UmiDigi C Note Test

b2ap3_large_cover UmiDigi C Note Review

​Mit dem UmiDigi C Note verpackt UmiDigi Budget Hardware in das schickes Unibody Metallgehäuse des UmiDigi Z und UmiDigi Z Pro. Verkauft wird das Budget Chinahandy aktuell je nach Shop für Preise zwischen 130 und 160€. Zu diesem Preis bietet das UmiDigi C Note auf dem Papier wirklich viel. Die Frage die sich dabei jedoch stellt ist, was das Smartphone tatsächlich taugt. UmiDigi ist schließlich nicht für konsistent gute Smartphones bekannt. Wir werden das UmiDigi C Note nun eine Woche im Alltag testen und euch dann in einem ausführlichen Testbericht erzählen, was wir davon halten. An dieser Stelle gibt es nun unsere ersten Eindrücke.

Das UmiDigi C Note wurde uns direkt vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken. Die Kauf-Links führen zu BangGood, einem unserer Partner.

UmiDigi C Note Spezifikationen

​Display: ​5,5" Full HD IPS OGS LCD (Sharp)
​Prozessor: ​Mediatek MT6737T (4x 1,5GHz Cortex A53), Mali T720 MP2
​RAM:​3GB LPDDR3
​Speicher:32GB​
​Frontkamera:5MP​​ (GC5005)
​Hauptkamera:13MP, PDAF​​ (Samsung S5K3L8)
​Micro SD:​Ja (Hybrid Slot)
​SIM Slot:​Dual SIM (2x Nano)
​Frequenzen:​- 2G: GSM 850(B5)/900(B8)/1800(B3)/1900(B2)  
- 3G: WCDMA 900(B8)/2100(B1) 
- 4G: LTE FDD 2100(B1)/1800(B3)/2600(B7)/800(B20)
- WLAN 802.11a/b/g/n Dual Band
- Bluetooth 4.1
- GPS, A-GPS, GLONASS, BDS
​Akku:​3.800mAh
​Betriebssystem:​Android 7.0 Nougat
​Abmessungen / Gewicht (Herstellerangaben):​154,7 x 76,6 x 8,4mm / 172g

Unboxing

​Das UmiDigi C Note kommt in einem sehr schicken Karton daher, welcher sofort einen wertigen Eindruck erzeugt. Die Verpackung wird durch seitliches Herausziehen des Inserts geöffnet. Oben auf liegt das Smartphone und unter der Trennschale kommt ein Umschlag zum Vorschein, welcher das SIM Werkzeug und eine Schutzfolie beinhaltet. Das Smartphone selbst ist in seiner Umverpackung nochmal mit einem flexiblen Bumper geschützt, welchen aber nur Vorbesteller gratis mit dazu bekommen. Zum weiteren Zubehör gesellen sich eine kurze Anleitung mit zahlreichen Zeichnungen, ein 1A Ladegerät mit deutschem Stecker und ein rotes Micro USB Kabel.

Erster Eindruck

​Es scheint fast so, als hätte es UmiDigi geschafft, mit dem C Note ein brauchbares Smartphone zu bauen. Das beginnt schon bei der Verarbeitung. Vor allem wenn man das UmiDigi C Note für 130€ geschossen hat, ist das Design ein echtes Highlight. Zu diesem Preis bekommt man nur selten ein Unibody Metallgehäuse, an dem es nicht das geringste Auszusetzen gibt.

Die goldene Variante des UmiDigi C Note mit ihrem schwarzen Kameramodul, der weißen Front und der goldenen Umrandung um den Solid State Home Button, sieht optisch sehr ansprechend aus und erinnert von Vorne irgendwie etwas an das Meizu MX6 in Gold.

Das Display macht für die Preisklasse eine gute Figur, zeigt sich leuchtstark und mit intensiver Farbwiedergabe. Leider ist auch hier wieder der schon vom UmiDigi Z und UmiDigi Z Pro bekannte Lichthof am unteren Bildschirmrand vorhanden. Hier handelt es sich um eine Eigenheit des verwendeten Sharp Panels, welche man seit nunmehr drei Geräten gekonnt ignoriert.

Ein ganz dickes Lob müssen wir dem UmiDigi C Note für seinen Fingerabdruck Scanner geben. Bisher konnte noch kein Fingerprint Scanner in einem UmiDigi Smartphone überzeugen, doch das C Note bildet eine Ausnahme. Der Sensor reagiert sehr schnell und arbeitet absolut zuverlässig. Gleiches gilt auch für die mit dem Sensor realisierte Home Button Funktion.

Auch beim Touch Panel hat man deutlich bessere Arbeit geleistet als bei den teureren Brüdern des UmiDigi C Note. Der Touchscreen reagiert nahezu prompt auf Eingaben, die Touch Auflösung ist zufriedenstellend und schnelles Schreiben ist kein Problem.

Als Betriebssystem kommt Android 7.0 Nougat mit Security Patch vom März zum Einsatz. Damit befindet sich das UmiDigi C Note auf einem aktuellen Stand. Was leider fehlt ist die Option zur Display Skalierung, welche mit Android N neu dazu gekommen ist.

Entgegen der teureren Brüder, läuft das System auf dem UmiDigi C Note deutlich runder und stottert nicht. Es ist schon irgendwie peinlich, wenn sich ein Smartphone mit MT6737T low-cost Prozessor flüssiger in der Bedienung anfühlt als ein Smartphone mit Helio X27, den man fast schon als high-end Chip bezeichnen kann. Mit dem UmiDigi C Note zeigt man, dass man seine Software optimieren kann, wenn man will. Warum das bei den teureren UmiDigi Smartphones nicht der Fall ist, erschließt sich uns nicht.

Ein erster GPS Test wurde mit dem C Note ebenfalls durchgeführt - allerdings nur als Trockenübung. Hierbei wurde binnen 4 Sekunden ein Fix erreicht und die Genauigkeit lag bei 2m. Wie sich das UmiDigi C Note im Praxistest schlägt, muss sich noch zeigen. Bisher zeichnet sich aber ab, dass wir es hier mit dem dritten UmiDigi Smartphone in Folge zu tun haben, bei dem das GPS korrekt funktioniert.

Auch die Kamera hat schon ein paar Tests über sich ergehen lassen müssen und hat uns positiv überrascht. Zwar kommt man lange nicht an ein Xiaomi Redmi 4 heran, doch schlecht sehen die Fotos keineswegs aus und auch der Blitz ist recht hell. Die Kamera löst schnell aus und der Fokus wird auch recht flott gesetzt.

​Ein kleiner Bug plagt leider noch den Akku. Hier scheint die Kalibrierung nicht zu stimmen, denn ab 20% Ladestand sinkt die Ladung binnen weniger Minuten auf etwa 5% ab. Hier müssen wir noch prüfen, ob der Fehler bestehen bleibt oder nach einigen Ladungen verschwindet. An einer falschen Kapazitätsangabe die dadurch verschleiert werden soll, liegt es auf jeden Fall nicht. Wir haben bereits nachgemessen und kamen auf 3.746mAh (beworben werden 3.800mAh).

Das war es dann soweit zu unseren ersten Eindrücken vom UmiDigi C Note. Wie ihr seht, hinterlässt das Smartphone einen überwiegend positiven Eindruck, sodass wir mit Zuversicht auf den weiteren Testverlauf blicken. Der komplette Testbericht folgt dann in etwa einer Woche hier an dieser Stelle.

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