Cube Thinker i35 Test

Das Xiaomi Mi Notebook Air war lange Zeit ein konkurrenzloses Angebot. Doch jüngst beginnen die chinesischen Hersteller von Laptops Gas zu geben. Erst kürzlich wurde das mit dem Jumper EZBook 3 Pro demonstriert, welches für recht wenig Geld eine enorm gute Verarbeitung (Unibody Metallgehäuse) bietet.

Doch auch im höherpreisigen Segment tut sich etwas. Verantwortlich dafür ist der Hersteller Alldocube, besser bekannt unter dem Markennamen Cube. Mit dem Cube Thinker i35 hat der Hersteller ein China Notebook auf den Markt gebracht, welches dem Xiaomi Mi Notebook Air starke Konkurrenz macht und auch eine Alternative zum Surface Book sein könnte.

Wir haben das Cube Thinker i35 von Gearbest zum Testen erhalten und es eine Woche lang im Alltag getestet. In diesem Testbericht erfahrt ihr, ob das Cube Thinker i35 tatsächlich hält was es verspricht.

Cube Thinker i35 - Verpackung & Lieferumfang

Das Cube Thinker i35 wird in einer ziemlich hochwertig wirkenden Verpackung geliefert, welche bei uns leider etwas zerfleddert ankam. Das Produkt befindet sich im Inneren gut geschützt und ansprechend angeordnet. Nach dem Öffnen der Verpackung entfernt man zunächst eine Schicht Polstermaterial. Darunter erscheint eine Box mit dem hochwertig wirkenden Netzteil. Ein deutsches Netzkabel liegt nicht bei. Es handelt sich aber um ein Standard Kaltgerätekabel, welches jeder zu hause haben sollte.

Das Cube Thinker i35 befindet sich gut geschützt in einer Plastiktüte. Zwischen Display und Tastatur befindet sich ein Schutz. Unter dem Notebook kommt noch ein schicker Umschlag zum Vorschein, welcher eine rudimentäre Bedienungsanleitung beherbergt. Weiteres Zubehör liegt nicht bei. Schade eigentlich. Ein oder zwei USB Typ-C Adapter wären eine nette Beigabe gewesen.

Design & Verarbeitung

Das Cube Thinker i35 sieht zunächst etwas ungewöhnlich aus, da man von den meisten Laptops eine andere Form gewohnt ist. Für gewöhnlich beherbergen Laptops 16:9 Displays und sind damit eher breit. Das Cube Thinker i35 dagegen wirkt quadratisch aber etwas ins Längliche tendierend. Bei seitlicher Betrachtung sieht das Cube Thinker i35 einem Macbook Air ähnlich. Das Gehäuse hat die typische Keilform, ist also zur Front hin spitz zulaufend. Die Dicke an der Spitze beträgt 2,6mm und am anderen Ende an der dicksten Stelle 7,9mm - ohne die Gummifüße. Das Cube Thinker i35 ist also sehr schlank, trotz der leistungsfähigen Hardware.

Für diese Schlankheit bezahlt man allerdings einen Preis: Das Metall muss dünner werden, und darunter leider die Stabilität. Keine Frage, das Cube Thinker i35 wirkt absolut hochwertig, denn der Hersteller setzt hier auf ein Unibody Vollmetall Gehäuse. Auch die Haptik ist gut, und ja, das Teil ist meilenweit davon entfernt so labberig zu sein wie gewisse Plastikkracher aus Fernost. Aber dennoch, das Gerät ist nicht so stabil wie z.B. das Jumper EZBook 3 Pro oder gar ein Apple MacBook. Drückt man in der Mitte des Laptops, so reicht schon relativ wenig Kraftaufwand aus, dass sich das Gerät deutlich durchbiegt. Auch wenn man es an einer der vorderen Ecken anhebt, biegt es sich minimal durch. Glücklicherweise reicht die Krafteinwirkung beim Tippen noch nicht für ein Durchbiegen aus, sodass man bei normaler Nutzung nicht viel davon merkt.

Richtig stabil gebaut ist dafür das Display. Hier setzt man auf deutlich dickeres Aluminium was auch wichtig ist, denn das teure Display will gut geschützt werden. Doch auch das Glas sollte nicht zu sehr beansprucht werden - daraus besteht hier die gesamte Displayfront. Einen breiten Metall oder Kunststoff Rahmen um das Panel gibt es nicht. So ist der Deckel recht verwindungsfest und schützt damit nicht nur das Panel vor äußerer Krafteinwirkung, sondern verhindert auch ein Durchdrücken, wodurch es im zugeklappten Zustand zerkratzt werden könnte. Natürlich hat der Deckel dadurch aber eine gewisse Dicke. 7mm haben wir hier gemessen. Dafür, wie schlank das Cube Thinker i35 insgesamt ist, ist es recht schwer. Satte 1,67kg bringt es auf die Waage.

