Vernee Mars Test

b2ap3_large_IMG_20161124_202905 Vernee Mars Review: Spannendes Budget Phablet mit Schwächen

Der Dritte im Bunde – das Vernee Mars ist der dritte Versuch, viel Qualität und aktuelle Technik für einen geringen Preis anzubieten. Mittlerweile ist Vernee unter den China-Handys fast kein Newcomer mehr, sondern den meisten schon in irgendeiner Form über den Weg gelaufen. In der Tat wurde anfangs viel versprochen und noch nicht alles gehalten, doch das bisherige Lineup kann sich in der Tat sehen lassen. Nach dem Thor und dem Apollo Lite setzt sich also die Reihe der Götter fort und das Mars versucht, in der Mittelklasse Maßstäbe zu setzen.

Vernee Mars
Verpackung & Lieferumfang

Der Lieferumfang ist wenig überraschend überschaubar. Außer einem Pump Express Plus fähigen Netzteil und dem passenden USB Typ C-Kabel findet sich noch ein lieblos verpacktes Sim-Auswurf-Werkzeug. Zudem liefert Vernee auch noch eine Kurzanleitung mit.

Die Umverpackung sieht zwar ziemlich gut aus und die textilähnlich strukturierte Oberfläche macht auch einiges her, aber bringt gleichzeitig auch ein großes Problem mit sich: man kommt nicht an das Vernee Mars ran. Die Reibung der beiden strukturierten Flächen aneinander ist so groß, dass man den Deckel kaum von der Box herunterbekommt. In unserem Fall half sogar nur der Griff zum Messer, wie ihr im Unboxing Video sehen könnt.

Vernee Mars Test
Design & Verarbeitung

Eine der stärksten Eigenschaften des Vernee Mars ist sein Design. Es basiert zwar auf derselben Vorlage wie auch das Ulefone Future, aber die Verarbeitung ist deutlich besser. Das Gehäuse, bei dem Backcover und Rahmen aus einem Teil bestehen, fühlt sich sehr hochwertig an. Es hat ausreichend Grip und schmeichelt der Hand. Auch die Antennen-Linien haben eine markante Form und passen ins Bild. Am Rahmen finden sich auf der rechten Seite außer dem Fingerabdruckscanner auch noch der Volume-Rocker und der Power-Button. Die Lautstärketasten haben jedoch leider etwas zu viel Spiel und klappern, was sehr schade ist. Glücklicherweise ist das aber der einzige Patzer bei der Verarbeitung.

Die Front wird nicht durch einen Homebutton oder ähnliches unterbrochen. Die Navigationstasten sind auf den Bildschirm verfrachtet worden. Dafür ist der Rand unterhalb des Displays jedoch deutlich zu breit. Insgesamt hat das Gerät fast identische Maße wie das OnePlus 3. Die Bezels rechts und links vom Display sind jedoch angemessen dünn, wenngleich nicht so extrem wie Vernee es gerne bewirbt. Der Übergang vom 2.5D Curved Glass zum Rahmen verläuft leider auch etwas hart. Die Abrundung ist wirklich nur sehr minimal und der Rahmen steht etwas über, sodass das Display zwar bei einem Aufprall geschützt ist, man aber haptisch etwas enttäuscht wird, wenn man das Gerät nutzt.

Vernee Mars
Display

​Größe: ​5,5 Zoll
Auflösung:​ 1920 x 1080 Pixel (FullHD)​
Technologie​:IPS LCD OGS​
​Anzahl Berührungspunkte:​10
Gehärtetes Glas:​Gorilla Glass 3​
Anti Fingerabdruck Beschichtung:​​Ja

Das zum Standard gewordene 5,5 Zoll große FullHD-Display kommt auch hier wieder zum Einsatz. Beim Panel hat Vernee im Mars in jedem Fall auf hochwertige Komponenten Wert gelegt. Die Darstellung ist kontrastreich und die Farben werden satt dargestellt. Zudem können Feinheiten noch mittels Software über Miravision korrigiert werden. Anders als bei anderen Reviewern hat unser Display keinerlei Probleme mit einem Rotstich oder ähnlichem. Das könnte daran liegen, weil wir das Gerät deutlich später testen und damit einen anderen Batch vor uns haben.

