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APR
04

Doogee Mix 4 Dummy im ausführlichen Hands-On

Mit dem Mix hat Doogee es im vergangenen Jahr geschafft als der erste kleine Smartphone Hersteller aus Fernost ein Tri-Bezel-Less Smartphone auf den Markt zu bringen und damit eine regelrechte Lawine an ähnlichen Geräten losgetreten, von denen jedoch kaum eines dem Smartphone von Doogee nahe kommen konnte. Anscheinend hat dieser Erfolg Doogee dazu motiviert, es noch einmal mit etwas Außergewöhnlic...
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JAN
16

Chuwi GBox Pro Prototyp Hands-On

Vor wenigen Tagen hat Chuwi mit der GBox Pro einen stylishen Mini PC mit Aluminium Gehäuse angekündigt, welcher auf Intels neue Prozessoren mit AMD Grafik setzt. Konkret soll hier ein Intel Core i5-8000G zum Einsatz kommen, der mit AMD Vega M Grafik inklusive schnellem HBM2 Grafikspeicher ausgestattet ist. Die Kollegen bei Liliputing hatten nun die Möglichkeit, auf der CES ein kurzes Hands-On...
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AUG
24

Elephone S7 Hands-On Video

Elephone rührt aktuell ordentlich die Werbetrommel für das kommende Elephone S7, von dem man offensichtlich überzeugt ist, dass es ein Erfolg werden wird. Zu dem Smartphone gibt es oft mehrmals die Woche Neues zu berichten, und auch heute haben wir wieder Neuigkeiten für euch.  Diesmal geht es um ein Video das von Elephone veröffentlicht wurde. In diesem ist ein funktionierender Prototyp des ...
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NOV
02

UMi Hammer S Review / Test: Gutes Budget Phablet

[block color="#FFF" background="#E00000"]Nachtrag zur Review: Mein Testgerät hat nun erste Clouding-Anzeichen. Was mich massiv stört ist nicht mal der Fakt, dass einige Geräte Clouding haben, sondern das es mittlerweile zwei unterschiedliche Hersteller sind. Noch dazu befinden sich alle Cloudingstellen (Ulefone Be Touch 2, Ulefone Paris, UMi Hammer S) am unteren Rand vom Display. Also an jenem Ort...
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OKT
28

Cheerson CX20 Unboxing: Ein Drohnenklassiker

Quadcopter aus China sind für viele Shops ein wichtiger Absatzmarkt geworden. Die Preise für diese Spielzeuge fallen immer weiter, während die Qualität zunimmt. Bisher haben wir uns hier auf dem Blog eher mit dem günstigen Einsteiger-Segment beschäftigt, was für das erste Fluggerät auch wirklich anzuraten ist. Für all diejenigen, die etwas tiefer in die Materie einsteigen wollen, sich aber nicht gleich eine DJI Phantom zulegen wollen, habe ich jetzt genau das Richtige: den Cheerson CX20. Dank Gearbest darf ich diese Mittelklasse-Drohne nun für euch testen und unten findet ihr das Unboxing.

https://www.youtube.com/watch?v=C82b_u-cblo

Schon bei der Verpackung bemerkt man, dass man hier in einer anderen Liga spielt. Der Karton an sich ist zwar nicht besonders - er trägt wie gewohnt einige Bilder des Fluggerätes, Technische Daten und Features - aber der Aufbau des Inhalts ist ein anderer. In vielen kleinen Schachteln sind die Einzelteile fein säuberlich verpackt. Das Ladegerät besteht aus einem Netzteil und einem extra Balancer, was etwas mehr Sicherheit suggeriert - ob dem wirklich so ist, möchte ich aber nicht beurteilen. Neben dem Copter selbst werden die Rotoren, die Landekufen und die Halterung für eine Kamera separat geliefert. Der Zusammenbau geht aber ohne Probleme von statten und lässt sich mit dem beiliegenden Werkzeug optimal durchführen. Was nicht im Lieferumfang enthalten ist, sind Prop Guards, also Schutzbügel für die Rotoren. Wer diese als Sicherheit möchte, muss sie extra bestellen. Der mitgelieferte Akku hat eine Kapazität von 2.700mAh.

