Das neue Redmi 3 von Xiaomi konnte uns im Test ja bereits überzeugen und hat wieder einmal bewiesen, dass man hochwertige Technik auch zu einem erstaunlich günstigen Preis anbieten kann. Dennoch ist nur eine Version des Gerätes etwas wenig und man lässt die eine oder andere Zielgruppe links und rechts der angebotenen Leistung zurück. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Xiaomi auch vom Redmi 3 weitere Versionen auf den Markt bringen will. Diese Strategie fährt der Hersteller bei praktisch jedem Modell des Lineups und war damit auch immer ziemlich erfolgreich. Dank der Registrierung bei der TENAA, der Registrierungsbehörde in China, kann man bereits ziemlich genau vorhersagen, welche Versionen des erfolgreichen Budget-Krachers wir noch erwarten dürfen.
Ähnlich wie bereits beim Redmi 2 wird es auch eine nochmals günstigere Version geben, die vermutlich auf den Namen Redmi 3A hört. Diese ist laut TENAA ebenfalls mit einem Octa Core-SoC und 2GB RAM ausgestattet, man darf aber bezweifeln, dass es sich dabei um einen Chipsatz von Qualcomm handelt. Vermutlich setzt XIaomi hier wie bereits beim Vorgänger auf einen hauseigenen Leadcore Chip. Damit könnte dann auch trotz des 4.000mAh großen Akkus ein Preis von 90 Dollar realisiert werden. Im Gegensatz zu den Varianten des Redmi 3S muss man aber auch hier auf einen Fingerabdruckscanner verzichten.
Ich habe bezüglich des Redmi 3S bewusst die Mehrzahl benutzt. Xiaomi wird hier nämlich gleich drei Versionen umsetzen. Dabei unterscheiden diese sich in der Größe des Arbeitsspeichers, des Akkus und den unterstützten Netzwerkfrequenzen. Das Smartphone mit der Modellnummer 2015817 wird mit 2 oder 3 Gigabyte RAM verkauft, besitzt aber nur einen Akku mit 3.000mAh Kapazität. Das Redmi 3S mit der Nummer 2015818 hat zwar "nur" 2GB RAM, dafür aber wieder den 4.000mAh Akku, den wir bereits im "normalen" Redmi 3 schätzen gelernt haben. Zu guter Letzt gibt es noch das "Topmodell" mit der Modellnummer 2015819, das von den Spezifikationen zwar dem 2015818 entspricht, aber dafür alle Netzwerkfrequenzen unterstützt, die es in China gibt. Gemeinsam ist allen dreien auch noch ein Fingerabdruckscanner, was vielen beim bisherigen Redmi 3 fehlt.
Insgesamt schein Xiaomi mit diesen neuen Modellen alles richtig zu machen. Wenn die Preisgestaltung nun noch so wie beim Redmi 2 umgesetzt wird, darf man sich auf Preise zwischen 92 und 138 Dollar freuen. Dann deckt Xiaomi wieder das gesamte Leistungsspektrum ab - vom sehr günstigen Budget-Kracher bis zum High End-Flaggschiff. Wann wir uns über die genannte Erweiterung der Gerätepalette freuen dürfen, ist aber noch nicht bekannt.
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