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Cubot H1 Review: Fast grundsolides Akku-Monster für Einsteiger

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Cubot H1 Review: Fast grundsolides Akku-Monster für Einsteiger

Wer hier regelmäßig mitliest, der weiß, dass Cubot einer meiner Lieblingshersteller aus Fernost ist. Der Grund dafür mag nicht unbedingt auf der Hand liegen, denn Cubot ist weder überaus bekannt noch gibt es hier extrem gut ausgestattete Geräte.

Der Grund dafür liegt aber auch ganz woanders, und zwar ganz nach dem Motto „Weniger ist manchmal mehr“. Genau das ist nämlich der Ansatz der im Hause Cubot verfolgt wird. Statt mit Spezifikationen um sich zu werfen, hält man sich lieber zurück und bietet ausgewogene Gesamtpakete, ohne Schnickschnack, dafür aber mit konsistenter Qualität und ausgereifter Software.

Ich habe nun schon mehrere Geräte von Cubot in der Hand gehalten und noch nie war ein fehlerhaftes Gerät dabei. Mehr noch: All diese Smartphones funktionieren auch heute noch fehlerfrei. Cubot baut also grundsolide Geräte, und deshalb ist das Schattendasein eigentlich völlig unberechtigt.

Eine der neuesten Kreationen von Cubot ist ja das H1. Hiermit wagt sich der Hersteller zum allerersten mal an ein Akkumonster. Auch hier verfolgt man wieder das Konzept der Einfachheit, bietet jedoch ein ausgewogenes Paket das über feine Details den Kaufanreiz schaffen soll.

Ich durfte mir das 5.200mAh Kraftpaket nun für zwei Wochen im Alltag ansehen und werde euch nun über meine Erfahrungen in Kenntnis setzen. Viel Spaß beim Lesen.

[alert style="warning"]Dieses Review wurde von Cubot gesponsert!
Das Review spiegelt unabhängig davon die Meinung des Autors wieder. Der Sponsor hat zu keinem Zeitpunkt Einfluss auf die Bewertung.[/alert]

https://www.youtube.com/watch?v=EioxKINOF5I

Lieferumfang

Das Cubot H1 kommt in einem gold-braunen, leicht schimmernden Karton daher. Zieht man den Deckel nach Oben hin ab, so blickt man gleich auf das Smartphone welches sorgfältig in einer perfekt zugeschnittenen Kunststofffolie verpackt ist, so ähnlich wie bei Apple Geräten. Cubot liefert auch einen Silikon-Bumper zum Schutz mit, in welchem sich das Smartphone ab Werk befindet.

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Darunter folgt dann eine Trennklappe aus Papier, auf der eine kurze Anleitung aufgedruckt ist, welche erklärt, wie man das Smartphone betriebsbereit macht, sprich wie man den Akku und die SIM Karten einlegt und den Akku lädt.

Darunter befindet sich dann die Bedienungsanleitung welche mit vielen Bildern die Grundfunktionen erklärt. Eine Schutzfolie liegt ebenfalls bei. Darunter sind dann nochmal zwei weitere Fächer zu finden in denen das Micro USB Kabel und ein OTG Adapter sowie das 2A Ladegerät liegen.

Design

Beim Design setzt Cubot diesmal auf einen aktuellen Trend: 2,5D Glas auf der Front. Doch nicht nur das, man hat es auch geschafft das Handset recht schlank zu gestalten. In der Dicke misst das Cubot H1 nur 9,3mm (mit Kamera 1cm), was angesichts des 5.200mAh Akkus eine beachtliche Leistung ist. Doch nicht nur das, der Akku kann auch noch gewechselt werden, was ja bisher bei kaum einem Akkumonster der Fall ist. Cubot nimmt hier also eine echte Vorreiterposition ein.

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Etwas enttäuscht war ich dagegen diesmal von den verwendeten Materialien. Auf den Bildern sah es ja immer so aus als würde das Cubot H1 über einen dicken Metallrahmen verfügen, was bei Cubot ja nichts außergewöhnliches ist. Dem ist allerdings nicht so. Der silberne Rahmen, welcher sich optisch am Samsung Galaxy S6 orientiert, ist in Wirklichkeit aus Kunststoff gefertigt. Lediglich an der rechten und linken Seite ist ein Zierelement aus echtem Metall angebracht. Auch die Tasten an den Seiten bestehen aus Metall.

