Chuwi erweitert sein Mini PC Sortiment um ein neues Modell. Die LarkBox X100U soll ab dem 5. August 2026 in Deutschland ausgeliefert werden, Vorbestellungen sind bereits möglich. Der Rechner setzt auf den Intel Core 3 100U in Kombination mit 16GB RAM und einer 512GB SSD und bringt bei einem Gewicht von etwa 400g und Abmessungen von 127 × 127 × 49mm ein sehr kompaktes Gehäuse mit. Chuwi ruft für das Modell einen Einführungspreis von 449€ auf, der reguläre Preis liegt laut Hersteller bei 559€. Praktisch werden die Preise erfahrungsgemäß meist um den Einführungspreis oder zwischen den Preisen liegen.
Prozessor und Grafik
Der verbaute Intel Core 3 100U basiert auf der Raptor Lake U Refresh Generation und nutzt dabei technisch die Kernarchitektur von Alder Lake. Er kombiniert zwei Performance Kerne mit Golden Cove Architektur mit vier von insgesamt acht verfügbaren Effizienzkernen auf Gracemont Basis. Durch Hyperthreading auf den P Kernen ergeben sich insgesamt 6 Kerne und 8 Threads. Die P Kerne takten bis 4,7GHz, die E Kerne bis 3,3GHz. Features wie vPro für professionelles Gerätemanagement fehlen bei diesem Modell. Für die Grafikausgabe ist eine Intel Grafik Einheit mit 64 aktiven Ausführungseinheiten und einer maximalen dynamischen Taktrate von 1,25GHz zuständig, das deckt sich mit den Angaben von Chuwi zur GPU.
Bei der Leistungsaufnahme nennt Chuwi für den Performance Modus eine TDP von bis zu 28W, die durch das verbaute Kühlsystem dauerhaft ohne thermische Drosselung gehalten werden soll. Unabhängige Chip Datenbanken listen für den Core 3 100U dagegen eine Basis TDP (PL1) von 15W sowie eine maximale Turbo Power (PL2) von bis zu 55W. Die Herstellerangabe von 28W liegt damit zwischen diesen beiden offiziellen Intel Werten. Gefertigt wird der Chip im Intel 7 Verfahren, vorgestellt wurde er bereits im Januar 2024.
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Anschlüsse, Bildschirmunterstützung & Erweiterung
Die Chuwi LarkBox X100U bietet einen vollwertigen USB-C Anschluss mit 10Gbit/s Datenrate (USB 3.2 Gen2), Power Delivery und Videoausgang bis 4K bei 144Hz, dazu vier USB-A Anschlüsse im 3.2 Gen2 Standard. Für die Bildausgabe stehen zusätzlich ein HDMI 2.1 TMDS Anschluss mit bis zu 4K bei 60Hz sowie ein DisplayPort 1.2 Anschluss mit bis zu 4K bei 144Hz zur Verfügung. Insgesamt lassen sich damit bis zu drei Displays gleichzeitig betreiben. Ergänzt wird die Anschlussausstattung durch zwei 1Gbit/s Ethernet Ports, eine 3,5mm Klinkenbuchse sowie den DC Eingang für das externe Netzteil.
Im Inneren stehen zwei SO-DIMM Steckplätze für DDR4-3200 RAM zur Verfügung, ab Werk sind 16GB verbaut, eine Erweiterung auf bis zu 64GB ist laut Datenblatt möglich. Beim Speicher setzt Chuwi auf zwei M.2 2280 Steckplätze, die vorinstallierte 512GB SSD lässt sich demnach auf bis zu 1TB PCIe 4.0 sowie zusätzlich bis zu 1TB PCIe 3.0 beziehungsweise SATA erweitern. Kabellos kommen WiFi 6 und Bluetooth 5.2 zum Einsatz, kabelgebunden stehen zwei 1Gbit/s Ethernet Anschlüsse bereit. Eine VESA Halterung für die Montage hinter einem Monitor liegt bei, mit Strom versorgt wird der Mini PC über ein externes 65W Netzteil (19V/3,45A). Als Betriebssystem ist Windows 11 Pro vorinstalliert.
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Preis und Verfügbarkeit
Die Chuwi LarkBox X100U lässt sich aktuell zum Einführungspreis von 449€ im deutschen Shop von Chuwi vorbestellen, der reguläre Preis wird mit 559€ angegeben. Der Versand soll laut Chuwi ab dem 5. August 2026 starten. Parallel dazu bringt Chuwi mit der LarkBox X i3 eine baugleiche Variante mit älterem Intel Core i3-1220P sowie reduzierter Ausstattung (8GB RAM, 256GB SSD) für 330€ auf den Markt, deren Marktstart bereits für den 31. Juli 2026 vorgesehen ist.