Android Q bekommt wohl Dark & Desktop Mode

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Mit dem aktuellen Android Pie hat Google die seit Jahren umfassendsten Veränderungen an Android vorgenommen. Neben einer neuen Oberfläche mit Gestensteuerung wurde auch unter der Haube einiges verändert. So sorgt KI nun dafür, dass der Akkuverbrauch sinkt, die Displayhelligkeit stimmt und Apps schon im RAM vorgehalten werden, bevor man diese öffnet. Anscheinend will man mit der nächsten Android Version, deren Name mit dem Buchstaben "Q" beginnen wird, abermals größere Neuerungen umsetzen. Dies geht aus einem Bericht von XDA-Developers hervor. Hier will man an einen frühen Build von Android Q gekommen sein, aus dem sich diverse Neuerungen entnehmen lassen.

Eine der größten Neuerungen bezieht sich abermals auf die Benutzeroberfläche. Dieser will Google anscheinend einen Dark Mode spendieren. Der Dark Mode erfreut sich großer Beliebtheit und hält jüngst auf vielen Geräten Einzug - sogar auf dem PC. Erst vor kurzem hat macOS mit 10.14 Mojave einen Dark Mode erhalten und auch Windows zog mit dem Oktober Update nach. Beliebt ist der Dark Mode vor allem bei nächtlicher Nutzung, da er für die Augen angenehmer erscheint. Doch gerade auf Smartphones kann ein systemweiter Dark Mode noch weitere Vorteile bringen. Geräte, welche mit einem OLED Display ausgestattet sind, verbrauchen mit einer dunklen Oberfläche deutlich weniger Strom. Das verlängert dann die Akkulaufzeit.

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Eine weitere geplante Neuerung konnte man in den Entwickler Einstellungen ausmachen. Die Option nennt sich "force desktop mode" und deutet darauf hin, dass Google eine Oberfläche mit echtem Multitasking und Apps in Fenstern umsetzen möchte. Derartige Lösungen gibt es ja bereits mit Samsung DeX, Huawei EMUI oder Smartisan OS. Hier wechselt das System beim Anschließen eines externen Monitors in eine Windows-ähnliche Desktop Ansicht. In Kombination mit einem Typ-C Dock, kann man so mit Tastatur und Maus wie an einem richtigen Computer arbeiten. Derlei Funktionen haben großes Potential, da Smartphones immer leistungsfähiger werden und wir langsam einen Punkt erreicht haben, wo die Leistung mit klassischen Smartphone Anwendungen nicht einmal ansatzweise voll ausgereizt werden kann. Mit einem offiziellen Desktop Modus von Android könnte sich das Konzept auf breiterer Ebene durchsetzen und dann auch zu einer vermehrten Unterstützung von USB Typ-C 3.1 in Smartphones führen. Noch ist allerdings völlig unklar, ob es diese Funktionen letztlich auch in die finalen Android Q Builds schaffen werden.

 

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