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Ich will jetzt nicht sagen, dass das Cubot H1 extrem billig wirkt, aber im Vergleich zum zuvor von mir getesteten Cubot X11 hat es natürlich trotzdem einen, nennen wir es einmal „billigen Touch“. Das liegt auch ein Stück weit am Backcover, welches eine seltsame Musterung hat die mich an Raufasertapete erinnert. Eventuell hätte man das Gefühl durch ein mattes Backcover verbessern können. Was die Stabilität betrifft gibt es dagegen nichts auszusetzen. Das Smartphone lässt sich definitiv nicht ohne Gewalt biegen, und selbst wenn man es mit Gewalt etwas biegt, gibt es keine Beschädigungen oder Druckstellen am Display. Hier hat man sich also Gedanken gemacht.

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Auch sonst ist die Verarbeitung gut gelungen, denn es gibt keinerlei wackelnde Teile und auch keine großen Spaltmaße. Alles sitzt perfekt aneinander. Auch das Backcover kann an keiner Stelle eingedrückt werden, da es Bündig mit der „Innenschale“ abschließt. Somit gibt es hier auch kein störendes Knarzen.

Lässt man den Blick um das Cubot H1 herum wandern, so sieht man auf der linken Seite die Lautstärke-Taste und rechts den Ein- / Ausschalter. Unten befindet sich lediglich ein Sprachmikrofon und Oben der USB Anschluss, eine Infrarot Diode und der übliche 3,5mm Kopfhöreranschluss.

Display

Das Cubot H1 reiht sich in die Phablet Kategorie ein, denn es ist mit einem 5,5“ Display ausgestattet inkl. 2,5D Glas. Natürlich handelt es sich um ein 720p Display, denn mehr kann der SoC nicht. Cubot selbst verspricht einen hohen Kontrast und eine gute Farbwiedergabe. Das kann ich soweit auch bestätigen. Man sieht auf dem Display die Pixel allerdings recht deutlich, vor allem an den Kanten von Buchstaben. Ein Weltuntergang ist das natürlich nicht, wohl aber trübt das die sonst gute Qualität des Panels etwas. Sehr gut gefällt mir dafür die Helligkeit und die Ablesbarkeit im Freien, hier habe ich absolut nichts zu beanstanden.

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Der Touchscreen funktioniert ebenfalls ordnungsgemäß und präzise. Ein leichter Input Lag beim Verschieben von Seiten oder Objekten ist vorhanden, jedoch wirkt sich dieser nur minimal aus und stört damit nicht. Die Oberfläche ist schön glatt und lässt den Finger ohne Widerstand gleiten. Bezüglich der Kratzfestigkeit kann ich ebenfalls eine Aussage treffen, denn ich verwende das Gerät bisher ohne Schutzfolie. Kratzer kann ich bisher keinen einzigen entdecken, obwohl ich das Gerät immer ohne Schutz in der Hosentasche herumtrage, teils auch gemeinsam mit dem Schlüsselbund.

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Was mir nicht ganz so gut gefällt, sind dagegen die dicken schwarzen Ränder um das Panel. Das erinnert mich etwas ans Elephone P7000. Klar, durch den großen Akku ist das Gerät von den Abmessungen etwas größer als das durchschnittliche 5,5“ Smartphone (153,5 x 77mm) und es hätte doof ausgesehen, wenn man einfach einen dicken weißen Rahmen um das Display gezogen hätte. Aber man hätte das auch eleganter lösen und einfach ein noch größeres Display verbauen können – 5,7“ zum Beispiel. Damit hätte sich an der Größe des Gerätes nichts verändert, wohl aber wären die Bezels etwas schmaler ausgefallen.

Hardware

In Sachen Hardware zeigt sich das Cubot H1 nicht ganz so potent, denn hier kommt der Mediatek MT6735P zum Einsatz, welcher über vier Cortex A53 64-Bit Kerne mit 1GHz Takt und eine Mali T720 GPU verfügt. In diesem Fall ist die Wahl des Chips aber definitiv zu begrüßen, denn er ist eben sehr stromsparend. Gemeinsam mit dem großen Akku kann man so eine enorme Akkulaufzeit erreichen, aber dazu später noch mehr.

Die restliche Ausstattung beinhaltet einen Arbeitsspeicher mit 2GB und einen internen Datenspeicher mit 16GB. Natürlich kann auch hier per Micro SD nachgerüstet werden. Bei den Sensoren findet man neben dem üblichen Helligkeits- und Lagesensor auch einen Beschleunigungs-Sensor und einen E-Kompass der auch funktioniert.

