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Cubot Power Testbericht

cubot-power Cubot Power

Mit dem Cubot Power meldet sich Cubot im Mitteklasse-Segment zurück. Cubot präsentiert ein 5,99 Zoll "Full View" Smartphone gepaart mit einem riesigen 6.000mAh Akku, sowie dem Helio P23 Prozessor und 6GB LPDDR4X RAM. Hinzu gesellen sich satte 128GB interner Speicher. Auf dem Papier ist das Cubot Power also unerwartet attraktiv und seitens Cubot ein überraschender Schritt, denn in der Vergangenheit hat man sich nur noch auf günstige Geräte im Einsteiger Segment konzentriert. Wir haben das Cubot Power wie gewohnt eine Woche lang ausgiebig im Alltag getestet und präsentieren euch nun alle Stärken und Schwächen im ausführlichen Testbericht.  

Cubot Power
Verpackung & Lieferumfang

Das Cubot Power kommt in einer schwarzen, flachen Verpackung daher, die ihrerseits ein goldfarbenes „Cubot"-Logo an den Seiten aufweist, sowie ein großes goldfarbenes „Power"-Logo auf der Front. Hier fühlen wir uns etwas an Ulefone erinnert. Ebenfalls in Gold gehalten sind die Angaben zu den Spezifikationen auf der Rückseite.

Lieferumfang:

  • ​1x Cubot Power
  • 1x USB Typ-C Kabel
  • 1x Netzteil (5V / 2A)
  • 1x Transparentes TPU Case
  • 1x Quick Start Guide
  • 1x EU Konformitätserklärung (CE)
  • 1x SIM Nadel 

Cubot Power
Design & Verarbeitung

Schon beim Design und der Verarbeitung müssen wir den Cubot-Fans einen kleinen Dämpfer verpassen. Anders als von Cubot beworben verfügt das Cubot Power über keine Glasrückseite. Diese ist zwar spiegelglatt, so dass beim schwarzen Modell jeder Fingerabdruck zu sehen ist, doch die Temperatur spricht für Polycarbonat anstatt von Glas. Ein Vergleich mit einer echten Glasrückseite wie die vom Huawei P20 Pro macht schnell klar, dass Cubot hier gemogelt hat. Des Weiteren sind die Übergänge zum Fingerabdrucksensor und der Kameraeinheit viel zu weich. Eine leichte Wölbung des Materials verrät hier, dass das Backcover aus weicherem Material hergestellt wurde. So wirklich schlau werden wir aus dem gebrochenen Werbeversprechen nicht.

Auf Grund des riesigen Akkus, ist das Cubot Power mit 218g ohnehin schon ziemlich schwer. Eine Glasrückseite wäre also auf der anderen Seite gar nicht wünschenswert gewesen, denn diese hätte das Gewicht nur noch unnötig in die Höhe getrieben. Bruchtechnisch hätte sich das dann bei einem Sturz ebenfalls als suboptimal erweisen können.

Ebenfalls kritisch sehen wir die Verarbeitung. Die Übergänge zum Rahmen sind zwar ebenmäßig, aber leider wurde die Hauptkamera ungenau eingebaut und auch die Tasten klappern im Gehäuse. Was die Kamera betrifft, hat der schiefe Einbau zum Glück keinen Einfluss auf die Qualität der Aufnahmen, so dass man hier vielleicht noch eine Auge zudrücken kann.

Ansonsten leistet sich das Cubot Power keine weiteren Verarbeitungsmängel. An der Unterseite befindet sich der USB Typ-C Port und der Monolautsprecher. An der Oberseite findet der Nutzer einen 3.5mm Klinkenport. Die linke Seite beherbergt den Dual SIM Hybrid Slot, in dem man wahlweise zwei Nano SIM Karten oder eine Nano SIM Karte plus eine Micro SD Karte einsetzen kann. Rechts befinden sich dann die Lautstärkewippe und darunter der Powerbutton. Die Front besteht zum Großteil aus dem Display und besitzt keine Buttons. Eine weiße Status LED befindet sich links neben dem Telefonhörer.

