OKT
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Doogee Vienna Review - Ein geniales Sounderlebnis unter 10€?

Günstige Kopfhörer bekommen wir inzwischen von einigen chinesischen Herstellern, wobei viele tatsächlich jeden Cent wert sind. Wenn von Xiaomi Pistons, OnePlus Bullets, Umi Voix oder anderen In-Ears die Rede ist, dann bewegen wir uns bei Preisen zwischen 10 und 20$. Die neuen Doogee Viennas befindet sich mit lächerlichen 10,50$ (bei Geekbuying) am Fuße der Preisspanne. Umgerechnet wären das etwa 8,40€. Kann bei dem Preis wirklich was Vernünftiges rauskommen? Sollte man nicht gleich zu den 10€ Kopfhörern von Sony, AKG oder Phillips vom regionalen Elektrofachmarkt greifen? Das erfahrt ihr hier im Review!

Bevor es losgeht, muss ich mich für die kleine Verspätung entschuldigen. Ich wollte nur sichergehen, dass die Teile auch nach zwei Wochen funktionieren und nicht gleich an einem Kabelbruch erleiden. 

Unboxing

https://www.youtube.com/watch?v=fGo0yAuypuU

Als ich den Versandumschlag öffnete, war ich etwas verwundert. Ohne hohe Erwartungen hielt ich plötzlich eine schlichte, aber doch liebevoll gestaltete Verpackung aus sehr dicker Pappe in den Händen. Vorne sehen wir gleich das Doogee Logo und den Vienna Schriftzug, welcher nochmals mit dem selbstbewussten Slogan „Listen to the most beautiful sound of the life“ unterstrichen ist. Selbiges ist seitlich aufgedruckt und hinten sind die Spezifikationen aufgelistet. Als erstes fallen natürlich die schön präsentierten Kopfhörer auf, welche man durch das Sichtfenster sehen kann. Dieses dann zu öffnen stellte sich für mich als kleine Herausforderung dar, da es keine Lücke zum reingreifen und anschließenden Abheben des Fensters gibt. Nimmt man die Fassung der Kopfhörer ab, dann findet man in der Verpackung noch eine Kurzanleitung auf Englisch und zwei weitere Paare an Gummiaufsätzen.

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Im Großen und Ganzen bin ich von der Verpackung doch recht angetan. Sie ist sehr robust und hübsch gestaltet, weshalb man den Preis überhaupt nicht ansieht. Zum praktischen Verstauen in der Hosentasche, wie es bei den Xiaomi Pistons oder Oneplus Bullets der Fall ist, eignet sie sich aber leider nicht.

Design und Verarbeitung

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Ich persönlich mag ja abgedrehte Designs und finde es auch immer wieder schön, wenn Hersteller dem Minimalismus Trend (sorry, dass ich das immer wieder erwähne) entgegenwirken. Und das ist hier definitiv der Fall. Die metallisch roten turbinenförmigen Designelemente an den Hörern fallen natürlich als erstes auf. Die gesamten Treiber bestehen aus Aluminium, weshalb sie sich oft kühl anfühlen. Ebenso aus Aluminium gefertigt ist der 3,5mm Klinkenstecker, die Kabelweiche und das Mikrofon. Hier sind alle Aluminiumbauteile sauber gefräst und ohne scharfe Kannten, krummen Spaltmaßen oder abstehenden Gussresten. Selbst bei den Gummiaufsätzen sieht man liebe zum Detail: Diese sind am Anfang des Kanals rot eingefärbt, was das Design nochmal abrundet. Lediglich das Kabel ist ziemlich dünn, ohne zu sagen, dass es sich billig anfühlt. Kabelverknotungen sind aber dementsprechend vorprogrammiert. Kleiner Tipp: Um Wackelkontakte zwischen Stecker und Kabel zu vermeiden, „fädle“ ich die Feder eines Kugelschreibers ein. Das sieht nicht mal so doof aus und schützt die empfindliche Stelle.

