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iPhone 7 Plus Test

b2ap3_large_iphone-7-plus-_20161114-120105_1 Das iPhone 7 Plus im Test

Das iPhone 7 Plus im Test auf ChinaMobileMag? Ja, ihr lest richtig. Wir testen hier keinen iPhone Klon, sondern das echte iPhone von Apple. Warum? Wir wollten einfach mal über den Tellerrand bzw. aus der China und Android Blase hinaussschauen. Was liegt da also näher als sich einmal das aktuellste iPhone anzusehen?

Wir hatten das iPhone 7 Plus nun über einen Monat im Einsatz, und wollen euch an dieser Stelle sagen, was wir davon halten. Einen Vergleich mit China Smartphones gibt es an dieser Stelle (bis auf ein paar einzelne Punkte) aber nicht. Das werden wir demnächst noch nachholen, und zwar in Form eines Videos auf unserem YouTube Kanal. Dort werden wir das iPhone 7 Plus dann mit dem OnePlus 3 vergleichen.

iPhone 7 Plus Test
Verpackung & Lieferumfang

Wir hatten das iPhone 7 Plus in der mattschwarzen 32GB Variante direkt zum Verkaufsstart im Apple Online Shop bestellt und dann auch schon nach etwas über drei Wochen erhalten. Die Verpackung ist typisch für Apple Geräte: Eine weiße Box mit aufgeräumtem Layout. Auf der Front eine große Abbildung der Rückseite des iPhone 7 Plus, seitlich das Apfel Logo sowie iPhone Schriftzüge und auf der Rückseite eine Produktbeschreibung und Auflistung des Lieferumfangs.

Zu Letzterem gehören das iPhone, ein schwachbrüstiges 1A Netzteil, ein Lightning zu USB Kabel, digitale Apple Earpods mit Lightning Stecker, eine SIM Nadel und eine Ladung mehrsprachiger Papierkram. Was ebenfalls beiliegt ist ein Lightning zu 3,5mm Klinke Adapter zum Anschluss von Standard-Kopfhörern. Der Kopfhörer Anschluss fehlt dem iPhone ja bekanntlich.

iPhone 7 Plus Test
Design & Verarbeitung

Das iPhone 7 Plus ist ein schickes aber schlichtes Smartphone. Viel Eyecandy gibt es hier nicht zu sehen. Wenn es vor einem auf dem Tisch liegt, macht es aber einen eleganten Eindruck. Dies liegt an der geringen Gehäusedicke (7,3mm ohne Kamera) in Verbindung mit der ausgeprägten 2,5D Wölbung des Displayglases, welches mit einer minimalen Abstufung in den ebenfalls abgerundeten Metallrahmen übergeht. Die Rückseite des iPhone 7 Plus ist flach und liegt damit plan auf dem Tisch auf. Lediglich die Ausbuchtung der Kamera hebt das Smartphone etwas an, es wackelt dadurch aber nicht wenn man es auf dem Tisch liegend bedienen möchte.

Charakteristisch für das iPhone 7 Plus ist der runde Home Button unter dem Display. Wie z.B. beim OnePlus 3 handelt es sich hier nicht mehr um eine physische Taste, sondern um eine rein berührungsempfindliche Fläche. In dieser Home Taste befindet sich auch der Fingerprint Scanner. Apple wäre aber nicht Apple, wenn man sich hier nicht etwas Besonderes hätte infallen lassen. Der Home Button unterstützt nämlich Force Touch, unterscheidet also genau wie das Display verschiedene Druckstufen. Apple nutzt dies dazu um zwischen Fingerprint Identifikation und echtem Drücken des Buttons zu unterscheiden. Außerdem wird mit den Daten des Drucksensors in Verbindung mit der Taptic Engine ein realistisches haptisches Feedback erzeugt. So hat man den Eindruck, man würde tatsächlich einen echten Button drücken. Je nachdem wie fest man drückt, ändert sich auch die Intensität des Feedbacks. Man spürt das Drücken des simulierten Buttons übrigens nicht nur, die Taptic Engine erzeugt dabei auch ein realistisches Geräusch. So simpel dieses Feature auch klingen mag, so beeindruckend ist es doch gleichzeitig auch und sorgt direkt von der ersten Nutzung an für einen Wow--Effekt. Es ist schon faszinierend, wie sich die menschlichen Sinne täuschen lassen.