Cubot Power
Display

​Größe: ​5,99 Zoll
Auflösung:​ ​Full HD+ (2160 x 1080)
Technologie​:​In-Cell IPS LCD
​Anzahl Berührungspunkte:​10
Gehärtetes Glas:​​Ja
Anti Fingerabdruck Beschichtung:​​Ja

Das Cubot Power verfügt über ein großes 5,99 Zoll Full HD+ 18:9 "Full View" In-Cell IPS LCD Display. Mit der Schärfe, der Helligkeit und auch dem Kontrast sind wir sehr zufrieden. Das Display kann auch im Freien gut abgelesen werden und einzelne Pixel sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Die Farbwiedergabe ist soweit ganz gut. An dieser Stelle hätten wir uns aber zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten wie beispielsweise Miravision gewünscht, um noch die Farbsättigung noch etwas anheben zu können. Dieses Feature fehlt leider aktuell bei fast allen Android 8.1 Geräten mit Mediatek Chip.

Ungeachtet dessen werden die Farben korrekt dargestellt, auch wenn das Display vom Cubot Power natürlich nicht mit einem guten AMOLED Display mithalten kann. Die Blickwinkelstabilität geht ebenfalls in Ordnung. Ab circa 45° Neigung zur Seite bzw. nach Vorn kippt der Weißton leicht ins gräuliche ab, hält sich dann aber bis zur 90° Neigung. Ein Ablesen von der Seite ist somit leicht möglich, wenn auch nicht mehr ganz farbgetreu. Der 10-Punkt Digitizer funktioniert erfreulicherweise einwandfrei. 

Auch wenn Cubot keine Angabe zu der Oberfläche vom Display macht, so gehen wir davon aus, dass es sich um gehärtetes Glas handeln muss. Nach einer Woche ungeschützter Nutzung als Alltagsgerät haben wir noch keine Kratzer ausmachen können. Ebenfalls ist die Oberfläche leicht oleophobisch. Man sieht zwar relativ rasch leichte Fingerabdrücke, diese lassen sich aber ebenso leicht unter Zuhilfenahme eines Ärmels oder dem Hosenbein abwischen. 

Cubot Power
Hardware & Performance

​Prozessor: ​MediaTek Helio P23 (MT6763)
- 4x 2,3GHz ARM Cortex-A53
- 4x 1,65GHz ARM Cortex-A53
GPU:​ ​ARM Mali-G71 MP2 ​(@770MHz)
RAM (Geschwindigkeit):​​6GB LPDDR4X (@6.55GB/s), 1600MHz Dual Channel
Speicher (Geschwindigkeit R/W):​​128GB (276 / 183MB/s)
Micro SD (Geschwindigkeit R/W):​Ja (78 / 14MB/s)
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Fingerabdruck Scanner:​​Ja (Rückseite)
​Sensoren:Licht, Annäherung, Fingerabdrucksensor, Gyroskop, Magnet-Sensor​, G-Sensor
Besonderheiten:​Status LED, USB Typ-C Anschluss, 3,5mm Anschluss
Abmessungen (H/B/D) / Gewicht:​​158,39 x 74,39 x 10,75mm
218g

In Sachen Hardware kann das Cubot Power durchaus punkten. Der MediaTek Helio P23 (MT6763) hat ausreichend Power unter der Haube. Mit 4x 2.3GHz und 4x 1.65GHz, sowie 6GB LPDDR4X RAM und 128GB internem Speicher bleiben für die Alltagsnutzung ohne gehobene Ansprüche kaum Wünsche offen. Der interne Speicher kann per Micro SD Karte erweitert werden. Die Schreibrate des Slots ist allerdings nicht optimal.

Kritisch betrachten wir eine weitere Falschaussage von Cubot. Es wurde ein schnellerer MT6763T beworben, der seinerseits auf 2,5GHz takten soll. Davon ist im Endprodukt jedoch nichts zu sehen. Es sind diese kleinen Lügen, die uns an der Aufrichtigkeit eines Herstellers zweifeln lassen. Inwieweit der Normalnutzer die Leistungseinbuße bemerken würde, lassen wir mal dahingestellt. Aber warum tut sich Cubot sowas an? Ist es Unwissenheit, weil die Marketingabteilung blind der Produktionsabteilung vertraut oder ist es kalkül? Es muss dem Hersteller doch klar sein, dass es immer jemanden gibt, dem das auffällt und der darüber negativ berichten wird. Sowas nennen wir passend zur WM 2018 ein Eigentor. Schade!