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Am linken Treiber sehen wir einen kleinen Produktionsfehler: Hier wurde nach dem Bohren der entstandene Staub wohl nicht richtig beseitigt und anschließend mit dem Lack zusammen gehärtet. Das kann man aber mit Zahnstochern (wenn auch mühsam) abkratzen. Ich gehe davon aus, dass das bei mir ein Einzelfall ist.

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Von der Verpackung hin zum Design machen die Kopfhörer bisher einen sehr guten Eindruck. Man merkt den geringen Preis noch immer nicht an.

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OKT
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Faltbare Bluetooth Tastatur von EC Technology im Test

Ich muss ja gestehen, dass ich zu den Menschen gehöre die auch ganz gerne mal außer Haus arbeiten, sei es am Smartphone, dem Laptop oder einem Tablet. Eines jedoch stört mich manchmal ganz gewaltig: Ein Laptop mitzuschleppen ist oft zu mühsam bzw. stört. Die vermeintliche Lösung: Das Tablet oder Smartphone (in meinem Fall Phablet). Doch auch das ist nicht immer optimal. Lange Texte am Tablet zu tippen kann zuweilen sehr mühsam sein, egal wie gut der Touchscreen nur ist. Und am Smartphone macht es auch nicht viel mehr Spaß, da man hierauf einfach nicht schnell genug tippen kann ohne die Fehlerquote massiv zu erhöhen.

Die Lösung: Eine faltbare Tastatur! Ganz ehrlich, auf den Gedanken nach so etwas zu suchen bin ich selbst noch nie gekommen. Erst als die freundlichen Leute von EC Technology auf mich zu kamen und mir anboten ihre Version dieses Gadgets zu testen, wurde ich neugierig. Und nun nenne ich sie seit ein paar Wochen mein Eigen, die Tastatur die es unter der Bezeichnung "Drahtlose Faltbare Bluetooth Tastatur" bei Amazon zu kaufen gibt. Was sie kann? Das erfahrt hier hier.

[alert style="warning"]Dieses Review wurde von EC Technology gesponsert!
Das Review spiegelt unabhängig davon die Meinung des Autors wieder. Der Sponsor hat zu keinem Zeitpunkt Einfluss auf die Bewertung.[/alert]

Unboxing & Technische Daten

Die Tastatur wird in einem sehr kompakten und flachen Karton geliefert. Die Verpackung erinnert sehr an den Stil der Gerätschaften von Aukey und Avantek, weshalb ich schwer davon ausgehe, dass es sich hier um denselben OEM Hersteller handelt. Um den eigentlichen Karton befindet sich ein Wrapper der eine Abbildung des Produkts und das EC Technology Logo trägt. Selbstbewusst gibt man sich auch noch, denn im unteren Bereich prangt der Vermerk "the best choice".

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Die Rückseite gibt außerdem noch ein paar technische Informationen zur Tastatur preis. So ist hier ersichtlich, dass es sich um das Modell mit deutschem Tastaturlayout handelt und der Akku für 500 Tage im Standby Modus und mindestens 5 Stunden Dauerschreiben reichen soll. Weiterhin gibt der Hersteller an, dass die Lebensdauer des Akkus 3 Jahre betragen soll. Die Verbindung erfolgt via Bluetooth mit bis zu 10 Metern Reichweite und die Tastatur soll mit iOS, Windows und Android kompatibel sein. Das Gehäuse soll außerdem aus solidem Aluminium bestehen.

Nun gut, für den Preis von 34,99€ soll hier also einiges geboten werden. Schauen wir also mal ob das auch tatsächlich so stimmt.

Design & Inbetriebnahme

Bevor man die Tastatur verwendet, sollte man zunächst den Akku einmal voll laden. Dies geschieht mittels eines mitgelieferten Micro USB Kabel und dauert ca. 1 Stunde. Während des Ladens leuchtet die Status LED rot und erlischt wenn der Akku voll ist. Die Status LED befindet sich übrigens über dem Tastenfeld, man muss die Tastatur also aufklappen um sie zu sehen.