Anders stellt sich die Situation jedoch beim Digitizer dar. Dieser ist manchmal etwas träge und vor allem beim Tippen von Nachrichten verschluckt der Touchscreen ab und zu ein Zeichen. Besonders fällt dies auf, wenn man Swipe-Gesten ausführt. Hier wird die Geste manchmal zwischendrin unterbrochen. Das Glas ist durch Gorilla Glass 3 geschützt. Die fettabweisende Schicht arbeitet zuverlässig und wenn sich doch mal etwas Fett auf das Display verirrt, ist es beim nächsten mal aus der Tasche holen mit hoher Wahrscheinlichkeit weggeputzt.

Vernee Mars Test
Hardware & Performance

​Prozessor: Mediatek Helio P20 (8x Cortex A-53, max. 2GHz)
GPU:​ ARM Mali-T860 MP2 700MHz
RAM (Geschwindigkeit):​​4GB LPDDR3 (5514,25GB/s)
Speicher (Geschwindigkeit R/W):​​32GB (170,52MB/s / 86,82MB/s)
Fingerabdruck Scanner:​​Ja, seitlich
​Sensoren:Beschleunigung, Lage, Helligkeit, Näherung, Gyroskop
Besonderheiten:​​Pump Express Plus Fast Charging, 6000er Aluminium Backcover, USB Typ-C
Abmessungen / Gewicht:​73 x 151 x 7,6 mm / 165g

Zwar ist das Vernee Mars das neueste im Bunde der Vernee-Smartphones, die Hardware genügt aber nicht wirklich High-End Ansprüchen. Sie ist aber auch alles andere als schlecht. 4GB RAM sind absolut zeitgemäß und auch der Helio P10 SoC von Mediatek verrichtet gute Dienste. Die Kombination aus beiden hat Vernee überraschend gut optimiert. Das Multitasking funktioniert zuverlässig und Apps bleiben sehr lange im Speicher. Aber auch die allgemeine Bedienung geht flüssig von der Hand. Es kommt nie zu Denkpausen und das Öffnen von Apps geht schnell von der Hand. Die Gaming-Performance ist im Vergleich mit anderen Helio P10-Geräten erfreulich gut und Lags sind kaum zu bemerken. Das System ist also wirklich gut optimiert.

Der RAM und auch der interne Speicher bestechen jedoch entgegen dem subjektiven Gefühl nicht mit hoher Geschwindigkeit. Lediglich rund 5,5GB/s schafft der Arbeitsspeicher, was zwar nicht schlecht ist, aber auch besser sein könnte. Immerhin hat Vernee darauf geachtet, alle wichtigen Sensoren zu verbauen. Zwar muss auf einen Schrittzähler und einen Barometer verzichtet werden, ein Gyroskop ist aber an Bord. Die Erwärmung hält sich erfreulicherweise in Grenzen. Bei ausführlichen Gaming-Sessions oder mehreren Benchmarks am Stück wird die Rückseite zwar merklich warm, aber keinesfalls heiß.

Der Fingerabdruckscanner überzeugt uns jedoch leider überhaupt nicht. Es ist zwar eine nette Idee, diesen in den Rahmen zu integrieren und es scheint auch recht innovativ, doch die Position ist weder ergonomisch noch effektiv. Man kommt regelmäßig aus Versehen an den Sensor, was dazu führt, dass er oft keine zusätzlichen Versuche mehr zu lässt und man dann ohnehin den Pin-Code verwenden muss. Wenn man den Scanner dann doch mal nutzen möchte, benutzt man entweder einen Finger, der noch nicht registriert ist oder der Finger wird nicht erkannt. Im Gegensatz zu „herkömmlichen" Scannern im Homebutton oder der Rückseite ist die Erfassungsrate wirklich sehr schlecht. Wenn der Finger dann aber doch einmal erkannt wird, dauert es ziemlich lange, bis das Telefon entsperrt ist. Ob es möglich ist, die Performance durch Updates noch zu verbessern, wissen wir nicht. Dem Vergleich mit „herkömmlichen" Scanner wird das Mars aber wohl nie standhalten und leidet an exakt denselben Problemen wie schon das Ulefone Future.