Um das iPhone 7 Plus herum finden wir die typischen Elemente, welche man auch bei Android Smartphones findet. Rechts befindet sich die Power Taste. Diese ist allerdings sehr weit oben angebracht, sodass man umgreifen muss, möchte man sie drücken. Vorteil oder Nachteil? Das ist wohl Geschmackssache. An der Stelle an der man bei Android Phones meistens die Power Taste findet, befindet sich am iPhone 7 Plus der Single Nano SIM Tray. Im oberen Teil des Rahmens findet man hier gar nichts. Links dagegen um so mehr. Hier versteckt sich ein Kippschalter zum Stummschalten und zwei getrennte Tasten zur Lautstärkeregelung. Alle Tasten sitzen bombenfest an ihrem Platz, haben einen äußerst guten Druckpunkt und bestehen aus Metall. Im unteren Teil des Rahmens finden wir dann zwei Öffnungen für das Mikrofon und einen der beiden Medienlautsprecher (der zweite steckt im Telefonhörer). Dazwischen befindet sich der Lightning Port, der wie USB Typ-C richtungsunabhängig genutzt wird, dessen Stecker aber nicht zueinander Kompatibel sind. USB Typ-C setzt auf eine Kontaktzunge die in den Stecker einfährt, beim Lightning Port dagegen ist der Stecker solide und die Kontakte befinden sich direkt auf dem Stecker. Ein Lightning Port ist damit physikalisch robuster.

Die Rückseite des iPhone 7 Plus zeigt sich sehr schlicht. Wir finden hier oben links das Kameramodul, welches eine Kamera mit Tele-Objektiv und eine weitere Standard-Kamera beherbergt. Daneben befindet sich eine überraschend große Mikrofonöffnung mit einem feinen Metallgitter als Schutz. Daneben wiederum befindet sich ein Dual Tone LED Blitz der gleich vier LEDs beherbergt. Darunter folgt dann der ebenfalls schwarze Apfel in hochglanzoptik. Ganz unten folgt dann noch ein iPhone Schriftzug, der Vermerkt "designed by Apple in California" und ein großes CE Zeichen mitsamt der Notified Body Nummer. Die Antennenlinien sind am iPhone 7 Plus kaum sichtbar. Dies liegt zum einen daran, dass sie fast dieselbe Farbe wie das Metallgehäuse aufweisen und absolut bündig mit Selbigem abschließen, zum anderen auch daran, dass sie sich nun direkt um die Wölbung zwischen Rückseite und Rahmen schmiegen. Damit entziehen sie sich aus einem Großteil der möglichen Blickwinkel der Sicht des Nutzers.

So, und jetzt reden wir mal Tacheles. Liebes Apple, was glaubt ihr eigentlich wer ihr seid, uns so ein plumpes Monster im Jahre 2016 für einen Einstiegspreis von 899€ zu verticken? Ja, das iPhone sieht durchaus schick aus, aber Teufel auch, das Teil ist ein Monstrum. Fette Ränder um das Display jenseits von Gut und Böse, sowie eine enorme Platzverschwendung über dem Display. Und dann noch das unverschämt hohe Gewicht von 187g. Klartext: Das iPhone 7 Plus ist nicht nur das größte 5,5" Smartphone unter den aktuellen Geräten am Markt, sondern auch das Schwerste, wenn man nach Gehäusedicke und Akku Kapazität geht. Das Smartphone wirkt einfach unglaublich klobig - trotz des dünnen Bodys. Das muss man erst einmal schaffen. Rein designtechnisch gehört das iPhone also längst nicht mehr zum Non-Plus-Ultra. Da wurde der angeknabberte Apfel längst von der Android Konkurrenz überholt, und zwar in allen Bereichen: Stabilität, Optik, Haptik, Dicke, Gewicht. Wer ein OnePlus 3 in der einen Hand hält und ein iPhone 7 Plus in der Anderen, der wird heulen. Selbst als Apple Fan.

iPhone 7 Plus Test
Display

​Größe: ​5,5"
Auflösung:​ ​1920 x 1080
Technologie​:"Retina" ​​IPS LCD, Kontrast 1300:1, 700cd/m2 Helligkeit
​Anzahl Berührungspunkte:​10
Gehärtetes Glas:​​Ja
Anti Fingerabdruck Beschichtung:​​Ja

Das iPhone 7 Plus Display wurde auf der Apple Keynote mit den üblichen Superlativen beworben. Die Versprechungen sind ein erweiterter Farbraum für noch realistischere Farbwiedergabe, ein höherer Kontrast und eine extrem hohe Helligkeit, deren Spitzenwert um die 700 Candela pro Quadratmeter erreicht.

Technische Spezifikationen und Analysen sind nun sicherlich eine feine Sache, was allerdings tatsächlich zählt, ist der subjektive Eindruck den der Nutzer bekommt. Wir haben hier ja einige China Smartphones liegen, welche über wirklich gute Displays verfügen. Wie also schneidet das iPhone 7 Plus im direkten Vergleich ab?

Was die Farbwiedergabe betrifft, ist hier tatsächlich ein Unterschied zu bemerken. Einen aus rein optischer Sicht klaren Gewinner wollen wir aber nicht festlegen. Die Farbwiedergabe ist immerhin Geschmackssache. Fotos sehen in der Tat auf dem iPhone oft realistischer und schärfer aus, wenn wir die Darstellung mit dem OnePlus 3 oder LeEco Le Pro 3 vergleichen. Das mit der Schärfe fällt aber auch nur auf, wenn man beide Geräte nebeneinander liegen hat. Wer auf Realismus steht, wird mit dem iPhone sehr glücklich sein.