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OKT
21

Actionkamera SJCAM SJ4000+ im Test

“Go Pro!” - diese Ankündigung von Meizu haben viele missverstanden, denn langezeit hielt sich das Gerücht, dass der Smartphonehersteller einen eigenen Konkurrenten zu der erfolgreichsten Action Kamera vorstellen wird. Stattdessen war damit aber nur eine Untermarke mit einem neuen High End-Smartphone gemeint. Einer der größten Konkurrenten zu GoPro kommt allerdings dennoch aus China. Die Rede ist von dem Unternehmen SJCAM. Die Klone der erfolgreichen GoPro-Reihe sind sehr begehrt und auch international weit verbreitet. Das Modell SJCAM SJ4000 Plus konnte ich jetzt ausgiebig für euch prüfen.

Das besondere an der SJ4000 Plus ist die native Unterstützung von 2k-Aufnahmen. Hierbei war der verbaute Chipsatz einer der ersten überhaupt, der dieses unterstützt. Des weiteren ist die Kamera mit einem Display und sogar mit WiFi ausgestattet. Im Lieferumfang ist zudem diverses Zubehör und Befestigungsmaterial enthalten, um die Kamera auch wirklich als Action Cam nutzen zu können. Die Maximale Auflösung bei Bildern beträgt im Übrigen 12 Megapixel.

Lieferumfang

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Als ich die Box der SJCAM in Händen hielt war ich als erstes erschrocken. Der Karton ist sehr kompakt und erinnert an die Verpackung diverser Smartphones. Auf der Front ist neben dem SJCAM-Logo auch noch der Modellname aufgebracht und auf der Rückseite finden sich diverse Spezifikationen der Kamera. Der Karton ist in schlichtem Braun gehalten. Hebt man den oberen Teil der Box ab, finden sich diverse weitere, kleinere Boxen darin. In diesen hat der Hersteller erstaunlich viel Zubehör untergebracht. Ich war wirklich begeistert, wie kompakt das alles verpackt war und ich habe es nicht geschafft, alles Zubehör wieder so klein zusammen zu packen wie das im Auslieferungszustand der Fall war.

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Neben der Kamera selbst und dem wasserdichten Case liefert SJCAM auch noch diverse Halterungen und Adapterstücke, um die Kamera im richtigen Winkel und der richtigen Position an verschiedensten Oberflächen befestigen zu können. 

Design

Das Design von Action Kameras wurde im wesentlichen von GoPro geprägt. Natürlich gibt es auch verschiedene Alternativvorschläge (zum Beispiel die HTC RE), durchgesetzt hat sich aber die “klassische”, rechteckige Form. Die SJ4000 lässt sicher hier durchaus als Klon einer GoPro Hero 3 bezeichnen, wobei aber das Display auf der Rückseite beim Original nicht zu finden ist. Das große Weitwinkel-Objektiv auf der Front ist das dominierende Designelement. Der Rest des Gehäuses auf der Front ist in verschiedenen Farben zu haben. Mein Exemplar trägt ein weißes Stück Kunststoff. Außerdem ist auf der Front der Modell- und Firmenname aufgedruckt. Die einzige Taste auf der Vorderseite dient als An- und Ausschalter und zum Wählen der Betriebsmodi. Die Tasten auf der rechten Seite sind dazu da, um durch Menüs oder Bilder zu scrollen und die Taste an der Oberseite besätigt eine Auswahl beziehungsweise betätigt den Auslöser.

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An der linken Seite des Gehäuses ist der Speicherkarten Slot zu finden, der MicroSD-Karten mit einer Größe von bis zu 32GB unterstützt, was leider etwas wenig ist. Des weiteren findet sich daneben die MicroUSB-Buchse zum Laden und Übetragen von Dateien. Der Kunststoff an allen Seiten außer der Front ist schwarz und besitzt eine Struktur, damit das Gerät besser in der Hand liegt und robuster aussieht.

frontlinks

obenrechts

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Die Rückseite prägt wie gesagt ein Display, auf dem man sehen kann, was die Kamera gerade aufnimmt und auch bereits aufgenommen hat. Es hat eine Diagonale von 1,5 Zoll, was für den Zweck perfekt dimensioniert ist. Es spiegelt zwar ziemlich stark, aber dafür ist die Helligkeit ziemlich hoch, sodass das Display auch im Freien gut ablesbar ist. Neben dem Display befinden sich zudem zwei LEDs. Die obere zeigt an, dass aktuell eine Aufnahme läuft, während die untere als Status LED bezüglich dem Laden des Akkus dient.