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Bei der Performance schneidet das Cubot H1 typisch für ein Smartphone mit dem MT6735P ab. Es eignet sich also für alles außer für Spiele, was sofort beim Blick auf den mageren Antutu Score von 20.000 Punkten klar wird. Trotzdem, zu schwach auf der Brust für normale Apps ist das Gerät definitiv nicht. Man merkt zwar hin und wieder den lahmen Chipsatz wenn man in Apps scrollt die größere Datenmengen darstellen (z.B. Facebook oder Twitter), denn dann ruckelt es gerne mal etwas, aber sonst läuft alles ziemlich snappy. Damit ist die Ausstattung definitiv ausreichend für jeden, der keine hohen Ansprüche an sein Smartphone stellt was die Rechenleistung betrifft.

Software

Etwas, das mir bei Cubot Smartphones durchweg immer wieder aufgefallen ist, ist die extrem gute Software Optimierung ihrer Smartphones. Cubot schafft es selbst richtig lahme Chips einigermaßen flüssig ans Laufen zu bringen. Das wurde zum Beispiel schon damals beim Cubot P9 deutlich, welches trotz eines alten Dual Core Chips noch ziemlich brauchbar war. Auch beim Cubot X11 hat man noch einiges aus dem alten MT6592 mit 1,5GHz herausholen können.

Aber auch hier beim Cubot H1 hat man genau das wieder geschafft. Das Gerät ist ja nicht das erste Handset mit dem MT6735P das ich in der Hand halte, aber definitiv das, bei dem Android 5.1 bisher am flüssigsten läuft. Auch der RAM Verbrauch hält sich in Grenzen, und das ist gerade bei Geräten mit nur 2GB wichtig wenn man trotzdem etwas Multitasking betreiben möchte. Auch sonst habe ich bezüglich der Stabilität nichts auszusetzen. Besonders gefällt mir, dass Cubot schnell reagiert hat und die Stagefright Lücke bereits geschlossen hat. Sämtliche Tests fallen hier negativ aus und auch sonst ist das Smartphone frei von Schad- oder Spionagesoftware.

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Nicht so gut gefällt mir dagegen, dass Cubot wie immer auf jegliche Zusatzfunktionen verzichtet. Das habe ich schon beim Cubot X11 nicht gut gefunden und hier ist es nun trotz einer eingehenden Diskussion mit dem Hersteller wieder so. Soll heißen: Off-Screen Gesten fehlen komplett und auch nette Zugaben wie HotKnot sucht man vergeblich. Cubot ist hier leider immer noch der Ansicht, dass Double Tap To Wake und ähnliche Features nicht benötigt werden, was schon etwas peinlich ist, jetzt wo sogar Xiaomi endlich Unterstützung dafür bietet weil die Kunden danach schreien. Hier sollte sich Cubot eventuell mal Gedanken machen, ob man den Minimalismus hier nicht ein bisschen zu weit treibt.

Empfang

Was die Empfangsleistung betrifft musste ich leider gemischte Ergebnisse in Kauf nehmen. Beginnen wir zunächst einmal mit den positiven Ergebnissen und damit mit dem Mobilfunkempfang. Hier waren die Ergebnisse durchweg sehr gut, was auch nicht schwer ist, denn viel Metall das stören könnte gibt es hier ja nicht. Sämtliche Netze werden einwandfrei unterstützt, darunter auch das leidige Thema FDD-LTE Band 20. Auch mit Bluetooth gab es im Test keinerlei Probleme.

Dafür allerdings bei WLAN, wobei sich diese Probleme nicht direkt auf die Empfangsleistung beziehen, sondern eher auf ein Software Problem. Ich hatte bei meinem Gerät nämlich Schwierigkeiten beim Übertragen größerer Datenmengen. Hier kam es immer wieder vor, dass urplötzlich die Signalstärke auf ein Minimum absank, und damit auch die Datenrate, auch wenn ich direkt neben dem Router saß. Hier scheint irgendein Bug Probleme zu machen, welchen Cubot unbedingt noch beheben muss. Glücklicherweise lässt sich das dann durch einen Reconnect beheben und kommt auch nicht alle paar Stunden vor sondern eher einmal am Tag.

