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Die Top 5 China Ultrabooks

Die Top 5 China Ultrabooks

Vor einigen Jahren waren Netbooks der letzte Schrei. Jeder wollte eines haben und aufgrund des geringen Preises war das auch kein Problem. Für kleine Aufgaben auf dem Sofa war die Leistung ausreichend und die Akkulaufzeit konnte meist ebenfalls überzeugen. Klingt eigentlich wie ein optimales Produkt, aber irgendwann ist vielen die Leistung dann zu gering gewesen und man war der Meinung, dass man mit so einem Gerät nichts mehr anfangen kann. Deshalb hat sich der Markt für Netbooks stark verkleinert. So langsam kommen jetzt aber immer mehr sogenannte Ultrabooks aus China auf den Markt, die mit dem bisherigen Verständnis eines Ultrabooks nicht so recht zusammen passen. Sie besitzen nämlich keinen leistungsstarken Intel Core i-Chipsatz, sondern basieren fast ausschließlich auf der Cherry Trail-Architektur der aktuellen Atom-Generation. Da Intel hier aber ganze Arbeit geleistet hat, kann die Performance dennoch überzeugen. Mit 4GB RAM und einem FullHD-Display läuft Windows 10 wunderbar flüssig und man kann eigentlich alle täglichen Arbeiten mit einem solchen Notebook erledigen.

Um ehrlich zu sein, verstehe ich nicht, warum es hierzulande nicht viel mehr günstige, leichte Notebooks auf Cherry Trail-Basis gibt. Lediglich HP und Asus haben ein paar Modelle zur Auswahl, die aber preislich meist nicht so attraktiv sind. Dabei werden doch immer mehr Aufgaben online erledigt und in die Cloud verschoben. Man benötigt kaum noch Rechenleistung auf dem eigenen Rechner, schleppt aber dennoch ein Energie hungriges, schweres und sperriges Monstrum mit sich herum. Onda, Voyo und andere haben aus meiner Sicht hier sehr clevere Produkte geschaffen, die eigentlich erfolgreicher sein müssten. Für rund 250 Euro bekommt man hier einen Atom Z8300, 4GB RAM und Displays zwischen 10 und 13 Zoll. Meist verfügen die Displays sogar über einen Touchscreen und teilweise sogar über eine Unterstützung für einen aktiven Stylus. Ähnlich wie die Lenovo Yoga-Notebooks können die Scharniere der meisten Geräte sogar komplett um 360° gedreht werden. Manche Modelle sind aber auch ähnlich wie Microsofts Surface gestaltet und bestehen aus einem leistungsstarken Tablet mit Tastatur Dock. Von mehreren Herstellern kann man hier sogar Modelle mit Intel Core M Prozessor erhalten. Der Markt ist also üppig und die Auswahl groß. Wenn ihr gerade auf der Suche nach einem kleinen feinen Notebook seid, schaut euch doch die folgenden Modell mal etwas genauer an. Aus meiner Sicht sollten Netbooks wieder viel mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Chuwi Hi12

Ein Tablet mit optionalem, massiven Tastaturdock. Dank Intel Z8300, 4GB RAM und einem 12 Zoll 2k-Display eine gute Microsoft Surface-Alternative. Für rund 235 Euro ist das Hi12 bei Gearbest zu haben.

Voyo Vbook V3

Ein Notebook mit 13,3 Zoll, 4GB RAM, Z8300 SoC, Unterstützung für einen aktiven Stylus und einem 10.000mAh Akku für nur 235 Euro - hätte es das Angebot vor einem halben Jahr schon gegeben, hätte ich mir wohl kein Thinkpad gekauft. 

Voyo Vbook V1

Wer es etwas kleiner mag, sollte sich das Voyo Vbook V1 genauer anschauen. Zwar bietet das 10 Zoll Display nur eine Auflösung von 1280x720 Pixel, dafür sind dennoch ein Z8300 SoC und 4GB RAM an Bord. Zudem ist das Teil mit nur 800 Gramm angenehm leicht. Man kann sogar einen aktiven Stylus nutzen. Für weniger als 200 Euro ist man hier dabei. Für alle, die gerne mobiles Internet auf ihrem Notebook hätte bietet Voyo sogar eine Version mit LTE-Modem für 270 Euro an.

Onda Obook 12

Das nun vorgestellte Notebook ist zwar etwas teurer, dafür auch leistungsstärker. Onda spendiert ein Z8700 SoC, 4GB RAM und ein FullHD Display mit 12,5 Zoll Displaydiagonale. Das interessante an dem Gerät ist aber auch noch das Design. Onda orientiert sich hier ganz deutlich am Macbook Air, bietet aber einen Touchscreen und ein 360 Grad Scharnier. Für 350 Euro ist das für mich das bessere Macbook Air.

Teclast X2 Pro

Bei diesem Modell bekommt man sogar einen Intel Core M Chipsatz und das in einem 12 Zoll Tablet, für das man sogar ein Tastaturdock kaufen kann. Dank aktivem Digitizer steht das X2 Pro dem Surface 3 in nichts nach. Natürlich ist das Teclast aber mit 350 Euro etwas teurer.

Cube i7 Stylus

Wer Wert auf eine präzise und genau Eingabe mit einem Stylus legt, sollte sich das Cube i7 Stylus genauer Anschauen. Dieses Tablet, zu dem es auch ein Tastaturdock gibt, besitzt einen Wacom Digitizer. Mit einem passenden, passiven Stift lassen sich zahlreiche Druckstufen unterscheiden. Diese Technik ist auch von der Samsung Galaxy Note-Reihe und den Lenovo Thinkpad-Tablets bekannt. Auch die restliche Hardware kann sich mit einem Core M und 4GB RAM sehen lassen. Für unter 300 Euro ist es aktuell bei Gearbest mit Versand aus Europa zu haben - was wirklich ein Schnäppchen ist.

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Cover Foto:


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Montag, 06. April 2020

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