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Minix Neo Z64: Unboxing der Android TV-Box mit Intel Chip

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Minix Neo Z64: Unboxing der Android TV-Box mit Intel Chip

Smart TVs werden immer leistungsfähiger und können immer mehr. Zudem konsumiert man auf dem Fernseher Medien vermehrt per Streaming oder von Festspeichern anstatt über das klassische Kabel. Eine interessante Alternative zu Smart TVs sind aber auch TV Boxen oder Set-Top Boxen. Ein interessantes, neues Gerät dieser Klasse von Minix teste ich momentan für euch. Als Appetizer folgt nun das Unboxing.

Das Problem an den integrierten Smart TV-Lösungen ist ja, dass die technische Entwicklung bei PCs oder auch Tablets deutlich schneller fortschreitet als bei Fernsehern. Deshalb ist man schnell mit der Performance des smarten Teils des Fernsehers unzufrieden, während der TV selbst noch bestens funktioniert. Genau diese Situation stellte sich bei mir ein, und um Abhilfe zu schaffen, fiel meine Wahl auf die brandneue Minix Neo Z64, welche mir Christopher in Zusammenarbeit mit Geekbuying organisiert hat. Diese Android TV-Box bietet alle Smart TV-Funktionen, die man sich vorstellen kann - und noch mehr. Dieses Modell setzt als eines der Ersten auf den bekannten Intel Z3735F-Chipsatz, der ja auch in vielen Budget Tablets verbaut ist.

Minix ist ja ein alter Hase was diese Art von Geräten angeht. Der Hersteller hat schon diverse TV-Boxen mit den verschiedensten Chips auf den Markt gebracht. Die Neo Z64 ist lediglich die erste Minix-Box mit einem Intel Chip. Dementsprechend professionell ist auch die Verpackung des Geräts. Die Box wirkt sehr stabil und ist blau mit einigen weißen Mustern. Der Aufdruck wirkt sehr schick und man merkt, dass man sich im Premium-Segment befindet. Auf den Seiten der Box sind einige Funktionen beschrieben und auf der Rückseite findet man alle Spezifikationen. Öffnet man die Box indem man den Deckel abhebt, fällt zuerst die TV-Box selbst ins Auge. Die quadratische, schwarze Box mit abgerundeten Ecken trägt auf der Oberseite den Minix-Schriftzug, der in das Metallgehäuse eingefräst ist. Das sieht sehr dezent aus und wirkt hochwertig. Nimmt man das Inlay mit der Box heraus, finden sich noch einige Kabel und Anleitungen zum Gerät. Schön fand ich, dass die Anleitung auch in Deutsch verfasst war, was ja nicht all zu oft vorkommt. Neben einem HDMI-Verbindungskabel, das circa 1,5 Meter lang ist, liefert Minix auch noch ein USB-Verbindungskabel und natürlich ein Netzteil mit. Der Stecker des Netzteils trägt ebenfalls den MINIX-Schriftzug, was zeigt, dass der Hersteller viel Wert auf Details legt und das nicht seine erste TV-Box ist. Als Geschenk war bei mir noch eine Funkmaus und eine 8GB MicroSD-Karte beigelegt. Das ist wirklich nett, auch wenn die Maus alles andere als hochwertig verarbeitet ist. 

Schauen wir uns nun aber noch die Box selbst etwas genauer an. Wie schon erwähnt, besitzt diese eine quadratische Form mit abgerundeten Ecken, ähnlich wie das Apple TV. Mit 2,3 Zentimetern Dicke und einer Kantenlänge von 11,5 Zentimetern ist die Z64 recht kompakt, das Gewicht ist aber hoch genug, sodass die Box sich nicht bei jeder Bewegung an den Kabeln mitbewegt. Auf der Vorderseite der Box befindet sich eine Status-LED, die aber im ausgeschalteten Zustand nicht sichtbar ist. Sichtbar ist hingegen die Plastikabdeckung über der Empfangsdiode für die Infrarotfernbedienung. Das sieht leider etwas billig aus und hätte dezenter gelöst werden können. Auf der rechten Seite befinden sich ein Power-Button, zwei USB-Ports und ein Slot für MicroSD-Karten. Auf der Rückseite kommen dann die wichtigsten Anschlüsse des Gerätes an der richtigen Stelle. Neben dem Anschluss für das Netzteil gibt es auch noch einen LAN-Port und den HDMI-Anschluss zur Verbindung zum Fernseher. Außerdem gibt es auch noch eine 3,5mm-Klinken-Buchse zum Anschluss an analoge Audio-Verstärker. Links ist nichts außer der WLAN-Antenne angebracht, die rotiert und gekippt werden kann. Die mitgelieferte Fernbedienung funktioniert wie schon angedeutet via Infrarot und unterstützt keine Air Mouse Funktionen. Man kann also nur per Pfeiltasten navigieren, was sehr mühsam ist und bei manchen Apps nicht zuverlässig funktioniert. Hier muss die Praxis zeigen, ob das praktikabel ist.

Für diejenigen, die noch nicht wissen welche Hardware in dem Minix Neo Z64 steckt: Als SoC kommt ein Intel Z3735F zum Einsatz, der von 2GB RAM unterstützt wird. Der interne Speicher beträgt 32GB und kann per MicroSD-Karte erweitert werden. Als Betriebssystem kommt Android 4.4.4 zum Einsatz, welches mit der speziellen Minix-UI ausgestattet ist und auf dem sogar XBMC vorinstalliert ist. Das ganze bekommt man aktuell bei Geekbuying für rund 123 Euro, was ich für einen fairen Preis halte. Für etwas mehr Geld gibt es auch eine Version mit Windows 8.1.

 

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