Ein interessantes Detail finden wir über dem Display. Hier befindet sich nicht nur eine Webcam, sondern links und rechts daneben je ein Mikrofon. Stereo Mikrofone sind in China Laptops nun nichts Besonderes mehr, die Platzierung allerdings sehr wohl. Für gewöhnlich findet man sie über der Tastatur. Hier ist jedoch ein eventuelles Tippgeräusch sehr stark zu hören. Mikrofone über dem Display sorgen also für weniger Nebengeräusche und können vom Winkel her die Stimme des Sprechers besser erfassen.

Und wenn wir schon über die Platzierung von Komponenten sprechen, dann begeben wir uns auch gleich ein Stockwerk tiefer und werfen mal einen Blick auf die Platzierung der Anschlüsse und LEDs. Lassen wir die Letzten den Anfang machen. Wir finden über der Tastatur links drei blaue LEDs. Eine davon dient als Power-Anzeige, die anderen beiden dienen als Indikator für Num- und Caps-Lock. Alle LEDs leuchten in blauer Farbe auf. Eine weitere LED befindet sich auf der linken Seite direkt neben dem DC-In Port. Diese leuchtet beim Laden rot und bei vollem Akku grün. Ebenfalls auf der linken Seite befinden sich ein USB 3.0 Port und ein USB Typ-C Anschluss. Auf der rechten Seite finden wir einen 3,5mm Kopfhörer Anschluss mit großzügigem Abstand zum zweiten USB 3.0 Anschluss, welcher aber eine Mogelpackung ist. Mehr dazu später.

Wer erzweifelt die Lautsprecheröffnungen am Cube Thinker i35 sucht, der kann das Spielchen lange fortsetzen ohne fündig zu werden. Der Grund: es gibt keine! Die Lautsprecher wurden hier im Ausschnitt versteckt, welcher das Display-Scharnier beherbergt. Diese Position ist schlau gewählt, denn erstens ist sie unauffällig und zweitens kann man die Lautsprecher so weder am Boden noch auf der Oberseite verdecken.

Ein Blick ins Innere

Display

​Größe: ​13,5" 3:2
Auflösung:​ 3000 x 2000​
Technologie​:IPS OGS LCD (Panasonic)​
​Anzahl Berührungspunkte:​10 (Surface Pen Unterstützung)
Gehärtetes Glas:​Ja​
Anti Fingerabdruck Beschichtung:​Ja​

​Das große 13,5" Display im Cube Thinker i35 kennen wir bereits. Es handelt sich um exakt dasselbe Panel, welches auch im Surface Book zum Einsatz kommt sowie im Chuwi Hi13 verbaut wird. Anders als beim Chuwi Hi13 kommt das schöne Panasonic Display im Cube Thinker i35 aber voll zur Geltung. Der Hersteller setzt hier nämlich auf OGS. Das LCD Panel ist also mit dem Touch Panel laminiert, was den Spalt zwischen den Komponenten eliminiert. Dadurch werden Reflektionen reduziert.

Das Display im Cube Thinker i35 kann problemlos mit unserem MacBook Pro Retina mithalten. Durch seine hohe Auflösung von 3000 x 2000 Pixel ist die Pixeldichte so hoch, dass man mit der Nase an das Display gehen muss um einzelne Pixel ohne Mühe erkennen zu können. Doch nicht nur das. Das Display zeigt sich in allen Bereichen von seiner besten Seite. Der Kontrast ist Bombe, die Schwarzwerte sind Klasse, Farben knallen ordentlich und sorgen für ein tolles, lebendiges Bild. Die Blickwinkel? Exzellent. Sogar besser als beim MacBook. Selbst aus steilen Blickwinkeln lassen sich Inhalte auf dem Display nahezu unverändert erkennen.

Die maximale Helligkeit ist recht hoch und liegt grob geschätzt irgendwo zwischen 350 und 400 Nits. Das ist im Freien von Vorteil. Da die OGS Bauweise die Reflektionen trotz Hochglanz-Glasfront ohnehin schon reduziert, kommt das Display auch gegen die restlichen Reflektionen gut an. Wir konnten das Cube Thinker i35 unter hellem Sonnenlicht problemlos nutzen, wenn die Helligkeit auf das Maximum gesetzt war. Wer Angst hat, dass das Display bei nacht zu hell ist, den können wir beruhigen. Auf 0% wird die Helligkeit sehr stark gedimmt, sodass die Augen geschont werden.