Wo das iPhone die Konkurrenz weit zurück lässt, ist das Thema Outdoor Nutzung. Bei automatischer Helligkeitsregelung kann das Display wie eingangs erwähnt enorm hell werden und kommt damit mühelos gegen direktes Sonnenlicht an. An einem hellen Sommertag wird man nie das Bedürfnis haben in den Schatten zu gehen, weil man etwas nicht klar erkennen kann. Der Nachteil: Die enorme Helligkeit geht auf den Akku. Bei intensivem Outdoor Betrieb unter intensiver Sonneneinstrahlung, kann es schonmal vorkommen, dass man noch vor dem Abend an die Steckdose muss. Hier muss man sich als Nutzer entscheiden: Ist nun aktuell die Lesbarkeit oder die Laufzeit wichtiger? In letzterem Fall sollte man die Helligkeit etwas herabsetzen.

Was uns ebenfalls sehr gut gefällt, sind die Schwarzwerte. Selten fallen diese bei einem LCD Display so gut aus wie beim iPhone (subjektive Bewertung ohne konkrete Messwerte). Dies sorgt auch für einen sehr guten Kontrast, welcher die Lesbarkeit deutlich verbessert und das Display für die Augen angenehmer macht.

Unterm Strich kann man also sagen: Ja, das iPhone 7 Plus hat eines der aktuell besten Displays verbaut, welche man auf dem Smartphone Markt finden kann. Ob man ein Panel dieser Qualität in einem Smartphone tatsächlich braucht, sei dahingestellt. Pro-User sicherlich, aber der 0815-Nutzer bestimmt nicht.

Mit dem Display alleine ist es aber noch nicht getan, es gibt ja auch noch einen Touch Screen. Dieser unterscheidet sich beim iPhone 7 Plus erheblich von dem, was man zum Großteil im Android Bereich findet. Das iPhone bietet nämlich 3D Touch alias Force Touch, kann also zwischen verschiedenen Druckstufen unterscheiden.

Und genau hier macht sich das Ökosystem von Apple mal wieder bezahlt. Es gibt aktuell auch Android Smartphones mit Force Touch, jedoch bietet Android keine native Unterstützung dafür. Dies führt dazu, dass in den meisten Apps keine Force Touch Unterstützung vorhanden ist, da im Moment jeder Hersteller sein eigenes Bier brauen muss. Nicht so bei Apple. Force Touch wird hier aktuell von den meisten Apps unterstützt, und die Integration ins System wurde grandios umgesetzt. Schon nach kurzer Zeit nutzt man Force Touch intuitiv. Nach der ersten Woche Nutzung unseres iPhone 7 Plus, haben wir immer wieder auch bei der Android Konkurrenz intuitiv versucht 3D Touch zu nutzen - leider ohne Erfolg. 3D Touch macht einfach vieles einfacher, bietet Abkürzungen zu Funktionen in Apps, ermöglicht es einem den Curser zu setzen ohne den Finger von der Tastatur zu nehmen und vieles mehr. Apple hat hier großartige Arbeit geleistet.

Mindestens genauso begeistert sind wir übrigens von der "normalen" Touch Funktionalität. Wenn man jahrelang ausschließlich Android Smartphones genutzt hat, staunt man nicht schlecht, wenn man erstmals ein iPhone in der Hand hat. Der Grund dafür ist die unglaubliche Reaktionszeit, Genauigkeit und Auflösung des Touch Panels. Das Handset reagiert nicht nur unglaublich präzise auf Eingaben, sondern erkennt auch feinste Bewegungen und das noch dazu mit absolut keiner wahrnehmbaren Verzögerung. Vor allem beim Scrollen von Inhalten führt das dazu, dass man das Gefühl bekommt den Inhalt zu berühren und direkt mit ihm zu interagieren. Das Nachziehen der Inhalte beim Scrollen, welches man von Android Smartphones gewohnt ist, ist hier schlicht nicht vorhanden.

Was das Displayglas betrifft, macht Apple leider keine genauen Angaben zum verwendeten Material. Fest steht nach über einem Monat Nutzung aber, dass das Glas sehr kratzfest ist. Alles andere wäre aber auch eine Farce. Wir nutzen das iPhone von Beginn an ohne Schutz und tragen es ind er Hosentasche, ab und an auch zusammen mit Schlüsseln oder Münzgeld. Bisher findet sich auf dem Display kein einziger Kratzer - Hut ab! Leicht oleophobisch und damit Fingerabdruck-Abweisend ist das Panel auch. Es dauert eine Weile, bis man Fingerabdrücke sieht. Ein-, Zweimal über die Hose gewischt - schon ist es wieder sauber.