Die Kamera passt perfekt in das wasserdichte Case hinein. Das Case besitzt zur Bedienung der Kamera an den Stellen der Tasten große, chromfarbene Knöpfe, die mechanisch nach innen übertragen werden und mithilfe einer Dichtung gesichert sind. Das Design des Zubehörs, sprich der Mount an der Unterseite des Cases ist kompatibel zu jedem GoPro-Zubehör, sodass man eine schier unendliche Möglichkeit hat, das eigene Portfolio zu erweitern.

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OKT
21

Bluboo Xwatch auf der Hong Kong Global Source gezeigt

Die Chinesen wollen nun auch am Markt für Android Wear Smartwatches mitmischen. Und mal ganz ehrlich, es wird langsam auch an der Zeit. Die Chinesen haben hier das Potential mal wieder den Preisdrücker zu spielen und genau das ist es in meinen Augen was dieser Markt braucht. Die Wenigsten wollen mehr als 200€ für eine smarte Uhr ausgeben, ja sogar mehr als 100€ sind noch zu viel.

Derzeit gibt es ja drei Hersteller die sich ein Rennen um die erste Budget Smartwatch mit Android Wear liefern. Elephone, Bluboo und Mlais machen mit. Und nun sieht alles ganz danach aus, als ob Bluboo das Rennen gewinnen könnte. Als erster Hersteller konnte man nämlich auf der HK Global Sources Expo bereits ein Sample zeigen, wenngleich es sich hier offenbar noch um einen Dummy handelt. Das Design steht also, und wenn die Hardware Entwicklung auf einem ähnlichen Stand ist, dann dürfte hier schon bald der Startschuss zum Verkauf fallen.

Noch viel interessanter ist allerdings, dass nun die gesamten Spezifikationen der Bluboo Xwatch bekannt sind. Bluboo wird hier auf einen Mediatek MT2601 SoC setzen, wobei es sich um den ersten Chipsatz handelt der speziell für Android Wear entwickelt wurde, im Gegensatz zum Snapdragon 400 den man bisher in den meisten Android Wear Smartwatches findet. Der Chip verfügt über zwei A7 Rechenkerne mit 1,2GHz und eine Mali 400 GPU. Die maximale Displayauflösung liegt bei qHD. Laut Mediatek liegt der Energieverbrauch 41,5% unter dem Verbrauch anderer Chips in diesem Bereich.

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OKT
14

Doogee X5 Review / Test – Bestes Budget Smartphone?

Wer nicht viel Geld für ein Smartphone ausgeben möchte, der wird oft Schwierigkeiten haben ein richtiges Gerät zu finden, besonders wenn es nicht mehr als 100€ kosten soll. Hierzulande gibt es da so gut wie nichts, was wenigstens noch halbwegs brauchbar, sprich der heutigen Zeit gewachsen ist. Unweigerlich wandert der Blick vieler dann nach Fernost. Doch auch hier ist es nicht immer ganz einfach e...
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OKT
10

Kingzone N5 Review / Test - Das Ende der Hoffnung

Als Kingzone im Frühjahr 2014 mit dem K1 und dem K1 Turbo auf den Markt drang, da war ich begeistert. Endlich mal wieder ein Hersteller der richtig gute Smartphones baut. Das K1 kam für die damalige Zeit mit einer guten Ausstattung, hochwertigem Design und ohne viele Fehler daher. Doch Pustekuchen, alles was danach kam, war eine absolute Enttäuschung. Das Budget Smartphone N3 wusste abseits von Design nicht so recht zu überzeugen, die Neuauflage N3 Plus ebenfalls nicht, und das vermeintliche nächste Flaggschiff Z1 war eine absolute Katastrophe. Eine Kamera mit einer Bildqualität unter aller Sau, mit leeren Versprechen bezüglich der Verwendung von Metall im Gehäuse, mit einer schlecht optimierten Software die den SoC heiß laufen lässt und die Performance stark beeinträchtigt, mit einem angeblichen 3.500mAh Akku der in Wahrheit nur 2.700mAh zu bieten hat - mit all dem hat man sich wahrlich keine Freunde gemacht. Besonders schockierend ist dabei, dass gerade beim Akku immer wieder gelogen wird. Das N3 hatte einen deutlich kleineren Akku als Angegeben (1.800mAh statt 2.800) und das N3 Plus ebenfalls.