Doch nicht nur das LCD Panel im Cube Thinker i35 ist eine wahre Freude, mit dem Touch Screen verhält es sich genauso. Auch dieser ist identisch mit dem im Surface Book verwendeten Digitizer und unterstützt somit auch den Microsoft Surface Pen. Doch zwingend ist dieser natürlich nicht nötig. Auch die Bedienung mit dem Finger macht Spaß - und zwar so richtig! Das Cube Thinker i35 reagiert umgehend auf Eingaben. Trotz der riesige Touch Fläche gibt es kaum eine Eingabeverzögerung. Die Touch Auflösung und Genauigkeit ist exzellent. Zudem ist das Panel sehr empfindlich. Schon ganz leichte Berührungen reichen für eine zuverlässige Erkennung aus.

Wer nun behauptet, dass ein Touch Screen in einem Laptop doch komplett nutzlos sei, der liegt nicht unbedingt richtig. Tatsächlich haben wir bis vor kurzem ähnlich gedacht. Es scheint einfach unnatürlich und anstrengend zu sein, den Arm zu heben, um am Laptop irgendetwas auf dem Bildschirm zu tun. Das Touchpad erscheint da wie die effizientere Methode. Tatsächlich ist es aber so, dass man den Touchscreen nach und nach in seinen Workflow integriert und automatisch dann zu nutzen beginnt, wenn es Zeit spart. Und das sogar ohne großartig darüber nachzudenken. Das Setzen eines Cursors, das Wechseln von Tabs oder das Aktivieren von Textfeldern, aber auch das Bestätigen von Meldungen oder Durchscrollen von Listen. All das geht mit dem Touch Pad oder der Tastatur nicht immer schnell. Mit dem Touch Screen dagegen schon. Mittlerweile ist es soweit gekommen, dass wir auch an anderen Laptops wie selbstverständlich den Touchscreen nutzen wollen, und uns dann wundern, wenn keine Reaktion erfolgt.

Was wir im Falle des Cube Thinker i35 schade finden, ist das Fehlen eines 360° Scharniers. Es wäre schön gewesen, wenn man das Display komplett umklappen könnte, um das Laptop in ein Tablet zu verwandeln. Immerhin kann man das Cube Thinker i35 aber komplett flachlegen. Dies ist besonders hilfreich, wenn man auf dem Bildschirm mit einem Stylus zeichnen möchte. Etwas störend ist dabei aber, dass man das Display auf den Tisch drücken muss, damit es flach aufliegt. Das Design des Scharniers führt immer dazu, dass das Display durch das Gewicht der Basis etwas vom Tisch angehoben wird.

Das Glas auf dem Display scheint kratzfest zu sein. Wir hatten kürzlich mal etwas Dreck auf dem Putztuch und man konnte dann ein deutliches Kratzen beim Polieren hören. Dies hat zu unserer Überraschung auf dem Display aber keinerlei Spuren hinterlassen. Auch eine Beschichtung gegen Fingerabdrücke scheint vorhanden zu sein. Abdrücke werden zwar nach einer Weile sichtbar, doch diese lassen sich ohne große Mühe wieder abwischen. Dies führt auch dazu, dass die Gleitfähigkeit des Glases recht hoch ist.

Hardware & Performance

​Prozessor: ​Intel Core M3-7Y30 (Dual-Core @1,0 - 2,6GHz)
GPU:​ ​Intel HD Graphics 615 (24 Execution Units)
RAM:​​8GB DDR3 1867MHz Dual-Channel (verlötet)
Speicher (Geschwindigkeit R/W):​​256GB GoodRAM(?) SSD, Toshiba Flash (462 / 363MB/s)
Fingerabdruck Scanner:​​Ja
​Sensoren:​-
Besonderheiten:​​USB Typ-C Port
Abmessungen / Gewicht:​312 x 238 x 15,2mm / ​1,67kg

​Das Cube Thinker i35 ist absolut nicht mit Atom- oder Celeron-basierten Laptops / Tablets zu vergleichen. Der Intel Core M3-7Y30 ist einfach um Welten leistungsfähiger und sorgt für eine exzellente Nutzererfahrung im Alltag. Das Surfen im Web erledigt das Cube Thinker i35 im Chrome Browser mit Leichtigkeit. Viele geöffnete Tabs oder mehrere gleichzeitig abgespielte 4k Streams reduzieren die Performance kaum bis gar nicht. Ruckler gibt es nur äußerst selten.

Daran ändert sich auch nichts, wenn man im Hintergrund das ein oder andere Programm öffnet. Eine mittelgroße Tabelle in Excel, eine kleine Power Point Präsentation, dazu noch Microsoft Word, einen E-Mail Client, Spotify und einige Social Media Apps? Kein Problem! Der Prozessor meistert diese Aufgaben absolut mühelos und sorgt für eine flüssige Arbeitsgeschwindigkeit - trotz der enormen Displayauflösung. Hier dürfte auch der große und schnelle 8GB DDR3 RAM seinen Beitrag leisten. Erweitert werden kann dieser leider nicht.