Was nun die Alltagsperformance vom Cubot Power betrifft, so sind wir positiv gestimmt. Sämtliche Apps laufen einwandfrei, das Switchen im Browser oder auf der Oberfläche läuft sehr flüssig von statten und auch Multitasking stellt für das Cubot Power kein Problem dar. Sämtliche Spiele laufen auf hohen bis sehr hohen Details relativ flüssig, auch wenn die ARM Mali-G71 MP2 GPU nicht dem High-End-Segment angehört. Im Antutu erreichten wir 93.239 Punkte. Dies spricht für eine deutlich bessere Optimierung seitens Cubot, als es für gewöhnlich bei der Konkurrenz mit diesem Chip der Fall ist.

Probleme gibt es dann wieder bei den verbauten Sensoren. Zumindest der Kompass wollte bei uns nicht so richtig funktionieren. Trotz mehrfacher Kalibrierung und Nutzung von verschiedenen Kompass-Apps, wurde die Ausrichtung generell falsch angezeigt und schon geringe Bewegungen in der Horizontalen lassen den Kompass sprichwörtlich durchdrehen. Alle anderen Sensoren, einschließlich dem Fingerabdruckscanner funktionieren zum Glück einwandfrei.

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Cubot Power
Software

​Variante: ​Stock ​Android
​Android Version: ​8.1.0
Sicherheitspatch im Test: Mai 2018
Google zertifiziert:​Nein
DRM Technologien:​ClearKey CDN, WideVine ​L3
Bloatware​:​Nein
Root Zugriff:​​Nein
OTA Updates:​​Ja
Schadsoftware:​​Nein

Das Cubot Power wird mit Android 8.1 und Sicherheitspatch vom Mai 2018 (Stand: Juni 2018) ausgeliefert. Das System ist zunächst frei von erkennbaren Viren oder anderer Schadsoftware. Ebenfalls verzichtet Cubot auf Bloatware. Lediglich ein alter Bekannter ist wieder mit an Board: Mediatek Duraspeed. Eingeschaltet, optimiert Duraspeed weitestgehend die Vordergrund-Apps und beendet Hintergrund-Apps. In der Praxis sollte man jedoch aufpassen, da einige Benachrichtigungen von Apps dann eventuell gar nicht oder verzögert angezeigt werden könnten. Sollte dies der Fall sein, könnt ihr Duraspeed anpassen oder gänzlich deaktivieren.

Das zuvor genannte „zunächst frei von Viren" haben wir natürlich mit Bedacht gewählt. Ein großes Problem in der Vergangenheit war die Anfälligkeit der Cubot Smartphones. Ohne dem Hersteller Absicht unterstellen zu wollen, kam es vor gut einem Jahr zu zahlreichen Nutzerbeschwerden auf Grund von Viren- und Trojanerbefall bzw. sich ständig aufklappender Werbe-Apps. Wir selbst mussten diese Erfahrung machen und hatten euch davon berichtet. Auffallend war damals, dass auch anfänglich saubere Geräte urplötzlich von Schadsoftware geplagt wurden. Wir können nur hoffen, dass die Negativschlagzeilen der Vergangenheit angehören und das System frei von Schadsoftware jeglicher Art bleibt.

Die allgemeine Performance und Implementierung ist einwandfrei. Ruckler oder sogar Abstürze gibt es nicht. Die Darstellungen der Apps ist korrekt und auch die deutsche Übersetzung ist weitestgehend tadellos. 

Cubot Power
Empfang & Konnektivität

​Mobilfunk: ​2G: 1800, 1900, 850, 900MHz
3G: 2100, 900MHz
4G: B1, B20, B3, B7, B8
WLAN:​ ​WLAN 802.11a/b/g/n Dual Band (2,4GHz + 5GHz)
Bluetooth:​​Bluetooth ​4.2
NFC:​​Nein
HotKnot:​​Nein
Dual-SIM:​Dual Nano SIM (Micro SD Hybrid Slot)
Positionsbestimmung:​​GPS, A-GPS, GLONASS, BDS

Hinsichtlich des Empfangs gibt es beim Cubot Power nichts zu kritisieren. Allerorts ist der Empfang gut. Dies gilt sowohl für die Nutzung im Freien, als auch für Räume.

