Pipo M7 Pro 8,9" Tablet Testbericht

Pipo M7 Pro 8,9" Tablet Testbericht

Wir möchten euch heute das kürzlich erschienene Tablet  M7-Pro (3G) des taiwanesischen Herstellers Pipo vorstellen. Das Gerät befindet sich preislich in der Mittelklasse und ist ab ca.200 € erhältlich. Ob es das Geld wirklich wert ist erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Unboxing:

k-Karton

Das Pipo M7-Pro wird in einem weißen Karton geliefert, der weder billig noch besonders spektakulär wirkt und somit einen guten ersten Eindruck erweckt. Enthalten ist das (durch einige Folienverpackungen gut geschützte) Tablet, eine Garantiekarte, eine Anleitung auf chinesisch, ein USB-Verbindungskabel, ein Ladegerät inklusive Adapter für u.a. deutsche Steckdosen, Kopfhörer sowie ein USB-Host-Kabel.

k-Lieferumfang

k-Unboxing

Aussehen und erster Eindruck:

Die Vorderseite des Tablets ist wenig außergewöhnlich gestaltet, lediglich die Frontkamera ist hier zu finden. An der Oberseite des Gerätes finden wir eine Escape-Taste, die On-/Off-Taste, den Anschluss für das Ladegerät, das Mikrofon, einen Mini-HDMI-Anschluss sowie einen USB-Anschluss. Darüber hinaus ist hier ein weiterer USB-Anschluss untergebracht, der für die USB-Host-Funktion gedacht ist. Auch der Kopfhöreranschluss sowie die Einschübe für MicroSD und SIM-Karten sind hier zu finden.

Ansicht k-Rckansicht

k-Seite

Die Rückseite des M7-Pro ist im Vergleich zu anderen Geräten etwas außergewöhnlicher gestaltet. Dort findet man die Rückkamera sowie das Fotolicht und einen Reset-Knopf. Besonders fällt auf, dass die Rückseite des Gerätes aus zwei verschiedenen Materialien besteht: An den Rändern aus Kunststoff, der durch seine Oberflächenbeschaffenheit sehr griffig ist und aus einem Material, welches an gebürstetes Metall erinnert. Dadurch macht das Gerät einen sehr hochwertigen Eindruck  und liegt sehr gut in der Hand.

k-Rckansicht oben

Auch die Maße und das Gewicht von 410 Gramm sind angenehm und stören nicht bei der Bedienung.

Für manche Benutzer könnte sich die Tatsache, dass keine Hardwareschalter zur Lautstärkeregulierung verbaut sind, während der Benutzung als unvorteilhaft herausstellen.

Ausgeliefert wird das Pipo M7-Pro mit Android in der Version 4.2.2 (Jelly Bean). Das Betriebssystem ist an einigen Stellen, vor allem bei Sonderfunktionen wie der HDMI-Ausgabe, noch nicht vollständig ins Deutsche übersetzt, was allerdings für die meisten Benutzer nicht zu Problemen führen dürfte.

k-apps

Einige nützliche (aber auch einige eher weniger nützliche) Apps sind bereits vorinstalliert, lassen sich aber natürlich leicht deinstallieren.

Zwischenfazit: Auch wenn das Gerät von vorne auf den ersten Blick wenig spektakulär wirkt- es handelt sich hierbei um ein sehr gut verarbeitetes Gerät, welches einen sehr guten ersten Eindruck vermittelt.

Technische Details:

Bildschirm:

k-Eingeschaltet k-homescreen

Das 8,9" Retina-Display des Pipo M7-Pro löst mit 1920x1200 Pixeln auf und wirkt auf den Betrachter scharf und farbecht. Allerdings ist die Helligkeit in einigen Situationen (bei automatischer Helligkeitsregulierung) zu niedrig, was vor allem auffällt, wenn man nicht frontal auf das Display schaut. Diese Problem kann allerdings durch die manuelle Helligkeitseinstellung behoben werden.

Positiv anzumerken ist, dass bereits ab Werk eine Displayschutzfolie aufgebracht ist. Leider gab es bei unserem Testgerät einige Luftblasen.

Störende Refklektionen, die bei hellem Umgebungslicht auftreten, können durch das Entfernen der Displayschutzfolie reduziert werden.