iPhone 7 Plus Test
Hardware & Performance

​Prozessor: ​Apple A10 Fusion (64-Bit, Quad Core) + Apple M10 Co-Prozessor
GPU:​ ​Proprietäre Apple GPU auf PowerVR-Basis (Hexa-Core)
RAM:​​3GB LPDDR4
Speicher:​​32 / 128 / 256GB
Fingerabdruck Scanner:​​Ja (Apple Touch ID)
​Sensoren:​Rotation, Acceleration, Magnetic Field, Altimeter, Step Counter, Proximity, Light
Besonderheiten:​​Taptic Engine (Linearaktuator)
Abmessungen / Gewicht:​​158,2 x 77,9 x 7,3mm (ohne Kamera) / 187g

Das iPhone 7 Plus ist ein Performance Monster und schlägt jegliche Android Konkurrenz mühelos. Das wird gerade jetzt sehr deutlich, wo wir viele high-end Geräte mit dem Snapdragon 821 und Snapdragon 820 getestet haben. Gerade im Gaming Bereich hat das iPhone einfach die Nase vorne. Bessere Grafik und eine stabilere Framerate sind Dinge, welche Gamer glücklich machen. Insofern ist jeder, welcher mobil sehr viel spielt, im Apple mobilen Ökosystem von Apple äußerst gut aufgehoben.

Die bombastische Performance des Apple A10 Fusion in Verbindung mit der perfekt optimierten Software ist aber nicht nur beim Spielen bemerkbar, sondern auch in jeglicher Form von Alltagsaufgaben. Im Direktvergleich mit einem LeEco Le Pro 3, welches aktuell das schnellste Android Smartphone ist, laufen die meisten Apps auf dem iPhone 7 Plus deutlich flüssiger.

Am deutlichsten tritt der Performance Vorsprung des iPhone 7 Plus aber beim Surfen im Netz zu Tage. Webseiten werden vom iPhone im Chrome Browser oft doppelt so schnell gerendert wie unter Android. Auch beim Scrollen oder bei vielen geöffneten Tabs mit Desktop-Versionen von Webseiten gewinnt das iPhone klar, vor allem dann, wenn sich auf den Seiten viel Java Script befindet, was generell ein Mehr an Rechenleistung fordert.

Was mit einem iPhone möglich ist, zeigt das iPhone 7 Plus aber bei einigen speziellen Apps wie z.B. Garage Band oder iMovie. Für Android findet man schlicht keine mit Garage Band vergleichbare App. Der Bedienkomfort, die Fülle an Funktionen und die dabei beibehaltene Performance machen einfach nur Spaß. Schneiden und Rendern von 4k Filmen ist mit iMovie am iPhone 7 Plus kein Problem und schnell erledigt. Zwar gibt es mittlerweile auch für Android 4k-fähige Videoschnitt Software, diese kostet jedoch in den meisten Fällen Geld und ist deutlich weniger komfortable zu bedienen als iMovie auf dem iPhone. Hinzu kommt, dass der Rendering Prozess länger dauert als auf dem iPhone. Hier lässt dann wieder der A10 Fusion und die Optimierung der Software grüßen. Ja, diese Vergleiche sind etwas unfair - aber erwähnenswert sind derlei Punkte dennoch.

Zurück zur Hardware. Besonders beeindruckend sind diese Performance Unterschiede im vergleich zu Android Konkurrenz ja deshalb, weil der Apple A10 Fusion Prozessor ja streng genommen nur ein Dual-Core Chip ist. Ja, er hat vier Rechenkerne, allerdings sind nur zwei davon high-performance Kerne, also CPUs mit hoher Leistung. Die anderen beiden Rechenkerne haben weniger Leistung, bieten dafür aber eine höhere Effizienz. Wichtig ist aber zu erwähnen, dass diese Kerne nicht im Mischbetrieb laufen können. Es laufen also entweder high-performance Kerne oder die high-effiziency Kerne, nicht aber je ein Kern beider Typen oder gar alle vier Kerne auf einmal. Man stelle sich nur mal vor, was Apple aus einem 8-Kern Prozessor... aber lassen wir das.

Wie sieht es eigentlich mit der Abwärme aus? Hier sind wir nicht ganz so begeistert. Das iPhone 7 Plus ist ein Hitzkopf. Belastet man den Prozessor ordentlich, zum Beispiel mit einem anspruchsvollen Spiel, so entwickelt sich nach einigen Minuten eine sehr deutliche Abwärme im rechten Bereich der Rückseite. Diese kann durchaus einen Punkt erreichen, an dem es leicht unangenehm wird. Hier müssen wir sagen, dass high-end Android Geräte wie das LeEco Le Pro, Xiaomi Mi5S Plus oder das OnePlus 3 deutlich kühler bleiben. Auffällig ist, dass die Abwärme am iPhone recht punktuell ist. Apple hat hier also bei der Verteilung der Abwärme einen recht schlechten Job gemacht. Würde man die Hitze gleichmäßig über das gesamte Gehäuse verteilen, wäre das sicherlich angenehmer. Genaue Temperaturwerte am Chip können wir euch leider nicht geben, da Apple den Zugriff auf die Sensoren nicht erlaubt.

