Von ChinaMobileMag auf Mittwoch, 04. März 2026
Kategorie: Neuheiten

Vivo X300 FE: Kompaktes Flaggschiff mit großem Akku taucht in Russland auf

Vivo hat sein Smartphone-Portfolio um ein weiteres Modell ergänzt: Das Vivo X300 FE ist seit kurzem auf der russischen Vivo-Website gelistet und wurde dort ohne nennenswerte Ankündigung eingeführt. Ob und wann das Gerät in weiteren Märkten erscheinen wird, hat das Unternehmen bislang nicht kommuniziert. Ein Marktstart in anderen asiatischen Ländern sowie in Europa gilt jedoch als wahrscheinlich.

Wer das Gerät vom Aussehen her kennt, dem kommt es nicht ohne Grund bekannt vor: Das Vivo X300 FE ist im Wesentlichen ein umgelabeltes Vivo S50 Pro Mini, das im Dezember 2025 exklusiv für den chinesischen Markt vorgestellt wurde. Der einzige nennenswerte Unterschied liegt in der Bluetooth-Version, die beim X300 FE auf 6.0 aktualisiert wurde, während das S50 Pro Mini noch mit Bluetooth 5.4 vermarktet wurde.

Kompaktes Smartphone mit Snapdragon 8 Gen 5

Mit einer Gehäusestärke von 7,99mm und einem Gewicht von 191g bewegt sich das Vivo X300 FE im kompakten Segment aktueller Flaggschiffe. Die Rückseite besteht aus Glas, der Metallrahmen verleiht dem Gerät strukturelle Stabilität. Das Kameramodul erinnert optisch an aktuelle Designtrends, wie sie auch andere Hersteller verfolgen - Stichwort iPhone Air oder auch Honor Magic 8 Pro Air.

Das 6,31 Zoll große LTPO AMOLED-Panel löst mit 2640 × 1216 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von rund 460 ppi entspricht. Die Bildwiederholrate passt sich dynamisch zwischen 1Hz und 120Hz an. Als lokale Spitzenhelligkeit gibt Vivo 5000 Nits an, die Farbdarstellung deckt den P3-Farbraum ab. Der Fingerabdrucksensor arbeitet per Ultraschall unter dem Display. Das Schutzkonzept umfasst sowohl IP68 als auch IP69, das Gerät ist damit sowohl gegen Untertauchen als auch gegen Hochdruckwasser geschützt.

Als Prozessor kommt der Snapdragon 8 Gen 5 im 3nm-Verfahren zum Einsatz, der mit zwei Hochleistungskernen mit jeweils 3,8GHz und sechs weiteren Kernen mit 3,32GHz arbeitet. Dazu gesellt sich LPDDR5X Ultra RAM in Kombination mit UFS 4.1 Speicher. Angeboten wird das Gerät in den Konfigurationen 12GB/256GB und 12GB/512GB, wobei der RAM per virtuellem Arbeitsspeicher um weitere 12GB erweitert werden kann. Auf der Software-Seite setzt Vivo auf OriginOS 6 auf Basis von Android 16. Das Unternehmen verspricht fünf Jahre große Android-Updates sowie sieben Jahre Sicherheits-Patches.

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Kamera ohne Zeiss Branding

Das Kamerasystem auf der Rückseite besteht aus drei Objektiven und verzichtet im Gegensatz zu den anderen Modellen der Vivo X300 Serie wie z.B. dem Vivo X300 Pro (derzeit rund 717€ bei TradingShenzhen*). Die Hauptkamera setzt auf einen Sony IMX921 Sensor mit 50MP und einer Blende von f/1.57. Hinzu kommt eine 50MP Telekamera mit dem Sony IMX882 Sensor, die einen dreifachen optischen Zoom bietet und mit f/2.65 arbeitet. Die dritte Linse ist ein 8MP Ultraweitwinkel mit f/2.2. Auf der Vorderseite sitzt eine 50MP Selfie-Kamera hinter einer zentrierten Punch-Hole. Interessant ist die sogenannte Multifokus-Blitzfunktion, die die Leistung der Rückkamera-Blitzeinheit je nach genutztem Brennweitenbereich anpasst.

Der Akku fasst 6.500mAh und kann per Kabel mit bis zu 90W geladen werden. Kabellos unterstützt das Gerät bis zu 40W. Vivo gibt eine Navigationsdauer von knapp 12 Stunden und eine Streaming-Laufzeit von rund 37 Stunden an, wobei diese Werte unter Laborbedingungen ermittelt wurden. Das Vivo X300 FE unterstützt Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 sowie das bereits erwähnte Bluetooth 6.0. Weitere Ausstattungsmerkmale sind NFC, ein Infrarot-Blaster, GPS mit Unterstützung mehrerer Satellitensysteme sowie ein USB-C-Anschluss mit USB 2.0 Standard. Eine 3,5mm-Klinkenbuchse ist nicht vorhanden.

Das Vivo X300 FE ist in den Farben Moonlight White, Cool Purple und Graphite Black erhältlich. In Russland wird das Gerät derzeit nur von Drittanbietern in der Konfiguration 12GB/256GB zu einem Preis gehandelt, der umgerechnet etwa 660 bis 770 Euro entspricht. Vivo hat noch keine offiziellen Preise für den russischen Markt kommuniziert und sich bislang auch nicht zur Verfügbarkeit in anderen Regionen geäußert.

Quelle(n): Vivo Russland

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