ihr mit beiden Kameras in bis zu Full HD Auflösung aufzeichnen. Die Tonqualität der Videos ist minimal dumpf, sonst aber gut. Die Bildqualität ist nicht perfekt, geht aber in Ordnung. Bei der Hauptkamera stört ein leichtes Pumpen im Autofokus, der aber immerhin (zumindest in Open Camera) sehr schnell arbeitet. Einen Bildstabilisator bietet das UmiDigi Z2 nicht.

UmiDigi Z2
Akku

​Kapazität (Angabe): ​3.850mAh
​Kapazität (Gemessen): 3.752mAh​
​Wechselbar:​Nein
Fast Charging:​​Ja (PE+)

UmiDigi quetscht in das schlanke Gehäuse des Z2 einen 3.850mAh Akku. Bei einer externen Messung konnten wir einen Wert von 3.752mAh ermitteln, was darauf hindeutet, dass hier nicht geschummelt wurde. Darauf deutet auch die Laufzeit hin, welche recht gut ausfällt. Das UmiDigi Z2 erreicht im Dauerbetrieb eine theoretische Screen-On Zeit von 9 bis 10 Stunden je nach Helligkeit. Bei gemäßigter Alltagsnutzung wird eine Gesamtlaufzeit von ca. 20 Stunden erreicht. Das bedeutet im Klartext, dass hier je nach Nutzungsintensität zwischen ein und zwei Tage Laufzeit möglich sind. Zum Aufladen wird Pump Express Plus Fast-Charging genutzt. Eine Ladung von 20% auf 100% nimmt eine Stunde und 37 Minuten in Anspruch. Hier dauert der letzte Teil von 80% auf 100% am längsten. Von 20% auf 70% geht es am schnellsten in unter einer Stunde.

UmiDigi Z2
Fazit

​Das UmiDigi Z2 enttäuscht mit einer Fake Dual Kamera, anderen Kamerasensoren als beworben und mit schlechten Bildern bei der Nutzung der originalen Kamera App. Doch natürlich muss man so fair sein und erwähnen, dass sich die Kamera Qualität mit Open Camera drastisch verbessert und ein überraschend gutes Niveau erreicht. Abgesehen von diesem unschönen Punkt, bildet das UmiDigi Z2 ein stimmiges, ja sogar ein richtig gutes Gesamtpaket. Das Gerät macht abseits der Kamera nirgends so richtig etwas falsch - im Gegenteil. Design, Verarbeitung, Display, Performance, Akkulaufzeit und Lautsprecher gehen für die Preisklasse absolut in Ordnung und übertreffen teils sogar die Erwartungen. Wir gehen an dieser Stelle sogar soweit und sagen, dass das UmiDigi Z2 das beste Smartphone ist, welches wir bisher von dem Hersteller im Test hatten. Auch im Vergleich mit dem, was es von konkurrierenden Herstellern zu kaufen gibt, rangiert das UmiDigi Z2 ziemlich weit oben in der Liste. Unterm Strich können wir tatsächlich soweit gehen und etwas tun, das wir bei UmiDigi Geräten fast nie machen: eine Kaufempfehlung abgeben. Klar, wer eine Update Politik wie bei Xiaomi erwartet und eine Top-Kamera sucht, der ist hier falsch. Wer jedoch mit dem aktuellen Software-Stand leben kann und ansonsten eher Wert auf das Design und die grundlegenden Funktionen eines Smartphones abseits der Kamera legt, der macht hier nichts falsch. Wer gerne etwas mehr Leistung hätte, sollte noch den Test vom UmiDigi Z2 Pro mit Helio P60 abwarten. Sollte dieses genauso gut oder besser wie das Z2 ausfallen, könnte das ein echter Geheimtipp werden.