Apropos Sensoren, hier gibt es verglichen mit den Android Flaggschiffen nicht so viele Unterschiede. Ein Accelerometer, Gyroskop, Kompass, Licht- und Proximity Sensor und ein Schrittzähler sowie ein Höhenmesser sind hier an Bord. Einen Fingerprint Scanner - genannt Touch ID - gibt es natürlich auch. Integriert ist dieser im Home Button. Touch ID ist übrigens Perfektion durch und durch. Man merkt überhaupt nicht, dass man sein Smartphone mit seinem Fingerabdruck entsperrt. Mann nimmt das Gerät in die Hand, drückt den Home Button um es anzuschalten und der Home Screen erscheint sofort mit einer eleganten Animation. Dass das Smartphone in Wahrheit gesichert ist, wird einem erst in Erinnerung gerufen, wenn der Abdruck mal nicht erkannt wird. Das kommt aber zu unserem Erstaunen extrem selten vor. Einmal alle zwei Tage vielleicht. Auch hier liegt das iPhone 7 Plus vor einem ganz großen Teil der Android Konkurrenz.

iPhone 7 Plus Test
Software

Der Switch von Android zu iOS war für uns nicht ganz einfach. Es gibt zwar sehr viele Parallelen, die Bedienung ist aber eine völlig andere. Als Android Nutzer muss man sich erst einmal an das Fehlen der Touch Buttons gewöhnen. Bedienelemente um eine Ebene zurückzukehren sind unter iOS direkt in die Nutzeroberfläche integriert. Seltsamerweise befinden sich diese so gut wie immer ganz oben. Gerade am iPhone 7 Plus ist das problematisch, da man sie mit dem Finger nicht erreichen kann. Man muss also entweder umgreifen, oder den Home Button zweimal antippen. Die gerade aktive App wird dann kleiner und die oberen Bedienelemente werden mit einer Hand erreichbar gemacht. Ist man fertig, tippt man den Home Button erneut doppelt an und die App wird wieder groß. Elegant gelöst, aber umständlich. Und genau hieran merkt man, dass iOS nicht für Phablets gemacht wurde.

Ansonsten müssen wir gestehen, dass wir von iOS sehr angetan sind. Abseits von der Geschlossenheit des Systems, handelt es sich hier um ein wirklich gutes Betriebssystem, welches Android in einigen Punkten voraus ist. Der bekannteste Punkt ist ganz klar die Performance. iOS läuft flüssiger als Android, und zwar deutlich. Aus dem Android Lager wird das gerne bestritten, aber es ist so. Punkt. Außerdem sind erschreckend viele Apps unter iOS besser. Woran es liegt? Am nativen Code vielleicht. Oder an den UI Design Guidelines von Apple. Oder an einer Mischung aus beidem? Letzteres vermutlich. Wer's nicht glaubt, dem empfehlen wir an dieser Stelle mal den DB Navigator in der iOS Version mit der Android Version zu vergleichen. Genau dieser Kontrast findet sich in sehr, sehr vielen Alltags Apps wieder. Wir geben es ungern zu, aber in Alltags-Apps macht uns das iPhone 7 Plus deshalb mehr Spaß als beliebige Android Geräte. Diese Mischung aus Konsistenter und schicker UI, Smoothness und teils auch erweiterter Funktionalität (Beispiel: Split Screen im Facebook Messenger) hat schon was.

Und noch mehr Sinn macht iOS für alle, welche einen Mac zu Hause haben. Apple bietet hier ein plattformübergreifendes Ökosystem an, welches extrem einfach und effizient zu nutzen ist. Wir verwenden hier im Büro ausschließlich Macs und es ist einfach eine feine Sache, wenn die Zwischenablage von einem Gerät auf dem Anderen verfügbar ist, geöffnete Browser Tabs am PC direkt auch am Smartphone zur Verfügung stehen, E-Mail Accounts, Kalender, Kontakte und Notizen nach nur einem Login und ohne jegliche Notwendigkeit der Konfiguration direkt auf dem Smartphone erscheinen. Ja, auch Android kann einen großen Teil davon, aber eben nur nach einer eingehenden Konfigurations-Runde. An Stellen wie dieser macht sich das geschlossene System von Apple bezahlt.

Ein weiteres (noch) Killer-Feature ist Siri. Der digitale Assistent ist perfekt ins System integriert und damit vielseitig Nutzbar. Der Alltag wird damit sehr erleichtert. Siri kann viel, was mit Google Now unter Android nicht möglich ist. Doch das ändert sich glücklicherweise mit dem Google Assistant, welcher mit dem Google Pixel eingeführt wurde. Dieser schneidet in ersten Tests sogar besser als Siri ab, vor allem wenn es auf Kontext bezogene Fragen oder Anweisungen geht. Hoffen wir, dass bald alle Android Nutzer in den Genuss davon kommen.