Vernee Mars
Software

​Variante: ​Vanilla Android
​Android Version: Android 6​
Bloatware​:Gerätesuche "Scan"
Root Zugriff:​nein​
OTA Updates:​ja​
Schadsoftware:​nein​

Vernee selbst wirbt damit, beim Mars auf Stock Android 6.0 zu setzen. Das ist auch tatsächlich wahr und bis auf eine Alternative zur nicht vorinstallierten Google-Suche findet sich auch keine Bloatware auf dem System. Bis auf den Play Store sind auch keinerlei Google Dienste vorinstalliert, sodass man das System ganz an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Das System bietet außerdem OTA-Updates, die von Vernee auch fleißig genutzt werden. Wir haben bereits zwei Updates erhalten, die vor allem die Performance der Kamera verbessert haben. Wie oben erwähnt läuft das System sehr snappy und Third Party Launcher lassen sich ohne Probleme installieren.

Etwas schade ist jedoch, dass durch die Konzentration auf pures Stock Android auch einige Funktionen verloren gehen. Lieb gewonnene Features wie Double-Tap-To-Wake oder das öffnen der Schnelleinstellungen aus dem Lock Screen heraus werden vor allem mit Bezug auf den nicht verwendbaren Fingerabdruckscanner schmerzlich vermisst. Hier sollte Vernee für das Mars noch mit einem OTA nacharbeiten.

Vernee Mars Test
Empfang & Konnektivität

​Mobilfunk: GSM 850/900/1800MHz, WCDMA 900/2100MHz, FDD-LTE 800/1800/2100/2600MHz
WLAN:​ 802.11a/b/g/n, 2,4/5GHz
Bluetooth:​​Bluetooth 4.0
NFC:​​nein
HotKnot:​ja​
Dual-SIM:​Dual Standby, Combo (Microsim oder MicroSD)​
Positionsbestimmung:​​GPS, A-GPS

Im Gegensatz zu den Topmodellen manch anderer Hersteller, muss man beim Vernee Mars nirgendwo auf den Empfang von LTE verzichten. Es werden alle in Deutschland wichtigen Frequenzen unterstützt und der Empfang ist auch sehr ordentlich. Selbiges gilt für WLAN. Trotz des metallsichen Backcovers hatten wir im gesamten Haus Empfang und auch das eine odere andere Netzwerk der Nachbarn war in Reichweite. Hier hat Vernee also einen guten Job gemacht.

Beim Navigieren via GPS erlaubt sich unser Mars ebenfalls keine groben Schnitzer. Die Positionsbestimmung klappte stets zuverlässig und schnell. Die Signale der Satelliten sind zwar nicht besonders stark, aber bei der Navigation hatten wir keinerlei Probleme. Auf GLONASS muss jedoch verzichtet werden. Zumindest haben wir im Test nie einen Fix für diese Satelliten bekommen. Verbindungen über Bluetooth zum Freisprechen oder zur Übertragung von Musik können auch zuverlässig und ohne Störungen aufgebaut werden.

Vernee Mars
Sprachqualität & Audio

​Lautsprecher: ​Mono
Noise Cancelling Mikrofon:​ ja
Dedizierter Audio DAC:​nein​
Dedizierter Verstärker:​nein​

Das Vernee Mars taugt nicht gerade als mobile Boombox. Der Lautsprecher bringt es zwar auf eine stattliche Lautstärke, wenn man diese ausnutzt tut es aber fast schon in den Ohren weh, da es zu starkem Übersteuern und Klipping kommt. Zudem klingt das Ganze etwas blechern. Bässe sind zwar vorhanden, aber lange nicht so ausgeprägt wie erhofft. Insgesamt taugt der Lautsprecher für den einen oder anderen Videoclip, aber Musikgenuss ist damit nicht möglich.