Das Cubot Power verfügt zudem über Dual Band 802.11a/b/g/n WLAM. Im Download erreichten wir im 5GHz Band 92,3Mbps in direkter Routernähe und selbst eine Entfernung von 5m ändert nichts am Datendurchsatz. Im 2,4GHz Band erreichten wir stabile 43,9Mbps im Download. Das verbaute Bluetooth 4.2 verrichtet ebenfalls gute Arbeit. Die Kopplung mit Endgeräten funktioniert fehlerfrei.

Zur Positionsbestimmung werden GPS, A-GPS, GLONASS und BDS verwendet. Der erste Fix kommt prompt zustande und im Schnitt werden 16-18 Satelliten zur Navigation eingebunden. Navigationsprobleme gab es bis auf den fehlerhaften Kompass keine. Die Ortung ist auf 1-2m genau und der Empfang durchgehend stabil.

Cubot Power
Sprachqualität & Audio

​Lautsprecher: ​Mono
Noise Cancelling Mikrofon:​ ​Nein
Dedizierter Audio DAC:​​Nein
Dedizierter Verstärker:​​Nein

Cubot verbaut in seinem Power einen vernünftigen Monolautsprecher. Die maximale Lautstärke ist gut und Verzerrungen gibt es keine. Auf Grund der Dicke des Smartphones steht dem Cubot natürlich ein größerer Klangkörper zur Verfügung, sodass der Lautsprecher satter klingt, als bei so manchen anderen Smartphones. Das Klangbild via Kopfhörer, die man am vorhandenen 3,5mm Klinkenport anschließen kann, ist ebenfalls gut. Feineinstellungen lassen sich jedoch nur per separater App vornehmen, da kein System Equalizer vorhanden ist.

In Sachen Gesprächsqualität gibt es ebenfalls keine Kritik. Zwar wird auf ein Noise Cancelling Mikrofon verzichtet, aber der Gesprächspartner versteht den Sprechenden trotz Umgebungsgeräuschen relativ klar und deutlich. Einzig bei sehr starkem Wind wird es dann für den Zuhörer unangenehmer.

Cubot Power
Kamera

​Hauptkamera: ​16MP Samsung S5K3P3 (Interpolierbar auf 20MP)
​Frontkamera: ​8MP Galaxycore (Interpolierbar auf 13MP)
​Blitz:​Hauptkamera, Single White
​Fokus:​CAF, AF
​Slow Motion:​Nein

Cubot verzichtet beim Cubot Power auf eine Dual-Kamera. Diesen Schritt begrüßen wir, da wir in der Vergangenheit gelernt haben, dass im Low-Budget und Mittelklasse-Segment zu oft Fake Dual Kameras verbaut werden, nur um auf dem Papier eben jene präsentieren zu können. Als Hauptkamera kommt beim Cubot Power ein 16MP Samsung-Sensor zum Einsatz, der auf 20MP interpoliert werden kann. Die Frontkamera hat einen 8MP Galaxycore-Sensor, der seinerseits auf 13MP interpoliert werden kann. Ein oben angesprochenes Manko der Hauptkamera ist deren schlechter Einbau. Sie sitzt nicht mittig im Kamerafenster. Auswirkungen hat das allerdings nicht und ist somit nur ein Schönheitsfehler.

Nah- und Makroaufnahmen der Hauptkamera können sich bei guten Lichtverhältnissen sehen lassen. Zwar bleiben die Aufnahmen hinter den Erwartungen an eine 16MP Kamera zurück, aber insgesamt kann man die Qualität als gut bewerten. Die Farbwiedergabe und Schärfe ist in den meisten Fällen gut, nur hin und wieder versagt die ISO-Anpassung, sodass die Fotos leicht überbelichtet aussehen. Hin und wieder wird auch eine Zweitaufnahme nötig, wenn man kein ruhiges Händchen besitzt. Aufnahmen mit größerer Entfernung wirken leider eher unscharf bzw. mangelt es ihnen an Details. An die Qualität früherer Cubot Smartphones kommt das Power also bei weitem nicht heran.

Im HDR-Modus konnten wir kaum Veränderungen an der Bildqualität feststellen. Die Auslösezeit ist nahezu identisch mit der vom normalen Modus.


