Der Markt für kompakte Desktoprechner erhält wieder Zuwachs von GMKtec. Mit der GMKtec NucBox K17 stellt der Hersteller einen Mini PC vor, der auf der Lunar Lake Generation von Intel basiert und ab sofort auch in Europa erhältlich ist. Das Gerät richtet sich an Anwender, die eine moderne Ausstattung für Büroaufgaben, Medienwiedergabe und lokale KI Anwendungen in einem platzsparenden Gehäuse suchen.
Hardware und Rechenleistung der GMKtec NucBox K17
Im Inneren der GMKtec NucBox K17 arbeitet der Intel Core Ultra 5 226V. Dieser Prozessor gehört zur zweiten Serie der Core Ultra Prozessoren und wird im TSMC N3B Verfahren gefertigt. Die Architektur setzt auf insgesamt acht Kerne, die sich in vier Performance Kerne und vier Effizienz Kerne aufteilen. Eine Besonderheit dieser Generation ist der Verzicht auf Hyperthreading, sodass acht Threads zur Verfügung stehen. Die Taktfrequenz erreicht im Boost bis zu 4,5GHz bei einer Leistungsaufnahme von bis zu 37W.
Ein wesentliches Merkmal der Lunar Lake Plattform ist der integrierte Arbeitsspeicher. In der GMKtec NucBox K17 sind 16GB LPDDR5X RAM mit einer Geschwindigkeit von 8533MT/s direkt auf dem Prozessorpackage verbaut. Dies sorgt für eine hohe Bandbreite und Energieeffizienz, bedeutet jedoch auch, dass der Speicher nachträglich nicht erweitert werden kann. Für die grafische Darstellung sorgt die Intel Arc 130V GPU. Diese basiert auf der Xe² Architektur und verfügt über sieben Kerne sowie sieben Raytracing Einheiten. Die Grafikleistung ist primär für Alltagsaufgaben und leichte Gaming Szenarien in 1080p Auflösung ausgelegt.
Ein Schwerpunkt der GMKtec NucBox K17 liegt auf der Verarbeitung von KI Prozessen. Das Gesamtsystem erreicht eine theoretische Rechenleistung von 97TOPS. Davon entfallen 40TOPS auf die dedizierte NPU (Neural Processing Unit), während die GPU weitere 53TOPS beisteuert. Damit ist das System für kommende Softwarefunktionen vorbereitet, die von lokaler KI Beschleunigung profitieren.
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Speicheroptionen und Konnektivität
Trotz der kompakten Abmessungen von 127,5 x 127 x 44,5mm bietet die GMKtec NucBox K17 flexible Möglichkeiten bei der Datenspeicherung. Das Gerät verfügt über zwei M.2 2280 Steckplätze. Der primäre Slot unterstützt den schnellen PCIe 5.0 Standard, während der zweite Slot über PCIe 4.0 angebunden ist. Insgesamt lässt sich der Speicher auf bis zu 16TB ausbauen. Ab Werk wird die GMKtec NucBox K17 wahlweise mit einer 512GB oder 1TB PCIe 4.0 SSD ausgeliefert.
Die Anschlussvielfalt an der Vorder- und Rückseite ist für diese Geräteklasse umfangreich. Besonders hervorzuheben ist der USB4 Anschluss an der Front, der Datenraten von bis zu 40Gbit/s ermöglicht und Power Delivery mit 100W sowie Bildausgabe unterstützt. Zudem können hier auch Thunderbolt Geräte angebunden werden, womit auch eine leistungsfähigere externe Grafikkarte angebunden werden kann. Für die Verbindung mit Monitoren stehen zudem zwei HDMI 2.1 Anschlüsse zur Verfügung. Einer dieser Ports unterstützt die Ausgabe von 8K Inhalten mit 60Hz. Insgesamt können bis zu drei Displays simultan angesteuert werden.
Für die Netzwerkanbindung nutzt die GMKtec NucBox K17 einen 2,5Gbit Ethernet Port mit Intel i226-V Controller. Drahtlose Verbindungen werden über WiFi 6E und Bluetooth 5.2 realisiert. Das Kühlsystem besteht aus einem Kupfer-Heatsink, Turbolüfter und doppelten Lufteinlässen, um die Abwärme des Prozessors auch unter Last stabil abzuführen. Das Gehäuse bringt ein Gewicht von etwa 460g auf die Waage.
Verfügbarkeit und Preise
Die GMKtec NucBox K17 ist bereits über den offiziellen Onlineshop des Herstellers für den europäischen Markt verfügbar. Die Einstiegsvariante mit 16GB RAM und einer 512GB SSD wird zu einem Preis von 529,99€ angeboten. Für das Modell mit 1TB Speicherplatz werden 569,99€ fällig. Es ist davon auszugehen, dass die GMKtec NucBox K17 in naher Zukunft auch über gängige Versandplattformen wie Amazon erhältlich sein wird, da die Vorgängermodelle bereits auf Amazon erhältlich sind*. Im Lieferumfang ist Windows 11 Pro bereits vorinstalliert.