Pro Contra
​+ Wunderschönes Design ​- Fingerabdrucksensor nicht ganz zuverlässig
+​​ Extrem gute Verarbeitung-​​ Keine Benachrichtigungs LED
+​​ Nahezu randloses Display auf Augenhöhe mit dem Mi 8-​​ Fake Dual Kamera (Front und Rückseite)
+​​ Sehr gutes LCD Panel- Falsche Angaben bzgl. Kamerasensoren
+​​ Sehr guter Touch Screen-​​ Wecker fährt das Handy nicht immer automatisch hoch
+​​ Bisher beste Helio P23 Performance im Test
+​​ Großer und schneller Arbeitsspeicher (6GB LPDDR4X)
​+ Schneller interner Speicher
​+ Alle wichtigen Sensoren vorhanden und funktionsfähig
​+ Sauberes Stock Android
​+ Google Zertifiziert
​+ Sehr gute Empfangsleistung (globale Frequenzabdeckung!!!)
​+ Richtig guter Medienlautsprecher (benötigt noch etwas Software Optimierung)
​+ Bei Tag halbwegs brauchbare Kamera (mit Open Camera)
​+ Brauchbares Face Unlock
​+ Gute Akkulaufzeit

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Kommentare 9

Gäste - markus2015 am Freitag, 03. August 2018 16:54
Kamerasensor

Also das sind auch Kerneldumps, wo genau angezeigt wird, welches Modul "used" wird und welches nur im Kernel supported wird. Oft gibt es unter den Apps eine Art Factorymode Acitivity wo dieser Status ausgeworfen wird, manchmal auch nicht. Das solltest Du Ora ggf. selber per PN mal fragen. Er meinte nur, dass keinerlei Zweifel bestehen kann, dass in dem untersuchten Exemplar das Modul von Samsung auch genutzt wird. Die Bilder von Androidkosmos sind ein Sonderfall, so eine Schärfung habe ich bisher bei anderen Exemplaren von Usern nie beobachten könne.Das ist alles Geglibber, mal mehr mal weniger, wenn die Sonne verschwindet.

Also das sind auch Kerneldumps, wo genau angezeigt wird, welches Modul "used" wird und welches nur im Kernel supported wird. Oft gibt es unter den Apps eine Art Factorymode Acitivity wo dieser Status ausgeworfen wird, manchmal auch nicht. Das solltest Du Ora ggf. selber per PN mal fragen. Er meinte nur, dass keinerlei Zweifel bestehen kann, dass in dem untersuchten Exemplar das Modul von Samsung auch genutzt wird. Die Bilder von Androidkosmos sind ein Sonderfall, so eine Schärfung habe ich bisher bei anderen Exemplaren von Usern nie beobachten könne.Das ist alles Geglibber, mal mehr mal weniger, wenn die Sonne verschwindet.
Christopher am Freitag, 03. August 2018 17:44

Das von dir erwähnte "Geglibber" haben wir mit der Stock App auch. Open Camera macht ordentliche Bilder. Wir haben auch beide kein besonderen Geräte. Die Testgeräte stammen aus dem normalen Stock der auch an die regulären Käufer ausgeliefert wird. Werde Ora mal bzgl. der weiteren Informationen fragen. Den Engineer und Factory Mode kenne ich. Mir ist aber nicht bekannt dass man da irgendwo Infos zur Kamera ziehen kann, lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren. Man lernt ja nie aus.

Das von dir erwähnte "Geglibber" haben wir mit der Stock App auch. Open Camera macht ordentliche Bilder. Wir haben auch beide kein besonderen Geräte. Die Testgeräte stammen aus dem normalen Stock der auch an die regulären Käufer ausgeliefert wird. Werde Ora mal bzgl. der weiteren Informationen fragen. Den Engineer und Factory Mode kenne ich. Mir ist aber nicht bekannt dass man da irgendwo Infos zur Kamera ziehen kann, lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren. Man lernt ja nie aus. :)
Gäste - markus2015 am Freitag, 03. August 2018 16:14
Kamerasensor

also ich habe die original Sensorliste so von CMReviewer mitgeteilt bekommen

sp0a08_mipi_raw SENSOR_DRVNAME_SP0A08_MIPI_RAW s5k3p8sx_mipi_raw SENSOR_DRVNAME_S5K3P8SX_MIPI_RAW s5k4h7yx_mipi_raw SENSOR_DRVNAME_S5K4H7YX_MIPI_RAW imx371_mipi_raw SENSOR_DRVNAME_IMX371_MIPI_RAW gc2375_mipi_raw SENSOR_DRVNAME_GC2375_MIPI_RAW /dev/kd_camera_hw [Agold][Eric]:hal:constructSensorList

Dies wurde mit mehreren Methoden zusätzlich verifiziert.