Das ist normalerweise aber ja auch eher die Domäne vernünftiger Kopfhörer. Nun hilft der beste Kopfhörer nichts, wenn die Qualität der Ausgabe miserabel ist. Das ist beim Vernee Mars jedoch glücklicherweise nicht der Fall. Zu allererst sollte festgehalten werden, dass der Klinkenausgang nicht störungsbehaftet ist. Es wird ein sauberes, klares Signal ausgegeben. Dieses ist auch noch überraschend gut abgestimmt und klingt ausgewogen. Zwar könnte der Equalizer etwas kontrastreicher eingestellt sein, doch das kann man fast schon als Meckern auf hohem Niveau bezeichnen.

Die Klangqualität bei Telefonaten ist direkt am Telefon in Ordnung und man wird meist gut verstanden. Leider fehlt uns jedoch Noise Cancelling, da Umgebungsgeräusche mit vollem Pegel mit übertragen werden. Wenn man die integrierte Freisprech Einrichtung nutzt, wird man vom Gegenüber außerdem doppelt gehört. Das ist etwas schade und nervt. Für beide Probleme könnte ein Softwareupdate jedoch Besserung bringen.

Vernee Mars Test
Kamera

​Hauptkamera: ​13 Megapixel Sony IMX258 f/2.0
​Frontkamera: ​5 Megapixel
​Blitz:​Dualtone LED
​Fokus:​PDAF
​Slow Motion:​nein

Zuerst einmal die harten Fakten: Vernee gönnt dem Mars einen Sony IMX258 Sensor, der eine Auflösung von 13 Megapixeln bietet. Eine f/2.0 Blende und ein Dual LED-Blitz sorgen für ausreichend Licht. Auf der Front ist außerdem noch eine Optik mit einem 5 Megapixel Sensor verbaut. Nun kommt es bekanntlich nicht nur auf den Sensor an, sondern auch auf die Qualität der Linsen und der softwareseitigen Optimierung – immerhin ist derselbe Kamerasensor auch im Mi5S Plus verbaut. Nun hat das Mi5S Plus nicht gerade den Ruf der besten Kamera und auch bisherige Reviews zum Mars berichten von einer eher mäßigen Bildqualität.

Es scheint jedoch so, als hätten die beiden letzten OTA-Updates hier einiges bewirkt. Die Bildqualität bei guten Lichtverhältnissen ist erwartungsgemäß ziemlich gut, was aber auch keine große Kunst ist. Bei schwachem Licht hat man zwar aufgrund des fehlenden Stabilisators oft ein Problem mit verwackelten Bildern, doch, wenn man es schafft, die Hand ruhig zu halten, holt die Kamera erstaunlich viel Licht heraus. Sowohl mit als auch ohne Blitz stimmt die Belichtungszeit und das Bildrauschen hält sich auch in Grenzen. Natürlich ist die Kamera keine Konkurrenz zum OnePlus 3 oder iPhone 7, aber dem Preis entsprechend liefert sie eine gute Qualität. Lediglich die verschiedenen Filter funktionieren noch nicht. Wenn man diese verwendet, wird das Bild einfach unifarben eingefärbt.

Die Frontkamera gewinnt jedoch keinen Innovationspreis und ist maximal durchschnittlich. Bildrauschen tritt sehr früh und stark auf und die Schärfe ist auch eher dürftig. Bei Videos scheint es hingegen ein kleines Problem mit dem Fokus zu geben. Wenn das Motiv mehrere Ebenen besitzt, fällt es der Software schwer, den richtigen Fokuspunkt zu finden, den man sich durch Drücken auf das Bild wünscht. Hier benötigt man etwas Geduld. Die Qualität ist bis auf eine gewisse Bewegungsunschärfe aber gut. Der Ton wird bei uns von einem leichten Fiepen begleitet.