Größere Photoshop Projekte bereiten dem Cube Thinker i35 ebenfalls keine Probleme. Hier muss aber betont werden, dass sich "größere" auf die Komplexität bezieht und nicht auf die Dateigröße. Wer eine 25MB Bilddatei lädt und damit rechenintensive Operationen durchführt, der muss mit dem einen oder anderen Ruckler und eventuellen Verzögerungen rechnen. Erreicht wird das Limit des Cube Thinker i35 beim Videoschnitt. Full HD Clips kann man noch relativ gut bearbeiten, doch auch hier ist die Renderzeit schon länger als und lieb wäre. Bei 4k ist dann aber endgültig Schluss. Eine stotternde Vorschau und 1 Stunde Renderzeit für 4 Minuten Videomaterial sind einfach nicht tragbar. Doch dafür ist das Cube Thinker i35 auch nicht gemacht.

Überrascht hat uns übrigens, wie gut der Core M3-7Y30 im Cube Thinker i35 mit Spielen klarkommt. Es dürfte ja hinreichend bekannt sein, dass der Prozessor durchaus auch anspruchsvolle Spiele wie GTA V bewältigt, sofern die Grafikeinstellungen entsprechend angepasst werden. Auf dem Cube Thinker i35 ist das natürlich durch die enorme Auflösung nicht möglich. Klar, man kann die Auflösung reduzieren, doch darunter leidet die Grafik dann enorm. Die Lösung wäre das Verwenden eines externen Monitors mit geringerer Auflösung. Für mobile GTA V Sessions (oder andere anspruchvolle Games) eignet sich das Cube Thinker i35 also weniger. Doch wenn man sich mal an weniger anspruchsvolle Spiele hält, wird man positiv überrascht. Trackmania Nations Forever läuft beispielsweise auf höchsten Grafikeinstellungen und der vollen Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixeln in einer spielbaren Framerate. Es gibt hin und wieder mal ein paar übersprungene Frames und man sieht ein wenig Tearing im Bild, doch das ist nun nichts überaus dramatisches. League of Legends läuft ebenfalls flüssig auf nativer Auflösung und der Grafikeinstellung "Mittel-Hoch". Bei World of Tanks muss man die Auflösung etwas herunterschrauben, doch erreicht dann auch mit höherer Grafikpracht ordentliche Ergebnisse. Typische Store Games wie Asphalt Xtreme und Modern Combat 5 bewältigt das Cube Thinker i35 natürlich erst recht mühelos.

Damit wird klar, hier ist nicht nur reichlich Prozessorleistung, sondern auch ordentlich viel GPU Leistung am Start. Doch wie sieht es da mit der Kühlung aus? Natürlich wird das Cube Thinker i35 rein passiv gekühlt. Auf dem Mainboard befindet sich dafür ein großer Kupfer-Heatsink, welcher die Wärme aufnimmt und zusätzlich an den Boden abstrahlt. In der Bodenplatte befindet sich zur Verteilung ein großes Stück aufgeklebter Kupferfolie. Diese Art der Kühlung funktioniert überraschend gut. Beim Alltagseinsatz ohne rechenintensive Aufgaben (von 4k Inhalten mal abgesehen), hält sich die Abwärme im Grenzen. Das Gehäuse wird zeitweise deutlich warm, aber nicht unangenehm. Gemessen haben wir da maximal 38°C, während sich die SoC Temperatur zwischen 50 - 68°C hielt.

So richtig Hitze entsteht dann beim Zocken. Auf einem Holzschreibtisch hat das Cube Thinker i35 nach 30 Minuten Trackmania Nations Forever am Prozessor eine Temperatur zwischen 75 und 78°C erreicht. Die Gehäusetemperatur stieg auf maximal 43°C. Unangenehm wird es, wenn man das Cube Thinker i35 eine Weile unter Last auf einer isolierenden Fläche stehen hatte (z.B. ein Bett). Hier wird eine Gehäusetemperatur von bis zu 65°C erreicht - und das ist ein Bereich in dem es wirklich schmerzhaft wird. Interessanterweise kam es trotzdem nicht zu Thermal Throttling. Insgesamt konnten wir nie eine höhere Prozessor-Temperatur als 83°C messen. Die Kühlung funktioniert also, doch auf einem Bett sollte man das Cube Thinker i35 besser nicht nutzen - zumindest nicht unter Last. Nur beim Surfen oder Ansehen von Videos gibt es natürlich keine übermäßige Hitzeentwicklung.

Die mitgelieferte M.2 SATA3 SSD bietet mit 256GB nicht nur viel Speicherplatz, sondern auch eine gute Geschwindigkeit die sich im Alltag durch kurze Ladezeiten beim Öffnen von Apps und einer kurzen Boot Zeit bemerkbar macht. Hergestellt wird die SSD vermutlich von GoodRAM. Der Hersteller setzt auf Chips von Toshiba. Die SSD kann dank des M.2 Slots vom Nutzer beliebig erweitert werden. Es muss nach dem Abnehmen des Bodens nur eine Schraube an der SSD entfernt werden. Danach kann man sie einfach aus ihrem Steckplatz ziehen.