Resultierend daraus hat Kingzone derzeit keinen besonders guten Ruf, was auch dazu geführt hat, dass man sich vom deutschen Markt zurückgezogen hat. Nur wenige Monate nach der Eröffnung des deutschen Shops wurde dieser wieder geschlossen. (Anmerkung: Der Betreiber betont, dass der Shop nicht geschlossen ist und er weiterhin der offizielle Ansprechpartner für Kingzone in Deutschland ist. Es werden nur keine Smartphones mehr verkauft. Für mich ist das zwar das Gleiche, aber er besteht auf Richtigstellung.)

Für eine Weile sah es ja sogar fast danach aus, also ob Kingzone pleite gegangen ist, da es eine längere Zeit der Funkstille gab. Doch ganz so weit ist es wohl doch noch nicht, denn mit dem Kingzone N5 hat man nun ein neues Smartphone am Start. Wie immer versucht man auch hier mit einem außergewöhnlichen Design zu locken, doch darauf fallen wohl die wenigsten noch herein. Wie sieht es also mit den Innereien aus? Hat Kingzone endlich die Lektion gelernt und baut wieder solide Geräte und bleibt was die Spezifikationen betrifft bei der Wahrheit? Finden wir das doch gemeinsam heraus!

[alert style="warning"]Dieses Review wurde von Kingzone gesponsert!
Das Review spiegelt unabhängig davon die Meinung des Autors wieder. Der Sponsor hat zu keinem Zeitpunkt Einfluss auf die Bewertung.[/alert]

https://www.youtube.com/watch?v=Ylc2jUrWLdE

Unboxing

An der Verpackung hat sich bei Kingzone seit dem ersten Tag kaum etwas geändert. Auch das N5 kommt wie alle Geräte zuvor in einem typischen, rechteckigen Kingzone Karton daher. Der Unterschied zu den vorherigen Verpackungen besteht daran, dass man den Deckel nun nach Oben hin aufzieht anstatt seitlich das Innere aus dem Karton zu ziehen. Die Gestaltung des Kartons wirkt soweit professionell und ansprechend.

kingzone-n5-test-lieferumfang

Im Inneren befindet sich das typische Zubehör das man von allen Kingzone Geräten kennt. Neben dem Gerät selbst bekommt man ein USB Kabel, ein Netzteil, ein Bumper, Kopfhörer, eine Schutzfolie und eine Schnellstartanleitung. Die Kopfhörer klingen natürlich wie immer miserabel und sind damit für die Tonne, soviel sei schon jetzt gesagt.

https://www.youtube.com/watch?v=Yj7dmHadN4c

Design

Ich muss gestehen, was das Design betrifft, bin ich vom Kingzone N5 sehr angetan. Wenigstens hier hat Kingzone wieder zur alten Stärke zurückgefunden und ein Smartphone gebaut, das man rein von der Optik her preislich nicht in die 120 US Dollar Kategorie einordnen würde. Was hier als Erstes auffällt ist, wie schlank das Smartphone daher kommt, und damit meine ich nicht nur die Dicke, sondern auch die Größe an sich. Mit 143 x 72mm ist der 5-incher vergleichsweise kompakt und liegt so gut in der Hand. Kingzone verspricht ja eine sehr geringe Dicke von nur 6,3mm. Ein Nachmessen bestätigt diese Angabe zwar nicht ganz, jedoch ist das Gerät mit 7mm in der Tat sehr schlank. Das gilt aber nur, wenn man die Kamera außen vor lässt, denn diese steht mächtig aus dem Gerät heraus. Mit Kamera kommt man auf einen glatten Zentimeter. Trotzdem, rein vom Gefühl her macht sich der schlanke Body so sehr gut.

Ein Blick auf die Seiten des Smartphones enthüllt außerdem einen Echtmetall-Rahmen in goldener Farbe, welcher recht dick ausfällt und dem Smartphone damit viel Stabilität gibt. Ein Durchbiegen ist so nur mit Gewalt möglich. Natürlich sorgt der Rahmen auch für einen noch edleren Anblick und ein hochwertiges Gefühl in der Hand. Auch um die Kamera und um den LED Blitz auf der Rückseite zieht sich ein goldener Rahmen aus Metall, was abermals für eine Aufwertung des Designs sorgt. Doch das reichlich verwendete Metall ist nicht der einzige Hingucker am Kingzone N5. Der Hersteller hat sich noch ein paar weitere Feinheiten einfallen lassen, welche man so nicht bei jedem Smartphone findet.