Tiefer wollen wir dann auch gar nicht in die iOS Materie eingehen, denn das würde den Rahmen dieser Review sprengen. Dennoch wollen wir den Android "Fanboys" abschließend noch Futter für Hohn geben: iOS ist nicht so stabil wie Android! Oftmals wird von iPhone Nutzern ja behauptet, dass das iPhone weniger oft abstürzen würde. Das ist aber definitiv falsch. Es kommt fast wöchentlich vor, dass sich mal eine App am iPhone verabschiedet. Unter Android kommt das bei den meisten Geräten deutlich seltener vor.

iPhone 7 Plus Test
Empfang & Konnektivität

​Mobilfunk: FDD‑LTE (Frequenzbänder 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 27, 28, 29, 30)
TD‑LTE (Frequenzbänder 38, 39, 40, 41)
UMTS/HSPA+/DC‑HSDPA (850, 900, 1700/2100, 1900, 2100 MHz)
GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz)
WLAN:​ ​802.11a/b/g/n/ac (Dual Band, MIMO)
Bluetooth:​​Bluetooth 4.2
NFC:​​Ja (derzeit nur Apple Pay)
HotKnot:​​Nein
Dual-SIM:​Nein​
Positionsbestimmung:​GPS, A-GPS, GLONASS​

Das iPhone 7 Plus bietet selbstverständlich Unterstützung für alle wichtigen Mobilfunkfrequenzen, nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland. Was uns aber (negativ) überrascht hat, ist die Empfangsleistung. Diese bewegt sich - verglichen mit den von uns bisher getesteten Android Smartphones - nur im Mittelfeld. Im Direktvergleich mit verschiedenen High-End-Androiden und Smartphones der oberen Mittelklasse (Meizu MX6, OnePlus 3, LeEco Le Pro 3, Xiaomi Mi5S Plus), erreicht das iPhone eine merklich geringere Signalstärke.

Und ja, das führt hin und wieder zu Problemen. So haben wir beispielsweise im Haus nicht in allen Räumen eine Datenverbindung herstellen können. Auch beim Telefonieren gab es hin und wieder Probleme, wenn man währenddessen herumläuft. Meist äußerten sich diese Probleme in einem verzerrten Ton. Auch bei Zugfahrten ist das iPhone 7 Plus deutlich anfälliger für Störungen, wie sich im Direktvergleich mit dem OnePlus 3 herausgestellt hat. Besonders wenn man das iPhone ans Ohr hält, bricht die Signalstärke merklich ein. Antenna-Gate 2.0?

Das gleiche Spiel konnten wir bei der WLAN Antenne beobachten. Auch hier ist die Signalstärke geringer als beim OnePlus 3 oder LeEco Le Pro 3. Das Resultat sind Abbrüche in den Räumen, welche vom Router besonders weit entfernt sind. Im Alltag ist das zwar eine minimale Einschränkung, doch beim Preis den Apple für das iPhone 7 Plus verlangt, erwarten wir Perfektion. Diese ist aber ganz offensichtlich nicht gegeben.

In Sachen Bluetooth und NFC konnten wir keine Unterschiede zur Android Konkurrenz feststellen. Aber hier kann man ja als Hersteller auch nicht viel falsch machen. Das GPS funktioniert ebenfalls einwandfrei. Sowohl im Auto als auch bei der Fußgänger-Navigation hatten wir nie Probleme.

iPhone 7 Plus Test
Sprachqualität & Audio

​Lautsprecher: ​Stereo
Noise Cancelling Mikrofon:​ ​Ja
Dedizierter Audio DAC:​Ja​
Dedizierter Verstärker:​Ja​

Apple legt in allen Geräten viel Wert auf eine gute Audioqualität. Kein Wunder, immerhin ist man als Betreiber von iTunes der Musik sehr verbunden. Was die internen Lautsprecher betrifft, gehört das iPhone 7 Plus wohl zum Besten was man derzeit auf dem Smartphone Markt finden kann. Besonders die Intensität der Bässe ist verblüffend. Diese sind so stark, dass das Smartphone bei der Musikwiedergabe richtig ins Vibrieren kommt. Auch die Lautstärke ist beachtlich. Schade ist allerdings, dass die Grenzen zwischen Höhen und Mitten bei hoher Lautstärke etwas verschwimmen. Außerdem klingt das Handset auf maximaler Lautstärke ab und an etwas kratzig. Genau an dieser Stelle wird es im Vergleich vom LeEco Le Pro 3 überholt. Dieses bietet zwar etwas weniger intensive Bässe, dafür aber den ausgewogeneren Klang auch auf maximaler Lautstärke.