Apropos Aufklappen, das führt mich auch gleich zum Design. In der Tat besteht die Tastatur mit Ausnahme des Tastenfeldes komplett aus Aluminium, was zunächst einmal einen recht stabilen Eindruck hinterlässt. Die Tastatur besteht aus drei großen Teilen. Das wäre einmal die große "Bodenplatte" die die Elektronik und den mittleren teil der Tastatur beherbergt, und zwei daran per Gelenk befestigte "Flügel", welche den Rest der Tastatur beherbergen und im zugeklappten Zustand auf dem mittleren Teil aufliegen. Klappt man die Tastatur auf, so schaltet sie sich auch automatisch ein. Man muss also keine Taste drücken.

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Wie sieht es mit der Größe aus? Diese ist ja bei portablen Tastaturen sehr wichtig. Einerseits soll die Tastatur im zugeklappten Zustand so klein wie möglich sein um einen bequemen Transport zu ermöglichen, andererseits soll sie wenn aufgeklappt möglichst große Tasten bieten, damit man bequem und schnell darauf schreiben kann. Wie ich finde hat EC Technology hier einen sehr guten Mittelweg gefunden. Zugeklappt passt die Tastatur locker in jede Hosentasche. Die Abmessungen betragen hierbei 145 x 94 x 15mm. Aufgeklappt vergrößert sie sich 250mm in der Breite. Damit ist sie ca. 3cm kleiner als die Tastatur in meinem MacBook Pro 15", was immer noch locker ausreicht um nach kurzer Eingewöhnungszeit flott mit der Tastatur zu schreiben. Das Gewicht schlägt mit 185g zu Buche.

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Die Verarbeitung ist EC Technology auch sehr gut gelungen. Die beweglichen Teile wackeln nicht und es gibt trotz der Gelenke keine scharfen Metallkanten an denen man sich schneiden könnte. Auch die Tastatur selbst ist gut verarbeitet. Sie ist im Chiclet Design gehalten und die Tasten wackeln beim Schütteln nicht. Ein Schwachpunkt ist lediglich die Widerstandsfähigkeit der Gelenke. Im aufgeklappten Zustand sollte man hier etwas vorsichtiger mit dem Gadget umgehen, denn sonst könnte sich hier schnell der Mechanismus verbiegen.

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Um die Tastatur zu verwenden, muss man ihr erst einmal sagen was man mit ihr machen möchte. Dies geschieht mittels der "FN"-Taste und den dazugehörigen Funktionstasten. Zunächst einmal sollte man den gewünschten Modus wählen, wobei man zwischen Windows, iOS und Android wählen kann. Diese Auswahl dient hauptsächlich dazu um Shortcuts wie etwa die Lautstärkereglung via Tastatur zu verwenden. Drückt man z.B. FN + Q, dann landet man im Modus für Android Geräte. Um sich dann final via Bluetooth verbinden zu können, drückt man FN + C. Nun beginnt die Bluetooth LED blau zu blinken und die Tastatur kann von dem gewünschten Gerät gefunden werden. Sobald man die Verbindung hergestellt hat, hört die LED wieder auf zu blinken und man kann die Tastatur sofort verwenden.

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Hat man die Tastatur übrigens 30 Sekunden nicht mehr verwendet, dann wechselt sie in den Standby Modus um Strom zu sparen. Um sie aus diesem wieder aufzuwecken genügt es dreimal eine beliebige Taste schnell hintereinander zu drücken. Danach kann man dann wie gewohnt weiter tippen. Benötigt man die Tastatur nicht mehr, so kann man sie einfach zuklappen und sie ist wieder abgeschaltet.

Ich persönlich habe die Tastatur nun mit mehreren Geräten getestet. Dazu gehören zwei Mini PCs, einmal mit Windows 10 und einmal mit Windows 8.1, ein Tablet PC mit Android und einer mit Windows 10, ein iMac mit OS X Yosemite und ein MacBook Pro mit OS X El Capitan, sowie zwei Smartphones, einmal mit Android 5.1 und einmal mit Android 4.4. Auf allen Geräten funktionierte die Tastatur ohne jegliche Probleme und auch die System-Shortcuts funktionierten wie sie sollen.