Vernee Mars
Akku

​Kapazität (Angabe): ​3.000mAh
​Kapazität (Gemessen): 3.009mAh​
​Wechselbar:Nein​
Fast Charging:​Pump Express Plus​

Der Hersteller definiert für das Mars eine Akkukapazität von 3.000mAh. Bei der verbauten Hardware und anständiger Optimierung sollte das locker für einen Tag ausreichen. Arg viel mehr ist bei intensiver Nutzung jedoch nicht drin. Genau so stellt es sich auch in der Realität dar. Der Akku hat genügend Ausdauer, damit man mit einer Ladung über den Tag kommt. Leider ist die Optimierung aber doch nicht so perfekt gelungen, denn es kann schon am frühen Abend Zeit für eine kurze Fast Charging-Session sein. Im PC Mark Battery Test erreicht das Vernee Mars eine Screen-On-Zeit von 5 Stunden und 56 Minuten, was eher enttäuschend ist.

Glücklicherweise hat Vernee hier die Pump Express Plus-Lösung von Mediatek implementiert und liefert auch gleich ein entsprechend kompatibles Netzteil mit EU-Stecker und ein kompatibles USB Typ C-Kabel mit. Damit schafft man eine vollständige Ladung in rund 1,5 Stunden. Dabei entwickelt sich jedoch einiges an Wärme, sodass man das Telefon dabei besser nicht in einer Tasche aufbewahrt.

Auch objektiv scheint die Akkukapazität korrekt zu sein. Bei unserem Test mit einem Ampere-Meter ergab sich eine Kapazität von 3.009mAh. Das entspricht vollkommen unserem Eindruck von dem Gerät und auch dem Ruf von Vernee.

Vernee Mars Review
Fazit

Das Vernee Mars lässt sich als Alternative zu Budget-Phablets wie dem Xiaomi Redmi Note verstehen. Ziel dieser Gerätekategorie ist es, für einen relativ geringen Preis den optimalen Spagat zwischen Ausstattung, Design und Verarbeitungsqualität zu finden – ohne tatsächlich in den Budget-Bereich abzudriften. Um sich von der Konkurrenz abzuheben setzt man beim Vernee Mars auf innovative Features wie das hochwertige Metall-Backcover oder der seitlich angebrachte Fingerabdruckscanner. Insgesamt ergibt sich dadurch ein spannendes Gerät, das im Detail jedoch einige Schwächen offenbart.

Begonnen beim Design mit der sehr scharfen Kante zwischen dem nur leicht abgerundeten Displayglas und dem Rahmen über die etwas zu losen Lautstärketasten bis zum schlecht funktionierenden Fingerabdruckscanner – leider war Vernee beim Design nicht ganz konsequent. Die Hardwareausstattung an sich passt insgesamt gut und das System ist erstaunlich gut optimiert. Es läuft sehr flüssig, doch die konsequente Konzentration auf ein sauberes Stock-Android führt leider auch dazu, dass der ROM einige Funktionen fehlen, die man liebgewonnen hat. Immerhin ist der Empfang stark und auch die Audioqualität kann überzeugen. Selbst die Kamera liefert überraschend gute Bilder und wird dank OTA-Updates immer weiter verbessert. Auch der Akku wird den Ansprüchen Gerecht und die angegebene Kapazität ist korrekt. Die Schwächen des Gerätes liegen also vor allem im Design und dem Fingerabdruckscanner. Diese sind wohl aber mit darauf zurück zu führen, dass das Mars auf derselben Basis entwickelt wurde wie das Ulefone Future, das mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat.

Pro Contra
​+ Sehr gutes Display inklusive fettabweißender Beschichtung
​- Lautstärketasten haben zu viel Spiel
+​​ Gut optimiertes System
-​​ Fingerabdruckscanner sehr schlecht
+​​ Keine Bloatware
-​​ Harter Übergang zwischen Displayglas und Rahmen
+​​ Starker Empfang auf allen Frequenzen
-​​ ROM mit wenigen Funktionen
+​​ Gute Kamera
-​​ Digitizer erlaubt sich Aussetzer
+​​ Fast Charging​- Kein Noise Cancelling
​- GLONASS Fix nicht möglich