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So ist zum Beispiel der Telefonhörer auf der Front rund, was ich persönlich so noch bei keinem Smartphone gesehen habe. Auch die Lautsprecheröffnung auf der Rückseite ist als Kreis ausgeführt. Außerdem ist die Front ziemlich interessant gestaltet, denn hier zieht man einen schwarzen Rahmen um das Display, verwendet diesen jedoch gleichzeitig als Design Element und inkludiert in ihn die Touch-Buttons unter dem Display. Kurz vor dem unteren Ende des Geräts kommt dann aber nochmal ein kleiner Streifen der eigentlichen Gerätefarbe zum Vorschein, was das Smartphone ziemlich interessant wirken lässt. Ebenfalls gut gefällt mir die Rückseite. Diese besteht aus Polycarbonat, ist aber matt und fühlt sich irgendwie samtig an. Das fühlt sich nicht nur angenehm an, sondern hält auch Fingerabdrücke und anderen Schmutz fern.

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Wer es übrigens gerne Bunt hat, der kann beim Kingzone N5 zwischen verschiedenen Farben wählen. Neben der weißen Variante die mir vorliegt, gibt es das Gerät noch in Schwarz, Blau und Pink. Die Farbe betrifft dann jeweils die Front und die Rückseite. Die Farbe des Metalls bleibt immer Gold. Insgesamt macht das Kingzone N5 vom Design her einen sehr guten Eindruck und auch die Verarbeitung stimmt. Die Tasten sitzen fest an ihrem Platz und die Spaltmaße stimmen ebenso. Das Einzige was ich hier als Kritikpunkt anführen kann ist, dass die Angabe mit dem 2,5D Glas Nonsens ist. Zwar ist eine leichte Rundung an den Kanten zu erkennen, jedoch wird die wieder zunichte gemacht, da sich um besagte Wölbung ein Kunststoffrahmen zieht, sodass man vom 2,5D Glas absolut nichts mehr bemerkt.

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Display

Kingzone geht mit gutem Beispiel voran und setzt wieder auf ein 5" Display statt wie so viele andere Hersteller auf ein 5,5" Display in ihren Budget Geräten. Natürlich löst das Display mit 720p auf, denn das ist die maximale Auflösung die der verwendete Chipsatz bringt. Die Qualität des Panels geht in Ordnung, aber das war bei Kingzone ja noch nie Grund zur Beschwerde. Man scheint hier wieder auf den selben Zulieferer wie bei vorherigen Geräten zu setzen, denn die Farbwiedergabe (etwas auf der warmen Seite) und der Kontrast sowie die Helligkeit erinnern mich sehr an das N3 oder N3 Plus. Das Display ist hell genug um es im Freien einigermaßen gut ablesen zu können. Die Pixel sind nur bei genauem Hinsehen sichtbar.

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Nicht so gut gefällt mir der Touchscreen. Die Oberfläche ist leider nicht so gleitfähig wie ich das gerne hätte, man spürt also einen deutlichen Widerstand beim Darüberstreichen mit dem Finger. Außerdem gibt es einen ziemlich ausgeprägten Input Lag der wirklich hart an der Grenze dazu ist zu stören. Immerhin gibt es keine Probleme beim Tippen, was darauf hindeutet, dass der Touchscreen recht empfindlich und genau arbeitet.

Einen weiteren Kritikpunkt habe ich bezüglich eines heftigen Clouding-Effekts der bei mir im unteren rechten Bereich des Displays auftritt. Es scheint so als hätte man beim Einbau des Panels heftigen Druck auf eine Stelle ausgeübt und somit die Folie beschädigt die das Licht der Hintergrundbeleuchtung gleichmäßig verteilt. Bei dunklen Inhalten sieht man nun immer ein großflächiges, weißes Leuchten an dieser Stelle. Ich zwar davon aus, dass es sich hier um einen Einzelfall handelt, dennoch hinterlässt das aber keinen guten Eindruck was die Qualitätskontrolle in der Kingzone Fabrik betrifft.

Hardware

Wie so viele Budget Smartphones in letzter Zeit setzt das Kingzone N5 auf den Mediatek MT6735P. Warum genau der Chip so populär ist erschließt sich mir übrigens nicht ganz. Der MT6735 arbeitet mit einem höheren Takt und ist deutlich schneller, kostet aber nur unwesentlich mehr. Auch damit wären also günstige Smartphones möglich. Insofern verstehe ich nicht ganz, warum Kingzone hier nicht auf ein schnelleres Modell gesetzt hat.

