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Xiaomi Patzer: Update brickt Mi 9 SE Global (EEA)

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Nutzer eines Xiaomi Mi 9 SE in der offiziellen Global Version (EEA) sollten davon absehen das neue Update auf MIUI 10.3.1 PFBEUXM zu installieren. Das vor wenigen Tagen veröffentlichte Update hat bei einigen Nutzern im offiziellen Xiaomi Forum für einen Brick gesorgt, bei dem das Smartphone mit der Meldung "The system has been destroyed" nicht mehr bootet. Zum Problem wird das vor allem dann, wenn der Bootloader des Smartphones noch gesperrt ist. In diesem Fall hat man keine Möglichkeit die Firmware neu aufzuspielen, da sowohl das Recovery Menü als auch der Fastboot Modus gesperrt sind. Der Umweg über das Mi Flash Pro Tool ist derzeit auch nicht gangbar, da es noch an entsprechenden Images des fehlgeschlagenen Updates zum Download fehlt.

Das Problem betrifft wie gesagt NUR das Update 10.3.1 PFBEUXM für EU Geräte. Die Versionen des Updates für nicht EU Mi 9 SE Geräte scheint von dem Problem nicht betroffen zu sein. Xiaomi selbst hat laut Aussagen von Nutzern keine Lösung parat und fordert betroffene Kunden auf, sich an den Verkäufer zu wenden. Betroffene, welche ihr Smartphone selbst importiert haben, stehen diesbezüglich nun vor einem größeren Problem. Das fehlerhafte Update scheint derweil auch noch nicht zurückgezogen worden zu sein, denn zumindest bis gestern findet man noch Beschwerden von Nutzern mit einem Brick.


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Kommentare 6

Gäste - Jörg am Dienstag, 02. Juli 2019 11:57

@Christopher

Nach unserem Gewährleistungsrecht in Deutschland könnte das aber auch bedeuten, dass bei Geräte die älter als 6 Monate sind sich der Verkäufer querstellt. Wir haben nunmal nach 6 Monaten eine Beweislastumkehr. Wenn Xiaomi da nicht einspringt könnten Käufer in dem Fall auf dem Schaden sitzen bleiben.

@Christopher Nach unserem Gewährleistungsrecht in Deutschland könnte das aber auch bedeuten, dass bei Geräte die älter als 6 Monate sind sich der Verkäufer querstellt. Wir haben nunmal nach 6 Monaten eine Beweislastumkehr. Wenn Xiaomi da nicht einspringt könnten Käufer in dem Fall auf dem Schaden sitzen bleiben.
Christopher am Dienstag, 02. Juli 2019 12:52

Es gibt auch immer noch die Möglichkeit sich an Xiaomi in Europa (z.B. Spanien) zu wenden. Hat man dort gekauft sind diese ohnehin der Ansprechpartner.

Es gibt auch immer noch die Möglichkeit sich an Xiaomi in Europa (z.B. Spanien) zu wenden. Hat man dort gekauft sind diese ohnehin der Ansprechpartner.
Gäste - Prov94 am Freitag, 28. Juni 2019 00:26
Geht mal gar nicht

Also eins muss man sagen, Xiaomi ist keine kleine Firma aus China mehr, die sind auf dem Weg ein Global Player zu werden und konkurrieren mit Samsung und Apple, da kann man jetzt nicht sagen, sorry, wir haben keine Lösung, wendet euch an den Verkäufer.
Wenn die Mist verzapfen, dann sollten die das auch beheben oder zumindest eine kostenlose Reparatur anbieten oder austausch. Aber hier bin ich von Xiaomi als Xiaomi Fanboy schon echt enttäuscht

Also eins muss man sagen, Xiaomi ist keine kleine Firma aus China mehr, die sind auf dem Weg ein Global Player zu werden und konkurrieren mit Samsung und Apple, da kann man jetzt nicht sagen, sorry, wir haben keine Lösung, wendet euch an den Verkäufer. Wenn die Mist verzapfen, dann sollten die das auch beheben oder zumindest eine kostenlose Reparatur anbieten oder austausch. Aber hier bin ich von Xiaomi als Xiaomi Fanboy schon echt enttäuscht :(
Christopher am Freitag, 28. Juni 2019 01:52

Xiaomi macht hier absolut nichts falsch (mal abgesehen davon dass das Update nicht schnell zurückgezogen wurde) oder anders als andere Global Player. An dem Brick können sie erstmal nichts ändern. Das Gerät muss entweder von Xiaomi repariert oder eben getauscht werden. Und da ist nunmal der für die Abwicklung zuständige Ansprechpartner der Verkäufer. Ist ja auch kein Problem wenn man es bei Xiaomi direkt oder einem lokalen Händler gekauft hat. Bei anderen Marken läuft das ganze doch nicht anders ab. Wenn man selbst aus China importiert ist man sich im Regelfall im Vorfeld dessen bewusst, dass es dann etwas komplizierter werden kann.

Xiaomi macht hier absolut nichts falsch (mal abgesehen davon dass das Update nicht schnell zurückgezogen wurde) oder anders als andere Global Player. An dem Brick können sie erstmal nichts ändern. Das Gerät muss entweder von Xiaomi repariert oder eben getauscht werden. Und da ist nunmal der für die Abwicklung zuständige Ansprechpartner der Verkäufer. Ist ja auch kein Problem wenn man es bei Xiaomi direkt oder einem lokalen Händler gekauft hat. Bei anderen Marken läuft das ganze doch nicht anders ab. Wenn man selbst aus China importiert ist man sich im Regelfall im Vorfeld dessen bewusst, dass es dann etwas komplizierter werden kann.
Gäste - Prov94 am Freitag, 28. Juni 2019 10:50

nachvollziehen kann ich deine Aussage, nur stößt mich das etwas auf:

Xiaomi selbst hat laut Aussagen von Nutzern keine Lösung parat und fordert betroffene Kunden auf, sich an den Verkäufer zu wenden.


Was soll denn der Verkäufer machen? Der bleibt auf den Geräten Sitzen und Xiaomi bietet keine Lösung an. Wenn die mindestens sagen würden das sie an einer Lösung arbeiten, dann wäre ich beruhigt.

nachvollziehen kann ich deine Aussage, nur stößt mich das etwas auf: [quote]Xiaomi selbst hat laut Aussagen von Nutzern keine Lösung parat und fordert betroffene Kunden auf, sich an den Verkäufer zu wenden.[/quote] Was soll denn der Verkäufer machen? Der bleibt auf den Geräten Sitzen und Xiaomi bietet keine Lösung an. Wenn die mindestens sagen würden das sie an einer Lösung arbeiten, dann wäre ich beruhigt.
Christopher am Freitag, 28. Juni 2019 10:52

Xiaomi hat keine Lösung parat im Sinne dass sie nichts an der Situation des Kunden ändern können. Wie ich oben schrieb muss das Smartphone repariert oder getauscht werden. Du hast hier ein Verständnis Problem.

Xiaomi hat keine Lösung parat im Sinne dass sie nichts an der Situation des Kunden ändern können. Wie ich oben schrieb muss das Smartphone repariert oder getauscht werden. Du hast hier ein Verständnis Problem. ;)
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