Ein starkes Stück hat sich das Cube Thinker i35 mit seinen USB 3.0 Ports geleistet. Der linke Anschluss am Mainboard des Laptops funktioniert einwandfrei. Wir konnten hier sowohl eine 2,5" Festplatte als auch eine SSD betreiben und erreichen hohe Geschwindigkeiten (418 / 315MB/s). Doch der angebliche USB 3.0 Anschluss auf der rechten Seite hat sich in Wahrheit als ein USB 2.0 Anschluss entpuppt. Hier konnten wir nur je 41MB/s beim Lesen und Schreiben erreichen. Außerdem ist es hier nicht möglich eine 2,5" Festplatte ohne externes Netzteil zu betreiben.

Auch beim USB Typ-C Anschluss ist nicht alles so wie es sein sollte. Vorweg: Ja, USB Typ-C Hubs funktionieren und man kann ein Videosignal per HDMI ausgeben. Wir haben das mit einem Typ-C Hub von Aukey getestet, welcher vier USB 3.0 Anschlüsse und einen HDMI Port bietet. Zudem wird vom Hub USB-PD - also Power Delivery - unterstützt. Mit dem Hub haben wir unsere 2,5" SSD erneut getestet und auch hier USB 3.0 Geschwindigkeiten erreicht, welche mit dem Typ-A Port nahezu identisch sind.

Wo nun das Problem liegt? Der USB Typ-C Anschluss liefert nicht genug Strom! Es ist nicht möglich Power Delivery in die entgegengesetzte Richtung zu nutzen - also vom Laptop zu einem Endgerät. Eine externe Festplatte verweigert ohne Netzteil ihren Dienst. Auch ein Smartphone lässt sich an dem Typ-C Port nicht laden.

Tastatur

​Die Tastatur im Cube Thinker i35 ist für den angefragten Preis eine riesengroße Frechheit, und da ist es sowas von egal, wie gut die restliche Ausstattung für den Preis ist. Wenn man bei so einem Preis-Leistungs-Verhältnis keine ordentliche Tastatur hinbekommt, dann sollte man dafür an andere Stelle sparen oder es gleich sein lassen.

Zu Beginn wirkt die Tastatur gut und Hochwertig. Die Tasten fühlen sich stabil an und haben eine recht angenehme Größe sowie einen ausreichenden Abstand. Lediglich das Tippgefühl wirkt von Beginn an etwas schwammig, was aber nicht sofort ein Problem darstellt.

Die wirklichen Probleme der Tastatur im Cube Thinker i35 zeigen sich erst, wenn man das Gerät etwas intensiver nutzt. An dieser Stelle mal ein Gruß an die Kollegen, welche gerade wieder eindrucksvoll demonstrieren, was passiert, wenn man nur schnelle Pseudo-Tests durchführt und sich einen Test über einen längeren Zeitraum als Alltagsgerät spart.

Das schlimmste Problem der Tastatur ist ihre kurze Lebensdauer. Auch wenn wir das Cube Thinker i35 erst eine Woche genutzt haben, können wir euch versichern, dass das Keyboard schnell mechanische Probleme bekommt. Das zeigt sich bei unserem Gerät auf der linken Seite, wo plötzlich Tasten anfangen zu hängen oder sich nicht mehr gerade im Gehäuse befinden. Das Problem dürfte durch die Abwärme des Prozessors verursacht werden. Der Kunststoff des Mechanismus mag die Wärmeentwicklung bei Last über einen längeren Zeitraum nicht, was dann zu einem Hängen der Tasten führt. Zumindest ist das die Theorie.

Leider ist das nicht der einzige Fehler. Die Tastatur ist eine Zumutung, wenn man sehr viel und lange Texte schreiben möchte / muss. Man muss hier ständig auf der Hut sein, dass man auch ja keinen Rechtschreibfehler übersieht. Der Grund hierfür ist, dass die Tastatur ständig Doppelanschläge erzeugt und auch gerne mal den ein oder anderen Buchstaben auslässt. Hierbei ist es völlig unerheblich ob man nun schnell oder langsam, mit festen oder mit sachten Anschlägen arbeitet. Die Tastatur verhält sich immer exakt identisch. Und genau das macht einen bei langer Schreibarbeit auf Dauer wahnsinnig.

Und zu guter letzt fehlen dann auch noch wichtige Funktionstasten: Die Displayhelligkeit kann nicht per Shortcut geregelt werden. Das stört einfach und ist im höherpreisigen Bereich ein No-Go, denn selbst per Touch Screen ist es einfach umständlich die Helligkeit über das Benachrichtigungs-Zentrum oder das Akku Widget zu regeln.