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Doch auch beim GPS war ich nicht ganz so angetan. Prinzipiell erreicht man auch hier in der Theorie gute Ergebnisse mit einem Fix für 12 Satelliten (GLONASS wird nicht unterstützt) und einer Genauigkeit von ca. 3 Metern. Leider spiegeln sich diese Ergebnisse nicht in der Realität wieder. Ich habe mehrmals versucht mit Google Maps zu navigieren, was auch grundsätzlich funktioniert. Das Problem ist allerdings, dass das Cubot H1 immer wieder mal aus heiterem Himmel beginnt zu spinnen und der Pfeil die Straße verlässt, was dann dazu führt, dass die Navigation einen komplett falsch leitet. Die Probleme legen sich dann meist nach ein paar Minuten so schnell wieder wie sie aufgetreten sind. Auch hier scheint also die Software Probleme zu machen.

Audio

Bei der Audioqualität habe ich dafür wieder weniger zu meckern. Beim Telefonieren schlägt sich das Gerät gut. Das Gesprochene des Partners klingt zwar minimal blechern, ist dafür aber deutlich und klar. Auch die Lautstärke ist recht hoch, sodass man auch in lauterer Umgebung das Gesprochene einwandfrei verstehen kann.

Bei der Musikwiedergabe ist der interne Lautsprecher als durchschnittlich zu bezeichnen. Er hat nicht sonderlich viel Volumen zu bieten, klingt aber gut genug für die Beschallung nebenher oder das ein oder andere YouTube Video. Etwas seltsam ist die Lautstärkeregelung. Der Lautsprecher ist recht leise, bis man dann die letzten 3 Stufen erreicht. Hier steigt die Lautstärke dann plötzlich ordentlich an.

Mit Kopfhörern versteht sich das Cubot H1 gut, auch wenn diese über eine Fernbedienung verfügen. Der Klang ist für ein Handy dieser Preisklasse in Ordnung. Es gibt keine störenden Geräusche im Hintergrund. Wer mehr herausholen will, kann das via Root und Viper4Android bewerkstelligen.

Kamera

Ein Feature vieler Cubot Smartphones das gerne etwas untergeht ist die Kamera, doch bisher leistete der Hersteller da durchweg vergleichsweise gute Arbeit. Das ist auch beim Cubot H1 wieder der Fall. Zum verwendeten Sensor hat man zwar auch diesmal keine Angaben gemacht, jedoch schießt das Gerät ziemlich gute Bilder. Bei Tageslicht werden die Aufnahmen sehr scharf und detailreich. Die Farbwiedergabe kann als hervorragend bezeichnet werden.

Doch auch in dunkleren Umgebungen kann das Smartphone punkten. Der Blitz ist einigermaßen hell und leistet somit zumindest bei Nahaufnahmen gute Arbeit. Aber auch ohne Blitz gelingen oft überraschend gute Aufnahmen. Ich war mit dem Gerät auf der IAA in Frankfurt unterwegs und dort gab es oft schwierige Lichtverhältnisse, die das Cubot H1 aber trotzdem problemlos meistern konnte.

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Besonders beeindruckt haben mich die Zeit die das Handy zum Fokussieren benötigt und auch die Auslösezeit. Beide liegen auf einem Niveau das man sonst nur von high-end Geräten kennt. Der Fokus erzeugt meist in ca. 0,5 Sekunden ein scharfes Bild und der nach Drücken des Auslösers erhält man quasi sofort ein Bild.

Enttäuschend ist leider die Qualität bei Videoaufnahmen – wie schon beim Cubot X11. Diese wirken nicht sonderlich detailreich und die Farben sind deutlich überzeichnet. Der Ton ist ebenfalls viel zu leise.

https://www.youtube.com/watch?v=8adwM1fvHik

Die Frontkamera erzeugt durchschnittliche Bilder mit 5 Megapixeln. Im Dunkeln erzeugt sie leider viel Rauschen.

Akku

Zuletzt kommen wir noch zum Kernstück des Cubot H1, und das ist der Akku. 5.200mAh werden hier beworben, was eine ganze Menge ist. Doch stimmt das auch? Kurzum: Ja! Die Kapazitätsangabe entspricht definitiv der Wahrheit, und das merkt man schon beim Entnehmen des Akkus. Dieser macht einen Großteil des Gewichts des Smartphones aus, ist merklich dicker als normale Smartphone Akkus und fast so groß wie meine Hand.