In Sachen Kopfhörer ist man beim iPhone 7 Plus etwas eingeschränkt. Apple hat den 3,5mm Port gestrichen (LeEco tut das bereits seit über einem Jahr). Dafür gab es viel Lob, aber auch Kritik. Ganz ehrlich: Uns hat das Fehlen absolut nicht gestört. Klar, man muss den Adapter mitnehmen, wenn man seine 3,5er unterwegs verwenden möchte, doch dieser ist sehr handlich und passt bequem in die Hosentasche oder in den Geldbeutel. Zusätzlich liefert Apple auch noch digitale Ear Pods mit, welche ohne Adapter genutzt werden können. Diese klingen ganz gut, reichen aber nicht an die Xiaomi Piston 2 oder Xiaomi Hybrid Kopfhörer heran. Bei der Nutzung von 3,5mmKopfhörer per Adapter gibt es übrigens keinen Qualitätsverlust. Ja, in professionellen Messungen gab es einen Verlust, allerdings ist dieser nicht hörbar und damit irrelevant.

Überhaupt nicht zufrieden sind wir mit der Sprachqualität des iPhone 7 Plus. Zwar funktioniert das Noise Cancelling hervorragend, allerdings ist die Sprachqualität beidseitig relativ schlecht. Unseren Gesprächspartner haben wir stets nur sehr dumpf vernommen und wir selbst kamen am anderen Ende oftmals zu leise an. Auch hier gibt es wieder einen dicken Daumen nach unten.

iPhone 7 Plus Test
Kamera

​Hauptkamera: ​2x 12MP, 1x Weitwinkel, 1x 2-fach Tele-Objektiv
Weitwinkel: f/1.8 Blende
Tele: f/2.8 Blende
Unterstützt OIS
​Frontkamera: ​7MP, f/2.2 Blende, Retina Flash, Full HD Video-Aufnahme
​Blitz:​Quad-LED Dual-Tone Blitz
​Fokus:​Focus Pixels
​Slow Motion:​Ja, 1080@120fps oder 720p@240fps

​Apple's iPhones waren, was die Kamera betrifft, lange Zeit der Benchmark für die Android Welt. Mittlerweile hat sich das geändert. Natürlich will Apple den Anschein nach Außen hin weiterhin waren, aber in der Realität wird ganz schnell deutlich, dass man nur noch mit den Android Flaggschiffen gleichziehen kann, was die Qualität der Bilder betrifft.

Das Killer-Feature im iPhone 7 Plus ist der optische 2-fach Zoom. Das klingt zwar nach wenig, macht im Alltag und beim Filmen aber oft den gewissen Unterschied, welcher ein Bild dann doch besser Aussehen lässt als mit einem Android Konkurrenten. Besonders nützlich ist der optische Zoom für Makro-Aufnahmen. Mit ihm kommt man nämlich deutlich näher an Objekte heran als ohne Zoom.

Bei Tageslicht erzeugt das iPhone 7 Plus tolle Fotos mit schönen, realistischen Farben, einer sehr guten Schärfe und guter Wiedergabe von feinen Details, auch bei größerer Entfernung. Die Auslösezeit ist so kurz, dass man keine Verzögerung zwischen dem Drücken des Auslösers und dem fertigen Foto bemerkt. Auch der Fokus arbeitet pfeilschnell und zuverlässig, auch bei kleinen zu fokussierenden Objekten. Was uns aber gewaltig stört, ist das Bildformat. Das iPhone kann keine 16:9 Aufnahmen anfertigen. Es gibt hierfür auch keine Einstellung.

Aufnahmen bei Dämmerung oder Nacht gelingen dem iPhone 7 Plus gut, aber man setzt sich hier keinesfalls von der Android Konkurrenz ab, noch wird man den Superlativen gerecht, welche Apple-typisch auf der Launch-Keynote Verwendung fanden. Keine Frage, das iPhone 7 Plus macht bei Nacht tolle Bilder, aber Perfektion darf man hier nicht erwarten. Es gibt Androiden aus dem Hause Samsung und Sony, die hier deutlich besser abschneiden. Oft wirken die Bilder durch die Rauschunterdrückung etwas verwaschen. Zudem haben Nachtaufnahmen gerne einen Rotstich, welcher die Farben verfälscht.

Überhaupt nicht überzeugt hat uns der LED Blitz. Dieser verfügt gleich über vier LEDs, wobei je zwei auf eine Farbe entfallen. Eigentlich würde man damit eine Helligkeit erwarten, welche jeden Dual LED Blitz der Android-Welt schlägt. Das ist aber nicht der Fall. Der Blitz ist nicht hell genug um größere Räume rauschfrei abzulichten. Die Helligkeit liegt etwas unter dem Blitz im OnePlus 3. Damit ist der einzige Vorteil des Blitzes eine bessere Verteilung des Lichts. Somit wirken Nah- und Makroaufnahmen mit Blitz gleichmäßiger ausgeleuchtet.

Einen Bereich, in dem man die meisten Android Flaggschiffe schlägt, gibt es dann aber doch. Und das ist das Thema 4k Videoaufnahme. Das iPhone 7 Plus liefert hier Perfektion ab. Wer sich die letzten Reviews von Christopher auf YouTube angesehen hat, der hat sich Videomaterial vom iPhone 7 Plus angesehen, denn dieses wird von ihm aktuell zum Filmen verwendet. Die Qualität der Aufnahmen ist einfach nur top - für ein Smartphone sogar bei schlechten Lichtverhältnissen. Auch der Bildstabilisator macht einen enorm guten Job und kann selbst stärkere Erschütterungen und Bewegungen überraschend gut ausgleichen. Die Audioqualität ist ebenfalls sehr gut und gibt die Realität nahezu perfekt wieder.