Touchpad

​Im Cube Thinker i35 wird ein Precision Touchpad mit angenehmer Größe verbaut. Der Hersteller des Touchpads ist leider nicht ersichtlich, man kann aber mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es sich nicht um ein Synaptics Touchpad handelt. Wie heutzutage üblich, kommt das Touchpad in Clickpad Ausführung daher. Die Maustasten sind also unter der Touch-Fläche versteckt. Die Touch Fläche fühlt sich wertig an und hat fast die selbe Farbe wie das Gehäuse. Unter Sonnenlicht zeigt sich ein subtiles metallisches Glitzern. Die Oberfläche fühlt sich minimal rau an und hat nach einiger Nutzung sehr angenehmer Gleiteigenschaften. Etwas störend ist jedoch, dass die Touch Fläche leicht locker sitzt. Beim Antippen führt das zu einem Klappern und auch bei feinen Bewegungen ist ein leichtes Bewegen der Touch Fläche spürbar.

Was die Präzision des Touchpads betrifft, sind wir sehr zufrieden. Es handelt sich hier definitiv um eines der besseren Touchpads in China Laptops. Auch die Multi-Touch Erkennung funktioniert perfekt. Zweifinger-Scrollen wird nie als Pinch to Zoom erkannt. An das Feeling eines Apple Trackpads kommt es aber natürlich nicht heran.

Wer von einem MacBook kommt wird sich aber trotzdem nach kurzer Eingewöhnungsphase wohl fühlen. Das Touchpad im Cube Thinker i35 unterstützt alle Windows 10 Gesten. Diese können auch umfassend konfiguriert werden. Mit entsprechender Anpassung kann man die Funktionalität eines Apple Trackpads unter macOS fast 1:1 nachbauen. So ist z.B. mit drei Fingern durch Wischen ein Wechseln der Desktops möglich. Das Herunterziehen mit drei Fingern aktiviert den App Switcher. Diese Gesten sind im Alltag sehr nützlich und sorgen für einen tollen Workflow. Die Maustasten sind fast über die gesamte Fläche zu betätigen. Nur im oberen Drittel ist kein Drücken mehr möglich.

Was uns minimal gestört hat, ist die Positionierung des Fingerabdruck Scanners. Dieser wurde ins Touchpad in der oberen linken Ecke integriert. Dennoch ist der Scanner kein Teil des Touchpads und reagiert somit nicht auf Bewegungen des Fingers. Gerät man beim Bewegen des Mauszeigers auf den Fingerprint Scanner, bleibt der Mauszeiger stehen.

Der Fingerprint Scanner funktioniert exzellent. Die Ausfallrate ist extrem niedrig und die Sperrzeit sehr kurz. Eine Berührung für den Bruchteil einer Sekunde reicht bereits aus um sich anzumelden. Insgesamt haben wir den Fingerprint Scanner nie als Hindernis empfunden, sondern als eine geniale und äußerst bequeme Methode um schnell zum Desktop zu kommen. Selbst das Entsperren ohne Passwort über den Windows Lock Screen per Touchscreen dauern länger als das Entsperren mit einem Fingerabdruck als Passwort.

Software

Betriebssystem: ​Windows 10
Variante: ​Home 64-Bit
Bloatware​:​Nein
Windows Updates:​Ja
​Schadsoftware:​Nein

Das Cube Thinker i35 wird mit Windows 10 Home 64-Bit ausgeliefert. Natürlich ist die Installation aktiviert und der Schlüssel wie heute üblich im UEFI abgespeichert. Das System startet beim ersten Booten in englischer Sprache. Der Startvorgang dauert dank der schnellen SSD nur wenige Sekunden.

Die Windows Installation ist nicht mit Bloatware zugemüllt. Abseits von der Standard-Software, welche bei Windows 10 standardmäßig vorinstalliert ist, findet man hier keinerlei Bloatware. Damit steht einem auch ein Großteil des Speicherplatzes zur freien Verfügung. Auf der SSD befinden sich nur zwei Partitionen. Die Windows C Partition und natürlich eine Recovery Partition, mit der man die Installation komplett zurücksetzen kann. Natürlich ist auch eine manuelle Neuinstallation mit unserem Treiber-Pack möglich. Schadsoftware findet man auf dem Cube Thinker i35 allerdings nicht, sodass eine anfängliche Neuinstallation nicht nötig ist.

Wer Windows in deutscher Sprache nutzen möchte, der kann wie gewohnt beliebig weitere Sprachpakete über die System Einstellungen installieren. Bis auf den Startbildschirm und alle anderen Menüs die vor dem Start von Windows aufgerufen werden können, wird dann alles in die gewählte Sprache übersetzt.