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Wie also schlägt er sich im Alltag? Meine Antwort darauf ist hervorragend. Das Cubot H1 ist in Sachen Energie wirklich ein rundum Sorglos Paket. Ich muss mir damit keine Gedanken mehr über meinen Energieverbrauch machen. Ich kann mit dem Smartphone unterwegs machen was ich will, das GPS laufen lassen wie ich will. Am Ende des Tages (23:00) habe ich grundsätzlich noch mehr als die Hälfte der Ladung übrig. Bei extrem anspruchsvoller Nutzung kommt man locker auf 2 Tage Betriebszeit und hat selbst dann noch 20% verbleibend. Nimmt man sich etwas zurück und achtet trotz des monströsen Akkus auf seinen Verbrauch, dann sind auch 3 oder 4 Tage problemlos möglich. Die reine Screen-On Zeit die ich mit Geekbench 3 ohne Screen-Dim gemessen habe liegt bei satten 17 Stunden. Leider speichert Geekbench das Ergebnis nicht, da die App durch das hohe Ergebnis von einem Fake ausgeht, somit gibt es diesmal keinen Screenshot für euch. Das Thema Unschuldsvermutung ist bei Primatelabs wohl ein Fremdwort.

Spaß beiseite, das Ende der Geschichte ist noch nicht erreicht. Neben der verdammt guten Akkulaufzeit hat das Cubot H1 nämlich noch mehr auf dem Kasten, und dazu gehört Fast Charging. Was genau hier verwendet wird, verrät Cubot nicht, allerdings gehe ich mal von Mediatek Pump Express aus. Mit dem mitgelieferten Netzteil und USB Kabel dauert es lediglich 1 Stunde das Smartphone von 20% auf 70% zu laden. Nach 2 Stunden ist der Akku dann voll. Im Endeffekt bedeutet das, dass ihr mit nur 10 Minuten laden im Notfall wieder mehrere Stunden telefonieren könnt. Wenn man sich mal ins Gedächtnis ruft, dass manch anderes Smartphone mit einem 2.000mAh Akku genauso lange benötigt um geladen zu werden, dann ist die Leistung schon eine beeindruckende Nummer. Wer es braucht kann das Cubot H1 übrigens auch als Power Bank verwenden. Bis zu 0,5A beträgt der Ausgangsstrom am OTG Port. Zumindest für eine Smartwatch reicht das dicke.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass der Akku ein richtiges Highlight ist und ich sogar richtig begeistert davon bin. Und dann kann man das Ding sogar noch wechseln, sollte man es in absehbarer Zeit schaffen das Ding kaputt zu nuckeln. Wie genial ist das bitte? Genauso muss das ablaufen, und ich will künftig auch bei anderen Akku Monstern austauschbare Zellen sehen.

Cubot H1 Test: Fazit

So, und jetzt sind wir mal wieder beim Fazit. Und soll ich euch mal was sagen? Ich hasse diesen Teil bei jedem Review aufs Neue. Da hat man ein Smartphone das so verdammt viel richtig macht, und dann scheitert es wieder an so ein paar Kleinigkeiten, dass ich eine volle Kaufempfehlung geben kann.

Genau das ist auch hier wieder der Fall. Die positiven Dinge? Die sparsame Hardware, die gute Verarbeitung (das billige Gefühl in der Hand lassen wir mal außen vor), die brauchbare Kamera, das ziemlich gut optimierte System und dieser geniale Akku. Gut, für einige dürfte auch noch das vorhandene LTE Band 20 dazu gehören. Doch dann kommen eben die Schwächen beim WLAN und GPS, und genau das ist für viele ein K.O. Kriterium, auch wenn es sich nur um Software Probleme handelt.

Im Endeffekt muss ich also mal wieder sagen: Kaufempfehlung, jein! Wer vorerst mit den Schwächen leben kann und das Risiko eingehen will, dass die Probleme eventuell nie behoben werden, der kann (halbwegs) guten Gewissens zugreifen und bekommt ein richtig solides Gerät. Doch alle die Perfektion fordern, die müssen hier leider die Finger davon lassen. Schade.

Nochmal kurz zum Preis: Das Cubot H1 bekommt ihr aus China derzeit für ca. 150€ zzgl. der üblichen Kosten für Versand und EUSt. Außerdem gibt es die Cubot Geräte mittlerweile auch direkt in Deutschland und zwar via Amazon. Hier zahlt ihr 175€. 

Das Cubot H1 bei unseren Partnern

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Kommentare 2

Gäste - NORBERT am Mittwoch, 29. Mai 2019 11:11

Kann ma noch irgendwo coubot h1 akku kaufen????

Kann ma noch irgendwo coubot h1 akku kaufen????
Christopher am Mittwoch, 29. Mai 2019 12:44

Leider nein.

Leider nein.
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Samstag, 26. September 2020

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