Bei der Frontkamera sind wir leider wieder etwas enttäuscht. Bei Tageslicht erzeugt sie ansprechende Bilder, doch bei schlechten Lichtverhältnissen sehen die Bilder schnell matschig aus. Hier schneiden viele Android Geräte besser ab (z.B. das Xiaomi Mi5).

Hier findet ihr Kamera Samples vom iPhone 7 Plus im Original:
- Frankfurt am Main (Nacht): https://goo.gl/photos/MPQithPpofHR2rvz6
- Waldspaziergang Harburg (Tag): https://goo.gl/photos/ycBZoBtaDTf4TmuS9

iPhone 7 Plus Test
Akku

​Kapazität (Angabe): ​2.900mAh
​Kapazität (Gemessen): ​2.852mAh
​Wechselbar:​Nein
Fast Charging:​​Nein

Dem iPhone 7 Plus wurde in einigen Tests eine schlechte Akkulaufzeit bescheinigt. Nachvollziehen können wir das aber nicht, denn in unseren Alltagstest hat das iPhone (außer Akku Monster) sämtliche Androiden mit ähnlicher Leistung aus der Arena gepustet. Im Schnitt kommt man pro Akkuladung auf eine Screen-On Zeit von 6,5 Stunden inklusive intensiver Nutzung von Kamera und GPS. Dabei muss man natürlich die Leistung des iPhones berücksichtigen, aber auch das im Vergleich zu den meisten Android Geräten deutlich hellere Display. Im reinen Indoor Betrieb haben wir auch schon 9 Stunden Screen-On Zeit erreicht. Das ist genug für 3 Tage Betrieb ohne Nachladen. Und das mit einem kleineren Akku als z.B. im LeEco Le Pro 3 (4.000mAh) oder dem OnePlus 3 (3.000mAh).

Das iPhone 7 Plus hat aber auch einen dicken Nachteil. Es unterstützt nämlich kein Fast-Charging. Für die heutige Zeit und den Umstand, dass man für dieses Smartphone 899€ auf den Tisch legen muss, ist das schon ein starkes Stück. Wenn wenigstens ein 2A Netzteil beiliegen würde... aber nein, Apple speist den Kunden hier mit einem kleinen 1A Lader ab. Damit dauert es fast 3 Stunden, bis das Smartphone wieder voll geladen ist. Etwas beschleunigen lässt sich der Vorgang durch die Verwendung eines stärkeren Netzteils (bis 2A). 

iPhone 7 Plus Test
Fazit

Unsere abschließende Meinung zum iPhone 7 Plus? Ja, das Teil ist schon ein verdammt gutes Smartphone und in vielerlei Hinsicht ist der Preis gerechtfertigt. Ist das iPhone das perfekte Smartphone? Nein! Es gibt auch hier zahlreiche Fehler und Dinge, welche Apple hätte besser machen können. Wer keinen Wert auf das Apple Ökosystem legt, der braucht sich auch kein iPhone zu kaufen, denn das Gerät ist dann schlichtweg überteuert. Man bekommt sehr viel vom iPhone auch in der Android Welt für deutlich weniger Geld geboten. Hinzu kommen dann noch die Vorteile der Offenheit vieler Android Smartphones. Am Ende sollte aber jeder das nutzen, was er am liebten mag bzw. was den persönlichen Use-Case trifft. Wir mögen übrigens nach der mittlerweile langen Nutzung des iPhone 7 Plus beide Welten sehr gerne.

Pro Contra
​+ Schönes Design... ​- ... aber viel zu groß und schwer
+​​ Beeindruckende Performance und Optimierung-​​ für viele Use-Cases maßlos überteuert
+​​ Lange Akkulaufzeit-​​ Leicht eingeschränkte Mobilfunk- und WLAN-Empfangsleistung
+​​ Tolles Display mit perfekter Outdoor-Readability-​​ iOS (Geschlossenheit des Systems, Apps instabiler als Android)
+​​ Taptic Engine - kleines Feature, große Wirkung-​​ Kein Fast-Charging
+​​ Genialer Fingerabdruck-Scanner-​​ Frontkamera für den Preis nicht gut genug
+​​ Sehr gute Lautsprecher-​ Keine Status LED
​+ iOS (UI, Qualität der Apps, Geschwindigkeit)​- Abwärme / Kühlungssystem
​+ Sehr gute Kamera mit optischem Zoom und sehr guter Bildstabilisierung​- Preis (Einstiegspreis von 500€ wäre perfekt)
​+ Regelmäßige OTA Updates für mehrere Jahre​- Sprachqualität
​+ Wasserdicht

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