Leider nimmt die Bildqualität mit abnehmender Umgebungshelligkeit ebenfalls rapide ab. Lowlight Aufnahmen gelingen kaum. Starkes Bildrauschen und fehlende Schärfe sind das Resultat. Unter Zuhilfenahme des Single LED Blitzes, der seinerseits ebenfalls nicht korrekt mittig verbaut wird, können Nahaufnahmen in absoluter Dunkelheit angefertigt werden. Hier wird das Objekt scharf dargestellt und die Farbwiedergabe geht in Ordnung. Bei größerem Abstand wird es dann schon wieder kritisch.

​Die Frontkamera macht bei guten Lichtverhältnissen befriedigende Aufnahmen. Zwar fehlt es den Bildern an Schärfe, aber bedenkt man, dass hier ein Galaxycore Sensor zum Einsatz kommt, so sind wir mit dem Resultat recht zufrieden. Auch bei der Frontkamera gilt, je weniger Licht, desto schneller wird das Bild unscharf. In mäßig beleuchteten Räumen ist die Bildqualität geradeso akzeptabel.

​In Sachen Videoqualität hat Cubot noch ein wenig nachzubessern. Der automatische Fokus der Hauptkamera funktioniert leider nicht korrekt. Entweder ist er sehr träge oder reagiert überhaupt nicht. Somit ist es hier nötig manuell zu regeln. Der EIS Stabilisator funktioniert soweit gut und bemüht sich sichtlich das Bild stabil zu halten. Sowohl die Frontkamera, als auch die Hauptkamera nehmen Videos in Full HD (30fps) auf.

Cubot Power
Akku

​Kapazität (Angabe): ​6.000mAh
​Kapazität (Gemessen): ​~5.300mAh
​Wechselbar:​Nein
Fast Charging:​​Ja

Das Cubot Power wurde mit einem 6.000mAh beworben und diese Kapazität können wir bis auf eine leichte Abweichung bestätigen. Unsere Messung ergab 5.300mAh Kapazität und dies liegt knapp unter dem Rahmen der 10%-igen Fehlertoleranz. Wesentlich wichtiger ist jedoch die tatsächliche Ausdauer und in dem Punkt kann das Cubot Power voll überzeugen. Mit einer reinen Screen-On Zeit von ca. 16 Stunden und 45 Minunten (Autohelligkeit) kann man dem Cubot Power sein „Power" durchaus bestätigen. Im Alltag hatten wir sichtlich Mühe das Cubot Power zu entleeren. Bei normaler Nutzung kommt man ca. 2 bis 3 Tage ohne eine Ladung aus. Einzig unter Volllast, zum Beispiel beim Spielen, geht der Akku schneller runter. Eine Ladung von 20% auf 100% dauert im Standby satte 4 Stunden und 45Min. Die letzten 20% Ladung dauern dabei fast 1,5 Stunden. Fast-Charging hätte nicht geschadet!

Cubot Power
Fazit

An dieser Stelle gibt es mal wieder ein gemischtes Fazit. Cubot meldet sich nach langer Zeit im Mittelklasse-Segment zurück und macht vieles richtig, aber auch falsch. In den Basics liefert das Cubot Power eine solide Basis. Neutral bewerten wir die Kameraqualität, da sie nur teilweise in Ordnung geht und die Konkurrenz aber auch Cubot in der Vergangenheit Besseres geliefert haben. Negativ stimmen uns die Falschaussagen hinsichtlich der beworbenen Glasrückseite, wobei dies eigentlich kein Nachteil ist, sowie die Falschaussage bezüglich des angeblich schneller taktenden Helio P23 SoC. Ebenfalls Abzüge gibt es bei der Verarbeitung.

Was bleibt? Ein relativ schnelles Mittelklassesmartphone mit enormer Ausdauer für circa 230€. Ob das zum Durchbruch für Cubot reicht wagen wir jedoch in Anbetracht der starken Konkurrenz zu bezweifeln.

Pro Contra
​+ Display ​- Verarbeitungsmängel
+ Relativ gute Performance-​​ Falschangaben (Glasrückseite und 2,5GHz Helio P23)
+ Reichlich Speicher (RAM + "ROM")- Kamera enttäuscht insgesamt etwas
+ Alle wichtigen Sensoren an Bord- Kein Noise Cancelling
+ Benachrichtigungs LED- Kompass funktioniert nicht richtig
+ Ordentlicher Fingerabdruck Sensor- Lange Ladezeit (kein Fast-Charging)
​+ Saubere Software ohne Bloatware
​+ Gute Empfangsleistung in allen Kategorien
​+ Brauchbarer Medienlautsprecher, Telefoniequalität
​+ 3,5mm Kopfhörer Anschluss
​+ Akkulaufzeit

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Kommentare 3

Gäste - Pitt am Dienstag, 03. Juli 2018 09:13
Schade...

