Die Gerüchteküche um das kommende Foldable von Vivo erhält wieder neuen Auftrieb. Während bisherige Informationen davon ausgingen, dass das Vivo X Fold 6 mit einem aktuellen Snapdragon Prozessor ausgestattet wird, deutet der neueste Leak auf eine signifikante Änderung der Hardwarestrategie hin. Laut Informationen des bekannten Leakers Digital Chat Station könnte Vivo beim Vivo X Fold 6 erstmals auf ein Flaggschiff-SoC von Mediatek setzen.
Vivo X Fold 6 mit bisher größtem Leistungssprung?
In der Vergangenheit bestückte Vivo seine faltbaren Smartphones konsequent mit Prozessoren von Qualcomm, wobei häufig Chips der vorangegangenen Oberklasse Generation zum Einsatz kamen, also nicht jeweils die aktuellsten Modelle. So war es auch im letzten Vivo X Fold 5 (ab 967€ bei TradingShenzhen*), welches mit dem Snapdragon 8 Gen 3 ausgestattet war, während der Snapdragon 8 Elite zu dem Zeitpunkt der aktuelle Chip war.
Der aktuelle Leak besagt jedoch, dass im Vivo X Fold 6 der Mediatek Dimensity 9500 arbeiten soll. Dabei handelt es um den aktuellen Oberklasse Flaggschiff Chip von Mediatek, der dem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 mindestens ebenbürtig ist und den Vivo auch schon z.B. im Vivo X300 Pro verbaut hat (ab 677€ bei TradingShenzhen* / ab 1399€ bei Amazon*). Dies wäre ein bemerkenswerter Schritt, da dieser Chip eine erhebliche Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgänger verspricht. Tatsächlich könnte das Vivo X Fold 6 damit innerhalb der Familie den bisher größten Leistungsschub aufs Parkett legen.
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Display und weitere Details
Die Abmessungen der Displays scheinen sich im Vergleich zum Vorgängermodell nur marginal zu verändern, wenn die Angaben von Digital Chat Station stimmen. Das Vivo X Fold 6 soll über ein 8,02 Zoll großes inneres Display mit 2K Auflösung verfügen, bei dem ein Ultra Thin Glass (UTG) für die nötige Stabilität sorgt. Das äußere Display wird mit einer Diagonale von 6,51 Zoll angegeben. Damit bleibt Vivo seiner Linie treu und bietet weiterhin eine großzügige Fläche für die Produktivität. Eine wesentliche Neuerung betrifft die Robustheit des Gehäuses. Berichten zufolge soll das Vivo X Fold 6 eine umfassende Zertifizierung gegen das Eindringen von Wasser erhalten, was die Alltagstauglichkeit des faltbaren Geräts deutlich erhöht. Der Fingerabdrucksensor wird dem Vernehmen nach weiterhin seitlich im Rahmen des Vivo X Fold 6 platziert.
Ein Schwerpunkt bei der Entwicklung des Vivo X Fold 6 liegt offensichtlich auch auf der Fotografie. Schon mehrfach gab es dazu Leaks, unter anderem um eine 200MP Kamera und einen Multispektralsensor. Das Kamerasystem wird laut den vorliegenden Daten von DCS mit einem 200MP Sensor mit großer Sensorfläche ausgestattet, der vermutlich eine deutlich höhere Detailtiefe ermöglicht als die Sensoren der Vorgänger. Unterstützt werden soll die Hauptkamera durch eine 50MP Ultraweitwinkel Kamera und eine 50MP Periskop Telekamera. Für Selbstporträts und Videotelefonie stehen sowohl auf dem Innen- als auch auf dem Außendisplay jeweils 20MP Kameras zur Verfügung. Es ist davon auszugehen, dass die Zusammenarbeit mit Zeiss fortgesetzt wird, um die optische Qualität der Linsen sicherzustellen.
Besonders hervorzuheben ist außerdem die von DCS genannte Akkukapazität des Vivo X Fold 6. Mit einem 7000mAh Akku würde das Gerät viele Konkurrenzmodelle im Segment der Foldables hinter sich lassen. Eine solche Kapazität ist in dieser Gerätekategorie aufgrund der komplexen Mechanik und des begrenzten Raums bisher selten anzutreffen. Ob durch den größeren Akku das Gewicht oder die Gehäusedicke des Vivo X Fold 6 ansteigen, bleibt abzuwarten. Bisher lag der Fokus ja eher darauf, die neuen Modelle immer noch schlanker zu machen.
Mit einer offiziellen Vorstellung des Vivo X Fold 6 wird innerhalb der nächsten zwei Monate gerechnet. Sollte Vivo den bisherigen Veröffentlichungszyklus beibehalten, könnte die Präsentation im Juni erfolgen.
Quelle(n): DCS (Weibo)