Außerdem wurde die Kamera mit dem Update vom 11.07.2018 maßgeblich verschlechtert. Wenn man die Stock ROM vor diesem Datum flasht sieht das anders aus. Darum fragte ich ja nach der Version.

also ich habe die original Sensorliste so von CMReviewer mitgeteilt bekommen sp0a08_mipi_raw SENSOR_DRVNAME_SP0A08_MIPI_RAW s5k3p8sx_mipi_raw [b]SENSOR_DRVNAME_S5K3P8SX_MIPI_RAW[/b] s5k4h7yx_mipi_raw SENSOR_DRVNAME_S5K4H7YX_MIPI_RAW imx371_mipi_raw SENSOR_DRVNAME_IMX371_MIPI_RAW gc2375_mipi_raw SENSOR_DRVNAME_GC2375_MIPI_RAW /dev/kd_camera_hw [Agold][Eric]:hal:constructSensorList Dies wurde mit mehreren Methoden zusätzlich verifiziert. Außerdem wurde die Kamera mit dem Update vom 11.07.2018 maßgeblich verschlechtert. Wenn man die Stock ROM vor diesem Datum flasht sieht das anders aus. Darum fragte ich ja nach der Version.
Christopher am Freitag, 03. August 2018 16:24

Das sind 5 Sensoren. Mit der Liste kann also etwas nicht stimmen. In der libcameracustom.so vom UmiDigi Z2 befinden sich die von mir genannten Sensoren. Gleiches wie gesagt beim Kollegen von Androidkosmos. Ich sehe keinen Grund warum das bei Ora anders sein sollte.
Mit welchen Methoden wurde denn zusätzlich verifiziert? Vielleicht kann ich ja irgendetwas davon nachstellen.

Das sind 5 Sensoren. Mit der Liste kann also etwas nicht stimmen. In der libcameracustom.so vom UmiDigi Z2 befinden sich die von mir genannten Sensoren. Gleiches wie gesagt beim Kollegen von Androidkosmos. Ich sehe keinen Grund warum das bei Ora anders sein sollte. Mit welchen Methoden wurde denn zusätzlich verifiziert? Vielleicht kann ich ja irgendetwas davon nachstellen.
Gäste - markus2015 am Mittwoch, 25. Juli 2018 16:24
verwendete und benutzte Kamerasensoren

Auf der MTK P23 Palttform gibt es doch meist einen FactoryMode, der z.B. mit Quickshortcutmaker-App aufgerufen werden kann.
Dieser hat mehrere Activities. Wenn man dort eine SystemInfo Activity findet kann man die aufrufen und bekommt angezeigt, welche Kameramodule im Kernel tatsächlich "used" und nicht nicht nur supported sind.

Auf der MTK P23 Palttform gibt es doch meist einen FactoryMode, der z.B. mit Quickshortcutmaker-App aufgerufen werden kann. Dieser hat mehrere Activities. Wenn man dort eine SystemInfo Activity findet kann man die aufrufen und bekommt angezeigt, welche Kameramodule im Kernel tatsächlich "used" und nicht nicht nur supported sind.
Christopher am Mittwoch, 25. Juli 2018 16:28

Um zu erkennen dass die zweiten Kameramodule nicht genutzt werden bedarf es keiner technischen Analyse. Ein Blick auf den so genannten Bokeh Effekt genügt. Die Sekundärsensoren dieser Fake Dual Kamera Handys haben meistens noch nichtmal richtige Linsen. Das Einzige wofür die genutzt werden ist das Einblenden einer Fehlermeldung wenn man den Finger drauf hält. Das basiert auf einer einfachen Helligkeitsmessung.

Um zu erkennen dass die zweiten Kameramodule nicht genutzt werden bedarf es keiner technischen Analyse. Ein Blick auf den so genannten Bokeh Effekt genügt. Die Sekundärsensoren dieser Fake Dual Kamera Handys haben meistens noch nichtmal richtige Linsen. Das Einzige wofür die genutzt werden ist das Einblenden einer Fehlermeldung wenn man den Finger drauf hält. Das basiert auf einer einfachen Helligkeitsmessung.
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Donnerstag, 13. Dezember 2018

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