...seit der Ankündigung des Cubot Power habe ich als "Cubot-Fan" auf euren ersten Test gewartet...ich hatte bisher x9, x10, x11, x15, x17, x17s, s550, Dinosaur und dann sollte das S9 kommen. Seither wurde es ruhig und nur uninteressanter Low-Budget kram. Ich hätte gerne wieder ein Cubot gekauft - auch für 250€, da ich unbedingt ein Ersatz-Smarty brauche...aber vor dem Hintergrund eurer objektiven Berichterstattung wird es wohl eher ein gebrauchtes Samsung S7 oder gar S8 werden, da dort die Preise derzeit durchsacken. Was mir bei diesem Bericht fehlt, ist das Angebot an vergleichbaren Alternativen zum Cubot Power. Oder gibt es da z.Z. Nichts?
Gruß Pitt

...seit der Ankündigung des Cubot Power habe ich als "Cubot-Fan" auf euren ersten Test gewartet...ich hatte bisher x9, x10, x11, x15, x17, x17s, s550, Dinosaur und dann sollte das S9 kommen. Seither wurde es ruhig und nur uninteressanter Low-Budget kram. Ich hätte gerne wieder ein Cubot gekauft - auch für 250€, da ich unbedingt ein Ersatz-Smarty brauche...aber vor dem Hintergrund eurer objektiven Berichterstattung wird es wohl eher ein gebrauchtes Samsung S7 oder gar S8 werden, da dort die Preise derzeit durchsacken. Was mir bei diesem Bericht fehlt, ist das Angebot an vergleichbaren Alternativen zum Cubot Power. Oder gibt es da z.Z. Nichts? Gruß Pitt
Florian am Dienstag, 03. Juli 2018 18:05

Alternativen: Oukitel K8000/K5000 (die neuere Generation halt) oder wie Chris sagt Xiaomi. Oftmals liegen die ScreenOn Zeiten nur unwesentlich unter dem von Cubot Power. Musst mal in unsere Reviews schauen bei Xiaomi. Zumindest sind die dann sehr viel leichter und haben zumeist eine bessere Kamera. -------- Aber nun zum Power. Es ist ja kein schlechtes Gerät. Die Leistung und die Power stimmt. Wenn man wüsste, dass die vielleicht noch softwareseitig an der Kamera schrauben, dann sehe ich keinen Grund es nicht zu kaufen. Klar, Unwahrheiten bezüglich Backcover und SoC sind schon mies, aber im Alltag nicht bemerkbar. Im Gegenteil. Zum Glück hat es KEINE Glasrückseite ...

Alternativen: Oukitel K8000/K5000 (die neuere Generation halt) oder wie Chris sagt Xiaomi. Oftmals liegen die ScreenOn Zeiten nur unwesentlich unter dem von Cubot Power. Musst mal in unsere Reviews schauen bei Xiaomi. Zumindest sind die dann sehr viel leichter und haben zumeist eine bessere Kamera. -------- Aber nun zum Power. Es ist ja kein schlechtes Gerät. Die Leistung und die Power stimmt. Wenn man wüsste, dass die vielleicht noch softwareseitig an der Kamera schrauben, dann sehe ich keinen Grund es nicht zu kaufen. Klar, Unwahrheiten bezüglich Backcover und SoC sind schon mies, aber im Alltag nicht bemerkbar. Im Gegenteil. Zum Glück hat es KEINE Glasrückseite ;) ...
Christopher am Dienstag, 03. Juli 2018 10:03

Das Ulefone Power 5 wäre eine Alternative wenn dich das Gewicht und die Größe nicht stören. Ansonsten was von Xiaomi - das Redmi Note 5 zum Beispiel.

Das Ulefone Power 5 wäre eine Alternative wenn dich das Gewicht und die Größe nicht stören. Ansonsten was von Xiaomi - das Redmi Note 5 zum Beispiel.
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Mittwoch, 18. Juli 2018

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