Andere Betriebssysteme lassen sich problemlos starten und installieren. Wir haben das mal mit der aktuellen Version von Ubuntu getestet. Die Hardware wurde bis auf das Touch Pad und den Fingerprint Scanner sofort erkannt. Um das Touch Pad zum Laufen zu kriegen, muss man noch einen neueren Linux Kernel installieren. Mit dem Elan Fingerabdruck Sensor hatten wir leider kein Glück. Der Touch Screen funktioniert unter Ubuntu gut. Die System Performance ist exzellent.

Empfang & Konnektivität

​Mobilfunk: ​Nein
WLAN:​ WLAN 802.11a/b/g/n/ac Dual Band​
Bluetooth:​Bluetooth 4.0​

Wie es sich für ein Laptop mit gehobenem Preis gehört, kommt das Cube Thinker i35 mit einer Dual Band ac-WLAN Karte daher. Dieser erreicht auch entsprechende Datenraten. Unsere Internetanbindung (200Mbit) konnten wir ohne Probleme auslasten. Auch die Empfangsleistung überzeugt. Die Verbindung bricht im gesamten Haus nicht ab. Ein Stockwerk über oder unter dem Router werden noch rund 44Mbit/s erreicht. 

Das Bluetooth Modul unterstützt nur den älteren 4.0 Standard, was aber bei einem Windows Laptop nicht so dramatisch ist. Testgeräte wie eine Bluetooth Tastatur und ein Bluetooth Kopfhörer haben problemlos mit dem Cube Thinker i35 zusammengearbeitet. Mit dem Kopfhörer konnten wir uns einen Raum vom Notebook entfernen ohne Störungen der Verbindung zu vernehmen.

Sprachqualität & Audio

​Lautsprecher: ​Stereo
Mikrofon:​ ​Stereo
Dedizierter Audio Chip:​​Ja (Realtek HD Audio)

​Das Cube Thinker i35 verfügt über Stereo Lautsprecher. Diese wurden oben im Gehäuse in der Aussparung des Scharniers angebracht. Damit ist es nicht möglich die Lautsprecher zu verdecken, was definitiv als Pluspunkt anzusehen ist. Die Qualität der Lautsprecher ist ok aber nicht überragend. Mit aktiviertem Bass Boost erhält man einen akzeptablen Klang, dennoch sind die Bässe aber eher zurückhaltend. Ab 80% Lautstärke kratzen die Lautsprecher in höheren Frequenzbereichen.

Der 3,5mm Kopfhörer-Anschluss liefert ein von Realtek Audio Chips gewohnt gutes Signal mit extrem hoher Lautstärke. Entgegen vieler anderer China Laptops gibt es beim Cube Thinker i35 keinen Überschuss an Bass. Die Abmischung wirkt recht ausgewogen und Musikhören macht damit in Verbindung mit guten Kopfhörern viel Spaß.

Äußerst positiv überrascht haben uns die beiden Mikrofone über dem Display. Diese nehmen einen astreinen Stereo Sound auf und erfassen die Stimme sehr gut, auch wenn man weiter entfernt ist. Aufnahmen klingen weder rauschig, noch dumpf, noch flach. Man kann die Qualität durchaus mit den Mikrofonen vergleichen, die in aktuellen MacBooks stecken.

Kamera

​Hauptkamera: ​-
​Frontkamera: ​2MP
​Blitz:Nein​
​Fokus:Fester Fokus​
​Slow Motion:Nein​

Die 2MP Frontkamera im Cube Thinker i35 ist wie auch das Stereo Mikrofon um Welten besser als beim Großteil der anderen Laptops und Tablets aus Fernost. Zwar würden wir die Qualität nicht als exzellent bezeichnen, doch es ist gut genug, dass man damit wirklich zufrieden sein kann. Der Detailgrad ist hoch genug um auch kleinere Schrift ohne Mühe lesen zu können. Die maximale Auflösung für Videoaufnahmen liegt übrigens bei 720p. Videos zeigen ein leichtes Stottern, allerdings nichts Dramatisches. Wer viel Skype Video Telefonie o.Ä. betreibt, wird zufrieden sein.

Akku

​Kapazität (Angabe): ​5.000mAh
​Kapazität (Gemessen): ​-
​Wechselbar:​Verschraubt, kein Ersatz auffindbar
Fast Charging:​​Ja

Die Kapazität des Akkus im Cube Thinker i35 wird mit 5.000mAh angegeben. Wir vermuten aber, dass sich diese Angabe auf eine Zelle bezieht. Von der Größe der beiden Zellen her, sollte die Gesamtkapazität also bei 10.000mAh liegen.

Im Internet gibt es einige Testberichte, welche dem Cube Thinker i35 eine gute Akkulaufzeit bescheinigen. Von 7 bis 8 Stunden wird hier gesprochen. Nach mehr als einer Woche Alltagsnutzung können wir das aber absolut nicht bestätigen. Tatsächlich ist die Laufzeit eher schlecht. 7 oder 8 Stunden Laufzeit sind nur erreichbar, wenn man das Laptop auf niedrigster Displayhelligkeit ohne geöffnete Programme laufen lässt.