Grundsätzlich wäre der Chip ja für grundlegende Alltagsaufgaben gut gerüstet, lediglich auf anspruchsvollere Spiele müsste man verzichten. Leider sieht das hier etwas anders aus. Im Alltag fühlt sich das Smartphone an wie Kaugummi. Immer wieder kommt es zu Denkpausen, Rucklern und das Öffnen von Apps geht auch nicht gerade schnell von statten. Dies spiegelt sich übrigens auch in Benchmarks wieder.

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Der Grund dafür liegt wahrscheinlich gleich an zwei Stellen begraben. Zum einen vermute ich mal, dass Kingzone mal wieder nicht ordentlich optimiert hat was die Software angeht. Das war ja schon bei anderen Smartphones der Fall und ist hier nicht anders. Ein anderer Grund ist allerdings der verwendete Speicher, und da meine ich sowohl den RAM (2GB) als auch den Datenspeicher (16GB). Beide Chips haben einen verdammt geringen Datendurchsatz. Beim RAM sind es lediglich 1,2GB/s. Das stellt einen ordentlichen Flaschenhals dar, denn die Geschwindigkeit des RAMs macht sich immer sehr deutlich in der Systemperformance bemerkbar. Hier hat man offenbar auf minderwertige Komponenten gesetzt.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Kingzone einen E-Compass auf der offiziellen Webseite bewirbt. Dieser wird auch in Sensor Apps und Benchmarks angezeigt. Leider existiert er aber nicht. Man bekommt hier absolut keine Daten. Und damit hätten wir Kingzone dann auch bei der ersten Lüge ertappt.

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OKT
09

Doogee X5 Unboxing

Doogee hat sich im Laufe der Zeit einen Nahmen dafür aufgebaut ganz vorne mitzuspielen wenn es um Kosteneffizienz geht. Das Unternehmen hat schon für einige Preiskracher gesorgt, welche teils regelrechte Preiskämpfe unter den anderen Herstellern ausgelöst haben. Das man genau das noch immer drauf hat, demonstriert das Unternehmen nun mit dem Doogee X5. Das Smartphone gibt es in zwei verschiedenen Preisstufen mit unterschiedlicher Ausstattung, wobei ich persönlich gerade die günstigste Variante am interessantesten finde, welche mir nun auch zum Testen vorliegt.

Warum? Ganz einfach deshalb, weil es sich in meinen Augen um das am besten ausgestattete Smartphone handelt das man für um die 50€ kaufen kann. Ja richtig gehört, so günstig ist das Teil. Während man sich jedoch bei anderen Gerätschaften dieser Preisklasse mit qHD Displays, 512MB RAM und teils sogar Dual-Core Prozessoren herumschlagen darf, bietet Doogee hier deutlich mehr. Hier setzt man nämlich auf ein 5" Display mit 720p Auflösung, was in der Preisklasse ja allein schon eine kleine Sensation ist. Weiterhin gibt es 1GB RAM und 8GB Speicher, wobei dieser natürlich auch erweiterbar ist. Dazu gesellen sich Dual SIM Slots, zwei Kameras mit 8 und 5 Megapixeln, sowie Android 5.1 als Betriebssystem und das mit netten Zusätzen wie Off-Screen Gesten. Sogar der Akku kann sich für so ein Budget Gerät absolut sehen lassen, denn hier gibt es satte 2.400mAh - zumindest laut Doogee, die reale Kapazität muss natürlich noch verifiziert werden.

Doch wie ist all das für nur 50€ möglich? Nun, Mediatek ist hier mal wieder am Werk. Der Fabless Chip-Hersteller aus Taiwan hat nämlich in diesem Jahr nicht nur neue 64-Bit Chipsätze auf den Markt geworfen, sondern auch einen neuen 32-Bit Chip veröffentlicht, den MT6580. Dieser kombiniert vier ARM Cortex A7 Kerne mit 1,3GHz mit einer Mali 400 GPU. Dabei handelt es sich um einen Ultra-Low-Cost-SoC auf basis des MT6582 welcher über eine GPU mit nur einem Cluster verfügt statt der Zwei die im MT6582 zum Einsatz kamen. Neben der Unterstützung von Android 5.1 bietet der Chipsatz eine verbesserte Energieeffizienz und dank dem CorePilot der zweiten Generation auch eine bessere Performance als frühere quad-core 32-Bit Chips von Mediatek.

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