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Corning Gorilla Glass 6: Zweimal mehr Schutz

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​Das bekannte Gorilla Glass von Corning hat sich bei Smartphones für viele zu einem Must-Have entwickelt. Das extra stabile Glas sorgt seit langer Zeit für möglichst kratzfeste und auch bruchfeste Glasflächen. Bisher konnte Corning die Widerstandsfähigkeit von Gorilla Glass mit jeder Generation steigern. Nun wurde mit Gorilla Glass 6 die neueste Generation vorgestellt. Auch hier konnte laut Corning nochmal eine deutliche Steigerung der Widerstandsfähigkeit erreicht werden, was sich diesmal insbesondere auf die Bruchfestigkeit bezieht. Laut Corning bietet Gorilla Glass 6 einen doppelt so hohen Schutz gegen Brüche wie der Vorgänger.

Möglich macht dies eine komplett neue Zusammensetzung des Glases, welches man für Gorilla Glass 6 nutzt. Laut Corning erlaubt das neue Glas neue Möglichkeiten zur chemischen Behandlung um die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Ein spezielles Kompressionsverfahren soll zudem für weniger Brüche sorgen. Laut Corning übersteht Gorilla Glass 6 im Schnitt 15 Stürze aus 1 Meter Höhe ohne Schaden. Getestet wurden dabei diverse Materialien, inklusive hartem und unebenem Untergrund. Mit Gorilla Glass 6 ausgestattete Geräte sollen so auch häufigere Stürze deutlich besser überstehen als mit dem Vorgänger ausgestattete Geräte.

Laut Corning stellt übrigens der Trend zu Smartphones, die fast komplett aus Glas bestehen und über nahezu randlose Displays verfügen, kein Problem für die Stabilität der Geräte dar. Laut den Angaben des Herstellers soll sogar das Gegenteil der Fall sein. Bei weniger randlosen Designs stellt vor allem die Einfassung der Displays eine potentielle Sollbruchstelle dar. Durch nahezu randlose Displays wird das Design stabilisiert. Zudem sorgen die oftmals gebogenen Gläser für eine effizienter Ableitung der beim Aufprall entstehenden Kräfte, was Brüche bei solchen Designs unwahrscheinlicher machen soll.

Dennoch sollte jedem klar sein, dass Gorilla Glass in jeglicher Form keinerlei Absicherung gegen Brüche darstellt. Gorilla Glass macht die Geräte zwar stabiler und gibt eine gewisse Absicherung, doch man sollte sich nie darauf verlassen. Glas ist und bleibt ein unberechenbarer Werkstoff. Selbst wenn das Glas bei einem Sturz nicht sofort bricht, können Spannung entstehen. Diese können dann im weiteren Verlauf selbst bei geringer Belastung zu einem Bruch führen. Ebenso kann es passieren, dass selbst Gorilla Glass bereits beim ersten Sturz aus eher geringer Höhe bricht. Auch hierfür sind häufig Spannungen, Verarbeitungsfehler oder ein fehlerhaft eingebautes Glas schuld oder man hat einfach nur Pech gehabt. Als Grundregel gilt also: Stürze vermeiden oder einen zusätzlichen Schutz nutzen, wenn man zu den Personen gehört, die dazu neigen, Smartphone-Weitwurf zu betreiben. ?

Quellen
Phonearena

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