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Google will Sicherheitspatches forcieren

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Jeder kennt es: Man kauft sich ein neues Android Smartphone und findet einen veralteten Sicherheitspatch vor. Und auch wenn es Updates vom Hersteller gibt, ist es noch lange nicht gesagt, dass damit auch stets der Sicherheitspatch aktualisiert wird. Wenn es nach Google geht, soll damit bald Schluss sein. Wie das Unternehmen auf der Google I/O hat verlauten lassen, will man künftig die Google Play Zertifizierung an die Bedingung binden, dass die Geräte zumindest bei Auslieferung über einen aktuellen Sicherheitspatch verfügen. Fraglich ist jedoch, ob diese Maßnahme etwas an der Situation mit der Update Versorgung für neuere Patches ändern wird. Um auch dies zu forcieren, müsste Google die Zertifizierung entziehen, wenn in einem festgelegten Zeitraum keine Aktualisierung des Sicherheitspatches erfolgt. Dies wäre für die Kunden vermutlich ein größerer Nachteil als ein veralteter Sicherheitspatch.

Wann und wie genau Google hier durchgreifen wird, ist nicht bekannt. Nichts desto trotz ist es gut zu sehen, dass Google die Sache mit den Updates endlich einmal angeht. Das Forcieren der Sicherheitspatches ist ja nicht die einzige Maßnahme. Mit Project Treble soll es für Hersteller deutlich einfacher sein Updates zu liefern und auf neue Android Versionen zu wechseln. Hinzu kommt, dass Google auch beginnt neue Android Versionen zu forcieren. Neue Smartphones erhalten zum Beispiel seit Ende März keine Google Zertifizierung mehr, wenn sie mit Android Nougat ausgestattet sind. Android Oreo ist für die Zertifizierung das Minimum.

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