Hardware:

Das Pipo M7-Pro besitzt 2GB RAM und einen 1,6 GHz Quadcore Prozessor, der für ein schnelles Arbeitstempo sorgt und eine ruckelfreie, flüssige Bedienung ermöglicht.

Auch beim AnTuTu Benchmark kann das M7-Pro mit einen Score von 16072 überzeugen.

k-Antutuscreeen

Touchscreen:

Der Touchscreen funktionierte im Test durchweg sehr gut und reagierte schnell und zuverlässig auf Eingaben.

GPS:

Die Standortbestimmung mit GPS funktionierte in unserem Test sehr schnell und zuverlässig. Die Bestimmung funktioniert auf etwa 4 Meter genau und ermöglicht eine präzise Navigation.

k-gpstest

WLAN & Mobile Daten:

Die erste WLAN-Verbindung funktionierte in unserem Test leider erst nach mehreren Versuchen. Später kam es dann allerdings nicht mehr zu Problemen. Die Reichweite lang dabei knapp unter der des Vergleichsgerätes (Samsung S Advance), war für die normale Benutzung in Haus und Garten aber vollkommen in Ordnung.

Bei Versuch eine mobile Datenverbindung aufzubauen gab es bereits beim Einsetzen der Sim-Karte Probleme. So konnte die Sim-Karte nur durch Druck mit einer Büroklammer richtig in das Gerät eingesetzt werden. Dabei kann man allerdings auch den Vorteil hervorheben, dass die Sim-Karte nicht so einfach von selbst aus dem Gerät fallen kann.

Nach dem Einsetzten der Sim-Karte konnte trotzdem keine Datenverbindung aufgebaut werden. Erst nach mehreren Versuchen und Neustarts war dann eine, wenn auch sehr langsame, Verbindung möglich. Ob die geringe Verbindungsgeschwindigkeit am Gerät liegt oder durch die getesteten Provider (O2 und Congstar) verursacht wurde, konnten wir leider nicht abschließend klären.

Lautsprecher & Kopfhörer:

Der Klang der mitgelieferten Kopfhörer und der eingebauten Lautsprecher ist in Ordnung und wirkt nicht blechern.

HDMI-Ausgang:

Mithilfe eines Mini-HDMI-Adapters (nicht im Lieferumfang enthalten) kann das Tablet z.B. an einen TV angeschlossen werden. Vor allem bei Präsentationen oder zum Zeigen von Fotos und Videos stellt sich diese Zusatzfunktion als sehr nützlich heraus.

USB-Host-Funktion:

Über den beiligenden Adapter können USB-Sticks an das Gerät angeschlossen und wie eine SD-Karte als Speichermedium genutzt werden.

k-Usbhost

Akku:

Der verbaute 6400mA Akku hält im Vergleich zu anderen Tablets außergewöhnlich lange. Folgende Ergebnisse wurden im Test mit Akku HD erreicht:

k-akku1 k-akku2

k-akku3

Kamera:

Wirklich überzeugen konnten die verbauten 2 und 5 Mega Pixel Kameras leider nicht. Die Fotos wirken (selbst bei optimalen Lichtverhältnissen) überbelichtet und verwaschen. Bei Sonnenschein grenzt der Versuch ein Foto machen zu wollen eher an Glücksspiel, weil man durch die Reflektionen im Display kaum etwas erkennen kann.

Testfotos:

k-Testbildpipo1 k-Testbildpipo2

k-Testbildpipo3 k-Testbildpipo4

Fazit:

Das Pipo M7-Pro ist ein gutes Tablet der preislichen Mittelklasse. Das Gerät ist sehr gut verarbeitet und arbeitet schnell und flüssig, der verbaute Akku sorgt für eine lange Ausdauer. Damit ist es der ideale Begleiter für unterwegs, auch wenn die Geschwindigkeit der mobilen Datenverbindung (zumindest in unserem Test) zu wünschen übrig lässt. Dieses Problem kann z.B. durch Tethering (MItnutzung der Datenverbindung eines Smartphones) umgangen werden.

Wer die Kamera des Tablets lediglich für einige Schnappschüsse oder z.B. für den Videochat benötigt und noch ein Gerät aus der Preisklasse um 200€ sucht, triftt mit dem Pipo M7-Pro eine gute Wahl.

Für Fragen zum Gerät stehen wir dir gerne im Forum zur Verfügung!

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