Zwei Tage vor dem offiziellen Launch am 26. Juni hat Vivo über Weibo zwei neue Teaser Grafiken veröffentlicht, die das bisher bekannte Bild zum X Fold 6 um einige technische Details ergänzen. Parallel kursiert ein Preisleak, der auf einen deutlichen Aufschlag gegenüber dem Vorgänger hindeutet, obwohl mit dem Wechsel zu Mediatek eigentlich ein günstigerer Chip zum Einsatz kommt.
Neue Details zu Chip, Akku und Robustheit
Die erste Teaser Grafik fasst die Ausstattung rund um Prozessor, Akku, Display und Robustheit zusammen. Zum bereits bekannten Dimensity 9500 "Super Edition" liefert Vivo nun konkrete Effizienzwerte: Der Stromverbrauch im Atomic Workbench Mehrfenstermodus soll um 10% gesunken sein, während KI gestützte Textzusammenfassungen und Anfragen um 20% schneller ablaufen sollen. Bei der Akkulaufzeit nennt Vivo nun 9,86 Stunden im Atomic Workbench Dauerbetrieb unter hoher Last, ein leicht präziserer Wert als die zuvor kommunizierten "bis zu 9,8 Stunden".
Neu bestätigt ist außerdem ein IP5X Staubschutz, der in den bisherigen Mitteilungen noch nicht aufgetaucht war und die zuvor offene Frage zur Staubresistenz beantwortet. Damit ergänzt Vivo die bereits bekannten IPX8 und IPX9 Wasserschutzwerte. Für die Außenhülle nennt die Grafik zudem Schutzglas der zweiten Generation aus eigener Entwicklung, das vermutlich für die Display- und / oder Rückseitenoberfläche zum Einsatz kommt, sowie ein dünnes, flexibles UTG Glas für das Innendisplay.
Die zweite Teaser Grafik widmet sich dem Kamerasystem. Hier liefert Vivo nun auch die Sensorgröße des Periskop Teleobjektivs: 1/1,95 Zoll, was die zuvor nur grob umrissene Telekamera weiter einordnet. Beim optionalen Zeiss Extender G2 nennt Vivo ein Gewicht von 153g. Wie schon im Datenblatt zum X Fold 6 vermerkt, ist das Zubehörobjektiv nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat erworben werden. Ebenfalls bestätigt sind 4K Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde im Dolby Vision Format.
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Preisleak: Vivo X Fold 6 wird trotz Wechsel auf Mediatek teurer
Ein auf Weibo kursierendes Bild, das offenbar ein Retail Schild mit aufgedruckten Preisangaben zeigt, deutet auf einen kräftigen Preisanstieg gegenüber dem Vivo X Fold 5 hin (dieses bekommt man derzeit beim Import ab ca. 947€*). Den Angaben zufolge soll das Basismodell mit 12GB RAM und 256GB Speicher bei 9.999 Yuan starten, die Variante mit 12GB RAM und 512GB Speicher bei 10.999 Yuan liegen, das Modell mit 16GB RAM und 512GB Speicher bei 11.499 Yuan und die Topvariante mit 16GB RAM und 1TB Speicher bei 12.499 Yuan. Los geht es also umgerechnet bei 1.294€. Der Urheber des Leaks selbst äußert in seinem Beitrag Zweifel an der Echtheit der Angaben und bezeichnet sie als möglichen Ablenkungsversuch. Tatsächlich erscheint dieser Preisanstieg extrem, jedoch darf man die anhaltende Speicherkrise nicht vergessen, welche schon bei vielen Produkten für exorbitante Preisanstiege gesorgt hat.
Sollten sich die Werte bestätigen, würde das Vivo X Fold 6 in vergleichbaren Speicherkonfigurationen rund 40% teurer als der Vorgänger ausfallen, der bei vergleichbarer Ausstattung in China bei 6999 Yuan startete. Bemerkenswert ist der Aufschlag insofern, da Mediatek Chips in der Regel günstiger eingekauft werden können als vergleichbare Qualcomm Modelle, welche Vivo ja zuvor für seine Foldables genutzt hatte. Die anhaltend hohen Preise für Speicherchips und RAM könnten diesen Kostenvorteil jedoch ausgeglichen oder sogar überkompensiert haben.
Da es sich bei der Preisangabe um keine offizielle Quelle handelt, bleibt die tatsächliche Preisgestaltung bis zum Launch am 26. Juni mit Vorsicht zu genießen. Vivo selbst hat sich bislang nicht zu den Preisen geäußert.