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AUG
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Inateck Mercury Box: Wassergeschützter 2.1 Bluetooth Lautsprecher

Von Inateck wurden hier nun schon zahlreiche Modelle von Bluetooth Lautsprechern gestestet, und jedes Mal haben die Produkte überzeugen können, denn sie boten gute Audioqualität zu einem vergleichsweise kleinen Preis, kombiniert mit guter Akkulaufzeit. Mit der Inateck Mercury Box traf nun die neueste Generation der Inateck Bluetooth Lautsprecher zum Test ein. Inateck geht hier einen interessanten ...
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JUL
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No.1 Sun S2 Smartwatch Test: Außen hui, Innen pfui?

No.1 war ja so nett mir vor etwas über zwei Wochen ihre aktuelle Smartwatch für einen Test zuzuschicken. Das Wearable hat ja viel Interesse erzeugt und zählt zu den bekanntesten China Smartwatches neben der Zeaplus DM360. Zeaplus bietet die No.1 Sun S2 übrigens mittlerweile auch als OEM Version unter dem eigenen Label an. Doch was taugt die No.1 Sun S2? Ist sie genauso gut oder gar besser als die Zeaplus DM360? Genau darüber will ich euch in diesem Review aufklären.

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JUL
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Avantek Universal Handy Fahrrad Halterung im Test

Ich muss mich an dieser Stelle mal als Fan der gepflegten Radtour outen. Vor allem nach einem langen Tag am Schreibtisch gibt es nichts Schöneres als sich am Abend mal aufs Radl zu schwingen und sich so richtig auszupowern. Da werden dann gerne mal binnen zwei Stunden 60km zurückgelegt.

Was mir jedoch schon lange gehörig auf den Senkel ging war das Thema Smartphone beim Fahrrad fahren. Ich gehöre zu denjenigen, welche ihre Touren gerne per GPS tracken oder das Smartphone einfach so dabei haben um zwischendurch mal ein Bild zu machen und erreichbar zu sein.

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Zeaplus DM360 Smartwatch Review

Smartwatches aus Fernost sind nun nichts gänzlich Neues mehr. Seit geraumer Zeit versuchen die Chinesen auf diesem Markt Fuß zu fassen, doch der Erfolg hielt sich bisher in Grenzen.

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Smartphones ohne vernünftige Kopfhörer sind wie Autos ohne die passenden Reifen. Wer Musik liebt und sich mit den verbauten Lautsprechern eines Handys in der Öffentlichkeit nicht unbeliebt machen möchte ist also auf Zubehör angewiesen. Ob aber die UMI Voix als solches für euch taugen? Im folgenden Test erfahrt ihr es.

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Xiaomi Piston 3 Review: Ein Schritt zurück

Im vergangenen Jahr durfte ich ja die Xiaomi Piston Kopfhörer in der Version 2.1 testen, und war schwer begeistert. Was hier für verdammt wenig Geld an Qualität und Audioleistung geboten wurde, war schlichtweg atemberaubend. Auch heute verwende ich die Xiaomi Piston 2.1 weiterhin gerne und regelmäßig. In der Preisklasse bis 20 US Dollar habe ich bisher nichts gefunden was besser klingt.

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MäR
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Test: Avantek 20.000mAh Power Bank

Im Februar durfte ich ja schon ein Ladegerät mit 4 USB Anschlüssen von Avantek testen. Bei Avantek handelt es sich um einen chinesischen Hersteller, der seine Produkte seit ein paar Monaten nun auch in der EU via Amazon vertreibt. Anscheinend kam mein Review des Ladegeräts gut bei dem Hersteller an, denn Ende Februar traf bei mir gleich ein weiteres Produkt zum Testen ein.

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