Bei tatsächlicher, produktiver Nutzung des Cube Thinker i35 lag die von uns erreichte Laufzeit immer zwischen 3 und 4 Stunden. Wenig mehr war nur dann möglich, wenn wir das Laptop bei schlechtem Wetter nur Indoor mit entsprechender Displayhelligkeit genutzt haben. Hier waren dann auch mal 4:30 Stunden möglich. Alle anderen Angaben sind aber absolut unrealistisch. Unterm Strich ist die Akkulaufzeit also schlecht bis mäßig.

Aufladen kann man das Cube Thinker i35 über zwei Wege. Einmal mit einem normalen DC-In Anschluss, für den auch ein recht hochwertiges Netzteil (12V / 3A) mitgeliefert wird. Hierüber lädt der Akku binnen 1 Stunde und 10 Minuten von 20 auf 70 Prozent. Bis der Akku komplett voll ist, dauert es 2:45 Stunden.

Auch über den USB Typ-C Anschluss kann man das Laptop laden. Dies ist aber NICHT mit jedem Kabel, einem beliebigen Netzteil oder eine Power Bank möglich. Man benötigt ein USB Typ-C auf Typ-C Kabel, welches explizit Power Delivery unterstützt. Und nicht nur das, auch das Netzteil muss Power Delivery unterstützen.

Um das Aufladen des Cube Thinker i35 über den Typ-C Port zu testen, haben wir uns ein entsprechendes Anker Typ-C Kabel und den iVoler 75W Typ-C Charger gekauft. Mit diesem Set-Up beschleunigt sich der Ladevorgang etwas. Das Volle Aufladen dauert hier nur noch 2 Stunden. Die 70% sind binnen einer Stunde voll. Was uns noch aufgefallen ist, ist die beim Laden über Typ-C kaum vorhandene Abwärme. Über den DC-In Port wird das Laptop deutlich wärmer.

Cube Thinker i35 - Fazit

​Was das Cube Thinker i35 betrifft, fühlen wir uns hin und her gerissen. Man erhält hier grundsätzlich einmal ein sehr gut ausgestattetes Gerät zu einem wirklich fairen Preis von - je nach Angebotslage - 520 bis 680€. Das Display des Laptops ist grandios und die Performance absolut zufriedenstellend. Doch bei genauerer Betrachtung und echter Alltagsnutzung tauchen einige Mängel auf, welche einem den Spaß vermiesen. Das signifikanteste Problem ist diese furchtbare Billig-Tastatur, die hier verbaut wurde. Ein Laptop ohne zuverlässige Tastatur ist einfach nicht richtig nutzbar - zumindest wenn man sehr viel schreiben muss. Insofern können wir hier guten Gewissens keine volle Kaufempfehlung aussprechen.

Pro Contra
​+ Schickes Design ​- Tastatur für Vielschreiber unbrauchbar, Mechanismus taugt nichts
+​​ Gut verarbeitetes Metallgehäuse-​​ Leicht lockeres Trackpad
+​​ Richtig tolles Display-​​ Fake USB 3.0 Anschluss auf der rechten Seite
+​​ Zuverlässiger Touch Screen mit Surface Pen Unterstützung-​​ Kein Reverse Power Delivery am Typ-C Anschluss
+​​ Zuverlässiges Multi-Touch Precision Trackpad-​​ Schlechte bis mäßige Akkulaufzeit
+​​ Zuverlässiger und schneller Fingerabdruck Sensor-​​ Gehäuse (Basis) lässt sich vergleichsweise einfach bei leichtem Druck in der Mitte biegen
+​​ USB Typ-C Port mit Ladefunktion, USB 3 und Video / Audio Out-​ Kein SD Kartenleser, Typ-C Hub o.Ä. nötig
​+ Viel Leistung dank Core M3 und 8GB RAM​- Unangenehme Hitzeentwicklung am Gehäuse bei Last in Verbindung mit hoher Außentemperatur oder Isolierung von unten (z.B. Bett). Ein kleiner Lüfter hätte da nicht geschadet.
​+ Schnelle 256GB SSD
​+ Ausreichende Kühlung
​+ Akzeptable Lautsprecher mit guter Positionierung
​+ Wirklich gute Mikrofone und brauchbare Webcam
​+ Sehr gute Audioqualität am Kopfhörer Anschluss
​+ Lizenziertes und sauberes Windows 10, Linux ist ebenfalls nutzbar
​+ Recht kurze Ladezeiten (Akku)
​+ Schlanke Bauweise
​+ Schnelles ac-WLAN mit gutem Empfang